Staatstheater Stuttgart und Corona: Zurück zur vollen Auslastung?

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Marc-Oliver Hendriks ist Geschäftsführender Intendant des Staatstheaters Stuttgart Foto: Staatstheater

700 statt 1400 Gäste im Opernhaus, 342 statt 661 im Schauspielhaus – den Modellversuch für die ersten Premieren im Staatstheater Stuttgart am 19. Juni sieht der Geschäftsführende Intendant Marc-Oliver Hendriks als „Eisbrecher“.

Stuttgart - Erstmals seit fast 16 Monaten heben sich am Samstag, 19. Juni, im Staatstheater Stuttgart wieder die Vorhänge für Premieren mit Publikum. Ein Modellversuch des Landessozialministeriums ermöglicht im Sitzplan des „Schachbretts“ 700 Gäste im Opernhaus (1400 Plätze) und 342 Gäste im Schauspielhaus (661 Plätze).

Modellversuch als „Eisbrecher“

Marc-Oliver Hendriks, Geschäftsführender Intendant des Staatstheaters, will die Zahlen rasch erhöhen können. „Das ,Schachbrett‘“, sagte Hendriks den „Stuttgarter Nachrichten“, „bedeutet einen wesentlichen Zwischenschritt auf dem Weg zu einer vollständigen Öffnung, die wir für die kommende Spielzeit jetzt schon betrieblich planen.“ Und: „Durch einen erfolgreichen Modellversuch sind wir der ,Icebreaker‘ für alle Theater und Orchester in Baden-Württemberg.“

Das ist zu sehen

Das Stuttgarter Ballett zeigt am 19. Juni erstmals den Abend „New Works“, das Schauspiel präsentiert Achim Freyers Blick auf Molières Lustspiel „Don Juan“.