Steinheim Genusswandern rund um Besigheim

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Die Wanderer haben auf ihrer Strecke einiges erleben können. Foto: SAV Steinheim

Steinheim
Wanderer des SAV Steinheim trafen sich am Sonntag, 2. April, zu einer Tageswanderung rund um Besigheim. Die Teilnehmer schritten in die Altstadt und über Stufen und steile Wege hinauf zum Wartturm und genossen dort die Aussicht ins Enztal. Dort wechselte man dann hinüber ins Neckartal.

Am Kreuzberg angekommen wurde das Rucksackvesper ausgepackt und bei bester Aussicht Wanderlieder angestimmt. In der Kühle des Morgens ging die Wanderung weiter zum Hörnle, mit 267 Meter dem höchsten Punkt der Tour. Von hier hatten die Wanderer einen herrlichen Ausblick auf die Hessigheimer Felsengärten, die Kellerei, nach Mundelsheim und das weite Land dahinter. Durch das Neckartal gelangten wir zurück nach Besigheim.

Über viele Stufen ging es wieder in die Altstadt und zur Stadtkirche. Hier erklärte Herr Dietl den kunstvoll geschnitzten Altar, einen von drei mittelalterlichen Hochaltären im Kreis Ludwigsburg, welche den Bildersturm der Reformation überstanden hatten. Durch die Kirchstraße schlenderte die Gruppe zwischen beeindruckenden Fachwerkhäusern zum Waldhornturm. Vom Turm bot sich eine Aussicht über das Neckar- und Enztal sowie die Stadt Besigheim. Der bisher gegangene Weg konnte nachvollzogen werden und vor Augen lag das noch zu gehende Stück der Wanderung.

Bei mittlerweile angenehmen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein, machte sich die Gruppe auf zum zweiten Teil der Strecke. Am Bahnhof vorbei ging es steil bergauf in die Weinberge. Weiter ging es durch die Weinhänge zur „Schönsten Weinsicht 2012“, einem Aussichtspunkt, von dem aus das Neckartal, Besigheim und das Enztal zu bewundern sind. Hier wurde die Gruppe noch durch eine Weinprobe überrascht. Vom Genuss angeregt, sang man Weinlieder. Beschwingt ging es nun die etwa „tausend Stufen“ der „Himmelsleiter“ hinunter ins Tal. Auf dem Damm der Enz wanderten wir zurück zur Altstadt.

Eine abwechslungsreiche Wanderung, mit Genuss für Augen, Ohren und Gaumen, fand hier ihr Ende. Wir bedanken uns bei unserem Wanderführer Gerd Zweigle.

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