Reaktionen zum VfB Stuttgart bei Hansa Rostock „Das Hygienekonzept würde ich gerne mal sehen“

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Fans des FC Hansa Rostock beim Spiel gegen den VfB Stuttgart. Foto: dpa/Danny Gohlke

Der VfB Stuttgart gewinnt im Ostseestadion gegen Hansa Rostock. Die VfB-Fans freuen sich über den Sieg, doch die Heimfans im Stadion hinterlassen keinen guten Eindruck. Maske, Abstand: Fehlanzeige.

Stuttgart - Endlich wieder das geliebte Trikot an, den Schal über die Schulter und ab: Die Fans von Hansa Rostock durften gegen den VfB Stuttgart nach langer Zeit ihr Fandasein aktiv im Ostseestadion ausleben. Am Schluss gewann der VfB Stuttgart dennoch mit 1:0.

7.500 Karten standen vor dem Spiel für die heimischen Fans zur Verfügung, die Gäste aus Stuttgart hatten kein Kontingent. Am Sonntagvormittag meldete eine Clubsprecherin: ausverkauft.

Für die Rostocker Anhänger galt ein Hygiene-Konzept, wie es im Vorfeld ausgearbeitet wurde. Stehplätze waren nicht erlaubt, außerdem galt ein striktes Alkoholverbot sowie Sicherheitsabstände auf den Tribünen. Auch wurde wenige Tage vor dem DFB-Pokal-Spiel an die Fans in einem offenen Brief appelliert: „Es ist elementar, dass wir die Maßnahmen des Hygiene-Konzeptes einhalten, um zu zeigen, dass die Entscheidung für eine Rückkehr von Zuschauern richtig war.“

Die Aufnahmen, die bei der Übertragung und durch Bilder gezeigt wurden, lassen Zweifel aufkommen, ob der Appell durchgedrungen ist. Der knappe Sieg der Schwaben war überschattet von Tribünen-Aufnahmen, die wenig nach einem gelebten Hygiene-Konzept der Fans aussahen. Die Stuttgarter Anhänger bemerkten bei aller Freude über den VfB-Sieg das Fehlverhalten. Sie schrieben im Netz ihre Eindrücke nieder.

Twitter-Userin Laura hat vor dem Spiel noch ironisch Hoffnung:

Vor dem Spiel hatte sich Manuela Schwesig, die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, positiv über die rückkehrenden Zuschauer geäußert.

VfB-Vereinsbeirat André Bühler meldete sich nach Bildern der Tribünen zu Wort:

Auch die VfB-Fans sind irritiert und haben Fragen:

Rostocker Fans stehen eng beieinander, Masken sind kaum zu sehen. Das fiel auf:

Am Ende überwiegt die Freude über den Einzug in die nächste Runde. Doch wegen des Hygiene-Konzepts geht ein Wink an die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern: