Die HABO SG ist in der Landesliga gefordert „Wir müssen im Heimspiel liefern“

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Max Körners Einsatz steht krankheitsbedingt noch auf der Kippe. Foto: Archiv (avanti)

Bottwartal - Ein 24:31 zu Hause gegen Hbi Weilimdorf/Feuerbach und ein 21:29 bei den TSF Ditzingen – die Landesliga-Handballer der HABO SG haben zuletzt zwei Rückschläge hinnehmen müssen. Daher sagt Trainer Jürgen Buck vor der Partie gegen den TSV Bönnigheim am Samstag (20 Uhr in der Kleinbottwarer Bottwartalhalle) ganz klar: „Wir müssen im Heimspiel liefern!“ Der Coach fordert einen Sieg von seinem Team, zumal man damit nach dem 26:26 im Hinspiel auch den direkten Vergleich mit den Bönnigheimern für sich entscheiden würde.

Schaut man sich den Saisonverlauf der Gäste an, dann mutet die jüngste „Krise“ der HABO übrigens sehr harmlos an. Nach einem guten Start mit 13:3 Punkten haben die Bönnigheimer zuletzt eine Negativserie von 1:15 Zählern aus acht Spielen hinnehmen müssen. „Sie haben eh keinen sehr breiten Kader und zudem einige Verletzte“, weiß Jürgen Buck. Insbesondere der Ausfall von Constantin Schuster – vor einigen Jahren auch mal beim TV Mundelsheim aktiv – wiege schwer. „Dennoch haben sie einige erfahrene Rückraumspieler in ihren Reihen, die es auch immer wieder verstehen, den Kreis in Szene zu setzen“, warnt der HABO-Coach. „Und sie sind sich sicherlich ihrer eigenen Situation bewusst, haben die Komfortzone schon lange verlassen.“ Dass die Einstellung beim TSV stimme, belege auch das Heimspiel zuletzt gegen Schorndorf. Da lagen die Bönigheimer zur Pause mit sechs Toren hinten, kämpften sich aber nochmal auf 22:22 heran, um am Ende jedoch knapp mit 24:26 zu verlieren.

Mehr als auf den Gegner möchte sich Jürgen Buck allerdings auf die eigenen Baustellen konzentrieren. „Die haben wir über die ganze Saison hinweg.“ Die personellen Probleme haben sich mittlerweile einigermaßen gelegt. Für das Bönnigheim-Spiel fällt nur Julian Fähnle wegen einer Handgelenkverletzung sicher aus. „Zudem ist Max Körner diese Woche krank gewesen. Mal schauen, ob er rechtzeitig fit ist. Auf jeden Fall werden wir Tim Beiermeister aus der zweiten Mannschaft hochziehen, um damit im Rückraum eine Alternative mehr zu haben“, erklärt Buck, der zudem auch „gerne Lars Müller wieder dabei gehabt hätte. Aber der ist leider verhindert.“

So oder so: In den Augen des Coaches wird es entscheidend sein, dass die Effektivität im Angriff passt. „Wir hatten zum Teil eine Wurfquote von nur 45 Prozent, dazu kamen noch technische Fehler. So kann man nicht gewinnen. Wann immer die Chancenauswertung gestimmt hat, haben wir die Spiele dagegen oft überzeugend gewonnen“, macht der Coach klar und mahnt: „Wir dürfen uns nicht wieder selbst killen!“