Pressestimmen zum VfB Stuttgart „Eine wilde Partie“

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Chris Führich (vorne) bringt zwar in Bochum frischen Schwung, doch der VfB Stuttgart tut sich im Angriff weiter schwer. Foto: Baumann/Julia Rahn

Der VfB Stuttgart hat beim VfL Bochum wieder nicht überzeugt. Wir fassen das mediale Echo nach der Nullnummer zusammen.

Bochum/Stuttgart - Der VfB Stuttgart hat beim VfL Bochum zwar erstmals in dieser Bundesligasaison kein Gegentor kassiert, aber nach vorne lief nicht viel zusammen. Das wird in der Nachbetrachtung deutlich. Eine kleine Sammlung von Pressestimmen.

Schwache Reaktion

Kicker: „Müssen die Offensivprinzipien im Allgemeinen trainieren“, bemängelt der VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo im Kicker. Das Fachmagazin schreibt weiter: „Matarazzo hatte nach dem 1:3 gegen Leverkusen eine Reaktion gefordert, die offensiv aber weitgehend ausblieb. Der Trainer sieht Handlungsbedarf. Es müsse sich auch beim Timing, den Laufwegen und beim Torschuss etwas tun. Offensiv sei mehr Potenzial da, als gezeigt wurde.“

Nichts geht

Spiegel: „Bei Stuttgart geht offensiv wenig, bei Bochum fast gar nichts“, fasst Spiegel online seine Eindrücke zusammen. Und weiter: „In den ersten Wochen der aktuellen Bundesligasaison taten sich der VfL Bochum und der VfB Stuttgart schwer. Im direkten Aufeinandertreffen zeigte sich beim 0:0, warum: Selten wurden die Mannschaften zwingend, vor allem im zweiten Durchgang entwickelte sich eine wilde Partie, bei der gerade Stuttgart immer wieder Raum für Konter ließ.“

Sieg versaut

Bild: „Hand-Hilfe versaut Stuttgart den Sieg!“, titelt die Bild-Zeitung und geht auf die für sie entscheidende Szene ein: „Trotz deutlich besserer Leistung gehört am Ende auch ein bisschen Glück für den VfL Bochum dazu: Denn nach einem ruhenden Ball verwandelt VfB-Innenverteidiger Mavropanos einen Ball sehenswert ins Tor. (55.) Doch weil der Grieche den Ball mit der Hand annimmt, zählt der Treffer nicht.“

Riemann genervt

Reviersport: „Riemann stocksauer“, nimmt „Reviersport“ die Kritik des VfL-Torhüters in den Fokus, da der VfL Bochum auf der Stelle trete und der streitbare Manuel Riemann seine Mitspieler attackierte: „Zuhause gegen Stuttgart - wenn wir diese Spiele nicht gewinnen, gegen wen wollen wir dann unsere Punkte holen?“, sagte Riemann. Der Routinier wurde sogar noch deutlicher: „Wir müssen geiler sein, diesen Dreier zu holen. Aber wir bleiben in den letzten Minuten bei 0:0 drei Mal liegen und lassen die Zeit runter laufen.“

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