In der Pleidelsheimer Friedrichstraße Wildes Parken soll zumindest etwas geregelt werden

Von
Die Autos stehen oft kreuz und quer. Foto: Werner Kuhnle

In der Pleidelsheimer Friedrichstraße herrscht oftmals Chaos. Ganz wird sich das Problem aber nicht beheben lassen.

Pleidelsheim - Es gibt Themen oder Probleme, die ploppen immer wieder auf. So auch in Pleidelsheim. Hier ist die Friedrichstraße das Sorgenkind. Der Aufreger: das wilde Parken im Kreuzungsbereich. Gegenüber der Post und der Bäckerei Übele gibt es zwar vier öffentliche Parkplätze – oftmals sind diese aber besetzt und Kunden suchen sich einen anderen Platz, um kurz zu halten. Auch an Stellen, die dafür nicht gedacht sind. Genau das ist manch einem Bürger ein Dorn im Auge. Im Gemeinderat kam das Thema deshalb nun wieder einmal zur Sprache. WIR-Rat Armin Vogel wollte von Bürgermeister Ralf Trettner wissen, ob denn hier nun baldmöglichst endlich etwas passieren könnte – und dieser konnte zumindest etwas Hoffnung machen.

„Zum einen gibt es vor der Post jetzt Farbmarkierungen, zum anderen werden wir zeitnah eine Fläche für eine Ladezone sowie einen Behindertenparkplatz einzeichnen“, so der Rathauschef. Des Weiteren werde man sich schnellstens nach einer Stellfläche für weitere Parkplätze umsehen. Außerdem sollen Pfosten von Verkehrsschildern, die angebracht werden müssen, so installiert werden, dass auch der Fußgängerverkehr zwischen Post und Übele und der Friedrichstraße besser geschützt ist. „Oftmals war es so, dass die Leute hier so dicht ans Gebäude gefahren sind, dass der Gehweg komplett blockiert war und die Fußgänger auf die Straße ausweichen mussten. Das ist diesbezüglich ungut, da dieser Weg auch ein Schulweg ist“, erklärt Ralf Trettner.

Vor einigen Jahren wurde in diesem Bereich schon die Asphaltfläche abgetragen, dafür wurde gepflastert – „damit wollten wir erreichen, dass dem Bereich eine höhere Aufmerksamkeit geschenkt wird“, so der Bürgermeister. Gelöst haben sich die Probleme damit aber nicht. „Deshalb wird es jetzt diese Maßnahmen geben. Aber klar ist, dass diese Stelle unübersichtlich ist und wohl auch eine Problemkreuzung bleiben wird. Ganz wird sich hier keine Lösung finden lassen, denn die Leute fahren einfach nicht zum 50 bis 100 Meter entfernten Rathaus-Parkplatz“, meint Trettner. Der Vollzugsdienst würde zwar regelmäßig den Bereich kontrollieren, doch auch dies ändere nichts an der Situation. Das einzig Gute: „Der Bereich ist trotz der Unübersichtlichkeit kein Unfallschwerpunkt. Es gab im vergangenen Jahr dort keine Unfälle mit Personenschaden. Da haben wir andere Brennpunkte.“