VfB Stuttgart gegen 1. FC Köln So gehen die VfB-Spieler mit dem Druck um

Von Carlos Ubina
Zusammenhalten: Abwehrspieler Konstantinos Mavropanos (links) und Angreifer Sasa Kalajdzic vom VfB Stuttgart Foto: Baumann/Julia Rahn

Die Spannung vor dem letzten Ligaspiel in dieser Bundesligasaison könnte beim VfB Stuttgart kaum größer sein – doch halten Trainer und Team den Erwartung stand?

Die Spannung steigt, und das Kribbeln im Bauch der Spieler verstärkt sich. So hat der Trainer Pellegrino Matarazzo die Atmosphäre in der Kabine des VfB Stuttgart beschrieben. Denn auf die abstiegsbedrohte Mannschaft wartet an diesem Samstag (15.30 Uhr) gegen den 1. FC Köln nicht nur ein ausverkauftes Stadion mit erwartungsfreudigen Fans, sondern es ergibt sich die Möglichkeit, eine schwierige Saison noch zu einem versöhnlichen Ende zu bringen.

„Es ist alles drin in diesem Spiel“, sagt Matarazzo. Sogar noch der direkte Absturz aus der Bundesliga. Doch damit beschäftigt sich der Coach nicht. Der volle Fokus richtet sich auf „die Riesenchance“, sich womöglich ohne Relegation zu retten. Dem Druck, im Ligafinale mit einem Sieg alles gewinnen, aber gegebenenfalls auch viel verlieren zu können, sei seine Elf gewachsen: „Wir haben beim 2:2 in München bewiesen, dass wir mit einer solchen Situation umgehen können.“

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Beim FC Bayern kam der VfB gut in die Partie – was in dieser Saison nicht immer gelang und häufig zu frühen Gegentoren führte. „Wir brauchen in der Anfangsphase eine hohe Intensität, damit der Glaube wächst, dass wir es schaffen“, sagt Matarazzo.