Die HABO SG bekommt im Sommer einen neuen Trainer Krunoslav Jelinic löst Jürgen Buck ab

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Krunoslav Jelinic (links) wird neuer HABO-Coach, Jonathan Siegler (Mitte) Co-Spielertrainer. Der bisherige Trainer Jürgen Buck (rechts) wird wieder in den Jugendbereich gehen. Foto: Archiv (Andreas Veigel (1), avanti (2))

Der 46-jährige Krunoslav Jelinic wird zur nächsten Saison das Traineramt beim Landesligisten HABO SG übernehmen. Jürgen Buck geht wieder in den Jugendbereich.

Handball - Seit Beginn dieser Saison starten die Handballer von TV Großbottwar und HG Steinheim-Kleinbottwar gemeinsam unter dem Dach der HABO SG in der Landesliga. Trainer ist seither Jürgen Buck. Doch zur nächsten Saison wird er sein Amt weitergeben, neuer Coach wird dann ein guter Bekannter im Bottwartal: Krunoslav Jelinic.

Der 46-jährige gebürtige Kroate war als Spieler sowohl für den SKV Oberstenfeld als auch für den TGV Beilstein (heute SG Schozach-Bottwartal) im Einsatz, spielte und trainierte zudem beim TV Flein. Zuletzt hatte er eine Pause als Trainer eingelegt, doch ab dem Sommer will er nun mit der HABO durchstarten, soll die Mannschaft mittelfristig voranbringen. Zumindest die künftige Verbandsliga ist das Ziel des Vereins. Ob die Qualifikation dafür in dieser Saison bereits gelingt, scheint angesichts der wechselhaften Ergebnisse und Leistungen eher fraglich. Derzeit hat man drei Plätze und vier Punkte Rückstand auf den notwendigen vierten Rang.

Jürgen Buck hatte schon vor geraumer Zeit entschieden, dass er selbst einen Nachfolger suchen wolle. „Ich möchte wieder im Nachwuchsbereich tätig sein, werde die B-Jugend trainieren“, erklärt er. „Und ich denke, dass ein Wechsel auch helfen kann, unsere Ziele zu erreichen.“ Die Gespräche mit Krunoslav Jelinic seien sehr gut verlaufen. „Er steht hinter unseren Zielen. Er kommt hier aus der Region. Und er kennt uns“, zählt Buck auf. Und egal, ob man nun die Qualifikation für die Verbandsliga schafft oder weiterhin in der Landesliga spielt – eines stehe bereits fest: „Die Mannschaft wird weiterhin dreimal wöchentlich trainieren, was nicht viele Landesligisten machen. Das ist natürlich auch für den Trainer ein hoher Zeitaufwand“, weiß Jürgen Buck. Deshalb werde Jonathan Siegler als spielender Co-Trainer Krunoslav Jelinic zur Seite stehen.

Jelinic hatte „nicht aktiv nach einem neuen Trainerposten gesucht. Ich hatte auch schon ein paar Anfragen abgelehnt. Und auch als Jürgen Buck mich angesprochen hat, war ich zunächst skeptisch. Doch dann gab es das erste Gespräche, das zweite, das dritte – und letztlich haben mich diese Gespräche überzeugt“, sagt der 46-Jährige. „Es gibt hier viele junge Spieler, das Umfeld stimmt. Und ein Verein mit einer so guten Jugendarbeit muss auf Dauer mindestens in der Verbandsliga spielen“, gibt er gleich das Ziel vor.

Dem künftigen HABO-Trainer ist klar, dass der Zeitaufwand groß ist. „Ich arbeite in Stuttgart, das wird natürlich eine Herausforderung. Zumindest in der Anfangszeit werde ich versuchen, wirklich alle Einheiten zu absolvieren. Aber es gibt ja mit Jonathan Siegler als Co-Spielertrainer sowie Jürgen Sommer und Steffen Retzlaff ein funktionierendes Team, das mich auch mal vertreten kann. Das war auch eine Bedingung dafür, dass ich zugesagt habe“, erklärt Jelinic.

Was den Kader betrifft, so wird Moritz Schädlich im Sommer vom SKV Oberstenfeld zur HABO SG wechseln und dann mit seinem zwei Jahre jüngeren Bruder Max zusammen spielen. Kai Klumpp möchte hingegen kürzertreten und nicht mehr in der ersten Mannschaft auflaufen. „Ansonsten sind wir noch auf der Suche, nach ein paar externen Neuzugängen, die uns weiterhelfen können. Insbesondere im Rückraum haben wir hier sicherlich Bedarf“, erklärt Jürgen Buck die weitere Kaderplanung.