Thomas Hitzlsperger So reagiert der VfB-Chef auf die Absage an Fan-Rückkehr

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Thomas Hitzlsperger äußert sich in der Debatte zur Fan-Rückkehr in die Stadien. Foto: dpa/Tom Weller

Zum Saisonbeginn der Fußball-Bundesliga sei eine Rückkehr von Fans in die Stadien nicht denkbar, heißt es seitens des Gesundheitsministeriums. So reagiert VfB-Chef Thomas Hitzlsperger darauf.

Stuttgart - Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart hat Verständnis für die vorläufige Absage der Politik an eine Stadion-Rückkehr der Fans zum Bundesliga-Saisonstart. „Wir teilen die Position der DFL: Die Gesundheit der Bevölkerung hat auch für uns oberste Priorität“, sagte der Vorstandsvorsitzende Thomas Hitzlsperger am Dienstag.

Gesundheitsministerium lehnt Rückkehr von Fans in die Stadien ab

Die Gesundheitsminister der Länder hatten sich bei ihrer Konferenz am Montag darauf verständigt, dass eine Öffnung der Stadien für Zuschauer bis zum 31. Oktober angesichts der momentanen Corona-Situation nicht zu befürworten sei. Auch die Planungen beim VfB dafür laufen dennoch weiter, kündigte Hitzlsperger an: „Wir werden weiter in enger Abstimmung mit den Behörden auf den Tag hinarbeiten, an dem wir wieder Zuschauer in der Mercedes-Benz Arena empfangen dürfen.“

DFL akzeptiert die vorläufige Absage klaglos

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) akzeptierte die vorläufige Absage der Politik klaglos. Die DFL hatte vor den Beratungen der Gesundheitsminister ein Konzept für eine Teilzulassung von Zuschauern schon zum Beginn der Spielzeit 2020/21 am dritten September-Wochenende erarbeitet. Dieses sieht zunächst eine Rückkehr einer reduzierten Zahl von Fans ohne Stehplätze, ohne Alkohol und ohne Gästeanhänger vor.