Freiberg/Fußball SGV Freiberg will auswärts „etwas mitnehmen“

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Auf Kapitän David Müller und den Rest vom Team wartet eine harte Aufgabe. Foto: Archiv (avanti)

Freiberg - Mit vier Punkten aus zwei Spielen ist Fußball-Oberligist SGV Freiberg in die neue Runde gestartet. „Das ist wirklich positiv. Sollten wir jetzt noch in Ravensburg gewinnen, dann wäre das ein Super-Start“, sagt Freibergs Trainer Mario Estasi vor dem Auswärtsspiel am Samstag (14 Uhr) beim bislang punktlosen FV Ravensburg. Er weiß aber auch: „Das wird eine ganz harte Aufgabe. In Ravensburg ist es immer schwierig zu spielen. Und nun stehen sie mit null Punkten aus zwei Spielen auch noch unter Druck.“

Er und sein Team wollen den Gegner jedoch erst einmal ganz außer Acht lassen und „selbstbewusst auftreten. Egal wer diesmal ausfällt oder nicht, wir haben es in den vergangenen zwei Spielen gut gemacht und können dementsprechend an uns glauben“, sagt Estasi. Zuletzt musste der Trainer verletzungsbedingt auf zahlreiche seiner Spieler verzichten. Vergangene Woche gegen die Neckarsulmer Sport-Union hatte er beispielsweise neun ehemalige Freiberger Jugend-Spieler in der Startelf stehen. „Für sie ist das jetzt eine gute Chance“, meint Estasi, der egal mit welcher Aufstellung stets versuchen will, „das Maximale herauszuholen. So auch in Ravensburg.“

Hoffen darf der Coach am Samstag auf die Rückkehr von Volkan Celiktas und von Steven Kröner. Kröner hatte Probleme mit dem Rücken, Celiktas zog sich vergangene Woche in der Partie eine starke Prellung am Sprunggelenk zu. „Er ist danach direkt ins Krankenhaus gefahren. Zum Glück war es wirklich nur eine starke Prellung“, berichtet der Coach, der zudem Neuzugang Ouadie Barini ein paar Einsatzminuten geben möchte. Der Stürmer hatte zuletzt mit den Folgen eines Syndesmosebandrisses zu kämpfen, scheint nun aber wieder einsatzbereit zu sein. „Nächste Woche wird dann auch Hakan Kutlu wieder dabei sein. Außerdem ist Spetim Muzliukaj wieder auf dem aufsteigenden Ast und kann richtig trainieren“, so Estasi über den Stand der Dinge.

Ravensburg beschreibt der SGV-Trainer übrigens als sehr kompakte Mannschaft, die „eine brutale Körpergröße auf Außen und dazu auch noch sehr schnelle Spieler hat“. Sein Ziel ist dennoch klar: „Wir wollen etwas mitnehmen.“