Kleinbottwarer Straße in Steinheim Bei Bauarbeiten ist ein Ende in Sicht

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Seit Februar wird in der Kleinbottwarer Straße mit schwerem Gerät geschafft. Foto: KS-Images.de

In der Kleinbottwarer Straße läuft die Erneuerung der Trinkwasserleitung flotter als gedacht.

Steinheim - Es war von Anfang an klar, dass die Erneuerung der Trinkwasserleitung in der Kleinbottwarer Straße nicht nur Jubelstürme auslösen würde. Denn die Arbeiten auf einer Länge von rund 500 Metern konnten nur unter einer Vollsperrung erledigt werden, die nun bereits seit einigen Monaten anhält und entsprechende Einschränkungen für Autofahrer und Anwohner nach sich zieht. Nun ist allerdings ein Ende der Behinderungen in Sicht, wie der stellvertretende Bauamtsleiter Michael Knöpfle am Dienstagabend im Ausschuss für Technik und Umwelt mitteilte. „Ich bin vorsichtig optimistisch, dass wir Anfang August komplett fertig sind mit allem“, verkündete er.

Das war insofern eine erfreuliche Nachricht, als man vor dem Spatenstich im Februar noch damit gerechnet hatte, dass die Bagger Ende August oder sogar erst Anfang September wieder abrücken können. Doch die Handwerker vor Ort haben offenbar ganze Arbeit geleistet, sodass man etwas vor dem ursprünglichen Zeitplan liege, wie Michael Knöpfle erklärte.

Momentan wird grob gesagt zwischen dem Abzweig Richtung Friedrichstraße und der Straße Am Schleifrain gehämmert und gebohrt. In diesem Abschnitt seien die Bautrupps noch zwei bis drei Wochen zugange, berichtete Knöpfle. Anschließend verlagern sich die Arbeiten direkt in den Kreuzungsbereich vor der Abbiegung in den Schleifrain. „Dann wird da wirklich gesperrt“, erklärte der stellvertretende Chef des Bauamts. Das bedeutet zugleich, dass sich an dieser Stelle kein unerlaubter Schleich- und Abkürzungsverkehr mehr vorbeidrücken kann, wie Knöpfle in der Sitzung andeutete und Bürgermeister Thomas Winterhalter auf Nachfrage bestätigt. Eigentlich dürfe die Straße aktuell nur für den Rettungsfall genutzt werden. Doch diese Vorgabe werde von einigen Verkehrsteilnehmern in den Wind geschlagen. Stellenweise werde sogar die Durchfahrtsblockade beiseitegeschoben, berichtet der Rathauschef. Die Arbeiten direkt vor dem Schleifrain würden jedoch relativ schnell über die Bühne gehen können und seien nicht ganz so aufwendig, sagte Michael Knöpfle in der Sitzung. Und insgesamt werde man dann eben voraussichtlich Ende Juli oder Anfang August einen Knopf an das gesamte Projekt machen können.

Es könnte allerdings gut sein, dass im kommenden Jahr schon wieder in der Kleinbottwarer Straße gebuddelt wird. Denn angestrebt wird, die vier Bushaltestellen auf dieser Verkehrsader barrierefrei umzugestalten, erklärt Thomas Winterhalter. Das Förderprogramm, über das der behindertengerechten Ausbau der ÖPNV-Stopps forciert wird, gehe im Herbst in die zweite Runde. Bescheid über eine Zusage bekomme man dann wohl im Frühjahr 2021, sagt der Bürgermeister. Im Optimalfall könnte die Umgestaltung der Haltestellen gleich im Anschluss beginnen. Womöglich werde es aber auch erst 2022. So oder so werde in dem Zusammenhang auch der Fahrbahnbelag wie aus einem Guss gestaltet. Momentan ergebe dieser Arbeitsschritt wenig Sinn, da die Straße wegen der anvisierten Verbesserung der Busstopps ohnehin demnächst wieder aufgerissen werden müsse.