Linksverteidiger des VfB Stuttgart Das sagt Borna Sosa zum möglichen Interesse des FC Bayern

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Borna Sosa überzeugt beim VfB Stuttgart mit guten Leistungen. Foto: Pressefoto Baumann/Alexander Keppler

Borna Sosa ist seit Wochen einer der besten Spieler beim VfB Stuttgart. In einem Interview äußert sich der Kroate zu seiner Leistungsexplosion – und sagt, was er von den Gerüchten rund um ein mögliches Interesse des FC Bayern München hält.

Stuttgart - Flanke Borna Sosa – Kopfball Sasa Kalajdzic – Tor. Das war zuletzt das Erfolgsrezept schlechthin beim VfB Stuttgart. Mit nunmehr 29 Punkten aus 22 Bundesliga-Spieltagen steht der schwäbische Aufsteiger in der Tabelle sehr solide da – und hat die Punktgewinne gegen den 1. FSV Mainz 05, Hertha BSC und jüngst beim 1. FC Köln allem voran den punktgenauen Flanken des kroatischen U21-Nationalspielers zu verdanken.

In einem Interview mit dem kroatischen Fußballverband hat sich der 23-Jährige nun zu seiner Entwicklung beim Verein mit dem Brustring geäußert. „In dieser Saison läuft alles super“, so Sosa. „Ich erhielt endlich die Chance, regelmäßig zu spielen – und das schlägt sich in meinen Leistungen nieder. Am Anfang war das nicht so, ich habe nicht viel gespielt, litt auch unter einigen Verletzungen. Aber jetzt läuft alles zu meinen Gunsten. In dieser Saison fühle mich großartig, die Mannschaft spielt gut, endlich ist alles in Ordnung.“

Besonders das erfolgreiche Zusammenspiel mit Stürmer Sasa Kalajdzic erfreut den Linksverteidiger, der im Sommer 2018 von Dinamo Zagreb an den Neckar gewechselt war. „Der Mann ist zwei Meter groß, wohin soll ich denn flanken, wenn nicht auf seinen Kopf? Wir verstehen uns sehr gut – und unser Zusammenspiel hat in letzter Zeit zu guten Ergebnissen geführt. Ich hoffe, wir werden den Rest der Saison so weitermachen.“

Bayern-Interesse lässt Sosa nicht kalt

Die Bundesliga ist nach Ansicht des 1,84 Meter großen Kroaten nach der Premier League die zweitstärkste Liga der Welt. „Jedes Spiel wird auf einem hohen Niveau und mit einer starken Intensität gespielt“, befindet Sosa, der in Douglas Costa vom FC Bayern seinen bis dato unangenehmsten Gegenspieler in der höchsten deutschen Spielklasse sieht. „Man muss wirklich maximal körperlich darauf vorbereitet sein, dem Rhythmus standzuhalten.“ Die Liga sei sehr ausgeglichen, viele Entscheidungen fielen erst in den letzten Spielminuten.

Zuletzt kursierten vereinzelt Gerüchte, wonach der FC Bayern München seine Fühler nach Sosa ausgestreckt habe. „Dies ist seit einiger Zeit kein echtes Geheimnis mehr, schließlich war es in allen deutschen Medien ein Thema“, so der Linksverteidiger des VfB Stuttgart. „Natürlich ist es schön, wenn sich ein so großer Verein für dich interessiert. Das lässt einen nicht kalt. Aber noch liegt hier ein großer Teil der Saison vor mir, darauf bin ich voll und ganz konzentriert. Das Interesse des FC Bayern schmeichelt mir zwar, ist für mich aber nur eine noch größere Motivation für meine weitere Arbeit.“