VfB Stuttgart in Marbella So lief der erste Tag im Trainingslager

Von Gregor Preiss
Das Team um Orel Mangala, Waldemar Anton, Alexis Tibidi und Hiroki Ito (v.li.) läuft sich in Marbella warm. Foto: Baumann

Der VfB Stuttgart will im spanischen Marbella zurück in die Erfolgsspur finden. Am Montag war Trainingsauftakt.

Stuttgart - Spötter und Kritiker des Trainingslagers könnten einwenden: Mehr Sonne gäbe es hier. Denn das Wetter im Süden Spaniens zeigt sich derzeit von seiner eher ungemütlichen Seite. Doch die klimatischen Bedingungen spielten bei der Entscheidung des VfB Stuttgart, der Heimat für ein paar Tage zu entfliehen, eine untergeordnete Rolle. Stattdessen will man angesichts der prekären Lage als Mannschaft zu sich finden und die Knöpfe auf Null stellen. Das Trainingslager in Marbella soll ein Neustart sein.

Am Sonntag ist der Tross aus Stuttgart in Andalusien gelandet. Trainiert wird im Marbella Football Center – übrigens auf derselben Anlage wie Lokomotive Moskau mit Trainer Markus Gisdol und Teammanager Lutz Siebrecht (bis vor kurzem sportlicher Leiter der Stuttgarter Kickers). Doch das sind nur Nebensächlichkeiten. Entscheidend ist, was auf dem Platz passiert: Zweimal bat Pellegrino Matarazzo seine Schützlinge am Montag auf den Rasen, wo es „in die Vollen gehen wird“, wie Teammanager Günther Schäfer ankündigte. Ein Schwerpunkt wird die Aufarbeitung der konditionellen Defizite sein.

Derweil beschäftigt Sportdirektor Sven Mislintat weiter der Transfermarkt. Bis kommenden Montag sind die Tore noch geöffnet, nicht auszuschließen, dass auch beim VfB Stuttgart noch etwas passiert. Marc Kempf ist trotz Wechselabsichten (Hertha BSC) mit nach Spanien gereist. Über das Wochenende tauchten zwei andere Namen in der internationalen Gerüchteküche auf: So soll der FC Chelsea an Borna Sosa interessiert sein, Galatasaray Istanbul an Orel Mangala. Doch das angebliche Interesse aus England ist noch nicht bis nach Stuttgart vorgedrungen, und Mangala wird nach unseren Informationen zumindest in diesem Winter nicht nach Istanbul wechseln. Weil Galatasaray in der Coronakrise schlicht das Geld fehlt.

In unserer Bildergalerie finden Sie Impressionen vom ersten Training. Viel Spaß beim Durchklicken!