VfB Stuttgart bei SV Werder Bremen Sven Mislintat spricht von zwei verlorenen Punkten

Von Gregor Preiss
Silas Katompa Mvumpa beim Führungstreffer gegen Werder Bremen. Foto: Pressefoto Baumann/Cathrin Müller

Nach dem 2:2 des VfB Stuttgart im Auswärtsspiel beim SV Werder Bremen haben sich die Beteiligten zur Partie geäußert. Wir fassen die Stimmen zum Spiel zusammen.

Am zweiten Spieltag der Fußball-Bundesliga musste der VfB Stuttgart auswärts beim SV Werder Bremen antreten. Am Ende dieser traditionsreichen Begegnung hieß es 2:2. Wir haben nach dem Spiel die Stimmen der Beteiligten gesammelt.

VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo:„Es tut weh, wenn man so einen Ausgleichstreffer in der letzten Sekunde kassiert. Wir haben alles wegverteidigt und dem Gegner kaum Chancen ermöglicht. Nach einer schläfrigen Anfangsphase haben wir das Spiel gedreht. Ein Sieg wäre nicht unverdient gewesen, jetzt heißt es schnell abhaken. Wir müssen künftig schauen, wie wir eine Führung noch besser über die Zeit bringen können.“

Werder-Trainer Ole Werner: „Nach gutem Start haben wir es bei eigenem Ballbesitz nicht mehr geschafft, dass die Bälle bei uns bleiben. Wir sind dann auch auf Grund der hohen Temperaturen zu passiv geworden. Wir haben uns schwer getan, Torchancen herauszuspielen. Aber wir sind immer dran geblieben und sind am Ende für eine kämpferische Leistung belohnt worden.“

Sasa Kalajdzic: „Wir hatten den Rucksack schon offen, um die drei Punkte einzupacken. Fußball kann hart sein. Wir haben in der Schlussviertelstunde recht gut verteidigt, daher war ich mir auf der Bank recht sicher, dass wir die drei Punkte holen. Nach diesem Unentschieden müssen wir sehen, dass wir nächste Woche gegen Freiburg eine bessere Leistung zeigen. Mit unserem heutigen Spiel bin ich nicht so zufrieden, auch, wenn wir zwei Tore geschossen haben und sicherlich gute Momente hatten.“

VfB-Sportdirektor Sven Mislintat: „„Wir müssen mit dem 2:2 leben. Wir sind 30 Minuten überhaupt nicht ins Spiel gekommen. Auf der anderen Seite waren wir in der zweiten Halbzeit die bessere Mannschaft. Insofern fühlt es sich wie zwei verlorene Punkte an. Es war auch kein Spiel, das auf beiden Seiten Torchancen en masse produziert hat. Also müssen wir mit dem Unentschieden leben.“

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Wir haben alle mindestens 15 Minuten eingesetzten Spieler des VfB Stuttgart mit einer detaillierten Einzelkritik bewertet. Übrigens: Auch Sie können hier die VfB-Spieler bewerten. Die Bilder zum Spiel haben wir in der Galerie für Sie zusammengestellt.