SKV Oberstenfeld Schlüsselspiel für den SKV

Von Lars Laucke
Der SKV hat den mittlerweile 42-jährigen Sebastian Sauerland reaktiviert. Foto: Archiv (avanti)

Die Oberstenfelder Württembergliga-Handballer empfangen am Sonntag (17 Uhr) den Tabellennachbarn HSG Albstadt in der Bäderwiesenhalle.

Oberstenfeld - Derzeit schwebt ja über allen Planungen und Überlegungen immer die Ungewissheit, ob und wie es weitergeht. „Im Moment können wir ja noch nicht einmal sicher sein, dass wir dieses Wochenende wie geplant spielen können“, sagt Trainer Thomas Pflugfelder am Freitagvormittag mit Blick auf die Partie der Württembergliga-Handballer des SKV Oberstenfeld am Sonntag (17 Uhr) gegen die HSG Albstadt. Nach aktuellem Stand findet die Begegnung unter 2-G-Plus-Regeln statt. „Aber womöglich müssen die Zuschauer ja auch ganz draußen bleiben. Es soll da ja noch eine Konferenz geben. Wobei schon vergangenen Sonntag deutlich zu merken war, dass die Hürde mit 2-G-Plus doch recht hoch ist. Man muss dieser Tage einfach flexibel sein und schnell reagieren können“, sagt Pflugfelder.

Auf jeden Fall werde die Partie gegen den Tabellennachbarn aus Albstadt ein Schlüsselspiel. Denn derzeit rangiert der SKV mit neun Pluspunkten einen Zähler vor der HSG, der zudem drei weitere Teams im Nacken sitzen, die ebenso acht Pluspunkte auf dem Konto haben. „Wir haben die Chance, uns etwas Luft zu verschaffen“, weiß Thomas Pflugfelder. Auf der anderen Seite ist ihm natürlich auch bewusst, dass man bei einer Niederlage in den Keller rutschen würde.

Personalprobleme haben sich noch verschärft.

Da trifft es sich gar nicht gut, dass sich die Personalprobleme am vergangenen Wochenende noch verschärft haben, da Tassilo Heling nun mit einer Bänderverletzung ausfällt. Marc Pflugfelder geht ja schon seit Wochen angeschlagen in jedes Spiel, womit der ohnehin nicht üppig besetzte Rückraum nun buchstäblich auf dem letzten Loch pfeift. Zudem hat der junge Elias Castiello zwar vor zwei Wochen in Leonberg ein Riesenspiel gemacht, eine Woche später zeigte sich jedoch, dass er noch nicht konstant genug in seinen Leistungen ist. „Daher brauchten wir noch weitere Optionen“, erklärt Thomas Pflugfelder. Daher wurden kurzerhand sein Co-Trainer Timo Stauch, der diese Saison schon einmal zum Einsatz kam, und Sebastian Sauerland reaktiviert. Der mittlerweile 42-jährige Sauerland, Spitzname Pony, ist mit seiner Größe und Physis immer gut für einfache Tore aus dem Rückraum. „Er trainiert immer einmal pro Woche bei uns mit. Daher denke ich, dass die Luft für zehn Minuten reichen sollte, vielleicht auch für eine Viertelstunde“, hofft Thomas Pflugfelder auf Entlastung für seine anderen Rückraumspieler.