Gemeinde bietet Infomöglichkeiten Was passiert mit dem Werzalit-Gelände?

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Das 12,3 Hektar große Areal soll nachhaltig weiterentwickelt werden. Foto: Archiv (Werner Kuhnle)

Die Gemeinde Oberstenfeld bietet interessierten Bürgern mehrere Möglichkeiten, sich über die Zukunft des Werzalit-Geländes zu informieren.

Oberstenfeld - Getreu dem Motto „Innenentwicklung vor Außenentwicklung“ möchte die Gemeinde Oberstenfeld das künftige Areal „Bottwarwiesen“ nachhaltig und mit Platz für verschiedene Angebote entwickeln. Um hierfür eine Plangrundlage zu schaffen, wurde im Gemeinderat die Durchführung einer Mehrfachbeauftragung für dieses rund 12,3 Hektar große Gebiet beschlossen. Für die Zukunft der Kommune ist das Areal, das sich im Besitz der Firma Levkas , einem Tochterunternehmen der Volksbank Backnang befindet, von größter Bedeutung, so Bürgermeister Markus Kleemann: „Uns ist es daher besonders wichtig, die Bürgerinnen und Bürger bei der Entwicklung zu beteiligen.“

Im Vorfeld wurde – coronabedingt online – vom 30. April bis 30. Mai eine Befragung durchgeführt. Auf Basis dieser Ergebnisse haben dann vier ausgewählte Planungsbüros ihre Entwürfe mitsamt Arbeitsmodellen für das Bottwarwiesen-Areal konzipiert.

Entwürfe werden im Bürgerhaus vorgestellt

Die Ergebnisse sollen nun auch öffentlich vorgestellt werden. Für Interessierte gibt es hierbei drei verschiedene Möglichkeiten. Zum Auftakt sind interessierte Bürger am Dienstag,19. Oktober, ab 19 Uhr zu einer Informationsveranstaltung im Bürgerhaus eingeladen. Für die Teilnahme ist aufgrund der Coronasituation eine Anmeldung nötig, da die Teilnehmeranzahl begrenzt ist. Das ist bis Montag, 18. Oktober, um 16 Uhr bei Frau Schäfer unter Telefon 0 70 62 / 2 61 23 oder praktikant-BA2@oberstenfeld.de möglich. Bitte den vollständigen Namen, Anschrift und Telefonnummer angeben.

Im Anschluss werden die vier Entwürfe drei Tage lang, also vom 20. bis 22. Oktober, im Foyer des Bürgerhauses präsentiert. Die Ausstellung ist Mittwoch und Donnerstag von 15 bis 18 Uhr zugänglich. Am Freitag sind die Türen von 9 bis 11 Uhr geöffnet. Vor Ort gilt beim Infoabend wie auch danach die 3-G-Regelung und Maskenpflicht.

Das Werzalit-Areal zu Fuß erkunden

Zudem will die Verwaltung den Bürgern am Samstag, 23. Oktober, die Möglichkeit bieten, von 11 bis 16 Uhr das Gelände bei einer Vor-Ort-Besichtigung zu entdecken. Ohne zeitlichen Druck kann man individuell durch das ehemalige Werzalit-Areal gehen. Zur Veranschaulichung der verschiedenen Entwicklungsmöglichkeiten werden dabei an zentralen Stellen verschiedene Stationen aufgebaut. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Der Eingang befindet sich an der ehemaligen Pforte. Es gilt die 3-G-Regelung. In diesem Zusammenhang wird um 15 Uhr auch erneut der Siegerentwurf vom verantwortlichen Architekturbüro vor Ort in einer Halle auf dem Gelände vorgestellt. Dort muss jedoch ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.

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Es wird außerdem eine Bewirtung geben: Die Jugendfeuerwehr Oberstenfeld bietet Rote Würste und alkoholfreie Getränke an und die Landfrauen Oberstenfeld verkaufen Kaffee und Kuchen. Wer zuvor noch einen Corona-Schnelltest benötigt, kann von 11 bis 15 Uhr am Eingang ein Angebot der MVB Allgemeinarztpraxis nutzen. Die Kosten von 15 Euro sind bar zu zahlen.