Einsatz in Affalterbach Kein Strom mehr in Wohngebiet

Von red
Die Feuerwehr hat vor Ort sichergestellt, dass sich kein Brand entwickelt. Foto: Feuerwehr Affalterbach

In einem Wohngebiet in Affalterbach sind am Mittwochnachmittag die Lichter ausgegangen. Verantwortlich war ein Vorfall in einem Trafo-Haus.

Affalterbach - Ein Affalterbacher Wohngebiet in Richtung Erdmannhausen ist nach Angaben des Polizeipräsidiums Ludwigsburg am Mittwochnachmittag von der Stromversorgung abgeschnitten worden. Auslöser für den Blackout war, dass es in einem größeren Trafo-Haus in der Bogenstraße nahe des Rathauses gegen 15.40 Uhr aus noch unbekannter Ursache zu einer technischen Störung mit Rauchentwicklung gekommen war.

Die Feuerwehren aus Affalterbach, Erdmannhausen und Marbach mussten ausrücken. Zudem wurde der verantwortliche Energieversorger eingeschaltet.

Energieversorger wurde verständigt

Wie der Affalterbacher Feuerwehrchef Sascha Hänig berichtet, hatte ein Passant die Rauchentwicklung an dem Trafo-Haus beobachtet und „vorbildlich“ reagiert, indem er über den Notruf die Feuerwehr verständigte. Die Rettungskräfte waren auch schnell vor Ort und stellten laut Hänig unter der Regie des Einsatzleiters Christian Wurster den Brandschutz sicher. Hieß in dem Fall konkret: Nachdem der Strom abgeschaltet war, standen die Kameraden mit Atemschutzmasken bereit, um im Falle eines Brandes mit Sonderlöschmitteln wie Pulver eingreifen zu können, erläutert der Kommandant. Rasch sei auch ein Mitarbeiter des Energieversorgers eingetroffen, um sich des Falls anzunehmen. Der Affalterbacher Bürgermeister Steffen Döttinger hat sich ebenfalls vor Ort über den Einsatz informiert und nach dem Rechten gesehen.

Für die Feuerwehr war der Einsatz kurz nach 17 Uhr beendet, Teile von Affalterbach – unter anderem das Rathaus – waren zu dem Zeitpunkt aber noch ohne Strom. Man gehe davon aus, dass der Energieversorger den Defekt bis gegen 19.30 oder 20 Uhr beheben werde, sagte Hänig gegen 17.20 Uhr am Telefon. Er wies zudem darauf hin, dass die Bewohner über die Nina-Warnapp sowie den Instagram- und den Facebook-Kanal der Affalterbach Feuerwehr über den Blackout informiert worden seien.