Präsidentschaftswahl beim VfB Stuttgart Vogt-Widersacher Volker Zeh stellt seinen Plan vor

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Volker Zeh geht seine Bewerbung um den Präsidentenposten beim VfB Stuttgart viel Optimismus an. Foto: imago/Roland Mühlanger

Der Wahlkampf um den Präsidentenposten beim VfB Stuttgart beginnt schon jetzt. Volker Zeh hat seine Bewerbung abgegeben und sein Programm vorgestellt. Darin gibt es einige Überraschungen.

Stuttgart - Volker Zeh hat an diesem Mittwoch seine Bewerbungsunterlagen beim VfB Stuttgart eingereicht. Der Unternehmer aus dem Remstal will, wie angekündigt, der künftige Präsident des Fußball-Bundesligisten werden. Um dieses Vorhaben umzusetzen, hat der 56-Jährige einen ambitionierten Elf-Punkte-Plan vorgestellt. Kernpunkte darin sind: Die Eintrittspreise sollen günstiger werden, neue Geldgeber sollen gefunden werden, Frauen sollen verstärkt in die Gremien und ein von den Fans selbst gewählter Vertreter soll in den Aufsichtsrat der VfB AG. „Ein Fanvertreter würde sicher gute Ideen einbringen“, sagte Zeh.

Der in Urbach lebende Familienvater führte während der Präsentation aus, wie er sich die Umsetzung vorstellt. Einige Projekte hat er schon angeschoben, um für den Fall der Fälle startklar zu sein. Am 18. Juli findet die Mitgliederversammlung des VfB statt. Auf dieser will Zeh gegen den Amtsinhaber Claus Vogt antreten. „Ich habe vor mich ehrenamtlich voll für den VfB zu engagieren“, sagte Zeh, der zunächst aber die Vorauswahl durch den Vereinsbeirat überstehen muss. Bis zum 19. April läuft die Bewerberfrist. Danach entscheidet der Vereinsbeirat, welche zwei Kandidaten zur Wahl gestellt werden. Neben Vogt will auch Pierre-Enric Steiger, der Präsident der Björn-Steiger-Stiftung in Winnenden, seinen Hut in den Ring werfen.