Neuzugang beim VfB Stuttgart So lief der Start in die Trainingswoche mit Dan-Axel Zagadou

Von Gregor Preiss
Erstes Training mit dem neuen Club: Dan-Axel Zagadau. In unserer Bildergalerie werfen wir einen Blick auf die Einheit vom Dienstag Foto: Baumann

Nach einem freien Tag haben die Profis des VfB Stuttgart stark reduziert den Trainingsbetrieb wieder aufgenommen. Wir waren dabei.

Mit einem persönlichen Trainer hat sich Dan-Axel Zagadou in den vergangenen Monaten fit gehalten. Eine lange Zeit, die er nach seinem Abschied von Borussia Dortmund im Mai ohne Teamtraining überbrücken musste. Davon war am Dienstag bei Zagadous erstem Auftritt im Kreise seiner neuen Mannschaft zwar nichts zu spüren, aber natürlich braucht der 23-Jährige noch Zeit, um wieder Fuß zu fassen.

Die Integration dürfte hingegen kein Problem sein. Schließlich kennt der Franzose die Bundesliga, außerdem trifft er beim VfB Stuttgart auf eine große French Connection um Silas Katompa, Naouirou Ahamada und Co. Am Dienstag präsentierte sich der tags zuvor verpflichtete Neuzugang unter den Augen des neuen Beraters Sami Khedira augenscheinlich fit und austrainiert. Bei verschiedenen Spielformen stach die Größe des Abwehrspielers ins Auge. Mit dem Gardemaß von 1,96 Metern übertrifft Zagadou die meisten seiner Kollegen bei weitem. Trotz seiner Größe erwies sich der zuletzt vertragslose Profi als wendig und antrittsschnell.

Viele seiner neuen Mitspieler wird der 23-jährige Innenverteidiger erst im Laufe der Länderspielpause kennenlernen. Wataru Endo und Hiroki Ito (Japan), Borna Sosa (Kroatien), Konstantinos Mavropanos (Griechenland), Serhou Guirassy (Guinea), Thomas Kastanaras (Deutschland/U20) sowie Laurin Ulrich (U19) sind in den kommenden Tagen mit ihren Auswahlteams unterwegs. Am Dienstag fehlten außerdem Chris Führich, Waldemar Anton und Silas Katompa, die eine individuelle Einheit absolvierten. Josha Vagnoman pausierte weiter wegen Problemen mit dem Sprunggelenk. Wie sonst häufig üblich, verzichtete Trainer Pellegrino Matarazzo darauf, den dezimierten Profikader mit Jugendspielern aufzufüllen.