SG Schozach-Bottwartal braucht einen Sieg Sieg gegen die HSG Schönbuch wäre drei Punkte wert

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Daniel Zieker wird höchstwahrscheinlich am Samstag ausfallen. Foto: Archiv (avanti)

Die SG Schozach-Bottwartal hat den Anschluss an das Spitzentrio verloren und könnte daher einen Sieg gut gebrauchen. Trainer Tobias Klisch plagen aber auch personelle Sorgen.

Beilstein - Die Tabelle der Handball-Württembergliga Nord zeigt momentan eine Zweiteilung: Oben stehen sieben Teams mit einem positiven Punktekonto, dahinter folgen sieben Mannschaften, die im Minus sind. Immerhin vier Zähler beträgt der Abstand zwischen Platz sieben und acht. Das ist deshalb so wichtig, weil der siebte Platz für die Qualifikation zur eingleisigen Württembergliga definitiv ausreicht, Platz acht mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht. Die SG Schozach-Bottwartal hat durch die Niederlage bei Tabellenführer TSV Schmiden vor einer Woche den Kontakt zum Spitzentrio etwas verloren. „Umso wichtiger wäre ein Sieg gegen die HSG Schönbuch“, sagt Trainer Tobias Klisch vor dem Heimspiel am Samstag um 20 Uhr.

Denn die HSG ist nach Minuspunkten gleichauf mit den Bottwartälern, hat aber noch ein Spiel weniger absolviert. Und da das Hinspiel in Weil im Schönbuch unentschieden endete, „wäre ein Sieg schon drei Punkte wert, da wir dann auch den direkten Vergleich für uns entscheiden würden“, so Klisch. Doch dummerweise plagen ihn so einige personelle Sorgen. Zunächst einmal fällt Luca Schmid wegen der in Schmiden erlittenen Knieverletzung auf jeden Fall aus. „Es gibt noch keine Diagnose, daher möchte ich da auch nicht spekulieren. Aber am Samstag wird er definitiv fehlen“, erklärt der Coach. Da Schmid einer von nur drei Linkshändern ist, „zieht das einige Konsequenzen nach sich. Felix Linder braucht auf Rechtsaußen etwa zehn Minuten Pause. Da kann Valentin Weckerle von der Halbposition rausrutschen. Da dieser aber auch seine Pausen braucht, müssen wir für insgesamt etwa 20 Minuten einen Rechtshänder auf Halbrechts spielen lassen“, erläutert Tobias Klisch die Planungen.

Dummerweise fiel mit Lukas Gallus ein Rückraumspieler diese Woche krankheitsbedingt aus. „Ich hoffe, dass er bis Samstag wieder gesund ist, aber er hat eben nicht trainiert“, so Klisch. Und auch Keeper Thomas Fink war die Woche krank. „Wir haben diese Woche zweimal mit weniger als zehn Leuten trainiert.“ Hinzu kommt der wahrscheinliche Ausfall von Kreisläufer Daniel Zieker, der sich ebenfalls mit einer Knieverletzung herumschlägt. „Auch hier haben wir noch keine Diagnose, aber er kann immerhin schon wieder laufen. Eine kleine Rest-Hoffnung habe ich für Samstag. Aber letztlich geht die Gesundheit vor“, sagt Tobias Klisch, der zwar mit Sebastian Schmitz und Jonas Keller noch zwei weitere Kreisläufer hat, „aber speziell im Angriff würde uns Daniel natürlich sehr fehlen“.

Gegen den Tabellennachbarn aus dem Schönbuch wird es vor allem auf die richtige Einstellung ankommen. Die sehr heimstarke HSG „ist ein verschworener Haufen und kommt viel über die Emotionen“, weiß Klisch. Auswärts hat die HSG allerdings bisher nur im Derby in Böblingen und bei Schlusslicht HC Oppenweiler/Backnang II gepunktet. Wenn es nach Klisch geht, kann das gerne so bleiben.