Steinheim 1100 Kinder in 20 Jahren auf dem Weg in die Schule begleitet

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Aktuell nutzen 72 Kinder das Angebot – so viele wie noch nie. Foto: Fördergruppe

- Steinheim
Die Idee für eine Fördergruppe im vorschulischen Bereiche ist 1999 von Helga Klein und engagierten Eltern ins Leben gerufen worden. Es sollte eine Gruppe entstehen, die Kinder in ihrer kognitiven, aber auch in ihrer sozialen Entwicklung fördert und stärkt. Der Beitrag der Eltern sollte so gering sein, dass auch jeder es sich leisten konnte, sein Kind daran teilnehmen zu lassen. Das ist bis heute so geblieben. Es verstand sich von selbst, dass eine solche qualitative pädagogische Arbeit nur mit viel ehrenamtlichem Engagement geleistet werden konnte.

Helga Klein brachte schließlich die Gruppe zur Gründungsreife und übernahm seither ehrenamtlich, den kaufmännischen und organisatorischen Part der Fördergruppe. Das Architekturbüro Klein stellte in all den Jahren kostenfrei die Anfertigung aller unserer Kopien. Ein Dankeschön an dieser Stelle dafür. Mit Iris Nolte (Grundschullehrerin und Erzieherin) und Uta König (Diplomsozialarbeiterin) wurden zwei fachlich versierte Mitarbeiterinnen für die pädagogische Arbeit gefunden.

Im September 1999 konnten wir dann mit vielen Ideen und Enthusiasmus mit zwei Gruppen im Kindergarten Steinstraße beginnen. In den vergangenen 20 Jahren ist die Nachfrage ständig gewachsen. Und so haben wir mit unserer pädagogischen Arbeit inzwischen über 1100 Steinheimer Kindern den Beginn eines neuen und so wichtigen Lebensabschnittes, den Eintritt in die Schule, ein wenig erleichtert.

Auch im aktuellen Schuljahr 2018/19 ist das Vertrauen vieler Steinheimer Eltern in uns und unsere Arbeit noch immer weiter ungebrochen. Im Moment haben wir 72 Kinder aufgeteilt in vier Gruppen, die je einen Nachmittag pro Woche zu uns kommen. Das sind so viele Kinder wie noch nie! Die Konzeption unserer pädagogischen Arbeit heute ist eine Mischung aus dem Erwerb vorschulischer Grundfertigkeiten und der Förderung der sozialen Reife verbunden mit der Stärkung der Konzentrationsfähigkeit – und dieses immer unter dem Aspekt, dass Anstrengung auch Spaß machen kann.

Wir sind jetzt schon seit vielen Jahren in den Räumlichkeiten der Blankensteinschule untergebracht. Auch für das kommende Schuljahr 2019/20 hat uns die Rektorin der Blankensteingemeinschaftsschule, Jasmin Meister, wieder zugesagt, einen Raum zur Verfügung zu stellen. Dafür sagen wir herzlichen Dank. Nur durch ihr Entgegenkommen ist die Kontinuität unserer Arbeit gewährleistet.

Uns beiden pädagogischen Leiterinnen liegt die Arbeit mit ihren und auch ein wenig „unseren“ Kindern sehr am Herzen. Mit ein Grund dafür, dass wir auch nach 20 Jahren mit Begeisterung sagen können: „Die Arbeit mit den Kindern und ihren Eltern ist jeden Tag abwechslungsreich, interessant und die schönste Arbeit der Welt.“

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