Murr Arbeiten für das Lange Feld liegen im Plan

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Die Wasserleitungen und Kanäle werden gebaut, aber auch Kabeltrommeln stehen schon bereit. Foto: Oliver von Schaewen

Murr - Mit dem Fortgang der Arbeiten im Murrer Langen Feld ist Christian Opitz mehr als zufrieden. „Es geht sehr gut voran“, sagt der stellvertretende Leiter des Verbandsbauamtes Großbottwar. Die Erschließung des 1,81 Hektar großen Neubaugebiets begann Ende Februar. „Damals war es zwei Monate lang recht trocken“, erinnert sich Opitz. So konnten Erdaushub und Kanalbau zügig voranschreiten. Kleinere Schlechtwetterphasen verkraftete der Zeitplan. Deshalb ist der Bauleiter zuversichtlich, zum Stichtag am 30. September fertig zu sein.

Die Erschließung des dritten Bauabschnitts im Langen Feld VI kostet voraussichtlich rund 1,2 Millionen Euro. Am Ende sollen rund 40 Wohneinheiten entstehen. Die Gemeinde bedient damit die hohe Nachfrage im Ort. Als Besonderheit bietet das Viertel dann sechs ebenerdige, barrierefreie Bungalows, in denen Senioren, aber auch Familien wohnen können. Über die Vergabe der Bauplätze hat der Gemeinderat Anfang des Jahres entschieden.

Bis die ersten Häuser stehen, muss noch viel gebaut werden, erzählt der Bauleiter Christian Opitz. Derzeit würden Wasser- und Kanalleitungen in den beiden weniger als 100 Meter langen Nebenstraßen Kiefernweg und Kornblumenweg verlegt. In der 200 Meter langen Haupterschließungsstraße, dem Fichtenweg, sei man etwas weiter. Sind alle Leitungen im Untergrund der 3000 Quadratmeter Straßenfläche verlegt, werde der Asphaltbelag aufgetragen.

Einen Endbelag erhalten danach aber auch benachbarte Straßen im zweiten Bauabschnitt vom Langen Feld VI sowie im Tannenweg. „Wir haben dies im Paket der Erschließung für den dritten Abschnitt mit hineingenommen“, erklärt der Murrer Bürgermeister Torsten Bartzsch. Die Gemeinde betreibe derzeit noch einige andere Straßenbauprojekte. So haben auch der Alemannenweg, der Harzbergweg, die Löwengasse und der Ziegeleiweg einen Endbelag erhalten. Auf dem Gehweg des Birkenwegs ist dieser bauliche Feinschliff ebenso Fakt wie auf dem des Lagauer Wegs. Von dort wird ein Verbindungsweg ins Gewerbegebiet erst realisiert, wenn das Autohaus Heß steht. Die Kosten für die Endbeläge auf den vier Straßen und den beiden Gehwegen betragen rund 108 000 Euro.

Ein weiteres Paket für den Straßenbau will der Bürgermeister in der Ratssitzung am 30. Mai endgültig festzurren. Dann werden die Gewerke für die Sanierung der Mozartstraße und der Silcherstraße vergeben. Die öffentliche Ausschreibung für die Arbeiten sei erfreulich verlaufen, berichtet Bartzsch. Lag die Schätzung zuvor noch bei 900 000 Euro, so habe man nun das günstigste Angebot mit 700 000 Euro vorliegen.

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