Handball SG-Frauen sind „leichter Favorit“

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Svenja Kaufmann laboriert an einer Kapselverletzung. Foto: Archiv (avanti)

Drittligist SG Schozach-Bottwartal spielt am Samstag um 18.30 Uhr beim ASV Dachau.

Bottwartal - Mit drei Siegen in Folge haben sich die Drittliga-Handballerinnen der SG Schozach-Bottwartal auf Platz vier der Tabelle vorgearbeitet, allerdings punktgleich mit dem Fünften und Sechsten. Dahinter klafft bereits eine Lücke von vier Zählern auf den ASV Dachau, bei dem die SG am Samstag um 18.30 Uhr antreten muss. „Ich denke, dass wir die leichte Favoritenrolle nicht abstreiten können, damit können wir aber leben“, sagt Trainer Michael Stettner, mahnt aber auch: „Das letzte Spiel hat Dachau beim Spitzenreiter in Regensburg bis kurz vor Schluss absolut offen gehalten und war auf Augenhöhe. Das ist Warnung genug, wenn man Regensburg mal gesehen hat!“

In eigener Halle hat der ASV zudem nur einmal mit einem Tor verloren, ansonsten alle Partien gewonnen. „Vor allem in der Abwehr machen sie in der 6:0-Formation einen echt guten Job – da müssen wir uns drauf vorbereiten, um dann Lösungen zu finden“, erklärt der Coach. Die Siegesserie seines eigenen Teams erklärt er vorwiegend damit, dass „wir es in diesen Begegnungen geschafft haben, unsere Leistung in beiden Halbzeiten mehr zu stabilisieren.“ Daran wolle man in Dachau anknüpfen. „Uns ist aber auch klar, dass wir weiter liefern müssen. Man bekommt nichts geschenkt.“

Stettner bangt noch um den Einsatz von Torhüterin Jana Brausch, die Oberschenkelprobleme hat. „Aber wir haben mit Rena Keller und Tabea Kraft zwei weitere Top-Keeper und werden da kein Risiko eingehen. Svenja Kaufmann hat sich in Möglingen eine Kapselverletzung zugezogen, trainiert aber seit Dienstag wieder.“ Ein kleines Fragezeichen stehe zudem hinter Anna Asmuth, ebenfalls wegen Oberschenkelproblemen. Dafür rückt das Comeback von Alisa Berger nach ihrem Kreuzbandriss näher. „Sie ist mittlerweile voll im Training, entscheidet aber selbst, wann sie sich bereit fühlt. Wir machen ihr da null Druck und warten lieber ein paar Wochen länger als eine zu wenig.“