Jerome Kiesewetter Ex-VfB-Spieler genervt von Hamsterkäufen in Miami

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Jerome Kiesewetter spielte einst auch für den VfB Stuttgart. Foto: dpa/Peter Joneleit

Jerome Kiesewetter zeigt sich irritiert ob des Verhaltens einiger Bewohner von Miami. Der ehemalige Spieler des VfB Stuttgart berichtet gar von „Waffeneinkäufen vor dem Weltuntergangsszenario“.

Miami - Fußball-Legionär Jerome Kiesewetter ist während der Coronavirus-Krise genervt von sogenannten Hamsterkäufen in Miami. Der 27 Jahre alte gebürtige Berliner, der beim FC Inter Miami von Superstar David Beckham unter Vertrag steht, berichtete der Deutschen Presse-Agentur zudem, dass in den USA „mittlerweile schon Waffeneinkäufe vor dem Weltuntergangsszenario stattfinden“.

Er selbst sei bisher aber „nur ein wenig eingeschränkt. Unsere Fitnessstudios und andere öffentliche Räume sind zum Teil geschlossen, aber Not macht erfinderisch“, erklärte er.

Wie eine zweite Vorbereitung

Es sei ein wenig wie eine zweite Vorbereitung, nachdem die Saison in der Major League Soccer kurz nach dem Saisonauftakt wegen der Coronavirus-Pandemie für 30 Tage ausgesetzt wurde. Die US-Gesundheitsbehörde CDC empfahl jüngst allerdings, in den kommenden acht Wochen im ganzen Land Veranstaltungen mit 50 Personen und mehr zu verschieben oder abzusagen. „Man wartet auf das Go, das womöglich länger dauern wird als erwartet“, schrieb Kiesewetter: „Aber mit der Gesundheit ist ja bekanntermaßen nicht zu spaßen.“

Mit seinen Freunden und seiner Familie sei er oft im Austausch, berichtete Kiesewetter, der einst in der Jugend von Hertha BSC spielte und nach Stationen beim VfB Stuttgart und Fortuna Düsseldorf über El Paso in Miami landete. „Leider kann ich keinen Besuch empfangen aus Deutschland, aber das wird sich auch wieder legen“, sagte Kiesewetter, der in seiner Karriere auch schon zwei Länderspiele für die USA bestritt.