Kirchberg Das Jahr 2018 in Kirchberg

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Hasenpest in Kirchberg im Dezember! Die Infektion kann auch auf den Menschen übertragen werden, weswegen in diesem Fall besondere Vorsicht angesagt ist. Foto: dpa

Kirchberg - Zwei Dinge sind es, die Kirchberg im vergangenen Jahr vor allem bewegt haben: Die Frage, ob es endlich einen Nachfolger für den im Sommer 2017 geschlossenen Edeka-Markt geben wird – und die geplante Kooperation des Steinbruchbetreibers Lukas Gläser und des Baustoffherstellers Baumit. Aus dem einen Projekt ist etwas geworden, aus dem anderen nicht. Denn nach einer umfassenden Renovierung und einem Anbau hat sich der Discounter Norma im Dezember im Gewerbegebiet Gehrn angesiedelt. Das geplante Trockenmörtelwerk am Zwingelhäuser Steinbruch dagegen wird es zur Enttäuschung von Bürgermeister Frank Hornek und des gesamten Gemeinderats nicht geben: Das Projekt ist völlig überraschend im Oktober geplatzt – worüber der eine oder andere Zwingelhäuser, der sich im Vorfeld um eine Mehrbelastung gesorgt hat, froh gewesen sein dürfte.

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Auch neue Baugebiete sind ein bestimmendes Thema. Erstmals wird für die Erweiterung des Baugebiets Berg ein Punktesystem entwickelt, um zu entscheiden, wer einen Bauplatz kaufen darf. Den Zuschlag erhalten die 15 Interessenten mit der höchsten Punktzahl. Am geplanten Baugebiet Rappenberg IV, für das ebenfalls entscheidende Weichen gestellt werden, dürfte das nicht nötig sein. Mit einer Größe von vier Hektar bietet es Platz für 60 Bauplätze. Abschied nehmen heißt es Ende Juni von der Haupt- und Werkrealschule in Kirchberg. Leer bleiben werden die Räume aber auch in Zukunft nicht. Hier werden künftig in mehreren Gruppen Kinder betreut, die noch nicht schulpflichtig sind.

Erneut im Amt bestätigt wird im April Bürgermeister Frank Hornek. Knapp 95 Prozent der Stimmen entfallen auf den Rathauschef, der damit seine vierte Amtszeit antritt.