In Ungarn mit chinesischem Konzern Mercedes baut Produktionsstätte für E-Auto-Batterien

Von hej/dpa
Mercedes investiert Geld in eine neue Produktionsstätte in Ungarn. (Symbolbild) Foto: IMAGO/Arnulf Hettrich

Mercedes baut die Fertigung von E-Auto-Batteriezellen in Ungarn aus. Gemeinsam mit dem chinesischen Batteriekonzern CATL entwickeln die Stuttgarter eine neue Produktionsstätte für Batteriezellen.

Mercedes-Benz arbeitet weiter an der Mobilität der Zukunft und hat einen neuen Deal verkündet. Der Stuttgarter Autobauer baut die eigene Fertigung von E-Auto-Batteriezellen gemeinsam mit dem chinesischen Batteriekonzern CATL aus.

Im ungarischen Debrecen entsteht eine neue Produktionsstätte für Batteriezellen des chinesischen Anbieters, teilte Mercedes am Freitag in Stuttgart mit. Diese soll die Batteriezellen für die europäische Produktion von Elektroautos bereitstellen.

Investitionen in Milliardenhöhe

Mercedes-Benz wird als erster Partner mit dem größten anfänglichen Bestellvolumen aus dem ungarischen Werk beliefert, wie es hieß. Mercedes nannte keine finanziellen Details zum Umfang der eigenen Investitionen. CATL hatte aber zuvor in einer Mitteilung an die chinesische Börse in Shenzen mitgeteilt, dass in Ungarn 7,3 Milliarden Euro investiert werden sollen.

CATL (Contemporary Amperex Technology) ist der weltgrößte Hersteller von Batteriezellen für Elektroautos. Die Firma beliefert unter anderem den US-Elektroautoplatzhirsch Tesla, aber auch den deutschen BMW-Konzern und war im August 2020 eine Partnerschaft mit Mercedes eingegangen.

Mercedes hatte vor gut einem Jahr bekannt gegeben, wie auch Volkswagen selbst in die Batteriezellfertigung einzusteigen. Die Schwaben wollen so bis Ende des Jahrzehnts mit acht Werken weltweit auf eine jährliche Produktionskapazität von 200 Gigawattstunden (GWh) an Batteriespeicher kommen, um ihre Elektroautos zu bestücken. Bereits beteiligt hat sich Mercedes an der Batteriezell-Allianz ACC des Autokonzerns Stellantis mit dem französischen Energiekonzern Totalenergies.