Oberstenfeld/Handball „Wir brauchen mal wieder eine gute Leistung“

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Nikolai Uhl hat im Hinspiel einen sehr starken Tag erwischt. Foto: Archiv (avanti)

Oberstenfeld - Nur einen Sieg haben die Handballer des SKV Oberstenfeld aus zuletzt sechs Spielen in der Württembergliga geholt. Mit 8:10 Punkten steht die Mannschaft von Trainer Michael Walter nur noch knapp vor den Abstiegsplätzen. Heute Abend um 20 Uhr steht nun beim Tabellenzweiten SF Schwaikheim das letzte Spiel des Jahres auf dem Programm. „Das wird natürlich eine ganz schwere Aufgabe, insbesondere in unserer derzeitigen Situation“, ist sich der Coach bewusst.

Keine guten Erinnerungen hat Walter an das Hinspiel. Da unterlag der SKV in eigener Halle mit 21:24. „Nikolai Uhl hat da überragend gehalten, mit 24 Gegentoren kann ich auch sehr gut leben. Aber wir haben halt vorne viel zu viel verballert. Schwaikheims Keeper Stefan Doll hat uns damals komplett den Zahn gezogen und insgesamt 18 freie Würfe und Siebenmeter gehalten.“ Das Problem ist: Derzeit funktioniert nicht einmal die Abwehr der Oberstenfelder. „Da ist jeder etwas zu sehr mit sich selbst beschäftigt. Man verliert den ersten Zweikampf und gleich ist das Selbstvertrauen weg. Das zieht sich dann durch das ganze Spiel. Wir müssen den Glauben an uns selbst wieder finden“, fordert der SKV-Coach.

Doch ob dies ausgerechnet beim „auf allen Positionen sehr stark besetzten“ Tabellenzweiten in Schwaikheim gelingt? Immerhin waren die Oberstenfelder in der Vergangenheit immer wieder für Siege gegen Topteams gut und haben auch in dieser Saison als eine von bislang nur zwei Mannschaften gegen Spitzenreiter TSV Schmiden gewonnen. „Es wäre natürlich schön, wenn uns so etwas mal wieder gelingen könnte und wir einen oder gar zwei Punkte aus Schwaikheim entführen könnten. Wir brauchen vor allem aber mal wieder eine gute Leistung, um mit einem guten Gefühl in die Pause gehen zu können. Da ist dann das Ergebnis nicht ganz so wichtig“, findet Michael Walter. Immerhin hat der Oberstenfelder Trainer personell die Qual der Wahl, er kann auf den kompletten Kader zurückgreifen.

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