Pleidelsheim/Laufen Läufer dürfen sich auf Traumwetter freuen

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Einen Kälteeinbruch wie im Vorjahr müssen die Teilnehmer beim 17. Süwag-Lauf nicht befürchten. Foto: Archiv (avanti)

Pleidelsheim - Seit Jahren bildet der Pleidelsheimer Süwag-Lauf den Auftakt zu den Volksläufen hier in der Region. Am Samstag erfolgt der Startschuss nun schon zum 17. Mal. Neben dem Hauptlauf über zehn Kilometer werden die Teilnehmer wie gewohnt auch über fünf Kilometer laufen beziehungsweise walken. Der Startschuss fällt um 15 Uhr, zuvor gehen noch die Bambini und Schüler über 700 beziehungsweise 2000 Meter auf die Strecke – alles ist also wie gewohnt. „Die einzige Änderung ist der Standort der Bewirtung. Wegen der Bauarbeiten an der Sporthalle müssen wir das dieses Mal in die Schule verlegen“, erklärt Catalina Eger aus dem Pleidelsheimer Rathaus. Doch der Weg bleibt kurz, die Läufer und Zuschauer müssen sich nur in die andere Richtung orientieren.

Eine Premiere gibt es allerdings doch: Erstmals wird Bürgermeister Ralf Trettner dieses Jahr weder den Startschuss abfeuern noch selbst an den Start gehen. Der passionierte Läufer war ja in der Vergangenheit auch schon unter den Teilnehmern, ist dieses Jahr allerdings im Urlaub. „Aber immerhin hat er uns gutes Wetter geschickt“, sagt Catalina Eger mit Blick auf die Prognose. Derzeit ist für den Samstag strahlend blauer Himmel mit Temperaturen von bis zu 18 Grad vorhergesagt. Da hatte man in der Vergangenheit schon anderes erlebt. So gab es vergangenes Jahr einen Kälteeinbruch inklusive Grippewelle, was die Teilnehmerzahlen deutlich drückte: Von ursprünglich 350 gemeldeten Läufern gingen am Ende nur noch 303 auf die Strecke.

Das wird dieses Jahr voraussichtlich ganz anders sein. „Wir haben 368 Voranmeldungen online bekommen, außerdem liegen hier bei mir auf dem Tisch noch einige, die per Fax gekommen sind. Wir gehen also stark auf die 400 zu“, freut sich Catalina Eger über das positive Ergebnis. Den größten Zuspruch hat mit 175 Anmeldungen der Zehn-Kilometer-Lauf. „110 sind über fünf Kilometer gemeldet, 14 beim Walken, der Rest beim Bambini- und Schülerlauf“, berichtet Eger. Und sie ist zuversichtlich, dass die Quote derer, die am Samstag tatsächlich auf die Strecke gehen, höher sein wird als im Vorjahr. „Außerdem kommen ja noch die Nachmeldungen am Veranstaltungstag selbst“, gibt Eger zu bedenken. Bis jeweils eine Stunde vor dem Startschuss kann man sich am Samstag noch nachmelden, für die Fünf- und die Zehn-Kilometer-Strecke kostet dies jeweils eine zusätzliche Gebühr von 3 Euro.

Und vielleicht locken die Sonnenstrahlen ja auch so viele Nachzügler aus der Stube, dass der Teilnahmerekord in erreichbare Nähe kommt. Der stammt aus dem Jahr 2011, damals gingen 537 Läufer auf die Strecken. „Das wäre natürlich schön, wenn wir das schaffen“, sagt Catalina Eger.

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