Designierter Neuzugang des VfB Stuttgart Transfer von Josha Vagnoman auf der Zielgeraden

Von Gregor Preiss
Verletzungsbedingt bestritt Josha Vagnoman in der abgelaufenen Saison nur zwölf Spiele für den Hamburger SV. In unserer Bildergalerie finden Sie den aktuellen Kader des VfB Stuttgart. Foto: dpa/Uwe Anspach

Noch verhandeln der VfB Stuttgart und der Hamburger SV über die Ablösesumme für Josha Vagnoman. Doch der Wechsel des Abwehrspielers könnte schon in den kommenden Tagen über die Bühne gehen.

Bereits an diesem Samstag startet der Hamburger SV ins Trainingslager nach Österreich. Josha Vagnoman wird die Dienstreise seines Noch-Clubs wahrscheinlich nicht mehr mit antreten, denn der Wechsel zum VfB Stuttgart befindet sich nach Informationen unserer Redaktion auf der Zielgeraden. Möglicherweise könnte der Abwehrspieler bereits am Montag mit seinem neuen Club in die Saisonvorbereitung starten.

Zwar sind sich beide Parteien in der Höhe der Ablöse noch immer uneins. An der Sache – sprich: am Zustandekommen des Transfers – soll dies aber nichts mehr ändern. Für mutmaßlich vier bis fünf Millionen Euro wird der Deal am Ende über die Bühne gehen, für den 21-Jährigen liegt ein Vier-Jahres-Vertrag bereit. Er wäre der erste Neuzugang des VfB für die neue Saison.

Der in Hamburg geborene Sohn eines ivorischen Vaters und einer deutschen Mutter hat sein gesamtes (Fußballer-)Leben im hohen Norden verbracht. Vom Hummelsbütteler SV wechselte er 2010 zum Hamburger Sportverein, wo er sich zuletzt vor allem als Rechtsverteidiger einen Namen machte. Gerne wäre Vagnoman in Hamburg geblieben; nach der gescheiterten Aufstiegsrelegation war für ihn jedoch klar, dass er in die Bundesliga wechseln möchte. Zwei andere, sportlich besser gestellte Bundesligisten als der VfB, hätten den achtfachen deutschen U-21-Nationalspieler ebenfalls gerne verpflichtet. Für den Spieler soll am Ende jedoch die Perspektive unter Trainer Pellegrino Matarazzo ausschlaggebend gewesen sein. Jetzt müssen sich VfB-Sportchef Sven Mislintat und sein Hamburger Kollege Jonas Boldt nur noch einig werden.