Umbau in Kirchberg Sanierungsarbeiten können weitergehen

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Das alte Flachdach soll durch ein Satteldach ersetzt werden. Foto: Architekturbüro Beutelspacher

Das Schulgebäude B muss saniert, der KigaPlus erweitert werden. Dafür wurden jetzt im Gemeinderat Aufträge von knapp 390 000 Euro vergeben. Zudem musste das Gremium eine unschöne Überraschung verkraften.

Kirchberg - In ihrer jüngsten Sitzung am vergangenen Donnerstag haben die Gemeinderäte über die Vergabe von Sanierungs- und Erweiterungsarbeiten im Wert von knapp 390 000 Euro entschieden. Gerd Beutelspacher vom beauftragten Ingenieurbüro hatte zuvor erläutert, dass alle Firmen für gute Arbeit bekannt seien.

Für die Eternitverkleidung des Schulgebäudes fallen 135 000 Euro an Kosten an, rund 35 000 Euro weniger als ursprünglich geschätzt. Die Aluminiumfensterelemente, wozu auch Jalousien und Noteingangstüren gehören, werden dagegen teuer: knapp 67 000 Euro statt wie veranschlagt 49 000 Euro. Für die Elektroinstallation lag das preisgünstigste Angebot bei rund 49 000 Euro, das Wärmedämmverbundsystem für die Fassadenbereiche, die nicht mit Eternit verkleidet werden, kostet knapp 47 000 Euro. Da im Gebäude neue Wände in Trockenbauweise entstehen und teilweise auch alte verputzt werden müssen, fallen auch Gipserarbeiten an für knapp 56 000 Euro. Und die Sanitärarbeiten kosten knapp 36 000 Euro.

Bürgermeister Frank Hornek hatte noch „eine kummervolle Bemerkung“ zu den Dachabdichtungsarbeiten. Beim Abbruch des alten, undichten Flachdachs sei festgestellt worden, dass darunter ein zweites Dach mit Bitumen und Dämmung sei. Beides musste außerplanmäßig entfernt worden, was rund 29 000 Euro gekostet habe. „Wir lagen beim Angebot 21 000 Euro günstiger als erwartet, das ist jetzt wieder zerronnen“, bedauerte auch Gerd Beutelspacher. „Das wirft uns nicht um, aber es war eine unschöne Überraschung“, resümierte der Rathauschef.