Heimsieg in Kleinbottwar Ungefährdeter Heimsieg für HABO-Frauen

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Linda Zimmermann steuerte drei Treffer bei. Foto: Archiv (avanti)

Gegen die HSG Kochertürn/Stein zeigt der Handball-Landesligist am Samstagabend in der Bottwartalhalle 49 Minuten lang eine überragende Abwehrleistung.

Steinheim-Kleinbottwar - Einen ungefährdeten 30:25 (16:10)- Erfolg haben die Landesliga-Handballerinnen der HABO SG am Samstag gegen die HSG Kochertürn/Stein gefeiert. Das Ergebnis in Kleinbottwar hätte sogar höher ausfallen können, hätten die Gastgeberinnen in den letzten elf Minuten nicht vermeidbare Tore kassiert.

Zu Beginn taten sich die HABO-Frauen im Abschluss schwer. Die Abwehr stand aber sehr kompakt, und Torhüterin Jessica Goebel zeigte gute Paraden. Zudem warfen die Kochertürner Spielerinnen mehrmals daneben. So hieß es nach einer Viertelstunde 5:3. In der Folge zeigten sich die Gastgeberinnen deutlich treffsicherer und spielten sich geradezu in einen Rausch: Saskia Kapfenstein erzielte sechs ihrer insgesamt sieben Tore vor der Pause. Einen der sehenswertesten Treffer der ersten Hälfte steuerte Jasmin Körner zum 10:5 (22.) bei. Sie fing den weiten Abwurf von Goebel und verwandelte nach wenigen Schritten frei vor der Keeperin. Bis zur Pause zog die HABO auf 16:10 davon.

Danach bahnte sich zunächst ein Kantersieg an. Erneut ließ die HABO in der ersten Viertelstunde nur drei Tore zu. Dreimal scheiterten die Gäste dabei von der Siebenmeterlinie. Mit den Strafwurf-Entscheidungen war Coach Timo Peter nicht immer einverstanden. Tatsächlich stand den zehn Siebenmetern für die Gäste nur ein einziger für die HABO gegenüber.

Davon unbeeindruckt machten die Gastgeberinnen über weite Strecken das Spiel und zogen beim 27:15 auf zwölf Tore davon. Diesen Treffer markierte Saskia Kapfenstein – von der Siebenmeterlinie (48.). Danach klappte mehrere Minuten nichts mehr bei der HABO, die fünf Tore in Serie kassierte. In der Schlussphase fand sie aber wieder zu ihrem erfolgreichen Angriffsspiel und siegte letztlich hoch verdient mit 30:25.

„Beim 27:15 war das Spiel gegessen. Und da wir das Hinspiel gewonnen hatten, mussten wir nicht auf den direkten Vergleich achten. Dennoch ärgert man sich als Trainer natürlich, wenn man in der Schlussphase noch so viele Treffer kassiert“, meinte Timo Peter. Der Coach war insgesamt jedoch sehr zufrieden mit dem Auftritt seines Teams. „In der ersten Halbzeit und zum Teil auch in der zweiten haben wir eine überragende Abwehrleistung gezeigt. Trotz der späten Gegentore war es eine starke Leistung. Und letztlich ging es ja ohnehin nur um zwei Punkte.“

HABO SG:
Goebel, Arndt – Hegendorf, Attaguile (4), Zimmermann (3), Danner (5), K. Döttinger (2), Braunstein (6), L. Döttinger, Körner (1), Kapfenstein (7/1), Wagner (2).