Großbottwar
Acht Wochen hat die Sanierung der alten Eisenbahnbrücke gedauert, die unterhalb der Bottwartaler Winzer in Großbottwar über die Bottwar führt. Seit Freitagmorgen ist das zwölf Tonnen schwere Bauwerk, das für die Restaurierung an einem Stück abtransportiert worden war, wieder an Ort und Stelle. Platziert wurde es mithilfe eines Krans. „Wir haben die Brücke reingelegt und fertig war’s“, freut sich Thomas Stigler von der gleichnamigen Metallbau-Firma, die mit der Sanierung beauftragt war, über den reibungslosen Ablauf. Der Spielraum, um den Stahlbau zu platzieren, spielte sich im Millimeterbereich ab. Auf ein bis zwei Wochen schätzt Thomas Stigler nun die Dauer, bis die Restarbeiten erledigt sind und die Brücke wieder für Fußgänger und Radfahrer geöffnet werden kann. An der 135 000 Euro teuren Sanierung waren neben der Firma Stigler die Firmen Brosi (Öl- und Lackierarbeiten) und Reuschle (Fundament) beteiligt – allesamt aus Großbottwar. Die Sandsteinarbeiten hatte die Firma Dietl aus Steinheim übernommen. (hen) Foto: Werner Kuhnle