Steinheim Public Viewing zur SWR-Sendung „Wie wollen wir leben? - Weniger arbeiten“

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Thomas Fröscher und Anke Heines beschäftigen sich mit der Arbeitswelt der Zukunft. Foto: Werner Kuhnle
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Steinheim - Mit diesem vielversprechenden Titel lädt die Firma Fröscher zu einem kurzweiligen TV-Abend am Dienstag, 23. Juli, ab 19 Uhr in die Fröscher Erlebniswelt nach Steinheim ein. Los geht es mit einer moderierten Gesprächsrunde, in der Unternehmensberaterin Anke Heines, Geschäftsführer Uli Fessmann von Fessmann und Dominik Jauch, Geschäftsführer der Firma Spinner Automation, sich über die Erfolgsfaktoren der agilen Transformation austauschen. Interaktive Anteile mit den Teilnehmern ermöglichen an diesem Abend von Anfang an das Kennenlernen von neuen Formen des Austausches miteinander. „Neue Arbeitswelt erfahrbar machen“, nennt Heines dies im Gespräch. Im Anschluss daran wird die vom SWR gedrehte Dokumentation gezeigt.
Lourdes Picareta, Redakteurin beim SWR, hat für den Film Anke Heines und die Unternehmen Fessmann, Hema, SAP und weitere in den vergangenen Monaten bei der agilen Transformation begleitet. Ausgangspunkt war, dass unsere Arbeitswelt derzeit vor einem Wendepunkt steht, wie es ihn seit der Industrialisierung nicht mehr gegeben hat. Um diese Veränderungen und durchaus vielen Chancen der neuen Arbeitswelt aufzuzeigen, hat sich der SWR auf die Suche nach ausgewählten Beispielen aus der Unternehmenswelt gemacht. „Wir stellen moderne Unternehmen mit sehr innovativen Ansätzen aus unserer Region vor“, erklärt Anke Heines, Unternehmensberaterin aus Heidelberg. Sie berät und begleitet Unternehmen auf dem Weg zur agilen Transformation. Sicher ist: Die Digitalisierung wird Jobs reduzieren oder abschaffen, bietet aber gleichzeitig erhebliche Chancen in unserem Arbeitsleben: flexiblere Strukturen, Jobsharing, kürzere Arbeitszeiten. „Kreativität kommt inzwischen vor dem Fleiß“ ist dabei ein geflügeltes Wort.  
Bei Europas größtem Softwarehersteller SAP in Walldorf teilen sich zum Beispiel die beiden Vertriebsfrauen Svenja Müller und Britta Freudenstein den Job, um mehr Zeit für ihre Familien zu haben. Andere arbeiten tageweise von Zuhause aus und sind flexibel im Home Office unterwegs. Der schwäbische Maschinenhersteller Hema geht noch einen Schritt weiter. Nicht nur die Arbeit des Einzelnen, auch die Struktur des ganzen Unternehmens wird flexibler, Hierarchien werden flacher. Der 45-minutige SWR Film zeigt, dass man mit weniger Arbeit ebenso erfolgreich, aber vielleicht um einiges glücklicher sein kann und welche Modelle hierfür möglich sind. Er geht der Frage nach, ob acht Stunden Arbeit am Tag der Standard sein müssen, oder ob auch sechs Stunden reichen können.
Da neues Denken nicht ohne entsprechende Freiräume entsteht, dienten die neu gestalteten Räumlichkeiten der Firma Fröscher als „Quelle der Inspiration“. Im Film gezeigte Veranstaltungen haben hier stattgefunden.
„Räume haben eine große Macht aufs Denken. Innovativ gestaltete Räume ermöglichen unseren Kunden „mehr PS auf die Straße zu bekommen“, erklärt Thomas Fröscher.  Zu dem Public Viewing sind alle eingeladen, die sich von diesem aktuellen Thema inspirieren und berühren lassen wollen


Anmeldung zum Public Viewing mit interaktiven Inhalten bitte schriftlich unter:
www.froescher.com


Dienstag, 23. Juli, 19 Uhr;
Unkostenbeitrag 10 Euro für Getränke und einen kleinen Imbiss.

Veranstaltungsort:
Fröscher Erlebniswelt
Industriestraße 28
71711 Steinheim

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