SKV Oberstenfeld muss auswärts ran „Wir müssen dahin gehen, wo es wehtut“

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Der SKV (hier Timo Stauch) will in Schwaikheim punkten. Foto: Archiv (avanti)

Die Württembergliga-Handballer des SKV Oberstenfeld müssen am Samstag (20 Uhr) zu den SF Schwaikheim – und wollen nach ihrem letzten Sieg nachlegen.

Oberstenfeld - Sehr durchwachsene Leistungen haben die Württembergliga-Handballer des SKV Oberstenfeld in den vergangenen Partien hingelegt. Nach vier Niederlagen in Folge hat das Team von Trainer Michael Walter jedoch zuletzt endlich einmal wieder gewonnen – mit 34:26 gegen die SG Weinstadt. „Das war ganz wichtig, auch damit die Jungs wieder wissen, wofür sie trainieren“, sagt der Coach, der findet: „Wir sind eine der wenigen Mannschaften, die von oben bis unten alle schlagen können, wenn wir unsere Leistung bringen. Aber auch gegen alle verlieren können, wenn wir sie nicht bringen.“ Dementsprechend wichtig sei es am Samstag (20 Uhr), bei den SF Schwaikheim voll auf der Höhe zu sein.

Zumal die Hausherren, die aktuell auf Rang sieben stehen, sich in den vergangenen Wochen stabilisiert haben. „Am Anfang waren deren Leistungen sehr schwankend, dies ist nun nicht mehr so. Sie sind super stark“, findet Walter. Dies belege unter anderem der zuletzt klare 33:21-Sieg gegen die SG Schozach-Bottwartal. „Sie haben einen sehr starken Rückraum mit Denis Gabriel und Robin Mack, aber auch einen flinken Halbrechten mit Elias Müller“, zählt der Oberstenfelder Trainer auf. Des Weiteren warnt er vor den schnellen Konterspielern der Schwaikheimer. „Marcel Wied macht immer seine fünf bis sechs Kontertore“, hat Walter beobachtet. Hinzu komme, dass die Sportfreunde mit Stefan Doll und Dennis Kellner „über Torhüter verfügen, die mit zu den besten der Liga gehören“, und am Kreis mit Chris Hellerich ein drittligaerfahrener Akteur die Fäden zieht. „Er kämpft zudem in der Abwehr mit harten Bandagen“, so Walter.

Alles in allem „müssen wir hoffen, dass sie einen schlechten und wir einen guten Tag erwischen. Wir müssen dahin gehen, wo es wehtut, denn Schwaikheim spielt eine knallharte 6:0-Abwehr“, so der Coach, der alle Mann an Bord hat. Nur Sebastian Sauerland (Muskulaturprobleme) ist etwas angeschlagen.