Stürmer des VfB Stuttgart Sasa Kalajdzic und das große Hadern

Von Carlos Ubina
Silas Mvumpa (li.), Sasa Kalajdzic: Wie lange spielen die beiden noch zusammen? Foto: Baumann

Zumindest in einer Personalie hat der VfB Stuttgart Klarheit: Darko Churlinov verlässt den VfB. Dafür ist die Situation bei Sasa Kalajdzic unklarer denn je.

Sasa Kalajdzic ist genervt. Vom 2:2 bei Werder Bremen, aber ebenso von seiner bislang ungeklärten sportlichen Zukunft. „Je länger es dauert, desto unangenehmer wird es“, sagte der Stürmer des VfB Stuttgart. Nach wie vor wird der Österreicher mit mehreren englischen Clubs in Verbindung gebracht (darunter Manchester United). Nach wie vor betont jedoch Sven Mislintat, der Sportdirektor des Fußball-Bundesligisten, dass es nichts Neues gibt. Kalajdzic bleibt also ein Wechselkandidat. Wenngleich der Österreicher erneut sagte: „Es sind Sachen, die ich nicht beeinflussen kann. Und es gibt einige Dinge, die passen müssen.“ Auch für den VfB, der für den Angreifer mehr als 20 Millionen Euro an Ablösesumme verlangt. Gleiches gilt für Borna Sosa.

Deutlich weiter ist Darko Churlinov mit seinen Wechselabsichten. Der Mazedonier war für das Spiel in Bremen freigestellt, um beim FC Burnley den Medizincheck zu absolvieren und weitere Formalitäten für den Transfer zu erledigen. „Es haben sehr vertrauensvolle Gespräche stattgefunden, und die Angelegenheit ist weit fortgeschritten“, sagte Mislintat.

Fünf Millionen Euro für Darko Churlinov

Wie berichtet werden die Stuttgarter vom englischen Zweitligisten inklusive Boni und Weiterverkaufsbeteiligung bis zu fünf Millionen Euro erhalten. Die Sockelablöse beträgt 3,25 Millionen Euro. Auch der RSC Anderlecht war stark an Churlinov interessiert. Der 22-Jährige, der in der vergangenen Saison an den FC Schalke 04 ausgeliehen war, hat sich jedoch für Burnley und Vincent Kompany entschieden. Der Trainer wollte Churlinov unbedingt verpflichten.