Ex-VfB-Profi Alexander Hleb In Weißrussland kümmert sich niemand um das Coronavirus

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Alexander Hleb war viele Jahre auch für den VfB Stuttgart aktiv. Foto: imago/PA Images/Mike Egerton

Mit schockierenden Aussagen hat sich Alexander Hleb aus Weißrussland zu Wort gemeldet. Nach Ansicht des ehemaligen Profis des VfB Stuttgart nimmt man in seiner Heimat die Gefahren des Coronavirus nicht ernst.

Minsk - Nach Angaben des früheren Bundesliga-Fußballers Alexander Hleb wird das Coronavirus von der Führung seines Heimatlandes Weißrussland nicht ernst genommen. „Es ist, als wenn sich niemand darum kümmert“, wird Hleb von der britischen Boulevardzeitung „Sun“ zitiert.

„Jeder weiß, was in Spanien und Italien passiert. Das sieht nicht gut aus. Aber in unseren Land glaubt die Präsidenten-Bürokratie, dass es nicht so schlimm ist.“ Er bleibe mit seiner Familie zu Hause, aber wenn er „raus gehe, sind die Straßen und Restaurants immer noch voll“. In der ersten Liga wird noch Fußball gespielt.

Alexander Hleb übt sich in Galgenhumor

Der 39 Jahre alte Ex-Profi hatte in der Bundesliga für den VfB Stuttgart gespielt. Zu weiteren Stationen seiner Karriere gehörten der FC Arsenal und der FC Barcelona. Weißrussland (Belarus) sei nun der einzige Ort in Europa, wo noch Fußball gespielt werde, sagte Hleb. „Die ganze Welt schaut jetzt die weißrussische Liga. Jeder sollte seinen Fernseher einschalten und uns zusehen“, sagte der einstige Nationalspieler.

Hleb verwies wohl eher scherzhaft darauf, dass zur Zeit der Aussperrung in Nordamerikas Eishockey-Liga eine Reihe von Topstars zum Spielen nach Russland gekommen wären. „Vielleicht könnten Lionel Messi und Cristiano Ronaldo in die weißrussische Liga kommen, um weiterzumachen“, wurde Hleb zitiert.