Mundelsheim/Handball Der TVM muss wieder zu seinem Spiel finden

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TVM-Spielmacher Andreas Bender ist nach überstandener Krankheit wieder fit. Foto: Archiv (avanti)

Mundelsheim - Den Saisonstart in die Handball-Landesliga hatte sich der TV Mundelsheim anders vorgestellt. Und es hatte eigentlich auch ganz gut begonnen. Zwar gab es zum Auftakt eine Niederlage in Oeffingen, doch dort werden noch einige Mannschaften verlieren. Aber nach dem folgenden Heimsieg gegen Liga-Favorit TV Flein „dachten wir, dass wir eine kleine Serie starten können. Das ging leider nach hinten los“, sagt TVM-Spielmacher Andreas Bender mit Blick auf die letzten Pleiten beim TSV Schmiden II und zu Hause gegen den SV Kornwestheim II. „Wir müssen wieder zu unserem Spiel finden“, fordert Bender vor dem Heimspiel gegen den VfL Waiblingen II am Sonntag um 17 Uhr.

Gegen Kornwestheim sei einiges schief gegangen: „Jonas Gassner hatte sich im Abschlusstraining am Finger verletzt – er wird wohl auch am Sonntag noch nicht wieder spielen können. Ich war die ganze Woche krank und nur sporadisch einsatzfähig, Björn Berkemann fehlte auch noch. Und dann hat dem Gegner sicher unsere offensive Abwehr in die Karten gespielt“, glaubt Bender. Doch nachdem Philipp Tschürtz und Hannes Stahl aufgehört haben und Heiko Michy noch längere Zeit verletzt ausfällt, „fehlen uns einfach die Leute für eine 6:0-Abwehr. Aber wir werden im Training weiter an einer etwas defensiveren Formation arbeiten“, so Bender, der für die Partie am Sonntag gesundheitlich wieder auf der Höhe ist.

Zudem habe man aufgrund der Ausfälle zu wenig Spieler auf dem Feld gehabt, die Verantwortung übernehmen. „Marvin Korpics ist so einer, der hat das auch gut gemacht. Aber das reicht dann halt nicht. Dafür ist die Liga mittlerweile einfach zu ausgeglichen“, sagt Bender, der grundsätzlich weiter am Saisonziel festhält: „Wir wollen nach wie vor unter die ersten Vier und damit in die Verbandsliga. Aber im Moment müssen wir uns mit der Tabelle nicht beschäftigen, sondern mit uns. Wir brauchen jetzt einfach Punkte“, stellt der Rückraumspieler klar.

Dementsprechend habe man sich auch nicht groß mit dem Gegner beschäftigt. Die Tatsache, dass die erste Mannschaft des VfL Waiblingen zeitgleich im Einsatz ist, „wird für uns aber zumindest kein Nachteil sein“, weiß Bender.