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Großbottwar/HandballJungstörche übernehmen die Tabellenspitze

Julia Spors, vom 23.12.2012 15:24 Uhr
Saskia Kapfenstein ist beste Schützin gewesen. Foto: avanti
Saskia Kapfenstein ist beste Schützin gewesen.Foto: avanti

Großbottwar - An der Tabellenspitze dran bleiben, um nach der Rückrunde richtig angreifen zu können. Das war das Ziel der Landesliga-Handballerinnen des TV Großbottwar vor dem Nachholspiel beim TSV Schmiden. Nach dem 29:20-Erfolg steht das Team nun gar an der Tabellenspitze. „Aber wir haben ja ein Spiel mehr als die Teams dahinter“, relativiert TVG-Trainer Frank Gehrmann jedoch sofort, freut sich aber dennoch über den Sieg beim TSV Schmiden. „Das war ein richtig gutes Spiel von uns – von Anfang an“, sagt er.

Aus einer guten 6:0-Abwehr heraus kamen die Jungstörche schnell zu einfachen Toren. Bereits nach acht Minuten führten die Gäste mit 7:2 – Schmiden sah sich gezwungen, eine Auszeit zu nehmen und wurde danach besser. Gefährlich nahe kamen die Gastgeberinnen den Bottwartälerinnen aber nie. Auch, weil Sarah Ehmer im TVG-Tor einen Glanztag erwischt und gleich mehrere Würfe von Natalie Grüttner entschärfte. Im Hinspiel hatte Grüttner noch neun Mal gegen den TVG getroffen. „Diesmal haben wir sie aber richtig gut im Griff gehabt. Unsere Abwehr stand sehr sicher“, lobt Gehrmann. Zur Halbzeit lagen die Jungstörche mit vier Toren vorne, direkt nach Wiederanpfiff sorgten sie jedoch für die endgültige Entscheidung.

„Wir haben den Ball gut laufen lassen, einfache Kontertore erzielt und auch sonst mit Köpfchen gespielt, so dass wir schnell mit elf Toren Unterschied in Front lagen“, sagt der Großbottwarer Trainer. Da machte es auch nichts mehr, dass der Schiedsrichter in Halbzeit zwei zahlreiche Zwei-Minuten-Strafen aussprach und die Jungstörche teilweise nur zu dritt oder viert auf dem Feld standen. „Das war wirklich nicht mehr schön“, sagt Gehrmann, der sich aber nicht benachteiligt sah, da die Zeitstrafen auf beiden Seiten ausgesprochen wurden. Schmiden kam in dieser Phase zwar noch einmal ein bisschen heran, entschieden war die Partie aber trotzdem schon.

„Es war ein sehr routiniertes Spiel von uns. Kein Hurra-Spiel, wie wir es auch schon hatten“, war Frank Gehrmann zufrieden. Besonders gut fand er Saskia Kapfenstein, die nach 15 Minuten ins Spiel kam und am Ende „die meisten Tore gemacht hat, aber auch sonst richtig gut gespielt hat“. Zuletzt „war sie nicht ganz so stark. Aber in dieser Partie hat sie wirklich überzeugt“, meint Gehrmann, der den Erfolg ansonsten als mannschaftlich geschlossene Leistung ansah.

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