Deutscher Buchhandlungspreis Deutscher Buchhandlungspreis

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Markus Schneider und sein Team haben wieder Grund zum Jubeln. Foto: Archiv (Werner Kuhnle)

Die Buchhandlung Taube in Marbach wird nach 2019 nun zum zweiten Mal mit dem Deutschen Buchhandlungspreis ausgezeichnet. Ein Kriterium für die Auszeichnung ist unter anderem die Kreativität im Umgang mit der Corona-Pandemie.

Die Marbacher Buchhandlung Taube wird mit dem deutschen Buchhandlungspreis ausgezeichnet – und das bereits zum zweiten Mal nach 2019. Um den Preis haben sich insgesamt 366 unabhängige und inhabergeführte Buchhandlungen in ganz Deutschland beworben, 118 davon werden am 7. Juli von Kulturstaatsministerin Monika Grütters in Erfurt ausgezeichnet. In welcher Kategorie die Marbacher einen Preis gewonnen haben und wie hoch dieser ausfällt, wird auch erst zu diesem Termin bekannt gegeben.

Von der Idee bis zum Buch

Inhaber Markus Schneider sagt, dass auch das veränderte Arbeiten in Corona-Zeiten mit in die Ausschreibungskriterien eingeflossen sei. Und da erwiesen sich die „Tauben“ als sehr kreativ: mit dem Taubenschlag als Zweigstelle auf Zeit, dem Taubenexpress als Lieferdienst per Lastenrad oder per pedes, mit einem Newsletter, über den man ein Buch von der Idee des Autors bis in die Buchhandlung verfolgen konnte oder mit einem Adventskalender, für den das Team nicht nur jeden Tag ein neues Buch vorgestellt, sondern auch gesungen, getanzt und mit Marionetten gespielt hat. Außerdem habe es verschiedene Online-Formate wie eine Lesung vor der Alexanderkirche gegeben, sagt Schneider. „Wir haben sonst gut 30 Veranstaltungen in der Buchhandlung, und das war ja nicht möglich. Also war viel Kreativität übrig“, so der Buchhändler, der sich gemeinsam mit seinem Team riesig über die Anerkennung der Arbeit freut.