Marbach/Handball HG strebt „Bonusspiele“ an, die HSG eine Erfolgsserie

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Steffen Eckstein (links) fällt bei der HG aus, Denis Heim (rechts) ist für die HSG Neckar wieder im Einsatz. Foto: Avanti

Marbach - Fünf Siege und nur eine Niederlage aus acht Ligaspielen: Diese Bilanz bringt der HSG Marbach/Rielingshausen
vorübergehend die Tabellenführung in der Handball-Bezirksliga ein. Am Wochenende ist das Team von Martin Wittlinger spielfrei. Vorbeiziehen könnte daher der Verfolger SV Kornwestheim II, der eine Partie weniger absolviert hat und im Spitzenspiel auf HB Ludwigsburg trifft.

Im Soll ist auch der Tabellensiebte HG  Steinheim-Kleinbottwar,
der am Samstag um 19 Uhr beim Vorletzten TSV Weissach seinen vierten Sieg in Serie anstrebt. „Da ist es natürlich unser Anspruch zu gewinnen“, macht HG-Trainer Simon Friedl klar. Da in der Weissacher Halle Harzverbot gilt und daher vorne Fehlwürfe zu erwarten sind, komme es vor allem auf eine gute Abwehrleistung an. „Wir möchten weitermachen wie gegen Oberstenfeld, als der Verbund aus Torwart und Abwehr sehr gut funktionierte“, sagt Friedl, der ohne Steffen Eckstein (Probleme am Sprunggelenk) auskommen muss. Mit einem weiteren Erfolg könnte die HG ohne Druck in die anstehenden Spiele gegen die Spitzenteams der Liga gehen. „Gewinnen wir, könnten wir schon von einer guten Hinrunde sprechen, auch wenn noch drei Spiele folgen. Das wären dann Bonusspiele.“

Als Auftakt für eine angestrebte Erfolgsserie stuft Frank Gehrmann, Trainer der HSG Neckar,
den zuletzt klaren 28:16-Sieg seiner Mannschaft gegen die SG BBM Bietigheim III ein. „Nachdem wir davor gegen die oberen Teams der Tabelle ran mussten, war das ein Gegner, den man schlagen muss. Jetzt kommen weitere Spiele gegen Mannschaften, die hinter uns stehen. Da wollen wir natürlich auch gewinnen“, so der Trainer des Tabellenachten. Am Samstag um 20 Uhr ist die HSG zu Gast beim TV Tamm. Der mit erst einem Sieg nicht in Tritt gekommene Aufsteiger hat viele Handballer in seinen Reihen, die im Bottwartal höherklassig gespielt haben, darunter Flaviu Onofras, Matthias Otto und Markus Käfer. Verzichten muss Tamm allerdings auf den langzeitverletzten Tobias Deuring und den gesperrten Hannes Kurz.

Apropos höherklassig gespielt: Das hat in der Württembergliga beim SKV Oberstenfeld auch Denis Heim, der nach seiner Rückkehr und einer Sprunggelenksverletzung am Sonntag bei der HSG sein Comeback feierte. „Mit seiner Erfahrung ist er ein wichtiger Spieler und auf jeden Fall eine Verstärkung“, freut sich Gehrmann. Er setzte Heim nur im Angriff ein, um die Belastung im Rahmen zu halten. Gut möglich, dass diese nun gesteigert werden kann.

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