Reisen zu Corona-Zeiten Keine kostenfreien Tests mehr für Nicht-Risikogebiete

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Die Kapazitäten in den Laboren sollen künftig für Erzieher, Lehrer und Pfleger eingesetzt werden. Foto: Archiv (dpa)

Das Land Baden-Württemberg bietet ab dem 16. September keine Tests mehr für Rückkehrer aus Nicht-Risikogebieten an. Dadurch sollen Kapazitäten bei den Helfern und in Laboren frei werden. 

Das Land Baden-Württemberg gibt in einer Pressemitteilung bekannt, dass das Angebot kostenfreier Corona-Tests für Reiserückkehrer aus Nicht-Risikogebieten am Dienstag, 15. September, beendet wird. Ab Mittwoch, 16. September, steht diese Möglichkeit nur noch Rückreisenden aus Risikogebieten zur Verfügung. Dies geht auf einen Beschluss der Ministerpräsidenten vom 27. August zurück.

Gesundheitsminister Manfred Lucha zieht im Rückblick eine positive Bilanz: „Das Angebot der kostenlosen Corona-Testungen für Reiserückkehrer war gut und richtig. Es freut mich, dass die Menschen dieses Angebot so zahlreich angenommen haben. So ist es uns gelungen, vor allem bei Reiserückkehrern aus Risikoländern positive Befunde frühzeitig zu erkennen, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen und somit eine weitere Verbreitung stark einzugrenzen."  Es sei jetzt aber auch richtig, nur noch unter bestimmten Bedingungen zu testen: "Die Hauptreisezeit ist vorbei, und wir müssen nun die Kapazitäten der Helfer und Ärzte aber auch die in den Laboren gezielt für die Menschen einsetzen, die einem höheren Infektionsrisiko ausgesetzt sind. Hierzu gehören beispielsweise Erzieher sowie Lehrer, aber auch die Menschen, die in Pflegeheimen arbeiten und leben“, so Lucha weiter.

Wer aus Nicht-Risikogebieten heimkehrt wird darum gebeten, grundsätzlich für 14 Tage besondere Vorsichtig walten zu lassen. Dazu gehört die Reduzierung von sozialen Kontakten sowie die genaue Einhaltung der Hygieneregeln. Sollten nach der Rückkehr Symptome auftreten, sollten die Betroffenen sich schnellstmöglich an eine Corona-Schwerpunktpraxis oder Fieberambulanz in Wohnortnähe wenden. Eine entsprechende Übersicht gibt es auf der "Coronakarte"