Bleiben Sie stets informiert in Marbach/Bottwartal Ticker zu Corona in der Region

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Wie ist die Lage in Marbach und dem Bottwartal? Hier gibt es alle Infos. Foto: dpa

Aktuell ist es schwer, den Überblick zu behalten. Mit einem Live-Ticker wollen wir Sie ab sofort darüber informieren, was im Raum Marbach und dem Bottwartal los ist. Dazu gibt es stets die aktuellen Fallzahlen aus Baden-Württemberg - und die wichtigsten Entscheidungen der Landesregierung.

8. April, 19.15 Uhr +++ Fallzahlen im Bottwartal
Im Bottwartal gibt es aktuell 169 bestätigte COVID-19-Fälle. Das hat das Landratsamt Ludwigsburg am Abend mitgeteilt.

8. April, 18.25 Uhr +++ Allgaier appelliert an Bevölkerung
Ludwigsburgs Landrat Dietmar Allgaier appelliert an die Bevölkerung, sich insbesondere auch am Osterwochenende an die von der Landesregierung verordneten Sicherheitsvorgaben zu halten. "Entscheidend ist das übergeordnete Ziel: Die Verbreitung des Corona-Virus muss gebremst werden." Die Fallzahlen entwickelten sich besser, als zunächst befürchtet. Das sei eine ermutigende Entwicklung, stellt Landrat Allgaier fest. Noch sei es aber für eine Entwarnung zu früh. "Ich bitte Sie ausdrücklich, weiterhin - auch wenn es über die Osterfeiertage besonders schwer fällt - die Maßnahmen einzuhalten. Bitte bleiben Sie soweit wie möglich zuhause. Wenn Sie raus in die Natur gehen, tun Sie das bitte nicht in Gruppen, halten Sie Abstand. Und nach wie vor ganz wichtig: Halten Sie sich bitte an die Empfehlungen zur Handhygiene und an die Husten- und Niesetikette", appelliert Allgaier.

8. April, 17.21 Uhr +++ Corona-Hotline auch am Oster-Wochenende erreichbar
Die Corona-Hotline zur Test-Terminvergabe ist über das Osterwochenende täglich von 7 bis 17 Uhr erreichbar. Einwohner des Landkreises, die typische Symptome zeigen und den Verdacht haben, an Corona erkrankt zu sein, können sich zur Terminvergabe unter der Telefonnummer 07141-144-69400 melden.


8. April, 16.17 Uhr +++ Telefon-Paten wurden nicht registriert
Die Stadt Marbach sucht derzeit nach Corona-Telefon-Paten. Aufgrund eines technischen Fehlers sind Anmeldungen, die vor dem 8. April erfolgt sind, leider nicht eingegangen. Marbacher, die gerne telefonieren und anderen die Gelegenheit zum Austausch geben möchten, finden auf der Homepage der Stadt Marbach ein Formular zum Ausfüllen. Menschen, die sich über einen Anruf freuen würden, können sich von montags bis freitags von 10 bis 12 und 14 bis 17 Uhr unter der Telefonnummer 07144/17125 an die Corona-Hotline wenden.

8. April, 15.56 Uhr +++ Soforthilfe auch für Land- und Forstwirtschaft
Die Corona-Soforthilfen des Landes sind ab Donnerstag, 9. April,  auch für die Land- und Forstwirtschaft geöffnet. „Unsere Bauern und die damit verbundenen Bereiche schaffen die Grundlage für die Versorgung der Menschen mit hochwertigen Lebensmitteln. Sie sind systemrelevant für unsere Gesellschaft. Mit den Soforthilfen unterstützen wir diejenigen Betriebe, die durch die Corona-Krise in eine wirtschaftliche Schieflage geraten“, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk, am Mittwoch in Stuttgart. Für Landwirte gelten dieselben Fördersätze wie für die übrige Wirtschaft.

8. April, 15.34 Uhr +++ Hilfe für Jugendverbände
Zeltlager, Jugendfreizeiten, Lehrgänge für Jugendleiter oder Seminare für Jugendliche: Sie alle fallen derzeit aus. Vor allem die freien Träger der Jugendarbeit und der Jugendsozialarbeit sind davon hart betroffen, ihre Existenz ist bedroht. "Diese Träger lassen wir nicht im Stich“, so Sozial- und Integrationsminister Manfred Lucha. Mit einem Schreiben wandte sich der Minister heute an die Träger und sicherte zu: Das Land übernimmt krisenbedingte Ausfall- und Stornokosten für bereits geplante Maßnahmen. Und: Defizite bei den institutionell geförderten Trägern, die die Krise ausgelöst hat, wird das Land ausgleichen. Die Unterstützung der Jugendverbände in der Corona-Krise ist ein weiterer Schritt nachdem die Fördermittel für Projekte der Jugendbildung und -erholung für dieses Jahr um rund drei Millionen Euro auf insgesamt 12,5 Millionen Euro erhöht wurden.

8. April, 14.50 Uhr +++ Keine Osterausflüge
„Bewegung im Freien im nahen Wohnumfeld ist die Alternative zu größeren Ausfahrten“, erklärt Verkehrsminister Winfried Hermann zu Beginn der Ostertage mit Blick auf den Schutz vor Infektionen mit dem Corona-Virus. Während der anstehenden Festtage sollten die Menschen auf größere Ausflüge verzichten, auch wenn es schwerfällt. „Alle müssen für sich Verantwortung übernehmen und ihre sozialen Kontakte weiterhin auf ein möglichst geringes Maß reduzieren. Ausflüge in Gruppen, seien es Wandergruppen, Motorrad- oder Radlerteams, bleiben tabu. Die Beschränkung auf zwei Personen oder die Familie bleibt“, so Hermann. Teilweise sind bereits Parkplätze von Ausflugzielen vorsorglich gesperrt oder verkleinert worden, weil Mindestabstände nicht eingehalten werden können. „Bitte besuchen Sie keine typischen touristischen Ziele und strömen Sie nicht alle nachmittags in die öffentlichen Parks und Gärten. Überlegen Sie, ob der Osterspaziergang an Ihrem Wohnort nicht auch dorthin gehen könnte, wo nicht so viele Menschen unterwegs sind, etwa in den Wald. Erkunden Sie die Umgebung in Ihrer Nähe, sei es auf Feld-, Wald- oder Fußwegen in Ihrer Stadt. Das Schöne liegt oft ganz nah“, lautete der Rat des Verkehrsministers.

8. April, 14.43 Uhr +++ Appell an die Bevölkerung
"Das Osterfest 2020 muss zwingend anders sein als in den Jahren zuvor", darin sind sich Heilbronns Oberbürgermeister Harry Mergel und die Landräte des Landkreises Heilbronn, des Main-Tauber-Kreises und des Hohenlohekreises, Detlef Piepenburg, Reinhard Frank und Matthias Neth sowie der Heilbronner Polizeipräsident Hans Becker einig. Auch wenn die Verfügungen der Länder und Kommunen nach Einschätzung des Robert-Koch-Instituts (RKI) zu greifen scheinen, kann bislang keine Rede von einer Entspannung der Situation sein. Umso entschlossener wird darauf hingewiesen: "Bleiben Sie bitte zuhause, auch wenn es schwerfällt. Wir sind auf dem richtigen Weg, jetzt gilt es ihn gemeinsam bis zum Ende zu gehen."
Die Behördenleiter appellieren eindringlich: "Tragen Sie durch ihr persönliches Verhalten dazu bei, die weitere Ausbreitung des neuen Corona-Virus zu verhindern. Beachten Sie die Hygieneempfehlungen des RKI. Husten oder niesen Sie in die Armbeuge, halten Sie Abstand und tragen Sie mit Ihrem persönlichen Verhalten Sorge dafür, weder sich selbst noch ihre Mitmenschen mit dem Virus zu infizieren." Auch wer einen selbstgebastelten oder -genähten Mund-Nasen-Schutz trägt, kann dabei unterstützen. Diese Masken sind allerdings kein medizinisches Produkt und können somit nur als Ergänzung zu den ausgegebenen Hygienemaßnahmen gesehen werden.

8. April, 12 Uhr +++ Kontrollen am Osterwochenende
Das Polizeipräsidium Ludwigsburg rechnet an den Osterfeiertagen mit größeren Menschenansammlungen sowohl im öffentlichen als auch im privaten Bereich. Dies nicht zuletzt vor dem Hintergrund von Familienbesuchen, von denen sich vermutlich nicht alle abhalten lassen. Deshalb werden die Präsenz- und Kontrollmaßnahmen am Wochende verstärkt werden.

8. April, 11.40 Uhr +++ Bunte Steinketten
Viele Menschen im Bottwartal werden in den Zeiten der Corona-Pandemie kreativ. Osterbasteleien, Fensterbilder oder Plakate gibt es jetzt allerorten zu entdecken. Eine weitere schöne Idee, die an immer mehr Orten umgesetzt wird sind die kunterbunten Steinketten oder "Steineschlangen". Dabei werden fantasievoll bemalte Steine aneinandergereiht. Jeder darf mitmachen! Dieses Exemplar etwa ziert den Schlosshof in Höpfigheim und wartet darauf, weiter zu wachsen.



8. April, 9.54 Uhr +++ Fallzahlen im Bottwartal
Das Kreisgesundheitsamt zählt aktuell (Stand: 7. April, 16 Uhr) insgesamt 1129 laborbestätigte COVID-19-Fälle im Landkreis Ludwigsburg. 165 Erkrankungen werden davon im Bottwartal verzeichnet, das sind 9 Fälle mehr als am Vortag. Diese teilen sich wie folgt auf die Kommunen auf:

Marbach: 38 Fälle
Steinheim: 26 Fälle
Oberstenfeld: 20 Fälle
Affalterbach: 15 Fälle
Murr: 13 Fälle
Pleidelsheim: 13 Fälle
Benningen: 13 Fälle
Mundelsheim: 9 Fälle
Großbottwar: 9 Fälle
Erdmannhausen: 9 Fälle

Der Rems-Murr-Kreis vermeldet für Kirchberg an der Murr weiter 3 Fälle.

7. April, 20.29 Uhr +++ Aktuelle Zahlen in Baden-Württemberg
Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Dienstag, 7. April, vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 606 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Infizierten im Land auf mindestens 20.635 an. Davon sind ungefähr 2685 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Das Durchschnittsalter beträgt 50 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 102 Jahren. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch.
Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Alb-Donau-Kreis, Böblingen, Bodenseekreis, Breisgau-Hochschwarzwald, Emmendingen, Enzkreis, Göppingen, Heidenheim, Heilbronn, Hohenlohekreis, Konstanz, Ludwigsburg, Ortenaukreis, Rastatt, Rottweil, Sigmaringen, Tübingen und Zollernalbkreis sowie aus den Städten Heidelberg, Pforzheim und Stuttgart insgesamt 37 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 464 an. Unter den Verstorbenen waren 295 Männer und 168 Frauen, ein Todesfall ohne Angabe zum Geschlecht. Das Alter lag zwischen 36 und 98 Jahren. 61 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

7. April, 18.50 Uhr +++ Aktuelle Zahlen im Landkreis Ludwigsburg
Das Kreisgesundheitsamt zählt aktuell (Stand: 7. April, 16 Uhr) insgesamt 1129 laborbestätigte COVID-19-Fälle im Landkreis Ludwigsburg. Das ist eine Zunahme um 41 Fälle seit Montag. Die Erkrankungsrate (Inzidenz/Fälle pro 100.000 Einwohner) im Landkreis Ludwigsburg liegt bei 206,85. Verstorben sind 20 mit COVID-19 infizierte Personen im Alter zwischen 69 und 95 Jahren. Wieder genesen sind 186 COVID-19-Patienten. Die Fallzahlen im Bottwartal wachsen von 156 auf 165 an.

7. April, 18.02 Uhr +++ 1,14 Milliarden Euro ausgezahlt
Für das Soforthilfeprogramm des Landes zur Bewältigung der Coronakrise sind seit Programmstart am 25. März bereits 157.373 Anträge von den Kammern nach erfolgter Vorprüfung an die L-Bank übermittelt worden. 116.832 Anträge in einer Gesamthöhe von knapp 1,14 Milliarden Euro wurden inzwischen zur Auszahlung angewiesen.Die Anträge durchlaufen in der Regel innerhalb weniger Tage die Plausibilitätsprüfung bei den Kammern. Danach werden sie vollelektronisch zum finalen Entscheid an die L-Bank weitergegeben.

7. April, 16.57 Uhr +++ Marbacher Hilfsnetzwerk wächst
Die Nachbarschaftshilfe, die die Stadt Marbach im Zuge der Corona-Krise Mitte März für ältere und hilfsbedürftige Menschen eingerichtet hat, wird gut angenommen. Bereits in den ersten Wochen haben sich 166 Personen als Helfer über das Formular auf der Homepage der Stadt angemeldet. 42 Kontakte wurden schon vermittelt, um beispielsweise Einkäufe zu übernehmen oder den Hund auszuführen. Hilfsbedürftige brauchen keine Scheu zu haben, die ehrenamtliche Unterstützung anzunehmen und können sich jederzeit an die Marbacher Corona-Hotline 07144/17125 wenden. Für unaufschiebbare Fahrten kann zudem künftig ein Helferfahrzeug eingesetzt werden, das von der Firma BMK Müller kostenlos bereitgestellt wird und von den Fahrzeugbauern – auf Firmenkosten – mit einer Trennwand aus Plexiglas präpariert wurde.

7. April, 16.11 Uhr +++ Marabu produziert Desinfektionsmittel
Der Druck- und Kreativfarbenhersteller Marabu mit Sitz in Tamm produziert im Kampf gegen Covid-19 nun Desinfektionsmittel selbst und spendet dieses an das RKH Klinikum Ludwigsburg. Für den Herstellungsprozess nutzt Marabu bestehende Anlagen, die normalerweise zur Produktion von Digitaldruckfarben eingesetzt werden. Dank dem großen Engagement der Mitarbeiter konnte ein Hände- und Flächendesinfektionsmittel nach WHO-Standard hergestellt werden. Neben der Eigenfertigung von Desinfektionsmittel konnten über 2000 Schutzmasken aus den internationalen Niederlassungen des Unternehmens gesammelt werden, darunter auch die begehrten FFP2-Masken. Diese wird man ebenfalls an das Klinikum spenden. Desweiteren will Marabu noch Malstifte und Bastelfarben zur Verfügung stellen, sodass diese in der Kindertagesstätte und dem Spielzimmer der Kinderklinik verteilt werden können.

7. April, 15.52 Uhr +++ Experimenta lädt zu Online-Workshops ein
Auch in Zeiten der Kontaktsperre bleibt die Experimenta ein Ort für Wissbegierige. Abwechslungsreiche Online-Workshops, interaktive Social Media-Aktionen und interessante Fakten aus der Welt der Wissenschaft laden auf der Homepage zum Entdecken ein. Ein- und Ausblicke in die experimenta-Welten vermitteln die interaktiven 360 Grad-Bilder. Für alle, die wissen wollen, wie die 180-Grad-Drehung der Zuschauertribüne im Science Dome funktioniert, lohnt der Blick „Behind the Scenes“. Diese Reihe zeigt außerdem die Reinigung von 3D-Brillen und stellt den Arbeitsbereich hinter der Theaterbühne vor. Die Experimenta verfügt in den Forscherwelten über Kurs-Labore und eine Experimentierküche. Mitarbeiter geben hier im Rahmen der „stayhome“-Angebote virtuell Einblicke und zeigen, was dort alles möglich ist.
Immer am Mittwoch um 18 Uhr finden Online-Workshops statt. Am 8. April steht die Skriptsprache JavaScript im Mittelpunkt. Jonathan Günz vom Maker Space führt die Teilnehmer in die Grundlagen ein und zeigt, wie damit Interaktionsflächen im Internet programmiert werden können. Ab dem 15. April dreht sich in drei Folgen alles um das frei verfügbare Content Management System WordPress. Nach den Basisinformationen in Kurs 1 erfahren die Zuschauer am 22. April mehr zur Entwicklung individueller Designs mit so genannten Themes. Eine Woche später lernen sie mit Hilfe von Plug-ins die Funktionen von WordPress zu erweitern. Nach der Live-Ausstrahlung sind die Online-Workshops auf dem Youtube-Kanal der experimenta sowie auf der #stayhome-Website abrufbar.

7. April, 14.20 Uhr +++ Mobile Testeinheit im Einsatz
Aufgrund einiger Fälle von COVID-19 erkrankten Bewohnern in Alten- und Pflegeheimen im Landkreis Ludwigsburg ist seit Montag, 6. April, eine mobile Testeinheit im Einsatz. Landrat Dietmar Allgaier sagt: "Mit der mobilen Testgruppe können wir sehr flexibel direkt die Alten- und Pflegeheime in unserem Landkreis unterstützen. Das ist meiner Meinung nach der richtige Ansatz, um Infektionen dort frühzeitig zu erkennen und die Bewohner sowie die Pflegekräfte zu schützen." Die mobile Testgruppe wird bei Bedarf in Alten- und Pflegeheimen testen und bei der Isolation betroffener Bereiche, bei Fragen zur Hygiene und dem weiteren Heimbetrieb behilflich sein. Das Fahrzeug sowie der Fahrer werden vom Malteser-Hilfsdienst gestellt. Zusätzlich fahren zwei Mitglieder der Feuerwehr sowie eine medizinische Fachangestellte der Notfallpraxis Dr. Kolepke in der mobilen Einheit mit.
Die mobile Testeinheit, die ausschließlich Alten- und Pflegeheime bedient, ersetzt aber nicht die Corona-Teststelle am Klinikum Ludwigsburg. Diese ist weiterhin von 8 bis 16 Uhr für Corona-Tests nach Terminvergabe geöffnet. Einwohner des Landkreises, die typische Symptome zeigen und den Verdacht haben, an Corona erkrankt zu sein, können sich zur Terminvergabe werktags zwischen 8 bis 18 Uhr an die Corona-Bürgerhotline unter der Telefonnummer 07141/144-69400 wenden.

7. April, 14.10 Uhr +++ Aktuelle Zahlen aus dem Bottwartal
Im Landkreis Ludwigsburg gibt es aktuell insgesamt 1088 bestätigte COVID-19-Fälle (Stand: 6. April, 16 Uhr). Gegenüber Sonntag ist das ein Anstieg um 16 Fälle. Insgesamt 19 mit COVID-19 infizierte Personen im Alter von 69 bis 95 Jahren sind verstorben. Im Bottwartal liegt die Zahl der Infizierten bei 156 Personen - und damit nur eine mehr als am Vortrag. Die Zahlen nach Gemeinden aufgeschlüsselt sehen folgendermaßen aus:

Marbach: 35 Fälle
Steinheim: 25 Fälle
Oberstenfeld: 20 Fälle
Affalterbach: 14 Fälle
Murr: 13 Fälle
Pleidelsheim: 13 Fälle
Benningen: 12 Fälle
Mundelsheim: 9 Fälle
Erdmannhausen: 9 Fälle
Großbottwar: 6 Fälle

Kirchberg an der Murr im Rems-Murr-Kreis verzeichnet weiter 3 Fälle.

6. April, 19.35 Uhr +++ Zahl der Infizierten im Land steigt auf 20 029 - davon sind 1272 Personen genesen
Am Montag (6. April) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsminis-terium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 742 be-stätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 20.029 an. Davon sind ungefähr 1.272 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkran-kung genesen. Das Durchschnittsalter beträgt 50 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 102 Jahren. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogrup-pen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu.

Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Böblingen, Bodenseekreis, Breisgau-Hochschwarzwald, Esslingen, Freudenstadt, Göppingen, Heidenheim, Heilbronn, Hohenlohekreis, Karlsruhe, Lörrach, Ortenaukreis, Ostalbkreis, Rems-Murr-Kreis, Rhein-Neckar-Kreis, Schwäbisch Hall, Tübingen und Waldshut sowie aus den Städten Heidelberg und Karlsruhe insgesamt 44 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden- Württemberg auf insgesamt 427 an. Unter den Verstorbenen waren 274 Männer und 152 Frauen, ein Todesfall ohne Angabe zum Geschlecht. Das Alter lag zwischen 36 und 98 Jahren. 63 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.

6. April, 18.45 Uhr +++ Nur ein Fall mehr gemeldet im Bottwartal
Im Bottwartal gibt es aktuell (Stand heute, 16:00 Uhr) insgesamt 156 bestätigte COVID-19-Fälle - und damit nur einen mehr als gestern, wie das Landratsamt Ludwigsburg mitteilt.

6. April, 18.10 Uhr +++ Rund 155 000 Anträge für „Soforthilfe Corona“ vorgeprüft - rund  907 Millionen Euro ausbezahlt
Zur Bewältigung der Coronakrise wurden inzwischen 244.726 Antragsformulare hochgeladen. Rund ein Drittel der bislang geprüften Anträge sind nach Auskunft der Kammern unvollständig oder fehlerhaft. Sie müssen vom Antragsteller korrigiert und erneut hochgeladen werden. Nach Aussage der Kammern gibt die Zahl der hochgeladenen Anträge lediglich Aufschluss über die ins System eingespeisten Formulare – ohne Aussage darüber, ob diese fehlerfrei oder fehlerhaft eingereicht wurden. Zukünftig wird deshalb als relevante Kenngröße die Zahl der Anträge kommuniziert, die am Vormittag des jeweiligen Tages an die L-Bank zur finalen Prüfung und möglichen Auszahlung übermittelt worden ist. Rund 155.000 Anträge sind demnach seit Programmstart am 25. März 2020 von den Kammern nach erfolgter Vorprüfung an die L-Bank übermittelt worden. 92.593 Anträge in einer Gesamthöhe von circa 907 Millionen Euro wurden laut L-Bank inzwischen bewilligt und zur Auszahlung angewiesen (Stand heute 16:00 Uhr).

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut sagte: „Die erste Antragswelle ist abgearbeitet und ein erster großer Schwung an Mitteln wird bis Mitte dieser Woche ausbezahlt sein. Wir haben innerhalb weniger Tage ein Milliarden-Hilfsprogramm für unsere Wirtschaft auf die Beine gestellt und ich bin zuversichtlich, dass ab sofort alle Anträge innerhalb weniger Tage zur Auszahlung gebracht werden können.“

Zur Zahl der Anträge führten die Präsidenten des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertags und des Baden-Württembergischen Handwerkstags, Wolfgang Grenke und Rainer Reichhold, aus: „Rund ein Drittel bedeutet mehrere zehntausend Anträge, die wir leider an die Antragsstellenden zur Überarbeitung zurückgeben mussten. Die Zahl zeigt einmal mehr, wie wichtig eine sorgfältige Bearbeitung ist. Die Kammern können richtige Dokumente sehr schnell prüfen. So sind von den absolut im Portal eingegangenen Anträge schon fast 90 Prozent bearbeitet. Nutzen Sie unseren Service in jedem Fall und zögern Sie nicht – die Hotlines stehen bereit!“ Die Kammerorganisation aus IHKs und HWKs führen die Vorprüfung der Anträge auf das Soforthilfeprogramm des Landes durch.

6. April, 16.50 Uhr +++ Beschluss der Bundesregierung für neues Kreditprogramm für mittelständische Unternehmen
Anlässlich des heute vom Bund vorgestellten Kreditprogramms für den Mittelstand erklärte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut in Stuttgart: „Ich freue mich, dass der Bund unsere Pläne für eine ‚Liquiditätsbrücke‘ nun selbst aufgreift und die mittelständischen Unternehmen mit großzügigen Liquiditätshilfen mit 100-prozentiger Haftungsfreistellung unbürokratisch unterstützen will. Damit kann unsere Wirtschaft schneller die notwendigen Kredite in dieser schwierigen Lage erhalten, was für viele Betriebe jetzt überlebensnotwendig ist. Genau darauf zielte auch unsere geplante Liquiditätsbrücke für den Mittelstand ab, damit die betroffenen Unternehmen angesichts der aktuellen Kreditklemme nicht unverschuldet in Schieflage geraten. Ich hoffe, dass die Geschäftsbanken nun zügig die Auszahlung der Hilfen umsetzen, um aktuelle Liquiditätsengpässe zu überbrücken. Mit dem neuen KfW-Schnellkredit und den bewährten Angeboten der Förderbanken von Bund und Land sowie der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg steht unserem Mittelstand nun ein gutes Finanzierungsinstrumentarium zur Liquiditätssicherung zur Verfügung.“

Was die neuesten Pläne des Bundes für das geplante Landesprogramm bedeuteten, werde nun mit Hochdruck geprüft. „Wenn Lücken im Bundesprogramm bestehen, werden wir diese im Rahmen des beihilferechtlich Möglichen zeitnah schließen, um unserer besonderen Struktur als Land des Mittelstands und der Industrie Rechnung zu tragen“, so die Ministerin.

6. April, 15.06 Uhr +++ Absagen in Kirchberg
Im Zuge der aktuellen Gesundheitssituation kann der Senioren Nachmittag am 8. April in der Gemeindehalle Kirchberg nicht stattfinden. Ebenso fällt auch der Jubiläumsnachmittag zum 50-jährigen Bestehen des Seniorenclubs am 13. Mai aus. Ein neuer Termin soll rechtzeitig bekannt gegeben werden.

6. April, 11.58 Uhr +++ Kleiner Bücherflohmarkt in Erdmannhausen
Die Schulschließungen und Homeoffice dauern an, Ostern steht vor der Tür, die Bibliotheken haben zu und der Lesestoff geht zu neige. Die Evangelische Kirchengemeinde Erdmannhausen schafft hierzu Abhilfe: Ab sofort gibt es einen kleinen Ableger des Bücherflohmarktes, der üblicherweise im November stattfindet. Vor dem Evangelischen Gemeindehaus wurde ein Regal mit einer Auswahl aufgebaut. Hier kann nach Herzenslust gestöbert und die ausgewählten Bücher gegen eine Spende erworben werden. Das Bücherregal wird regelmäßig aufgefüllt, es wird darum gebeten, keine eigenen Bücher dort abzustellen. Bücherspenden werden dann im Herbst wieder gerne entgegengenommen. Natürlich müssen vor dem Bücherregal die derzeit gültigen Abstandregeln und die Kontaktsperre eingehalten werden. Der Erlös der Aktion kommt den verschiedenen Projekten der Kirchengemeinde wie der Jugendarbeit oder der Gemeindehausrenovierung zugute.

6. April, 11.26 Uhr +++ Aktuelle Fallzahlen aus dem Bottwartal
Die Zahl der laborbestätigten COVID-19-Fälle im Landkreis Ludwigsburg gibt das Kreisgesundheitsamt derzeit mit 1072 an (Stand: 5. April, 16 Uhr). Insgesamt 18 Personen sind verstorben. Wieder genesen sind 178 Personen (Stand: 3. April). Im Bottwartal wurden bisher 155 Fälle verzeichnet. Diese verteilen sich wie folgt auf die Gemeinden:

Marbach: 34 Fälle
Steinheim: 26 Fälle
Oberstenfeld: 20 Fälle
Affalterbach: 14 Fälle
Murr: 13 Fälle
Pleidelsheim: 12 Fälle
Benningen: 12 Fälle
Mundelsheim: 9 Fälle
Erdmannhausen: 9 Fälle
Großbottwar: 6 Fälle

Der Rems-Murr-Kreis meldet für Kirchberg an der Murr weiterhin 3 Fälle (Stand: 5. April, 13 Uhr).

6. April, 8.53 Uhr +++ Neue digitale Programme des DLA
Aus einem realen Museums- und Veranstaltungsprogramm wird in den Literaturmuseen auf der Schillerhöhe ein virtuelles: #closedbutopen heißt eine neue Reihe mit Clips auf YouTube. Unter anderem rezitiert der Schauspieler und Essayist Hanns Zischler Gedichte von Hölderlin, seinen Zeitgenossen und Lesern aus der Ausstellungs-Werkstatt "Hölderlin, Celan und die Sprachen der Poesie". Einen ersten Einblick mit Impressionen aus dem Ausstellungsaufbau gibt es in Kürze auf der Startseite der DLA-Website, ein digitales Begleitprogramm mit weiteren Gästen ist in Planung.
Die Kinderbuchautorin Cornelia Funke wird regelmäßig auf Twitter zu Gast sein und auf Fragen von Kindern und Schülern antworten. Geplant sind zudem digitale Reihen mit internationalen Gästen im Rahmen des Ausstellungs- und Forschungsprojekts "Narrating Africa" und zum 100. Geburtstag von Paul Celan. Die Veranstaltungsreihe "Zeitkapsel" wird ebenfalls temporär ins Internet verlegt: Die Folge 58 zum 100. Geburtstag Marcel Reich-Ranickis, ursprünglich im April mit Rachel Salamander und Volker Weidermann geplant, wird im Internet gestreamt.
Vom 20. April an können Zoom-Führungen durch die aktuellen Ausstellungen gebucht werden (Anmeldung: museum@dla-marbach.de). Digitale Liveführungen und -beiträge gibt es am Internationalen Museumstag am 17. Mai.

6. April, 8.15 Uhr +++ Osterlicht in Murr
Das Feuer der neu entzündeten Osterkerze auch ohne Gottesdienste in die Häuser bringen – das ist das Ziel der Aktion „Das Osterlicht für dich“, zu der die Evangelische Kirchengemeinde Murr an der Murr einlädt. Wer eine Kerze vor die Haustür stellt und sich bis Karsamstag, 11. April, unter 07144/209540 oder osterlicht@ev-kirche-murr.de meldet, wird am frühen Morgen des Ostersonntags besucht. Das Osterlicht lässt sich auch für Verwandte, Freunde oder Nachbarn in Murr „bestellen“, wenn auch dort für eine Kerze gesorgt ist. Wer Mitglied der Evangelischen Kirchengemeinde ist und wer nicht, spielt dabei keine Rolle.

6. April, 8.08 Uhr +++ Brillen für Pfleger und Ärzte
Gerade in Krisenzeiten ist es wichtig, nicht nur einen kühlen Kopf, sondern auch einen klaren Blick zu bewahren. Das gilt aktuell ganz besonders für Ärzte und Pfleger, die dafür sorgen, dass das deutsche Gesundheitssystem der Corona-Krise standhält. Die Optikerkette pro optik bedankt sich bei diesen Helden und schenkt allen Ärzten sowie den Pflegekräften in Deutschland Brillen mit Gläsern in der jeweils richtigen Sehstärke. Als systemrelevante Dienstleister der Gesundheitsbranche sind Optiker nicht von den Zwangsschließungen betroffen, weshalb es möglich ist, die Hilfsaktion in den Fachgeschäften umzusetzen. Dabei hat sich pro optik keine Maximalgrenze an Brillen gesetzt, sondern wird jeden Interessierten aus dem Gesundheitswesen im Aktionszeitraum versorgen. Das Einzige, was die Begünstigten vorlegen müssen, ist ein Beschäftigungsnachweis oder ein Beleg über die Ausübung des Arzt- oder Pflegeberufs. Die Aktion gilt in allen teilnehmenden Fachgeschäften der pro optik Gruppe, die aktuell geöffnet haben.

6. April, 7.23 Uhr +++ Kinderbibelwoche zuhause
Ferienprogramm, Urlaub, Kinderbibelwoche – alles abgesagt? Leider ja. Aber mit der KiBiWo@Home kommt die Kinderbibelwoche nach Hause zu den Kindern und Familien. Vom 15. bis 17. April bietet die Kirche Unterwegs aus Weissach im Tal jeweils ab 9.30 Uhr KiBiWo-Spaß für daheim. Die Videos werden punktgenau freigeschaltet und stehen noch für die nächsten Tage zur Verfügung. Auf www.kircheunterwegs.de oder über Facebook bei @KiBiWoatHome sind die Videos bereitgestellt.

5. April, 19.50 Uhr +++ Land meldet 772 Neuinfektionen

An diesem Sonntag wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 772 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand 16 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 19287 an. Davon sind ungefähr 1200 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Das Durchschnittsalter beträgt 50 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 101 Jahren. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg ist auf insgesamt 383 angestiegen. Unter den Verstorbenen waren 245 Männer und 137 Frauen sowie ein Fall ohne Angabe zum Geschlecht. Das Alter lag zwischen 36 und 98 Jahren. 62 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

5. April, 18.41 Uhr +++  16 neue Fälle im Landkreis

Insgesamt zählt das Kreisgesundheitsamt mittlerweile 1072 laborbestätigte COVID-19-Fälle im Landkreis Ludwigsburg (Stand heute, 16 Uhr). Das ist eine Zunahme von 16 Fällen gegenüber gestern. Die Erkrankungsrate (Inzidenz/Fälle pro 100000 Einwohner) im Landkreis Ludwigsburg liegt bei 196,81. 18 mit COVID-19 infizierte Personen im Alter zwischen 69 und 95 Jahren sind inzwischen verstorben.

5. April, 17.29 Uhr +++ Seniorennachmittag fällt aus

Wegen der Corona-Krise wird der Seniorennachmittag am 8. April in der Gemeindehalle Kirchberg nicht stattfinden. Ebenso fällt der Jubiläumsnachmittag zum 50-jährigen Bestehen des Seniorenclubs am 13. Mai aus. Ein neuer Termin für den Jubiläumsnachmittag soll rechtzeitig bekannt gegeben werden.

5. April, 15.59 Uhr +++ Training für Spitzensportler unter Auflagen erlaubt

Die baden-württembergische Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2 sieht umfangreiche Regelungen zu Kontakteinschränkungen, Aufenthaltsvorgaben und sonstige Vorschriften vor, die auch den Profi- und Spitzensport in Baden-Württemberg beeinträchtigen. Aufgrund zahlreicher Anfragen aus dem Profi- und Spitzensport und bereits in Kraft getretener Regelungen in anderen Bundesländern teilen das Gesundheitsministerium und das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport nun mit, dass der Trainingsbetrieb von Profi- und Spitzensportlern auch in Baden-Württemberg unter Beachtung strengster Abstands- und Hygiene-Auflagen und in Kleingruppen im Laufe der kommenden Woche wieder ermöglicht werden soll. Der Amateur- und Freizeitsport ist hiervon nicht umfasst und bleibt weiterhin untersagt. Eine entsprechende Regelung wird derzeit innerhalb der Landesregierung abgestimmt und soll noch im Laufe der kommenden Woche in Kraft treten. Zudem soll eine gemeinsame Arbeitsgruppe aus Vertretern von Sozial- und Kultusministerium sowie des Landessportverbands beziehungsweise der Olympiastützpunkte klären, wie die hohen Vorgaben für die Einhaltung der hygienischen Vorschriften und der Kontaktvermeidung dann in konkreten Fällen vor Ort umgesetzt werden können.

5. April, 14.14 Uhr +++ Neue Zahlen aus dem Rems-Murr-Kreis

Das Landratsamt Rems-Murr hat seine Corona-Zahlen aktualisiert. Demnach ist mittlerweile eine COVID-19-Erkrankung bei 771 Personen nachgewiesen worden (Stand 13 Uhr). Das sind 27 Infizierte mehr als am Vortag. Elf Personen, die den Erreger in sich trugen, sind verstorben, 137 konnten die Quarantäne inzwischen verlassen. In Kirchberg wurde das Virus bei drei Personen nachgewiesen.

5. April, 13.22 Uhr +++ Mit dem Alpenverein in die Berge träumen

Der Deutsche Alpenverein, Sektion Ludwigsburg, hat sich inmitten der Corona-Krise eine ganz besondere Aktion ausgedacht: „Wir träumen uns in die Berge“ und bleiben dafür zuhause. Zu verfolgen ist das Ganze unter www.alpenverein-ludwigsburg.de/index.php?id=654.  Ein erster Traum, bei dem zum Beispiel Fotos von Hütten-Szenen zu sehen sind, ist auch schon online (www.alpenverein-ludwigsburg.de/index.php?id=655).

5. April, 9.57 Uhr +++ Keine Veränderung in Kirchberg

Nach den aktuellsten Zahlen des Landratsamts Rems-Murr gibt es keine Veränderung bei den bestätigten Corona-Virus-Infizierten in Kirchberg. Stand Samstag, 18.30 Uhr, sind weiter drei Personen in der Gemeinde betroffen.

4. April, 21.07 Uhr +++ Landratsamt meldet neue Zahlen

Insgesamt zählt das Kreisgesundheitsamt Ludwigsburg 1056 laborbestätigte COVID-19-Fälle im Landkreis (Stand heute, 16 Uhr). Das ist eine Zunahme von 79 Fällen gegenüber gestern. Die Erkrankungsrate (Inzidenz/Fälle pro 100000 Einwohner) im Landkreis Ludwigsburg liegt bei 193,87. 18 mit COVID-19 infizierte Personen im Alter zwischen 69 und 95 Jahren sind inzwischen verstorben.

4. April, 19.44 Uhr +++ Wieder Anstieg bei Fallzahlen in Baden-Württemberg

An diesem Samstag wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 1335 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 18515 an. Davon sind ungefähr 1110 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Das Durchschnittsalter beträgt 50 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 101 Jahren.  Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Alb-Donau-Kreis, Böblingen, Bodenseekreis, Emmendingen, Esslingen, Heidenheim, Karlsruhe, Ludwigsburg, Main-Tauber-Kreis, Neckar-Odenwald-Kreis, Ortenaukreis, Ostalbkreis, Reutlingen, Schwäbisch Hall, Sigmaringen, Waldshut und Zollernalbkreis sowie aus den Städten Freiburg, Heilbronn, Stuttgart und Ulm insgesamt 42 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 363 an. Unter den Verstorbenen waren 234 Männer und 128 Frauen. Das Alter lag zwischen 36 und 98 Jahren. 62 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

4. April, 17.52 Uhr +++ Mehr Infizierte in Kirchberg

Nach den neuesten Zahlen aus dem Landratsamt Rems-Murr von Freitagmittag sind nun in Kirchberg drei Personen nachweislich infiziert. Bislang war das Coronavirus bei zwei Bürgern bestätigt worden. Insgesamt waren Stand Freitag, 13.50 Uhr, 688 Personen im Rems-Murr-Kreis infiziert, acht davon verstorben und 137 aus der Quarantäne wieder entlassen.

4. April, 17.30 Uhr +++ Mehr Tests in Krankenhäusern und Pflegeheimen

„Bereits zu Beginn der Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2/Covid-19 war klar, dass kranke und pflegebedürftige Menschen ganz besonders gefährdet sind. Wir haben frühzeitig zahlreiche Maßnahmen wie Besuchsverbote ergriffen, um diese Menschen auch ganz besonders zu schützen. Doch in letzter Zeit beobachten wir leider, dass trotzdem immer mehr Menschen in sensiblen Bereichen wie Krankenhäusern, Pflegeheimen oder Einrichtungen der stationären Altenhilfe an Corona erkranken. Dagegen wollen wir ab sofort noch stärker ankämpfen“, sagte Gesundheitsminister Manne Lucha an diesem Samstag in Stuttgart. Die räumliche Nähe, der enge Kontakt zwischen Betreuern und Betreuten und auch die Tatsache, dass eine Infektion zu spät erkannt wird, führten dazu, dass sich die Menschen gegenseitig anstecken. „Diesen Teufelskreis wollen wir durchbrechen – und die Infektionsketten rechtzeitig unterbrechen. Deswegen werden wir Patientinnen und Patienten in Krankenhäusern, Bewohnerinnen und Bewohner in Altenhilfeeinrichtungen sowie medizinisches Personal und Pflegekräfte künftig noch stärker, noch gezielter als bisher auf das Corona-Virus testen. So können wir eine Infektion frühzeitig erkennen, Betroffene rechtzeitig isolieren und alle anderen schützen“, sagte Lucha.  

4. April, 11.58 Uhr +++ Neuapostolische Kirche Marbach verweist auf virtuelle Gottesdienste

Auch die Neuapostolische Kirche hat auf die allgemeine Entwicklung des Verbots von Gottesdiensten und Versammlungen aller Art reagiert und bietet seither sonntags Video-Gottesdienste auf YouTube an, die von zu Hause mitgefeiert werden können. Natürlich ohne die Feier des Heiligen Abendmahls, da ja keine Gemeinde da ist. Für Karfreitag und Ostersonntag sind solche Gottesdienste ebenfalls geplant. Am Ostersonntag wird das internationale Oberhaupt der Neuapostolischen Kirche, Stammapostel Jean-Luc Schneider, erstmals einen YouTube-Gottesdienst, ohne Gemeindepräsenz, für alle Kirchenmitglieder weltweit feiern. Dieser beginnt, wie alle Video-Gottesdienste, um 10 Uhr. Die Gottesdienste können über www.nak süd empfangen werden. Weitere Hinweise bietet die Website: https://www.nak-stuttgart-ludwigsburg.de.

3. April, 20.06 Uhr +++ 178 Personen wieder genesen im Landkreis

Insgesamt zählt das Kreisgesundheitsamt 977 laborbestätigte COVID-19-Fälle im Landkreis Ludwigsburg. Das entspricht einer Zunahme um 73 Fälle gegenüber Donnerstag. Die Erkrankungsrate (Inzidenz/Fälle pro 100000 Einwohner) im Landkreis Ludwigsburg liegt bei 179,37. 18 mit COVID-19 infizierte Personen im Alter zwischen 69 und 95 Jahren sind inzwischen verstorben. 178 Personen sind mittlerweile wieder genesen.

3. April, 19.57 Uhr +++ Wieder mehr Infektionen im Bottwartal

Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle im Bottwartal ist laut dem Landratsamt Stand 16 Uhr auf 142 Personen gestiegen. Das sind elf mehr als am Vortag.

3. April, 19.47 Uhr +++ Geschäfte bleiben am Ostersonntag und an Karfreitag zu

An Karfreitag und Ostersonntag bleiben in Baden-Württemberg alle Geschäfte geschlossen. Das haben in Abstimmung mit dem Staatsministerium das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau und das Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg heute vereinbart. Die Corona-Verordnung des Landes werde zeitnah entsprechend geändert.

Die Landesregierung hatte in § 4 Absatz 3 der Corona-Verordnung geregelt, dass die nach der Corona-Verordnung nicht zu schließenden Einrichtungen (insbesondere Lebensmitteleinzelhandel, Supermärkte etc.) an allen Sonn- und Feiertagen von 12 bis 18 Uhr geöffnet sein dürfen. „Hintergrund der Regelung war und ist ausschließlich der Gesundheitsschutz bei der Sicherstellung der Versorgung der Bevölkerung. Denn die Verteilung und Entzerrung des Kundenverkehrs bei Einkäufen ist essenziell, um die Infektionsgefahren zu verringern. Wir haben uns aber dazu entschieden, dass diese Ausnahmeregelungen nicht für Karfreitag und Ostersonntag gelten“, erklärte Wirtschafts- und Arbeitsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. Mittlerweile habe sich gezeigt, dass der Handel von der Öffnungsregelung nur wenig Gebrauch mache, auch um den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Ruhetage zu ermöglichen.

3. April, 19.37 Uhr +++ Spielbetrieb ruht bis auf Weiteres

Aufgrund aktueller Verordnungen und Verfügungen der Landesregierung sowie der Gesundheitsbehörden ist bereits jetzt abzusehen, dass auch nach Ablauf der bisherigen Spielbetriebs-Aussetzung aufgrund der Ausbreitung des Corona-Virus noch nicht wieder Fußball gespielt werden kann. Vor diesem Hintergrund wird der Amateurfußball-Spielbetrieb in Baden-Württemberg und – vorbehaltlich der Entscheidungen der jeweils zuständigen Verbände - voraussichtlich auch im übrigen Bundesgebiet bis auf Weiteres ausgesetzt. Eine Wiederaufnahme erfolgt mit einer Vorankündigungsfrist von mindestens 14 Tagen. Derzeit ruht der Fußball-Spielbetrieb in Deutschland auf allen Ebenen; auch ein geregelter Trainingsbetrieb ist nicht möglich. In Baden-Württemberg wurde das Fußballspielen zunächst bis zum 19. April 2020 ausgesetzt. Die zeitliche Befristung auf unbestimmte Zeit zu verlängern ist nun erforderlich, weil derzeit keine verlässlichen Prognosen zur Möglichkeit Sportveranstaltungen durchzuführen möglich sind. Die Rechtsverordnung des Landes Baden-Württemberg ist im Hinblick auf den Amateurfußball eindeutig formuliert und für die Fußballverbände bindend.

Eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs erfolgt mit einer Vorankündigung von mindestens 14 Tagen, um allen Vereinen genug Vorlauf und Planungssicherheit zu geben. Auf dieses einheitliche Vorgehen haben sich die drei Fußballverbände in Baden-Württemberg verständigt. Darüber hinaus wird im Dialog mit den Landesbehörden, den Fachleuten für den Spielbetrieb und den Vereinen mit Hochdruck an verschiedenen Szenarien für eine Weiterführung der Spielzeit gearbeitet. Aber auch Überlegungen, die Saison aufgrund einer länger andauernden Infektionslage und entsprechender behördlicher Verordnungen abbrechen zu müssen, spielen eine Rolle. Die genannten Regelungen gelten aufgrund der gleich lautenden Beschlussfassungen der drei baden-württembergischen Fußballverbände auch für den Spielbetrieb der Oberligen Baden-Württemberg. Auf der Website www.wuerttfv.de informiert der Württembergische Fußballverband über die aktuellen Entwicklungen und beantwortet häufig gestellte Fragen.

3. April, 19.28 Uhr +++ Fallzahlen in Baden-Württemberg wieder gestiegen

Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden an diesem Freitag vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 1209 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 17180 an. Das Durchschnittsalter beträgt 50 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 101 Jahren. Ungefähr 997 Personen sind unterdessen von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu.

3. April, 19.22 Uhr +++ Neue Einheit im Marbacher Krankenhaus

Im Marbacher Krankenhaus soll eine Einheit aufgebaut werden, in der ältere Menschen betreut werden, die Corona-Verdachtsfälle sind oder bei denen der Krankheitsverlauf nicht so stark ist. Aufgenommen werden auch Senioren aus Pflegeheimen.

3. April, 16 Uhr +++ Mehr Geld für Frauen- und Kinderschutzhäuser
Die Corona-Pandemie macht weitreichende Einschränkungen des öffentlichen Lebens notwendig. Das bringt Risikofaktoren für das Auftreten von häuslicher Gewalt wie Existenzängste, Überforderung und mangelnde Möglichkeiten sozialer Interaktion mit sich. Die Vertreterinnen der Frauen-und Kinderschutzhäuser und der Fachberatungsstellen berichten von einem deutlichen Anstieg an Beratungsgesprächen und Aufnahmegesuchen. "Das bedeutet: Wir müssen leider auch mit einem weiteren Anstieg von Fällen häuslicher Gewalt rechnen. Darauf wollen wir vorbereitet sein“, so Staatssekretärin Bärbl Mielich am Freitag. Da kaum direkte Beratung möglich ist, wird verstärkt telefonisch oder auf dem elektronischen Weg beraten. Um die Erreichbarkeit auch bei erhöhter Nachfrage sicherzustellen, wird die Landesregierung einen Soforthilfe-Fonds in Höhe von bis zu 2 Millionen Euro auflegen.
Mit der Soforthilfe soll die zeitnahe Mobilisierung der ehrenamtlichen und ehemaligen Mitarbeiterinnen sowie die Aufstockung der hauptamtlichen Beschäftigten in den Beratungsstellen durch eine Aufwandsentschädigung für die deutlich intensivere, telefonische und elektronische Betreuung der Frauen und ihrer Kinder gewährleistet werden. Zudem kann die Soforthilfe für Zuschüsse für technische Ausstattungen (PC- und Telefonanlagen) sowie die technische Einrichtung verwendet werden.

3. April, 14.53 Uhr +++ Geänderte Telefonzeiten im ServiceCenter der AVL
Aufgrund der aktuellen Entwicklungen im Hinblick auf die Verbreitung des Coronavirus ist das AVL-ServiceCenter seit Dienstag, 17. März, für Kundenbesuche geschlossen. Als weitere Vorsichtsmaßnahme, um due Mitarbeiter zu schützen, ist das ServiceCenter ab sofort nur noch eingeschränkt erreichbar. Das ServiceCenter ist weiterhin unter der Telefonnummer 07141 / 144 2828 von Montag bis Freitag zwischen 9 und 12 Uhr sowie von 13 bis 16 Uhr sowie per E-Mail unter servicecenter@avl-lb.de erreichbar.Die meisten Anliegen, wie Tonnen bestellen, Sperrmüll anmelden oder die Reklamation nicht erfolgter Leerungenkönnen online auf www.avl-lb.de abgewickelt werden. Viele Fragen beantwortet die AVL außerdem schon in ihrer FAQ-Liste, die ebenfalls auf der Internetseite zu finden ist.

3. April, 14.43 Uhr +++ Stadt Marbach sucht Telefon-Paten
Geselliges Zusammenkommen im Verein, ein Abend mit Freunden, eine nette Unterhaltung auf der Straße oder gar im Café? Zu Corona-Zeiten undenkbar. Die Stadt Marbach möchte daher die Menschen telefonisch näherbringen. „Wir haben viele Anfragen von Personen, die sich ehrenamtlich einsetzen wollen, aber beispielsweise aufgrund ihres Alters nicht aktiv bei unserer Corona-Nachbarschaftshilfe tätig sein können“, weiß Bürgermeister Jan Trost. Diese können sich künftig als „Telefon-Paten“ einbringen. Marbacher, die gerne telefonieren und anderen die Gelegenheit zum Austausch geben möchten, finden auf der Homepage der Stadt Marbach ein Formular zum Ausfüllen.
Menschen, die sich über einen Anruf freuen würden, können sich von montags bis freitags von 10 bis 12 und 14 bis 17 Uhr unter der Telefonnummer 07144/17125 an die Corona-Hotline wenden. Die Hotline, die bis auf Weiteres durch das Team der Stadtbücherei besetzt ist, stellt dann den Kontakt zwischen den Ehrenamtlichen und den Kontaktsuchenden her. Vereinsamung hat so keine Chance. Die Angaben der „Telefon-Paten“ werden von städtischer Seite überprüft, so dass ein Missbrauch weitgehend ausgeschlossen ist.

3. April, 14.13 Uhr +++ Keine Nachteile bei der Lehrerausbildung
In der öffentlichen Wahrnehmung standen bislang die schulischen Abschlussprüfungen im Vordergrund. Das Kultusministerium und die Außenstellen des Landeslehrerprüfungsamts in den Regierungspräsidien haben jedoch zeitgleich unter Hochdruck daran gearbeitet, pragmatische Lösungen zur Durchführung der Zweiten Staatsprüfungen bei der Lehrerausbildung zu finden. In den vergangenen Tagen hätten das Ministerium viele entsprechende Anfragen erreicht. „Ich kann die Sorge der angehenden Lehrer gut nachvollziehen. Umso wichtiger ist es, dass wir nun Klarheit schaffen“, so Kultusministerin Susanne Eisenmann.
Die Zweiten Staatsprüfungen werden in modifizierter Form durchgeführt. Zentrale Änderung ist dabei, dass noch ausstehende Lehrproben  in diesem Jahr nicht als Lehrprobe stattfinden werden. Als Ersatz wird es eine mündliche Präsentation einer geplanten Unterrichtsstunde mit Reflexionsgespräch geben. Diese Prüfungen werden im Zeitraum 18. Mai bis 1. Juli unter Einbeziehung der Pfingstferien durchgeführt. Bereits absolvierte Prüfungen bleiben gültig.
Pädagogische und fachdidaktische Kolloquien werden an den Seminaren für Ausbildung und Fortbildung der Lehrkräfte in der Zeit vom 27. April bis 12. Mai durchgeführt. Für Prüfungsteile, die wegen erstmaligen Nichtbestehens (etwa Hausarbeit, Seminararbeit oder Dokumentation) wiederholt werden müssen, werden individuelle Lösungen mit den Außenstellen des Landeslehrerprüfungsamtes gesucht.

3. April, 11.32 Uhr +++ Zahlen aus dem Rems-Murr-Kreis
Der Rems-Murr-Kreis verzeichnet aktuell 594 Corona-Infektionen (Stand: 3. April; 11 Uhr). Es hat insgesamt sieben Todesfälle gegeben. 97 Personen konnten indes wieder aus der Quarantäne entlassen werden. Kirchberg an der Murr verzeichnet weiterhin zwei Fälle. Die meisten Fälle gibt es in Backnang und Waiblingen mit jeweils 82 Fällen.

2. April, 19.21 Uhr +++ Zahlen aus Baden-Württemberg
Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg wurden am Donnerstag weitere 1391 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 15.971 an. Das Durchschnittsalter beträgt 50 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 101 Jahren. Ungefähr 881 Personen sind unterdessen von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen.

2. April, 19.03 Uhr +++ Aktuelle Zahlen aus dem Bottwartal
Das Landratsamt Ludwigsburg hat am Abend eine Aktualisierung der Fallzahlen im Bottwartal bekanntgegeben. Im Vergleich zum letzten bekannten Stand am Mittwoch, 16.10 Uhr, ist die Zahl der bestätigten Fälle von 117 auf 131 gewachsen. Die Aufteilung auf die Kommunen sieht wie folgt aus:

Marbach: 30 Fälle
Steinheim: 21 Fälle
Oberstenfeld: 14 Fälle
Affalterbach: 13 Fälle
Murr: 12 Fälle
Benningen: 11 Fälle
Pleidelsheim: 10 Fälle
Mundelsheim: 8 Fälle
Erdmannhausen: 7 Fälle
Großbottwar 5

2. April, 17.40 Uhr +++ Hilfe bei häuslicher Gewalt
Ausgehbeschränkungen, Sorgen um die Gesundheit, Existenzängste und ein Familienleben dauerhaft auf engstem Raum: Angesichts der Corona-Krise befürchten Experten eine Zunahme von Fällen häuslicher Gewalt. Darauf machen die Gleichstellungsbeauftragten von Stadt und Landkreis Ludwigsburg sowie das Referat Prävention des Polizeipräsidiums Ludwigsburg aufmerksam: „Bitte seien Sie aufmerksam, als Nachbar, als Freund und als Bekannter. Schauen Sie nicht weg!“
Kostenlos und anonyme Unterstützung und Beratung gibt es hier:

Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“
24 Stunden, in 17 Sprachen
08000/116 016

Beratungszentrum Frauen für Frauen
Montag bis Freitag: 9 bis 11 Uhr
07141/90 11 70

Hilfetelefon für Kinder und Jugendliche
Montag bis Samstag: 14 bis 20 Uhr
116 111

Jugendamt: Allgemeiner Sozialer Dienst
Montag bis Freitag: 8.30 bis 12 Uhr
Montag bis Mittwoch: 13.30 bis 17 Uhr
Donnerstag: 13.30 bis 18 Uhr
07141/144 386
07141/144 387

Beratungsstelle gegen sexualisierte Gewalt an Kindern und Jugendlichen
Montag bis Donnerstag: 9 bis 12 Uhr
07141/688 71 90

Hilfetelefon für Eltern
Montag bis Freitag: 9 bis 11 Uhr
Dienstag und Donnerstag: 17 bis 19 Uhr
0800 111 0550

Hilfetelefon Opferberatung
Täglich von 7  bis 22 Uhr
116 006
Außenstelle Ludwigsburg: 0151 551 648 54

Hilfetelefon für „tatgeneigte“ Personen
Montag bis Freitag: 9 bis 18 Uhr
0800/70 222 40

Krisentelefon für Täter und Täterinnen
Montag bis Freitag: 9 bis 12 Uhr
Dienstag und Donnerstag: 16 bis 19 Uhr

2. April, 17.32 Uhr +++ Gottesdienst aus Rielingshausen auf Youtube
Die Evangelische Kirchengemeinde Rielingshausenwas stellt einen Gottesdienst in der Ludwig-Hofacker-Kirche mit Dekan Ekkehard Graf zum Mitfeiern auf YouTube zur Verfügung. Rückmeldungen sind erwünscht, denn es sind weitere Videos geplant. Der Video-Gottesdienst für Palmsonntag für Jung ist Alt ist aktuell schon in Bearbeitung.

2. April, 16.46 Uhr +++ Flughafen Stuttgart stellt Flugbetrieb ein
Das Verkehrsministerium hat dem Flughafen Stuttgart mit Bescheid vom 2. April die Einstellung des Flugbetriebs vom 6. bis 22. April genehmigt. Damit kann der Flughafen die für den Zeitraum vom 23. April bis 17. Juni 2020 ohnehin vorgesehenen Bauarbeiten zur Teilsanierung der Start- und Landebahn vorzeitig beginnen. Die Schließung des Flughafens für gut zwei Wochen ist eine Folge der derzeitigen Corona-Pandemie. Zum einen ist der Luftverkehr auch am Flughafen Stuttgart weitgehend zum Erliegen gekommen. Zum anderen besteht die Gefahr, dass die vorgesehenen Bauarbeiten angesichts der derzeitigen vielfältigen Beschränkungen sonst nicht rechtzeitig abgeschlossen werden können.
Mit dem vorzeitigen Beginn der Bauarbeiten soll gewährleistet werden, dass der Flugbetrieb vom 18. Juni 2020 an wieder in vollem Umfang ohne jede Einschränkung möglich ist. Ab dem 23. April werden die Arbeiten im laufenden Betrieb fortgesetzt. Ausgenommen von der Schließung sind Hubschrauber, für die es am Flughafen eigene Start- und Landestellen gibt. Dringende Flüge können während der Schließung über benachbarte Flughäfen, etwa den Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden, abgewickelt werden. Über diesen Flughafen ist auch die Versorgung der Bevölkerung mit eiliger Luftfracht gewährleistet.

2. April, 16.44 Uhr +++ Über 36 Millionen Euro Soforthilfe
Für das Soforthilfeprogramm des Landes zur Bewältigung der Corona-Krise sind inzwischen 210.154 Anträge eingegangen. Über 80 Prozent der Eingänge entfallen weiterhin auf die Industrie- und Handelskammern, welche auch die freien Berufe bearbeiten, knapp 20 Prozent auf die Handwerkskammern. Bei der L-Bank sind bis heute rund 92.000 Anträge eingegangen. Rund 3.506 Anträge in einer Gesamthöhe von circa 36,4 Millionen Euro wurden bereits ausbezahlt.

2. April, 15.45 Uhr +++ Gemeindetag und Handelsverband starten Online-Schaufenster
Die meisten Betriebe sind derzeit wegen der Corona-Krise geschlossen – finanzielle Verpflichtungen wie Miete, Personal, Warenabnahme und Nebenkosten laufen aber weiter. Das Land, der Bund und die Kommunen unterstützen diese Unternehmen durch viele Maßnahmen. Doch trotz dieser wertvollen Unterstützung kämpfen die Unternehmen um ihr Überleben. Städte und Gemeinden sowie Bürger haben schnell reagiert und wollen ihren örtlichen Läden, Gastwirten und Dienstleistern in der Not helfen. Landauf und landab laufen bereits viele pfiffige, gemeinsame Projekte von Akteuren aus Handel, Gastronomie, City-und Stadtmarketing, Wirtschaftsförderung und Kommunalpolitik. Welche erfolgreichen Initiativen es inzwischen gibt, zeigen ab heute der Gemeindetag Baden-Württemberg und der Handelsverband Baden-Württemberg auf ihrem gemeinsamen Online-Schaufenster www.lokalhelden-bw.de. Dort werden sortiert nach den Kategorien „Handel“, „Gastronomie“ und „Dienstleistungen“ die Projekte aus allen Teilen Baden-Württemberg präsentiert. Die Seite ist dynamisch und wird regelmäßig aktualisiert.

2. April, 15.40 Uhr +++ Aktuelle Situation im Landkreis Heilbronn
Die Gesamtzahl aller Personen, die sich im Landkreis Heilbronn bisher mit dem Coronavirus infiziert haben, ist von Mittwoch, 1. April, auf Donnerstag, 2. April, um 26 auf 453 gestiegen. Die Zahl der Gesundgemeldeten stieg um neunauf insgesamt 83 an. Die Zahl der Verstorbenen blieb mit acht unverändert. Die Zahl der aktuell festgestellten Infizierten beträgt demnach 362. Die Behörde schlüsselt die Zahlen nicht nach Gemeinden auf.

2. April, 14.47 Uhr +++ THW transporiert Schutzausrüstung
Das Technische Hilfswerk (THW) ist bundesweit mit mehr als 850 ehrenamtlichen Einsatzkräften im Corona-Einsatz. Sie richten mobile Teststellen ein, bauen Behelfskrankenhäuser auf, transportieren Proben und leuchten die Kontrollstellen an den Grenzen aus. Außerdem unterstützen THW-Fachberater Krisenstäbe in ganz Deutschland. Die neu eingerichtete zentrale Koordinierungsinstanz Logistik (ZKiL) leitet außerdem die bundesweite Verteilung von Schutzausstattung an Bundesbehörden. Die ehren- und hauptamtlichen Einsatzkräfte sind dadurch in der Lage, kurzfristig Schutzartikel aus Zwischenlagern abzuholen. Auch im Landkreis Ludwigsburg gibt es eine solche geheime Lagerhalle. THW-Lastwagen, voll beladen mit Corona-Schutzmaterial wie Masken, Anzüge, Desinfektion oder Handschuhen machen sich von dort auf den Weg, um Rettungsdienste mit dem wichtigen Gut zu beliefern. Ein Teil der Ladung wurde etwa bei den Johannitern in Stuttgart entladen.

2. April, 14.08 Uhr +++ Zahlen im Rems-Murr-Kreis
Der Rems-Murr-Kreis hat insgesamt 595 bestätigte Corona-Erkrankungen zu verzeichnen (Stand: 2. April, 8.15 Uhr). Davon meldet Kirchberg an der Murr weiterhin zwei Fälle.

2. April, 14 Uhr +++ Genaue Fallzahlen im Bottwartal
Die Zahl der Corona-Infizierten liegt mit Stand zum Mittwoch, 1. April, um 16.10 Uhr bei insgesamt 117 Fällen. Diese verteilen sich wie folgt auf die Gemeinden rund um Marbach:

Marbach: 23 Fälle
Steinheim: 21 Fälle
Oberstenfeld: 13 Fälle
Affalterbach: 12 Fälle
Benningen: 11 Fälle
Murr: 10 Fälle
Pleidelsheim: 9 Fälle
Mundelsheim: 7 Fälle
Erdmannhausen: 6 Fälle
Großbottwar: 5 Fälle

2. April, 13.56 Uhr +++ Pflegeplattform geht an den Start
Viele Pflegekräfte, die derzeit in Baden-Württemberg nicht in der Pflege arbeiten, haben spontan angeboten, das Land in der Corona-Krise zu unterstützen und in Krankenhäusern sowie stationären und ambulanten Einrichtungen auszuhelfen. Die Plattform #pflegereserve bringt diese Freiwilligen schnell und unbürokratisch mit medizinischen und pflegerischen Einrichtungen zusammen, die weitere professionelle Unterstützung benötigen. Die Plattform ist eine Initiative aus der Zivilgesellschaft und wird betrieben von der Bertelsmann Stiftung. Auf Initiative des Ministeriums für Soziales und Integration ruft ein breites Bündnis von Institutionen, Verbänden und Organisationen in Baden-Württemberg ab heute Pflegekräfte dazu auf, sich dort zu registrieren.

2. April, 13.54 Uhr +++ Landratsamt Ludwigsburg arbeitet im Verwaltungsstab
Wegen der dynamischen Entwicklung der Corona-Pandemie ist im Landratsamt Ludwigsburg bereits seit Anfang vergangener Woche der Verwaltungsstab eingerichtet worden. Landrat Dietmar Allgaier hat den Stab einberufen, um das Krisenmanagement auf eine breitere Basis zu stellen. Experten verschiedener Fachbereiche bearbeiten im Verwaltungsstab alle grundlegenden Aspekte zum Thema Corona. Beteiligt sind die Fachbereiche Innerer Dienst, Lage und Dokumentation, Bevölkerungsinformation und Medienarbeit, Sicherheit und Ordnung, Katastrophenschutz sowie Gesundheit. Im Verwaltungsstab werden alle administrativ-organisatorischen Aufgaben zusammengefasst, die im Falle des Eintretens einer Katastrophe notwendig wären. Im nun erfolgten ersten Schritt geht es um die Bündelung eingehender Anfragen und die konzertierte Weitergabe relevanter Informationen an die zuständigen Stellen im Landratsamt und an externe Behörden und Einrichtungen sowie die Information der Öffentlichkeit. Vorläufer des Verwaltungsstabs war ein Koordinations- und Kommunikationsstab, der regelmäßig tagte.

2. April, 13.50 Uhr +++ Regionalflughäfen reduzieren Betriebszeiten
Die Corona-Pandemie hat zu einem massiven Rückgang der Starts und Landungen auf den Flugplätzen in Baden-Württemberg geführt. Verkehrsflughäfen und kleinere Verkehrslandeplätze sind als öffentliche Infrastruktureinrichtungen verpflichtet in den Betriebszeiten, die in der luftrechtlichen Genehmigung festgelegt sind, dem Luftverkehr zur Verfügung zu stehen. Die Landesluftfahrtbehörden können jedoch in Ausnahmesituationen von dieser Betriebspflicht befreien. Von dieser Möglichkeit haben das Verkehrsministerium für die beiden Regionalflughäfen Karlsruhe/Baden-Baden und Friedrichshafen sowie das Regierungspräsidium Stuttgart für die Verkehrslandeplätze Mannheim, Schwäbisch Hall, Walldürn, Lahr, Mosbach, Freiburg, Leutkirch, Schwenningen a. N. und den Sonderlandeplatz Bremgarten auf deren Anträge hin Gebrauch gemacht. Wichtige, insbesondere unaufschiebbare Flüge der Polizei oder der Rettungsdienste sind dennoch möglich. Dies gilt auch für Frachtflüge, die für die Versorgung der Bevölkerung unverzichtbar sind.

2. April, 13.37 Uhr +++ Polizei Heilbronn verstärkt Präsenz
In Erwartung von frühlingshaften Temperaturen am kommenden Wochenende, verstärkt das Polizeipräsidium Heilbronn seine Präsenzmaßnahmen zur Einhaltung der Corona-Verordnung. Insbesondere Naherholungsgebiete, wie beispielsweise der Breitenauer See oder beliebte Treffpunkte, wie die Löwensteiner Platte, stehen im Mittelpunkt der Überwachungen. Aber auch Parkanlagen werden verstärkt überwacht. Wo durch Ermahnungen keine Einsicht erzielt werden kann, werden weitere Maßnahmen, einschließlich einer Anzeige, folgen. Aufgrund der aktuellen Erfahrungen ist die Polizei guter Hoffnung, dass der größte Teil der Bevölkerung weiterhin diszipliniert und verantwortungsbewusst handelt.

2. April, 11.23 Uhr +++ Einsatz von Flüchtlingen in der Landwirtschaft

Landwirtschaftsminister Peter Hauk und Innenminister Thomas Strobl sprechen sich dafür aus, Asylbewerber mit Bleibeperspektive als Erntehelfer einzusetzen. „Bei Aussaat und Ernte brauchen unsere Bauern derzeit jede helfende Hand. Der Einsatz von Erntehelfern während der aktuellen Corona-Pandemie ist dringend notwendig, um die Versorgung mit heimischen Lebensmitteln sicherzustellen. Gerade bei den Sonderkulturen, im Obst- oder Gemüseanbau, sind unsere Bauern auf die Mithilfe von Erntehelfern angewiesen", so Strobl und Hauk.  Die aktuelle Krise dürfe nicht dazu führen, dass die Landwirte nicht pflanzen oder ernten können, weil Arbeitskräfte fehlen. In Baden-Württemberg habe man rund 68.000 Flüchtlinge mit einem Schutzstatus, die im Land bleiben und arbeiten dürfen. "Wir wollen diese Flüchtlinge in Arbeit bringen – Arbeit dient der Integration.“

2. April, 10.40 Uhr +++ Ludwigsburger Schlossfestspiele bis 25. Mai ausgesetzt

Die Ludwigsburger Schlossfestspiele, die vom 7. Mai bis 28. Juni 2020 stattfinden sollten, werden in der diesjährigen Saison wegen der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie den Festspielbetrieb mit Publikumsverkehr bis 25. Mai 2020 aussetzen. Diese Entscheidung, die die Festspielleitung sowie der Aufsichtsratsvorsitzende und Oberbürgermeister der Stadt Ludwigsburg Matthias Knecht gemeinschaftlich getroffen haben, beruht auf der "Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2 (Corona-Verordnung)" in der Fassung vom 29. März 2020. Nach Ostern werden die Verantwortlichen die Lage neu bewerten und über die weitere Planung des Festspielbetriebs informieren. Der neue Intendant Jochen Sandig plant, die Ludwigsburger Schlossfestspiele mit ihrer 88-jährigen Tradition zu einem Fest der Künste, Demokratie und Nachhaltigkeit mit vielfältigen gesellschaftspolitischen Schwerpunkten und neuen Formaten weiterzuentwickeln. Erst Mitte März war das Gesamtprogramm der Festspiele für 2020 der Öffentlichkeit vorgestellt worden. Jetzt arbeitet das Team an ausgewählten Projekten, die in digitaler Form auch zu Hause zu erleben sein werden. Über diese digitale Präsenz werden die Schlossfestspiele kontinuierlich informieren, u.a. auf www.schlossfestspiele.de und in ihren sozialen Medien. Einige der ursprünglich geplanten Konzerte und Produktionen können auf die Jahre 2021 bzw. 2022 verschoben werden.

        2. April, 10.24 Uhr +++ Neue Zahlen aus dem Land

Am Mittwoch wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsmi-nisterium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 1.267 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 14.580 an. Das Durchschnittsalter beträgt 50 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 101 Jah-ren. Ungefähr 764 Personen sind unterdessen von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen.

    1. April, 19.08 Uhr +++ Besondere Angebote für die Kar- und Ostertage

Alle katholischen Kirchengemeinden im Landkreis Ludwigsburg stellen tägliche Impulse sowie Anregungen und Ideen für die Gestaltung von Andachten für zuhause zur Verfügung. Dies geschieht auf den Internetseiten der Gemeinden, über verschiedene digitale Kanäle sowie in Gemeinde- und Amtsblättern. Informationen und Links können auf den Internetseiten der katholischen Kirchengemeinden abgerufen werden.

 

Besondere Gestaltung der Kirchenräume für das persönliche Gebet

  • Marbach, Zur Heiligen Familie – wechselnde Gestaltung der Kirche, die auch auf der Homepage zur Verfügung steht: https://www.zurheiligenfamilie.com/
  • Großbottwar, St. Pius X. und Steinheim, Heilig Geist – liturgische Gestaltung der Kirche

Angebote für Jugendliche und Familien:                                    

Vielseitige Angebote sind auch auf der Internetseite der Diözese Rottenburg-Stuttgart zu finden: https://www.drs.de/dateisammlung/gottesdienst-und-gebet.html

 

1. April, 18.13 Uhr +++ 117 Fälle im Bottwartal

Die Zahl der im Bottwartal laborbestätigten COVID-19-Fälle ist auf 117 angestiegen. Das sind 13 mehr als am Vortag. Im ganzen Landkreis Ludwigsburg sind 835 Fälle registriert (Stand 16.10 Uhr), was ein Plus von 89 bedeutet. Insgesamt sind mittlerweile 13 Patienten zwischen 69 und 95 Jahren verstorben.

1. April, 17.56 Uhr +++ 26,5 Millionen Euro an Soforthilfe ausbezahlt

Seit Beginn des Soforthilfeprogramms des Landes zur Bewältigung der Corona-Krise vor einer Woche gingen rund 190.000 Anträge (Stand 15 Uhr) ein. Über 80 Prozent der Eingänge entfallen weiterhin auf die Industrie- und Handelskammern, welche auch die freien Berufe bearbeiten, knapp 20 Prozent auf die Handwerkskammern. Bei der L-Bank sind bis heute rund 80.000 Anträge eingegangen. Rund 2500 Anträge in einer Gesamthöhe von circa 26,5 Millionen Euro wurden ausbezahlt (Stand heute 15.30 Uhr). „Alle Beteiligten arbeiten weiterhin mit Hochdruck daran, dass die Soforthilfen noch schneller ausbezahlt werden. Wir wissen, dass die Mittel dringend benötigt werden und setzen alles daran, den Prozess weiter zu beschleunigen“, versicherte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. Edith Weymayr, die Vorsitzende des Vorstands der L-Bank, erklärte: „Wir haben uns zum Ziel gesetzt, die gewaltige Antragswelle der ersten Woche an diesem Wochenende so zu verarbeiten, dass bis kommenden Dienstag die bei der L-Bank vorliegenden Anträge ausbezahlt werden, soweit sie in der Sache bewilligungsfähig sind.“

Die Förderung von Soloselbstständigen, gewerblichen Unternehmen, Sozialunternehmen und von Angehörigen der Freien Berufe erfolgt im Rahmen eines einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuschusses, zunächst für drei Monate, in Höhe von bis zu

  • 9000 Euro für Soloselbstständige und Unternehmen mit bis zu fünf Beschäftigten,
  • 15000 Euro für Unternehmen mit bis zu zehn Beschäftigten,
  • 30000 Euro für Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten.

Das Soforthilfeprogramm hilft im ersten Schritt all jenen Unternehmen, die ohne diese Unterstützung innerhalb kurzer Zeit insolvent gehen würden. Die inhaltliche Vorprüfung aller Anträge übernehmen die örtlichen Kammern von Handel und Industrie sowie Handwerk – auch für Nicht-Kammermitglieder wie die Angehörigen der Freien Berufe. Sie leiten die Anträge an die L-Bank weiter, die die Bewilligung und Auszahlung der Zuschüsse vornimmt. Ein vollständiger und gut begründeter Antrag wird innerhalb weniger Tage bewilligt. In Zweifelsfällen stehen die Beratungsangebote der Kammern zur Verfügung.

Das Antragsformular ist auf der Seite des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau verfügbar: https://wm.baden-wuerttemberg.de/soforthilfe-corona/

1. April, 17.38 Uhr +++ Pfingstturnier in Oberstenfeld abgesagt

Aufgrund der aktuellen prekären gesundheitlichen Situation sagt die Handballabteilung des SKV Oberstenfeld "schweren Herzens" das 47. Internationale Handball-Pfingstturnier ab.

1. April, 17.30 Uhr +++ Corona-Schwerpunkt-Praxis in Marbach

Die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg hat grünes Licht gegeben: Die Praxis Dr. Strodtbeck in Marbach wird offiziell als Corona-Schwerpunktpraxis ausgewiesen. „Wir sind für Patienten ansprechbar, deren Hausärzte keine Infekt-Patienten betreuen können“, erläutert Dr. med. David Strodtbeck die Funktion einer Corona-Praxis. Zweimal pro Tag werden Zeiten eingerichtet, an denen Patienten zur Diagnostik und Therapie in die Praxis kommen können. Bei entsprechender Indikation wird ein Abstrich veranlasst und bei einem positiven Befund die Meldung ans Gesundheitsamt vorgenommen. Sollte es notwendig sein, wird auch ein Transport ins Klinikum Ludwigsburg in die Wege geleitet. „Die Kassenärztliche Vereinigung plant, uns mit Materialien wie Anzügen, Masken und Abstrichtupfern zu versorgen“, zeigt sich Dr. med. David Strodtbeck zuversichtlich. Die nächsten Einrichtungen dieser Art gibt es erst wieder in Ludwigsburg und Oberstenfeld. „Es ist ein großer Gewinn für unsere Bevölkerung, dass sich die Praxis von Herrn Dr. Strodtbeck dieser verantwortungsvollen Aufgabe annimmt“, zeigt sich Bürgermeister Jan Trost dankbar. Weitere Informationen und die Zeiten der Corona-Sprechstunde sind auch auf der Website der Arztpraxis zu finden: https://dr-strodtbeck.de/. Die Kontaktdaten lauten: Dr. med. David Strodtbeck, FA für Allgemeinmedizin, Ziegelstraße 6, 71672 Marbach, Telefon: 07144/5116, Fax: 07144/14349, E-Mail: info@dr-strodtbeck.de

1. April, 16.47 Uhr +++ Fallzahlen im Landkreis Heilbronn
Die Gesamtzahl aller Personen, die sich im Landkreis Heilbronn bisher mit dem Coronavirus infiziert haben, ist von Dienstag, 30. März, auf Mittwoch, 1. April, um 21 auf 427 gestiegen, wie das Landratsamt mitteilt. Die Zahl der Gesundgemeldeten stieg um 18 auf insgesamt 74 an. Außerdem sind drei weitere Personen verstorben. Es handelt sich um zwei Männer und eine Frau,alle waren über 79 Jahre alt. Die Zahl der Verstorbenen erhöht sich damit von fünf auf acht. Die Zahl der aktuell festgestellten Infizierten beträgt demnach 345.

1. April, 16.28 Uhr +++ Auszubildende starten digital

82 junge Menschen haben am 1. April an den Pflegeschulen in Bretten und Ludwigsburg die Ausbildung zur Pflegefachkraft begonnen. Der Ausbildungsstart wird auf Grundlage einer Sondergenehmigung des Sozialministeriums ermöglicht, wie die RKH Akademie berichtet. Die Aufsichtsbehörden hatten einem digitalen Start des Ausbildungsbeginns zugestimmt, der durch die aktuellen Beschränkungen von Unterricht im Klassenverband notwendig wurde. Die Auszubildenden werden nun in die E-Learning-Möglichkeiten der Schulen eingewiesen. Damit starten die Ausbildungsgänge ohne Verzögerung.
Die Lehrkräfte werden virtuelle Klassenräume, Chat-Räume und Lernplattformen nutzen, um den Austausch und Lernerfolg mit den Schülern gemeinsam zu gestalten. Die Schulleiter und Pflegepädagogen haben umfangreiche Vorbereitungen für die akut notwendige Digitalisierung treffen müssen. Die Schüler nahmen den ungewöhnlichen Start in die dreijährige Ausbildung unkompliziert an. Die praktischen Einrichtungen als Träger der Ausbildung sind Kliniken, Pflegeheime und ambulante Pflegeeinrichtungen aus drei Landkreisen. Alle Praxisstellen bewerteten den pünktlichen Ausbildungsbeginn positiv. Die Auszubildenden werden nach der ersten Theoriephase und innerhalb der kommenden zwei Monate alle in den praktischen Ausbildungseinrichtungen ankommen.

1. April, 16.10 Uhr +++ LKA warnt vor Betrugsmasche
Das Landeskriminalamt Baden-Württemberg warnt aktuell vor einer besonders perfiden Masche im Zusammenhang mit der Soforthilfe für Unternehmen. Im Internet sind Seiten aufgetaucht, auf denen in Bedrängnis geratene Firmen aufgefordert werden, Formulare mit Daten zu befüllen und hochzuladen.Teilweise wurden Unternehmen auch gezielt telefonisch kontaktiert. Der Anrufer gab sich dabei als Angehöriger der einzig offiziellen Stelle zur Abwicklung der Soforthilfe aus.Die Polizei stuft diese Vorgehensweise als Vorbereitungshandlung für spätere Betrugsstraftaten ein und warnt eindringlich davor, persönliche und Unternehmensdaten auf solchen Fake-Seiten preiszugeben. „Nutzen Sie für die Stellung der Anträge auf Soforthilfe ausschließlich die Internetseiten von offiziellen Landesstellen. Dies sind Ministerien und Landesförderbanken mit Unterstützung der Industrie- und Handelskammern“, so der Sprecher des LKA Baden-Württemberg.

1. April, 15.14 Uhr +++ Polizei Ludwigsburg produziert Schutzausrüstung
Die Polizei ist bei ihrem Dienst für die Bürger ständig einer potentiellen Infektionsgefahr ausgesetzt. Der Schutz der Kollegen hat beim Polizeipräsidium Ludwigsburg sehr hohe Priorität. Neben Verhaltens- und Hygieneempfehlungen im täglichen Dienst gehört auch Schutzausrüstung mit zu den Maßnahmen. Vor dem Hintergrund temporärer Lieferengpässe wurde nun ein weiterer, eher unkonventioneller Schritt getan: Ein Beamter des Polizeireviers Marbach wurde mit eigens beschafften 3D-Druckern und Material ausgestattet und mit dem Druck von mehreren hundert Gesichtsschilden beauftragt. Die Produktion ist bereits in vollem Gange. "Diese außergewöhnliche Maßnahme geht auf die Eigeninitiative des Beamten zurück, der über profundes Tüftlerwissen verfügt und sich dankenswerterweise selbst dafür angeboten hatte," erklärt Polizeivizepräsident Frank Spitzmüller.

1. April, 14.17 Uhr +++ Förderung für Start-ups
Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau plant, sein Instrument zur Frühphasenförderung von Gründungsvorhaben „Start-up BW Pre-Seed“ wegen der Corona-Krise auszuweiten und krisengeschüttelte Start-ups ebenfalls kurzfristig mit einem rückzahlbaren Zuschuss in Höhe von 200.000 Euro zu fördern. „Angesichts der enormen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf fast alle Bereiche der Wirtschaft müssen wir alles dafür tun, dass der Gründungsstandort und die Innovationskraft Baden-Württembergs langfristig gesichert sind“, so Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut. „Besonders aussichtsreiche Gründungsvorhaben, die den Wirtschaftsstandort schon morgen entscheidend mitgestalten könnten, dürfen in dieser Krise nicht verloren gehen.“
Auch Start-ups, die schon die erste Phase – die so genannte Pre-Seed-Phase – hinter sich haben, aber aufgrund der Pandemie in Schwierigkeiten geraten sind, sollen Unterstützung erhalten, vorausgesetzt, sie sind nicht älter als fünf Jahre. Bisher sei eine Förderung nur einmal möglich. Mit den regionalen Start-up BW Acceleratoren steht bereits ein bewährtes Verfahren bereit, weshalb das ausgeweitete Programm zeitnah an den Start gehen kann.

1. April, 14.10 Uhr +++ Keine genauen Fallzahlen aus Beilstein
Aus der Stadt Beilstein liegen der Marbacher Zeitung leider keine Zahlen vor. Die Kommune gehört zum Landkreis Heilbronn. Die zuständige Behörde gibt keine Zahlen auf Ortschaften aufgedröselt raus - auch nicht auf Nachfrage.

1. April, 13.21 Uhr +++ Wertstoffhöfe öffnen eingeschränkt wieder
Die AVL ermöglicht ab Donnerstag, 2. April, wieder eingeschränkte Anlieferungen auf ausgewählten Wertstoffhöfen. Damit bietet sie vor allem eine Entsorgungsmöglichkeit in dringenden Fällen, wie bei Umzügen, Wasserschäden, Wohnungsauflösungen oder für Gewerbebetriebe. Die Wertstoffhöfe BOTTWARTAL in Steinheim, ELLENTAL in Bietigheim-Bissingen und WASSERTURM in Kornwestheim sind  von Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr für Privatkunden mit Auto (keine Anhänger oder Transporter) geöffnet. Angenommen werden in dieser Zeit sperrige Abfälle wie Möbelholz, Altmetall, Elektroaltgeräte, Restsperrmüll sowie "Rund" und "Flach". Gewerbebetriebe, Umzugsfirmen sowie Privatkunden mit Anhänger oder Transporter, oder private Anlieferer von mineralischen Abfällen wie Bauschutt, haben ebenfalls die Möglichkeit auf ausgewählten Wertstoffhöfen anzuliefern, nach Terminvereinbarung unter 07141 / 956 5205 (erreichbar von Montag bis Freitag 9 bis 17 Uhr). Als Sicherheitsvorkehrung wird jeweils nur ein Fahrzeug auf den Hof gelassen. Wartende Kunden müssen sich in eine Autowarteschlange einreihen und im Fahrzeug bleiben, bis ein Mitarbeiter sie auf das Gelände winkt.

1. April, 11.57 Uhr +++ Corona-Fälle im Bottwartal
Die Zahl der Corona-Infizierten liegt mit Stand zum Dienstag, 31. März, um 16 Uhr bei insgesamt 104 Fällen. Diese verteilen sich wie folgt auf die Gemeinden rund um Marbach:

Steinheim: 21 Fälle
Marbach: 19 Fälle
Oberstenfeld: 13 Fälle
Murr: 10 Fälle
Benningen: 9 Fälle
Affalterbach: 8 Fälle
Pleidelsheim: 7 Fälle
Mundelsheim: 7 Fälle
Großbottwar: 5 Fälle
Erdmannhausen: 5 Fälle

1. April, 11.02 Uhr +++ Zahlen im Rems-Murr-Kreis
Der Rems-Murr-Kreis vermeldet bisher insgesamt 556 Corona-Erkrankungen. Kirchberg an der Murr verzeichnet bislang zwei Fälle. Die meisten Patienten gibt es in Waiblingen (78 Fälle) und Backnang (76 Fälle).

31. März, 19.21 Uhr +++ Mehr als 100 Infizierte im Bottwartal
Die Zahl der Corona-Infizierten in Marbach und im Bottwartal hat erstmals die Marke von 100 Personen überschritten. Stand 16 Uhr gibt es in den hiesigen Städten und Gemeinden zwischen Marbach und Oberstenfeld 104 Fälle. Gegenüber dem Vortag ist die Zahl damit um fünf Infizierte gewachsen. Im Landkreis Ludwigsburg sind 746 Corona-Infizierte gemeldet, das sind 23 mehr als am Vortag. Zehn Personen sind insgesamt verstorben (+2).
In Baden-Württemberg steigt die Zahl der Infizierten auf 13.313 Corona-Fälle. Das sind 1056 mehr als am Vortag. 627 Personen sind wieder genesen, gestorben sind 196 Infizierte.

31. März, 16.59 Uhr +++ Wahl in Erdmannhausen wohl nicht gefährdet
Auf einer heutigen Pressekonferenz erklärte Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl, dass in der Corona-Zeit auch Wahlen abgesagt werden könnten. In den einzelnen Kommunen werde das von der Rechtsaufsichtsbehörde individuell geprüft. In Erdmannhausen, wo für kommenden Sonntag der zweite Wahlgang vorgesehen ist, geht man davon aus, dass die Wahl weiterhin wie geplant und unter besonderen Vorkehrungen stattfinden kann.
Laut Bürgermeisterin Birgit Hannemann, die nicht zur Wiederwahl antritt, könne der Mindestabstand in den Wahllokalen zwischen den Wahlhelfern untereinander und auch zu den Wählern eingehalten werden, die Wahlbenachrichtigungen müssten nur noch gezeigt, nicht mehr übergeben werden. Desinfektionsmittel sei wie beim ersten Wahlgang genügend vorhanden, auch könnten wieder eigene Stifte mitgebracht werden. Bei Auszählen werden die Wahlhelfer Handschuhe tragen.
Sowieso dürfte das Wähleraufkommen in den Wahllokalen gering sein. "Es liegen bereits 1600 Anträge zur Briefwahl vor", sagt Birgit Hannemann am Dienstagnachmittag. Zum Vergleich: Beim ersten Wahlgang gab es rund 2300 Wähler. Und sie betont: "Bislang waren wir eher in einer Grauzone, da es sich offiziell um eine Urnenwahl handelt. Durch den jetzigen Erlass der Landesregierung ist unser Aufruf zur Briefwahl mit abgedeckt." Das Landratsamt Ludwigsburg als zuständige Behörde kann am heutigen Tag noch keine neue Aussage zur Wahl in Erdmannhausen machen.

31. März, 14.50 Uhr +++ Zoos bitten um Soforthilfe - auch Wilhelma ist betroffen
Der Verband der Zoologischen Gärten wendet sich mit der dringlichen Bitte um ein Soforthilfe-Programm in Höhe von 100 Millionen Euro an die Bundesregierung. Bundeskanzlerin Angela Merkel. In dem Schreiben macht Jörg Junhold, Präsident des Verbandes und Zoodirektor in Leipzig, auf die wirtschaftlich angespannte Lage für Zoos aufmerksam. „Anders als andere Einrichtungen können wir unseren Betrieb nicht einfach runterfahren – unsere Tiere müssen ja weiterhin gefüttert und gepflegt werden“, sagt Junhold zur derzeitigen Situation, in der die Zoos wegen der Corona-Pandemie für Besucher geschlossen wurden. „Momentan arbeiten wir aber ohne Einnahmen bei gleichbleibend hohen Ausgaben.“
Insgesamt 56 deutsche Zoos sind im Verband der Zoologischen Gärten (VdZ) organisiert. In den VdZ-Einrichtungen werden insgesamt mehr als 180.000 Wirbeltiere gepflegt und gezüchtet. Viele von ihnen gehören zu bedrohten Arten und sind Bestandteil internationaler Erhaltungszuchtprogramme. „Ein möglicher Verlust dieses wertvollen Tierbestandes wäre ein herber Rückschlag für unseren Kampf um den Erhalt der Biodiversität und käme somit einer Katastrophe gleich“, sagt VdZ-Präsident Junhold. Alle Mitgliedzoos brauchen die Einnahmen durch ihre Gäste, um ihre Aufgaben finanzieren und wirtschaftlich überleben zu können. Der Wegfall der Einnahmen durch Eintrittsgelder trifft auch die Wilhelma erheblich. Allein im Zeitraum der feststehenden Schließung vom 17. März bis Ende der Osterferien kamen im Vorjahr 270.000 Besucher in den Zoologisch-Botanischen Garten. Damit geht der finanzielle Ausfall bereits in die Millionen Euro. Setzt sich die Schließung bis zum Ende der aktuellen Landesverordnung Mitte Juni fort, würden sich diese Zahlen schätzungsweise verdoppeln. Die Kosten lassen sich hingegen kaum reduzieren, weil die Tiere und Pflanzen weiterhin täglich gehegt und gepflegt werden müssen.

31. März, 14.40 Uhr +++ MHP Riesen helfen
Das Coronavirus stellt die Gesellschaft auf den Prüfstand. Dabei ist jeder Mensch auf den sozialen Verbund und den Zusammenhalt in seinem unmittelbaren Umfeld angewiesen. Da diese Hürde nur gemeinschaftlich überwunden werden kann, möchten sich die MHP Riesen Ludwigsburg ebenfalls noch stärker aktiv einbringen und den (Krisen-)Angeboten und Möglichkeiten, die bereits vorhanden sind oder aktuell entwickelt werden, eine größere Plattform bieten – und dabei mit ihren eigenen Kommunikationskanäle bei der Bekanntmachung und Verbreitung mitwirken. „In der aktuellen Zeit steht der gemeinschaftliche und solidarische Gedanke fortwährend im Mittelpunkt. Wir haben selbst in den letzten Tagen durch viele Gespräche mit unseren Fans, Partnern und Sponsoren erfahren, wie gut und wichtig eine solche Unterstützung ist. Nun möchten wir mit unserer Plattform „RIESEN-Hilfe“ einen Teil dazu beitragen, dass die Region im Allgemeinen und die Riesen-Familie im Speziellen bestmöglich durch diese Krise kommen wird“, erläutert Markus Buchmann, 2. Vorsitzender des Klubs. Auf dem "Gelb-Schwarzen Brett" und auf allen Social-Media-Kanälen des Klubs wird es ab sofort und fortwährend die Angebote von Partnern, Privatpersonen, Sponsoren und der kompletten Region zu finden geben.

31. März, 13.40 Uhr +++ Bearbeitung der Soforthilfeanträge läuft auf Hochtouren
Seit Mittwoch vergangener Woche herrscht Hochbetrieb im Soforthilfe-Team der Handwerkskammer Region Stuttgart. Um die Flut an eingehenden Soforthilfeanträge der Handwerker aus dem Kammerbezirk zu bearbeiten, hat sich in der vergangenen Woche ein Expertenteam von rund 75 Kammer-Mitarbeitern zusammengefunden. „Wir freuen uns, dass wir bis Dienstagvormittag bereits 1600 Anträge positiv abschließen und an die L-Bank weiterleiten konnten“, meldet sich Thomas Hoefling, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Region Stuttgart, mit einer ersten Zwischenbilanz. Erfreut zeigt sich der Kammerchef auch darüber, dass seit dem Wochenende erleichterte Bedingungen bei der Antragsstellung gelten. „Eine Nachjustierung seitens der Politik hat ergeben, dass die Soforthilfe des Landes ohne Prüfung des Privatvermögens oder betrieblich liquider Mittel ausbezahlt wird. Stattdessen müssen die Antragssteller nur nachweisen, dass die laufenden betrieblichen Einnahmen nicht ausreichen, um die Fixkosten des Unternehmens zu decken.“ Diese Änderung finde natürlich auch bei der Prüfung der Anträge, die bereits vor dem Wochenende bei der Handwerkskammer Region Stuttgart eingegangen sind, Beachtung.

31. März, 13.32 Uhr +++ Marbacher Tafel sagt Danke
In den Lebensmittelgeschäften bleibt zur Zeit wegen der Corona-Krise weniger Ware übrig, sodass die Spenden für die Tafelläden deutlich zurückgegangen sind. Doch die Versorgung der sozial Benachteiligten darf nicht zu kurz kommen. Der Hilferuf für die Marbacher Tafel ist aber nicht auf taube Ohren gestoßen. Erfreulicherweise sind umgehend Lebensmittel- und Sachspenden eingetroffen, ebenso wie finanzielle Unterstützung. Dafür sagt die Marbacher Tafel allen Gebern herzlichen Dank. Auch freiwillige Helfer haben sich für die Warenausgabe im Laden gemeldet.
Es sind weiterhin Lebensmittelspenden willkommen. Sie könnenDienstag bis Freitag zwischen 13.15 und 14.30 Uhr und samstags von 15 bis 16 Uhr in der Niklastorstraße 20 abgegeben werden. Besonders erfreulich sind finanzielle Zuwendungen (IBAN: DE92 6045 0050 0003 0897 81). Zur Erstellung einer Spendenbescheinigung ist die Abgabe von Namen und Adresse des Spenders nötig. Wer persönlich helfen will, erreicht die Ladenleiterin Tanja Rapp unter der Telefonnummer 07144/860800.

31. März, 13.05 Uhr +++ AOK-Kundencenter bleiben geschlossen
Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, konzentriert die AOK Ludwigsburg-Rems-Murr Kundenkontakte vorsorglich auf Telefon und Internet. Die sieben KundenCenter der AOK im Landkreis Ludwigsburg bleiben auch über den 31. März hinaus bis auf Weiteres für den Publikumsverkehr geschlossen. Auch das Gesundheitszentrum in Ludwigsburg bleibt vorerst zu. Die Gesundheitskasse hat ihre Kapazitäten aufgestockt, um die Versicherten verstärkt telefonisch und online zu betreuen. Unter der Telefonnummer 07151/2091-588 ist die AOK für die Versicherten in der Region zu erreichen. Alle Kontaktdaten, mit denen Versicherte weiterhin mit ihrer AOK Baden-Württemberg in Verbindung bleiben können, sind auf der Website hinterlegt.

31. März, 12 Uhr +++ Pressekonferenz des Ministerpräsidenten
Die Lage ist unverändert ernst, mahnt Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Er bittet die Bürger um Geduld und um das Befolgen der Maßnahmen, die man beschlossen hat. Eine Spekulation über die Lockerung der Kontaktsperre verbiete sich. Verstöße würden nicht geduldet. Eine Pflicht zum Tragen eines Mundschutze beim Einkaufen werde es vorerst nicht geben, so Kretschmann, denn man brauche den Schutz für diejenigen, die in wichtigen Bereichen arbeiten. "Die Frage wird dann relevant, wenn wir in ein paar Wochen darüber sprechen wie es weitergeht", so Kretschmann. Wenn man aber einen Mundschutz besitze, dann könne man sie natürlich als Spuckschutz nutzen.

Hilfe für Familien und Landwirte

In Deutschland gibt es 57298 bestätigte Infektionen. In Baden-Württemberg sind es aktuell 12881 bestätigte Infektionen - die meisten in den Landkreisen Esslingen, Stuttgart und Ludwigsburg, so Sozialminister Manfred Lucha. 182 Menschen sind verstorben, der größte Teil war älter als 80 Jahre. Mehr als 140000 Anträge sind laut Kretschmann seitens der Wirtschaft eingegangen. Sie würden so schnell wie möglich bearbeitet. "Wir wollen mit aller Kraft eine Insolvenzwelle verhindern", betont der Ministerpräsident. Auch die Landwirte würden in Bälde Hilfe erhalten und für Familien in Not sei ein Hilfspaket in Höhe von 100 Millionen geschnürt worden. Innenminister Thomas Strobl warnte ebenfalls vor einer Debatte über die Lockerung der Kontaktsperre. Viele hielten sich an die Vorgaben, aber es gebe auch Uneinsichtige und Unbelehrbare. Allein am vergangenen Wochenende seien rund 3000 Straftaten angezeigt worden. Man sei sich bewusst, dass die Maßnahmen weitreichend seien. Sie würden aber solange aufrechterhalten wie sie notwendig sind. "Es darf nicht der Eindruck entstehen, dass alles nicht so schlimm oder nicht mehr so schlimm ist."


31. März, 11.56 Uhr +++ Corona-Hotline wird ausgeweitert
Unter der Telefonnummer 07141/144-69400 hat das Landratsamt Ludwigsburg eine Corona-Hotline eingerichtet. Aufgrund der Vielzahl an Anrufen werden ab Mittwoch, 1. April, die Service-Zeiten ausgeweitet. Die Hotline für die Einwohner des Landkreises ist von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr erreichbar. Diese Nummer ist ab sofort zentrale Anlaufstelle sowohl für die Terminvergabe in der Teststelle bei begründeten Verdachtsfällen als auch für wichtige Fragen rund um die Auswirkungen der Corona-Pandemie. Informationen gibt es auch im Internet auf der Homepage des Landratsamts Ludwigsburg. Dort werden unter den FAQs eine Reihe immer wieder auftretender Fragen beantwortet. Die Kreisbehörde bittet darum, sich vor einem Anruf zu informieren.

31. März, 9.55 Uhr +++ Aktuelle Fallzahlen im Bottwartal
Die Zahl der bestätigten Corona-Erkrankungen im Landkreis Ludwigsburg gibt das Kreisgesundheitsamt zum Stand Montag, 30. März, um 16 Uhr mit 723 an. Gegenüber Sonntagabend sind das 41 weitere bestätigte Fälle. 74 Patienten müssen stationär behandelt werden. Die Zahl der Todesfälle steigt auf 8. Im Bottwartal gibt es mittlerweile 99 bestätigte Corona-Fälle, die sich wie folgt auf die Gemeinden aufteilen:

Steinheim: 21 Fälle
Marbach: 18 Fälle
Oberstenfeld: 11 Fälle
Murr: 10 Fälle
Benningen: 8 Fälle
Affalterbach: 8 Fälle
Mundelsheim: 7 Fälle
Pleidelsheim: 6 Fälle
Großbottwar: 5 Fälle
Erdmannhausen: 5 Fälle

31. März, 8.52 Uhr +++ Nebentätigkeit bei Kurzarbeiten
Im Zusammenhang mit Kurzarbeit tritt in der Zeit vom 1. April 2020 bis 31. Oktober 2020 eine befristete Sonderregelung in Kraft, wie die Agentur für Arbeit in einer Pressemitteilung erklärt. Wird nach Eintritt von Kurzarbeit eine geringfügige Nebentätigkeit in einem systemrelevanten Bereich aufgenommen, wird das Entgelt daraus nicht auf das Kurzarbeitergeld angerechnet, die Nebentätigkeit ist versicherungsfrei. Bei mehr als geringfügigen Beschäftigungen bleibt das daraus erzielte Arbeitsentgelt anrechnungsfrei, wenn die Summe aus Restlohn aus der Hauptbeschäftigung, Kurzarbeitergeld und Entgelt aus der Nebenbeschäftigung den bisherigen Bruttolohn nicht übersteigt. Derzeit suchen die Lebensmitteleinzelhändler dringend Regalauffüller und Kassierer. Alle, die in dieser Ausnahmesituation einen Beitrag zur Versorgung durch den Lebensmitteleinzelhandel leisten möchten, können sich an per Mail an die Agentur für Arbeit Ludwigsburg wenden.

31. März, 8.33 Uhr +++ Neue Öffnungszeiten in den Parkhäusern
Aufgrund der Ausgangsbeschränkungen und der Schließung vieler Einzelhändler und Gastronomiebetriebe sowie der Absagen aller Veranstaltungen in der Innenstadt werden die Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim (SWLB) die Öffnungszeiten ihrer Parkierungsanlagen anpassen: Die Öffnungszeiten gelten ab 1. April. Rathausgarage, Akademiehofgarage, Parkhaus Solitude, Parkhaus Asperger Straße, Tiefgarage Arena sowie das Parkdeck Schillerviertel sind Montag bis Samstag von 6.30 bis 18.30 Uhr geöffnet. Der Parkplatz Bärenwiese und das Parkhaus Bahnhof bleiben durchgehend geöffnet. Die Rathausgarage, das Parkhaus Solitude und die Akademiehofgarage bleiben sonntags vorerst geschlossen.

30. März, 19.30 Uhr +++ Die neuen Zahlen in Baden-Württemberg

Am Montag (30. März) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 721 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 12 257 an. Das Durchschnittsalter beträgt 49 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 100 Jahren. Ungefähr 500 Personen sind unterdessen von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu.

Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Böblingen, Emmendingen, Esslingen, Göppingen, Hohenlohekreis, Ludwigsburg, Neckar-Odenwald-Kreis, Ortenaukreis, Reutlingen, Rottweil und Tübingen sowie aus den Städten Baden-Baden, Freiburg und Stuttgart 35 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 163 an (siehe Tabelle). Unter den Verstorbenen waren 111 Männer und 52 Frauen. Das Alter lag zwischen 41 und 98 Jahren. 63 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Hier die passenden Grafiken dazu:

 

30. März, 19.00 Uhr +++ Bestätigte Fälle im Bottwartal

Es gibt aktuell (Stand: 16 Uhr) 99 bestätigte Corona-Fälle im Bottwartal, teilt das Landratsamt Ludwigsburg mit. Gestern waren es noch 94 Fälle.

30. März, 17.10 Uhr +++ Zweite Kinderkirche im Livestream

Am kommenden Sonntag um 10 Uhr gibt es wieder einen Livestream aus dem Haus der Kinderkirche in Beilstein. Hier ist der direkt Link: https://www.youtube.com/watch?v=7LAXPp2e2is

30. März, 17.00 Uhr +++ Über 137 000 Anträge für „Soforthilfe Corona“

Für das Soforthilfeprogramm des Landes zur Bewältigung der Corona-Krise liegen inzwischen über 137.450 Anträge vor (Stand 15.00 Uhr). Über 80 Prozent der Eingänge entfallen auf die Industrie- und Handelskammern, welche auch die freien Berufe bearbeiten. Die restlichen rund 20 Prozent betreffen die Handwerksbetriebe. 369 Anträge in einer Gesamthöhe von vier Millionen Euro wurden nach Auskunft der L-Bank bereits ausbezahlt, weitere 412 Anträge in Höhe von 4,4 Millionen Euro bereits bewilligt (Stand heute 13.00 Uhr).

Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut: „Die Erfahrung der ersten Tage seit Start unseres Programmes zeigt: Unser baden-württembergisches Modell mit Einbeziehung der Kammern und der L-Bank funktioniert sehr gut. Die Bearbeitung der Anträge geht zügig voran und die ersten Unternehmen haben bereits Soforthilfen erhalten. Durch den elektronischen Workflow stellen wir sicher, dass die Mittel innerhalb weniger Tage dort ankommen, wo sie benötigt werden. Ich bin überzeugt, dass uns auch die Umstellung auf das Programm des Bundes reibungslos gelingen wird.“

Die Kammerorganisation hat schon mehr als die Hälfte der eingegangenen Anträge bearbeiten können. Allerdings zeigt sich Klärungsbedarf bei einem gewissen Anteil von Anträgen, weil diese beispielsweise nicht vollständig ausgefüllt oder nicht unterschrieben hochgeladen werden.

Dazu Wolfgang Grenke, Präsident des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertags (BWIHK): „Der Zustrom an Soforthilfeanträgen ist weiter konstant hoch. Unsere Teams und die Technik sind dem gewachsen und arbeiten rund um die Uhr zügig die Eingänge ab. Dabei zeigt das nun seit einigen Tagen laufende Soforthilfeprogramm, dass vor allem die Telefon-Hotlines zu Hilfestellung und Beratung der Kammern derzeit besonders gefragt sind. Wir können hier wichtigen Beistand leisten. Eine elementare Botschaft aus diesen Gesprächen ist: Füllen Sie bitte Ihren Antrag vollständig aus, sonst kann dieser nicht weiter verarbeitet werden. Konsequenz ist, dass Sie Ihren Antrag noch einmal komplett einreichen müssen, was den Prozess verzögert.“

Landeshandwerkspräsident Rainer Reichhold ergänzt: „Fast 20 Prozent unserer 135.000 Handwerksbetriebe im Land haben bereits Soforthilfe beantragt, das besorgt uns zutiefst. Die wirtschaftliche Lage im Handwerk wird offenkundig immer dramatischer, je länger die Ausnahmesituation andauert. Die MitarbeiterInnen der Handwerkskammern bearbeiten weiter mit vollem Einsatz jeden Antrag, damit diese so schnell wie möglich an die L-Bank weitergeleitet werden können. Ich appelliere noch einmal an die Kunden: Bitte halten Sie dem Handwerk die Treue und stornieren Sie keine Aufträge, die auch unter den geltenden Kontaktbeschränkungen noch ausgeführt werden können.“

30. März, 16.40 Uhr +++ Handelsverband fordert Ausweitung des Corona-Rettungsschirms

Der Handelsverband Baden-Württemberg (HBW) dringt auf eine Ausweitung des Corona-Rettungsschirms für die Wirtschaft im Südwesten. „Handelsgeschäfte mit mehr als 50 Mitarbeitern sind genauso verletzlich wie kleine Unternehmen und brauchen deshalb ebenso eine schnelle finanzielle Direkthilfe, gerade diese Geschäfte sind für viele Städte unverzichtbar und sind die Leuchttürme des lokalen Einzelhandels“, sagte HBW-Präsident Hermann Hutter am Montag. Eine sofortige finanzielle Entschädigungszusage seitens der Politik an betroffene Händler, die schließen mussten, forderte Hutter außerdem für die Zeit nach Corona.

Der Verband lobte erneut die umfangreichen Finanzhilfen für krisengeplagte Händler, die die Landesregierung aufgelegt und nun auch angepasst hat – die Hilfen sollen jetzt ohne Blick auf das Privatvermögen des jeweiligen Händlers unkompliziert ausgezahlt werden. „Das ist ein Schritt in die richtige Richtung, wir wissen es zu schätzen, dass Baden-Württemberg vor anderen Bundesländern und mehr als andere Bundesländer Maßnahmen zur Unterstützung der Unternehmen ergriffen hat. Dieses bemerkenswerte Engagement wissen wir zu würdigen“, sagte Hutter.

Die derzeitigen Direkthilfeprogramme sehen jedoch keine Hilfen für Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitern vor. Dies betrifft etwa 6.000 Einzelhandelsbetriebe in Baden-Württemberg, darunter viele familiengeführte Traditionsgeschäfte, die hohe Betriebskosten haben und denen bisher keine Unterstützungszusagen in Aussicht gestellt worden sind. „Es handelt sich hierbei nicht um multinationale Riesenunternehmen, sondern um den heimischen Mittelstand“, sagte HBW-Hauptgeschäftsführerin Sabine Hagmann. „Es handelt sich um familiengeführte Traditionsgeschäfte, die teilweise seit 400 Jahren bestehen, dort in der Region verwurzelt sind, Steuern bezahlt und Vereine gesponsert und immer schon dem Gemeinwohl gedient haben.“ Diese Unternehmen würden momentan nicht von den Direkthilfen profitieren, so Hagmann weiter. „In der Vergangenheit wurden diese Unternehmen gerne als Rückgrat der Gesellschaft bezeichnet.“

30. März, 16.30 Uhr +++ Zweiter Corona-Fall in Kirchberg
Der Rems-Murr-Kreis vermeldet 63 weitere Personen, die positiv auf das Coronavirus getestet worden sind. Und zwar in folgenden Orten: Allmersbach im Tal (3), Backnang (12), Berglen (1), Burgstetten (1), Fellbach (7), Kernen (4), Kirchberg/Murr (1), Korb (1), Murrhardt (2), Oppenweiler (2), Rudersberg (1), Schwaikheim (5), Spiegelberg (1), Waiblingen (7), Weinstadt (4), Weissach (5), Welzheim (1), Winnenden (5).

30. März, 15.50 Uhr +++ Ministerium und Bauwirtschaft im Gespräch

Das Ministerium für Verkehr ist mit Vertreten der Bauwirtschaft im engen Austausch über die Folgen der Corona-Krise für den Straßenbau. Verkehrsminister Winfried Her-mann MdL und weitere Vertreter des Ministeriums haben sich heute (30.03.) in einer Telefonkonferenz mit dem Vizepräsidenten der Bauwirtschaft Baden-Württemberg, Mathias Waggershauser, dem Hauptgeschäftsführer, Thomas Möller, sowie dem Vor-sitzenden der Fachgruppe Verkehrswege- und Tiefbau, Markus Reichl, über den aktuellen Stand ausgetauscht.

„Es ist wichtig, dass sich Verwaltung und die beauftragten Bauunternehmen gut abstimmen. Gemeinsam müssen wir dafür Sorge tragen, dass verkehrswichtige Projekte möglichst reibungslos fortgeführt werden können – auch unter erschwerten Rahmen-bedingungen. Nur eine gute Zusammenarbeit zwischen Bauwirtschaft und Verwaltung kann gewährleisten, dass die Auswirkungen der Krise geringgehalten werden kön-nen“, betonte Verkehrsminister Winfried Hermann. Er fügte aber auch hinzu, es zeichne sich schon jetzt ab, dass es bei einigen wenigen Projekten in Folge der Corona-Krise zu Unterbrechungen kommen kann.

Minister Hermann sagte: „Die Corona-Krise wird sich auch auf die Bauwirtschaft auswirken. Das betrifft beispiels-weise Projekte, bei denen Mitarbeiter aus anderen Nationen zum Einsatz kommen, die von Einreisebeschränkungen betroffen sind.“ Der Vizepräsident der Bauwirtschaft Baden-Württemberg, Mathias Waggershauser, unterstrich: „Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie wollen wir den Betrieb von Baustellen im Bereich der Infrastruktur und der Versorgungssicherheit mit allen Kräf-ten aufrechterhalten. Wir stehen dafür ein, dass sich alle Bürgerinnen und Bürger auch in Krisenzeiten auf die bestehende Infrastruktur verlassen können.“

30. März, 15.30 Uhr +++ Aktuelle Situation im Landkreis Heilbronn - neue Zahlen
Die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten im Landkreis Heilbronn ist von Freitag auf Sonntag von 328 auf 342 gestiegen. 44 Personen davon sind inzwischen wieder gesund gemeldet worden, fünf sind verstorben.

Aufgrund der aktuellen Schließung öffentlicher Behörden im Zuge der Coronakrise sind Besuche bei den Zulassungsstellen der Stadt Heilbronn und des Landkreises Heilbronn momentan nur nach Terminvereinbarung möglich. Eine Ausnahme bilden ab Dienstag, 31. März 2020, Außerbetriebsetzungen von Fahrzeugen. Diese können nun auch ohne Termin vorgenommen werden. Voraussetzung dafür ist, dass alle benötigten Unterlagen vollständig und im Original mitgebracht werden. Dies sind der gültige Personalausweis oder Reisepass, die Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein), die unveränderten, noch gesiegelten Kennzeichenschilder und bei Verschrottung des Fahrzeuges zusätzlich der Verwertungsnachweis. Die Außerbetriebsetzung eines Fahrzeuges kostet 7,50 Euro. Der Betrag sollte nach Möglichkeit kontaktlos per EC-Karte beglichen werden.

Die Zulassungsstellen weisen ausdrücklich darauf hin, dass es sich bei der Außerbetriebsetzung ohne Termin um ein zusätzliches Angebot handelt. Ein Anspruch auf Bedienung besteht nicht. Während der Öffnungszeiten ist nur eine bestimmte Anzahl an Außerbetriebsetzungen möglich. Bei Überlastung kann der Service eingestellt werden. Außerdem sind Zutrittsbeschränkungen möglich, um große Menschenansammlungen zu vermeiden. Alle anderen Zulassungsvorgänge können weiterhin nur nach Terminvereinbarung bearbeitet werden. Informationen dazu sind unter www.landkreis-heilbronn.de abrufbar.

30. März, 15.18 Uhr +++ Polizei Ludwigsburg gibt Tipps für Helfer und Hilfesuchende
Derzeit entstehen überall im Land Nachbarschaftshilfen und kommunale Hilfsorganisationen, die Menschen unterstützen, die vor dem Hintergrund des Corona-Virus an ihr Zuhause gebunden sind. Diesen Umstand nutzen aber auch Kriminelle aus, um Betrugsstraftaten am Telefon oder an der Haustür zu begehen oder um sich unter Vorspiegelung falscher Tatsachen Zugang zu den Wohnungen Hilfsbedürftiger zu verschaffen.

Die Landesprävention des Landeskriminalamts Baden-Württemberg hat in diesem Zusammenhang zwei Informationsblätter entwickelt, die sowohl Hilfesuchenden als auch Hilfsorganisationen nützliche Tipps und Verhaltenshinweise für mehr Sicherheit in diesem Bereich geben sollen. Diese und weitere Informationen rund um das Thema Prävention finden sie auch im Internet unter www.polizei-beratung.de

30. März, 13.22 Uhr +++ Erster Fall in Kirchberg
Lange Zeit hatte die Gemeinde Kirchberg im Verbreitungsgebiet der Marbacher Zeitung keinen Corona-Fall zu verzeichnen. Seit Freitagabend meldet das Landratsamt Rems-Murr aber nun auch hier einen Betroffenen.

30. März, 11.57 Uhr +++ Fallzahlen im Bottwartal
Es gibt neue Fallzahlen für Marbach und die Umgebung. Nach Stand von Sonntag, 29. März, um 17.45 Uhr verteilen sich die bekannten 94 Corona-Erkrankten wie folgt auf die Gemeinden:

Steinheim: 21 Fälle
Marbach: 18 Fälle
Murr: 10 Fälle
Benningen: 8 Fälle
Affalterbach: 8 Fälle
Oberstenfeld: 7 Fälle
Mundelsheim: 7 Fälle
Großbottwar: 5 Fälle
Erdmannhausen: 5 Fälle
Pleidelsheim: 5 Fälle

30. März, 11.06 Uhr +++ Sport geht auch Zuhause
#stayathome lautet derzeit die digitale Devise in den sozialen Netzwerken. Vieles ist bis auf Weiteres nicht oder nur eingeschränkt möglich. Dazu gehört zum Beispiel auch, Sport zu treiben. Dabei sind Bewegung und Auspowern hilfreich – für Körper, Geist und Gemüt. Deshalb hat das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport neben Tipps für die Schularbeit zu Hause auf seiner Website auch auf digitale Angebote zum Sporttreiben verwiesen. Sportministerin Susanne Eisenmann war es auch wichtig, darüber hinaus ein eigenes digitales Sportangebot auf die Beine zu stellen: „Sport und Bewegung sind essenziell für ein ausgeglichenes und gesundes Leben. Es ist daher gerade auch in diesen Zeiten wichtig, in Bewegung zu bleiben."
Weil die Schulen geschlossen sind, fällt leider der Sportunterricht aus. Auch der Trainings- und Spielbetrieb in den Vereinen muss aus Infektionsschutzgründen ruhen. Die Lösung des Ministeriums? Digitale Sportstunden! Das Sportministerium dreht jetzt zusammen mit Regio TV Filmclips, Sportlehrer sowie Athleten stehen bereit. So haben Axel Strienz, Torwarttrainer des Handball-Bundesligisten SG BBM Bietigheim, und die mehrfache deutsche Kunstturnmeisterin Elisabeth Seitz bereits zugesagt. Die inhaltliche Konzeption übernimmt die Außenstelle des Zentrums für Schulqualität und Lehrerbildung (ZSL) in Ludwigsburg, das ehemalige Landesinstitut für Schulsport, Schulkunst und Schulmusik.
Der Plan sieht vor, dass zunächst vier Clips für die Grundschule sowie die Klassenstufen fünf und sechs produziert werden. In darauf folgenden Clips sollen weitere Schwerpunkte in verschiedenen Klassenstufen gesetzt werden. In der kommenden Woche beginnt die Ausstrahlung der digitalen Sportstunden. Diese sollen dann auf verschiedenen Kanälen abrufbar sein, unter anderem auf der Website und den sozialen Medien des Kultusministeriums, des ZSL, auf Mach mit!, der Seite der Schulsportwettbewerbe in Baden-Württemberg und der Stiftung Sport in der Schule sowie in der Mediathek bei Regio TV.

30. März, 10.12 Uhr +++ Bestellung bei der Bücherei Oberstenfeld
Die Bücherei Oberstenfeld versorgt ihre Leser auch weiterhin: Die Mitarbeiter sind von Dienstag bis Freitag zwischen 14 und 18 Uhr bei Buch- oder Medienwünschen unter 07062/4639 oder buecherei@oberstenfeld.de erreichbar. Der Katalog hilft bei der Auswahl von fünf Medien pro Ausweis. Das Team stellt die Medien zusammen, die Übergabe wird telefonisch oder per Mail geklärt. Im Falle, dass es aus gesundheitlichen Problemen keine Abholmöglichkeit gibt, wird ebenfalls eine Lösung gefunden. Falls der Ausweis abgelaufen sein sollte, bitte anrufen.

30. März, 10.09 Uhr +++ Wochenmärkte bleiben erhalten
Laut der aktuell gültigen Notverordnung dürfen unter anderem auch Wochenmärkte geöffnet bleiben. Tatsächlich nehmen diese sogar oftmals eine noch stärkere Bedeutung ein: Sie werden durch eine Vielzahl von eigenständigen Betrieben geführt, die getrennt voneinander agieren können. Zudem finden die Märkte der frischen Luft statt und die Kunden meiden den direkten Kontakt zu Ladentüren, Warenkörben oder auch Einkaufswagen. Die Warenströme sind dazu sehr häufig regional und durchschaubar. Aus diesem Grund wird auch der Marbacher Wochenmarkt weiterhin am Mittwoch und Samstag weiter stattfinden.

30. März, 9.21 Uhr +++ Öffnungszeit der Post in Marbach
Poststellen haben auch während der Corona-Krise weiter geöffnet. Die Postfiliale in der Güntterstraße in Marbach hat ihre Öffnungszeiten wie folgt geändert:

Montag: 8.30 - 14.30 Uhr
Dienstag: 8.30 - 12.30 Uhr und 14.30 - 18 Uhr
Mittwoch: 8.30 - 12.30 Uhr
Donnerstag: 8.30 - 14.30 Uhr
Freitag: 8.30 - 12.30 Uhr und 14.30 - 18 Uhr
Samstag: 9 - 12.30 Uhr

29. März, 19.03 Uhr +++ Zahlen im Land steigen
Es gibt auch wieder neue Zahlen aus Baden-Württemberg: Hier gibt es nun 11.536 Corona-Fälle. Gestern waren es noch 10.819. Die Zahl der Todesfälle stieg von 118 auf 128 Personen.

29. März, 17.59 Uhr +++ 682 Fälle im Kreis Ludwigsburg
Im Landkreis Ludwigsburg sind im Lauf des Sonntags (Stand 16 Uhr) 40 neue Corona-Infizierte gemeldet worden. Damit stieg die Zahl der Infizierten auf 682 Personen. 56 Infizierte werden stationär behandelt. Sechs Personen sind wieder genesen, drei sind gestorben.

29. März, 16.38 Uhr +++ Land verhängt neue Maßnahmen!
Die Landesregierung hat ihre Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus erneut geändert. Die neuen Regelungen gelten bereits ab dem heutigen Sonntag. Alle Informationen gibt es hier in der Übersicht.

29. März, 14.42 Uhr +++ Bußgeldkatalog für Corona-Verstöße
Nach der Zustimmung des Bundesrates und der Unterzeichnung des Gesetzes durch den Bundespräsidenten am Freitag hat das Land Baden-Württemberg auf Grundlage der Novelle des Infektionsschutzgesetzes heute einen Bußgeldkatalog veröffentlicht. Bürger, die sich nicht an die Landesverordnung zur Eindämmung des Coronavirus halten, drohen empfindliche Bußgelder. „Die weit überwiegende Zahl der Menschen hält sich verantwortungsvoll, vernünftig und diszipliniert an die Maßnahmen und Vorgaben. Dafür sind wir sehr dankbar - denn das ist absolut notwendig, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und um Menschenleben zu retten. Freilich gibt es nach vor eine gewisse Zahl von Uneinsichtigen, Unvernünftigen, und deshalb ist gut, dass wir jetzt einen Bußgeldkatalog haben“, erklären der Innenminister Thomas Strobl und Gesundheitsminister Manne Lucha mit Blick auf die Aktualisierung der Corona-Verordnung.

Innenminister Thomas Strobl erläutert die Bedeutung des Bußgeldkatalogs: „Wir brauchen eine einheitliche Handhabung, von Wertheim zum Bodensee, von Karlsruhe bis Ulm. Das gewährleistet der neue Bußgeldkatalog. Für die Bürger bringt er Transparenz, für die Sicherheits- und Ordnungsbehörden eine rechtssichere Arbeitsgrundlage. Unsere Landespolizei wird die Einhaltung der Corona-Verordnung weiter mit Hochdruck und mit starken Kräften überwachen. Denn ob die Regeln eingehalten werden oder nicht, entscheidet am Ende des Tages über Menschenleben.“

Gesundheitsminister Manne Lucha: „Die große Mehrheit im Land weiß um den Ernst der Lage. Alle Bürger, die sich an die Verordnung halten, ihre sozialen Kontakte drastisch einschränken und räumliche Distanz einhalten, helfen mit, das Gesundheitssystem nicht zu überlasten. Sie schützen sich, ihre Mitmenschen und vor allem die besonders vulnerablen Gruppen wie Ältere oder chronisch Kranke – und retten damit buchstäblich Menschenleben. Wir können den Anstieg der Infektionszahlen nur gemeinsam abbremsen. Die Politik kann Gesetze oder Verordnungen erlassen – wir können die Krise als Gesellschaft aber nur meistern, wenn die Bürger sich auch an diese halten und aktiv mithelfen. Denjenigen, die noch immer uneinsichtig sind und damit nicht nur sich selbst, sondern die gesamte Bevölkerung gefährden, drohen entsprechende Konsequenzen.“ 

Bei Aufenthalt im öffentlichen Raum mit mehr als zwei Personen können die kommunalen Ortspolizeibehörden ein Bußgeld von 100 bis 1000 Euro pro Person verhängen. Wer eine eigentlich geschlossene Einrichtung wie einen Friseurrsalon, eine Bar oder einen Club weiterbetreibt, muss 2500 bis 5000 Euro bezahlen. Personen, die eine für den Besucherverkehr geschlossene Einrichtung wie ein Krankenhaus oder Pflegeheim betreten, riskieren ein Bußgeld von 250 bis 1500 Euro. Bei wiederholten Verstößen stehen Bußgelder bis zu 25000 Euro im Raum.


28. März, 18.28 Uhr +++ Knapp 11.000 Infizierte im Land
In Baden-Württemberg ist die Zahl der Corona-Infizierten nach Angaben des Ministeriums für Soziales und Integration bis Samstagnachmittag auf 10.819 gestiegen. Bislang gab es 118 Todesfälle. Am Frreitagabend hatte die Zahl der Infizierten noch bei 9729 Personen gelegen (101 Tote).

Im Landkreis Ludwigsburg gibt es laut dem Katastrophenschutz 642 Corona-Fälle und somit 48 weitere seit dem Vortag. 49 Infizierte werden stationär behandelt. Drei Personen sind gestorben, sechs sind wieder genesen.

28. März, 13.23 Uhr +++ Infizierten-Zahl steigt auch im Kreis Heilbronn
Die Zahl der Corona-Infizierten im Landkreis Heilbronn ist von Donnerstag auf Freitag von 294 auf 328 gestiegen. 44 Infizierte sind inzwischen wieder gesund, fünf Personen sind verstorben.

27. März, 20.16 Uhr +++ Neue Zahlen aus Marbach & Bottwartal
Aus unserem Verbreitungsgebiet gibt es vom Landratsamt Ludwigsburg aktuelle Zahlen, was Corona-Infektionen angeht. Demnach gibt es in den hiesigen Städten und Gemeinden die folgende Anzahl an Corona-Patienten:

Affalterbach: 7
Benningen: 8
Erdmannhausen: 5
Großbottwar: 5
Marbach: 13
Mundelsheim: 6 
Murr: 10 
Oberstenfeld: 6
Pleidelsheim: 4
Steinheim: 18

Somit ist die Zahl in Marbach und dem Bottwartal gegenüber dem Vortag von 72 auf 82 gestiegen. In Baden-Württemberg gibt es insgesamt 9729 Fälle, 101 Infizierte sind hier gestorben.

27. März, 14.52 Uhr +++ Abschlussprüfungen 2020
Vergangene Woche hat das Kultusministerium entschieden, den Beginn aller zentralen schulischen Abschlussprüfungen auf die Zeit ab dem 18. Mai zu verlegen. Diesen Freitag wurden nun alle Schulen im Land über die konkreten Termine der einzelnen Prüfungen sowie über Vereinfachungen im Prüfungsverfahren informiert. Zusätzlich zu den Hauptterminen für alle Abschlussprüfungen sind zwei Nachtermine im laufenden Schuljahr vorgesehen. Darüber hinaus ist ein weiterer, also dritter Nachtermin vorgesehen, der dann aber erst nach Schuljahresende, voraussichtlich im September, stattfinden kann. Auf diese neue, dichtere Prüfungsabfolge nimmt das Kultusministerium mit Vereinfachungen bei den Prüfungs- und Korrekturverfahren Rücksicht.

27. März, 14.19 Uhr +++ Hilfspaket für Kommunen
Nachdem seit dieser Woche Unternehmen die baden-württembergische „Soforthilfe Corona“ beantragen können, hat das Land ein weiteres Unterstützungspaket auf den Weg gebracht. Den baden-württembergischen Kommunen soll bei der Bewältigung der Krise unter die Arme gegriffen werden. Damit werde der Wunsch  nach einem Schulterschluss aufgegriffen, wie der CDU-Landtagsabgeordnete Fabian Gramling in einer Pressemitteilung erklärt: „Mit dem Unterstützungspaket soll das Land den Städten und Gemeinden in erster Linie im Bereich der Familienleistungen, wie zum Beispiel der Betreuung, zur Hilfe kommen. Auch die Vereine und das Ehrenamt, die ebenfalls mit der Krise zu kämpfen haben, müssen Hilfe bekommen." Das Land zahlt den Kommunen im Land über die Stadt- und Landkreise für den Monat April eine Soforthilfe in Höhe von 100 Millionen Euro aus. Finanziert wird das aus der Rücklage für Haushaltsrisiken.

27. März, 11.59 Uhr +++ Geistliche Impulse für Familien
Familien sind aufgrund der Schulschließungen und veranstaltungsfreien Zeit während der Corona Pandemie herausgefordert ihren Alltag neu zu gestalten. Der BDKJ Rottenburg-Stuttgart bietet auf seiner Plattform "Wir sind da"  Familien und Paare Anregungen für die Gestaltung der Osterzeit, wie etwa Impulse für Sofagottesdienste und andere Ideen für spirituelle Erlebnisse in der Familie. Die Seite wird laufend ergänzt.

27. März, 11.56 Uhr +++ Besonderes Wunschkonzert

Das Klinikenradio bietet am Sonntag, 29. März, von 10 bis 12 Uhr, ein besonderes Wunschkonzert an. Alle Zuhausegebliebenen können dabei ihre Grüße und musikalischen Wünsche an die Patienten im RKH Klinikum Ludwigsburg und RKH Krankenhaus Bietigheim-Vaihingen senden. Aber auch Patienten können Grüße über das Klinikenradio nach draußen schicken oder sich bei Helfern in den Krankenhäusern bedanken! Das Team freut sich schon jetzt auf alle Beiträge.
Telefon/Whats-App: 07142/7955858;
E-Mail: info@klinikenradio.de;
Telefon für Patienten: 55858

27. März, 11.03 Uhr +++ Unternehmen erwarten Umsatzeinbrüche
Die Auswirkungen der Corona-Krise sind inzwischen in fast allen Betrieben der Region zu spüren. Laut einer neuen Blitzumfrage der IHK Region Stuttgart geben fast 94 Prozent der befragten Unternehmen an, dass sie negative Auswirkungen des Coronavirus auf ihre Geschäfte spüren. Weitere Ergebnisse der Umfrage, an der 448 Betriebe aus der Region teilgenommen haben: Fast 85 Prozent rechnen in diesem Jahr mit einem Umsatzeinbruch, etwa 76 Prozent geben an, dass dieser im zweistelligen Prozentbereich liegen wird. Bereits Ende Februar hatte die IHK Region Stuttgart ihre Mitgliedsbetriebe dazu befragt. „Damals gab bereits knapp die Hälfte an, mit negativen Auswirkungen auf ihre Geschäftsergebnisse zu rechnen. Der Anstieg ist beängstigend“, sagt IHK-Präsidentin Marjoke Breuning.

Dabei klagt der größte Anteil (mehr als 71 Prozent) der befragten Unternehmen über eine geringere Nachfrage nach ihren Produkten und Dienstleistungen, fast die Hälfte berichtet von stornierten Aufträgen. Bei knapp 42 Prozent kam es zum kompletten Stillstand oder zumindest in großen Teilen der geschäftlichen Tätigkeit, zum Beispiel wegen Produktionseinstellung oder Schließung des Geschäfts. Im Hotel- und Gaststättengewerbe sind hiervon sogar fast 97 Prozent betroffen, im Einzelhandel 72 Prozent. In der Branche Verkehr, Lagerei und Reisewirtschaft klagen knapp 79 Prozent der Unternehmen über Auftragsstornierungen, im Gastgewerbe tut dies fast jeder zweite Betrieb. Zudem sagen insgesamt 40 Prozent, dass sie Personal abbauen müssen, im Hotel- und Gaststättengewerbe 75 Prozent, im Wirtschaftszweig Verkehr, Lagerei, Reisewirtschaft 52 Prozent.

27. März, 10.15 Uhr +++ Neue Zahlen für das Bottwartal
Das Landratsamt Ludwigsburg hat die neuen Fallzahlen für das Bottwartal veröffentlicht. Nach Kenntnisstand vom Donnerstagabend sind mittlerweile 72 Fälle gemeldet. Diese verteilen sich wie folgt auf die Gemeinden:

Steinheim: 17 Fälle
Marbach: 13 Fälle
Murr: 9 Fälle
Benningen: 8 Fälle
Affalterbach: 6 Fälle
Mundelsheim: 5 Fälle
Großbottwar: 5 Fälle
Oberstenfeld: 4 Fälle
Pleidelsheim: 3 Fälle
Erdmannhausen: 2 Fälle

27. März, 8.27 Uhr +++ Würth produziert Leiterplatten für Beatmungsgeräte
Durch die Ausbreitung des Coronvirus steigt auch die Nachfrage nach medizinischen Beatmungsgeräten. Um die Versorgung in Deutschland sicherzustellen, hat die Bundesregierung kurzfristig mehrere Aufträge bei verschiedenen Herstellern platziert – und hier kommen die Leiterplatten von Würth Elektronik Circuit Board Technology ins Spiel. Diese kommen bei der Herstellung von Intensivbeatmungsgeräten und mobilen Beatmungsgeräten zum Einsatz. „Dank unserer drei Produktionsstandorte in Deutschland können wir die Hersteller der Beatmungsgeräte kurzfristig mit Leiterplatten in den unterschiedlichsten technologischen Ausführungen beliefern“, erklärt Thomas Beck, Geschäftsführer Vertrieb und Marketing. In den Werken in Niedernhall, Rot am See und Schopfheim werden diese im Dreischichtbetrieb gefertigt. Damit die Produktion  weiterhin gesichert ist, wurden schon vor Wochen strenge Schutzmaßnahmen und Hygienevorschriften für alle Mitarbeiter eingeleitet und umgesetzt.

27. März, 8.22 Uhr +++ Fieberambulanz wird eingerichtet
Im Zuge der Corona-Virus-Pandemie kommt zu einer deutlichen Zunahme an Atemwegserkrankungen durch das neue Coronavirus. Patienten mit Symptomen wie Husten, Atemnot oder Fieber sollen zunächst telefonisch ihre Haus- und Kinderärzte kontaktieren. Zum jetzigen Zeitpunkt können die Praxen die Versorgung noch gut gewährleisten. Ein wesentliches Problem ist aber der bestehende Mangel an Schutzkleidung. „Dadurch besteht bei der ärztlichen Untersuchung die Gefahr der Infektübertragung vom Patienten auf den Arzt“, wie Dr. Carola Maitra, die Vorsitzende der Ärzteschaft Ludwigsburg ausführt. Um der Gefahr der Schließung vieler Praxen im Zuge der Virusausbreitung entgegenzuwirken, hat die Ärzteschaft des Landkreises die Einrichtung einer zentralen Fieberambulanz für Ludwigsburg organisiert. Hier werden nach Anmeldung Patienten gesichtet und behandelt, die an Infekten erkranken und potentiell mit dem neuen Corona-Virus infiziert sein könnten. Diese Einrichtung soll sich ausschließlich um potenzielle Coronapatienten kümmern. Um eine unkontrollierte Inanspruchnahme ohne hausärztliche Überweisung zu vermeiden, wird nicht öffentlich bekannt gegeben, in welcher Praxis die Fieberambulanz eingerichtet wird.

26. März, 20.22 Uhr +++ Auch Höpfigheim hilft

Wer einer Risikogruppe angehört – hohes Alter, Immunschwäche oder bestimmte Grunderkrankung – kann auf Unterstützung bauen. Die evangelische Kirchengemeinde Höpfigheim hat die Initiative ergriffen und wird die Hilfe koordinieren. Dabei geht es unter anderem um Einkäufe, Botengänge, Kinderbetreuung in den Familien daheim oder Erledigungen. Menschen, die Hilfe benötigen und Menschen, die Hilfe anbieten, können sich bei Pfarrer Friedhelm Nachtigal melden: Telefon 07144/21468 oder Friedhelm.Nachtigal@elkw.de.

26. März, 20.03 Uhr +++ Aktuelle Zahlen aus der Region

Die Fallzahlen im Landkreis Ludwigsburg steigen weiter an. Das Landratsamt hatte bis zum Donnerstagabend schon insgesamt 507 bestätigte Corona-Fälle zu vermelden. Am Mittwoch waren es noch 418. Auch insgesamt drei Todesfälle gab es zu beklagen. Im Bottwartal selbst gibt es nach Stand von Mittwochnachmittag, 25. März, um 16 Uhr insgesamt 53 Corona-Fälle. Davon sind alle Gemeinden bis auf Pleidelsheim betroffen. Hier gibt es weiterhin keinen einzigen Fall. Zwei Erkrankte wurden in Erdmannhausen gemeldet, jeweils drei Fälle verzeichnen Affalterbach und Oberstenfeld. Großbottwar hat insgesamt vier Fälle gemeldet, in Mundelsheim gibt es fünf erkrankte Personen. Benningen hat sieben Fälle zu verzeichnen und die Nachbargemeinde Murr nun acht Fälle. Dieselbe Zahl an Corona-Infizierten wird auch für die Schillerstadt selbst gemeldet. Die meisten Erkrankten gibt es derzeit in Steinheim. Hier wurden 13 Fälle gemeldet.

Und auch hier steigen die Zahlen. So wurde von der Stadt Marbach im Verlauf des Donnerstag bereits die neue Zahl von elf Infizierten gemeldet, im Bottwartal waren es abends 72 bestätigte Fälle. Vor einer Woche waren es 19 Fälle in der Region Marbach/Bottwartal. In Affalterbach, Erdmannhausen, Marbach und Pleidelsheim waren noch keine Corona-Fälle bekannt. In Mundelsheim hatte sich eine Person das Virus eingefangen, in Oberstenfeld auch, in Benningen waren es zwei. In Großbottwar lebten drei infizierte Bürger, in Murr fünf und in Steinheim sieben.

26. März, 19.52 Uhr +++  Zahl der Infizierten im Land steigt auf 8.441 / 76 Todesfälle in Baden-Württemberg

Am Donnerstag (26. März) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 1.189 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 15.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 8.441 an. Das Durchschnittsalter beträgt 48 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 98 Jahren. Die aktualisierte Landkreis-Tabelle finden Sie unter:  https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/gesundheit-pflege/gesundheitsschutz/infektionsschutz-hygiene/informationen-zu-coronavirus/

26. März, 17.19 Uhr +++ Bürgermeister Trost versendet Rundbrief
Die Zahl der Corona-Fälle in Marbach ist im Verlauf von Mittwoch auf Donnerstagnachmittag von 8 auf 11 Personen gestiegen. Zudem greift der Bürgermeister, Jan Trost, zu einer besonderen Maßnahme und lässt an alle Haushalte im Stadtgebiet einen Brief verteilen. Darin appelliert er an die Bürger, auf nicht unbedingt erforderliche soziale Kontakte vorübergehend zu verzichten. Außerdem ruft er dazu auf, so weit es möglich ist, bei lokalen Händlern einzukaufen, um diese in der Krisenzeit zu unterstützen. Weiterhin weist er noch einmal auf die Nachbarschafthilfe hin, die von Seiten der Stadt ins Leben gerufen wurde: "Das Virus verbreitet sich rasend – aber nicht so schnell, wie die Welle der Solidarität in Marbach."

26. März, 16.49 Uhr +++ Pflegeeinheit soll Kliniken entlasten
Schon vor Ausbruch des Coronavirus wurde es für Krankennhäuser immer schwieriger, ältere Patienten nach Abschluss ihrer stationären Behandlung wegen des Mangels an Plätzen in Pflegeheimen und Kurzzeitpflege zu entlassen. Diese Situation hat sich nun verschärft. Die Heime haben zum Teil einen Aufnahmestopp verhängt. Betreuende Angehörige sind zum Teil wegen einer Ansteckung mit dem Coronavirus und entsprechender häuslicher Quarantäne nicht mehr in der Lage, die Betreuung sicherzustellen.
Um den Abfluss solcher Patienten aus den RKH Kliniken aller drei Landkreise zu ermöglichen und die Betten- und Personalkapazitäten für die kommenden Coronavirus-Patienten freizuhalten, wurde nun kurzfristig eine Einrichtung zur Betreuung dieser Patienten eingerichtet. In der RKH Orthopädischen Klinik Markgröningen ist am 25. März eine Poststationäre Patienteneinheit in Betrieb gegangen. Die dort aufgenommenen Patienten werden mit Unterstützung eines Hausarztes und im Bedarfsfall durch die Heranziehung von Fachärzten unter Nutzung moderner telemedizinischer Videotechnik betreut. In dieser Pflegeeinheit werden keine COVID-Patienten sowie keine dementen, überwachungspflichtigen, palliativen oder andere Patienten aufgenommen. Die Anmeldung und Steuerung wird über den Sozialdienst der RKH Orthopädischen Klinik Markgröningen sichergestellt.

26. März, 16.28 Uhr +++ Erstes Geld soll morgen fließen
Über 46.400 Anträge (Stand: 15 Uhr) sind bereits in den ersten Stunden nach dem Start des branchenübergreifenden Soforthilfeprogramms zur Bewältigung der Corona-Krise eingegangen. Seit gestern Abend können Soloselbstständige, gewerbliche Unternehmen und Sozialunternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten ebenso wie Angehörige der Freien Berufe oder Künstler, die unmittelbar durch die Corona-Krise wirtschaftlich geschädigt sind, finanzielle Soforthilfen bis zu 30.000 Euro beantragen. Für die Soforthilfen stehen vier Milliarden Euro bereit. Bereits morgen sollen erste Auszahlungen durch die L-Bank erfolgen.

26. März, 16.22 Uhr +++ Mitteilungsblatt sucht Nachwuchsredakteure
Die Gemeinde Erdmannhausen sucht Kinder und Jugendliche, die Lust haben einen Beitrag für das Mitteilungsblatt zu schreiben oder dieses mitzugestalten. Denkbar sind beispielsweise eigene Tipps für die Zeit zu Hause, Erzählungen von der Zeit ohne Schule und Kita oder auch selbst geknipste Fotos von Erdmannhausen. Texte und Bilder dürfen gerne an rathaus@erdmannhausen.de geschickt werden.

26. März, 16.02 Uhr +++ Aktuelle Fallzahlen im Bottwartal
Nach Stand vom 25. März gibt es derzeit insgesamt 53 bestätigte Corona-Fälle im Bottwartal. Diese verteilen sich wie folgt auf die Gemeinden:

Steinheim: 13 Fälle
Marbach: 8 Fälle
Murr: 8 Fälle
Benningen: 7 Fälle
Mundelsheim: 5 Fälle
Großbottwar: 4 Fälle
Oberstenfeld: 3 Fälle
Affalterbach: 3 Fälle
Erdmannhausen: 2 Fälle
Pleidelsheim: 0 Fälle

26. März, 15.58 Uhr +++ Große Hilfsbereitschaft in Marbach
Die Welle der Hilfsbereitschaft in Marbach ebbt nicht ab. Mittlerweile haben sich schon 93 Freiwillige über das Formular auf der Homepage der Stadt gemeldet. 26 Kontakte zwischen Helfern und Hilfesuchenden sind auf diese Weise schon geknüpft worden.

26. März, 15.40 Uhr +++ Besuch im Literaturmuseum
Zur Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus bleibt auch das Deutsche Literaturarchiv Marbach einschließlich der Museen geschlossen. Mit einer App des Literaturmuseums der Moderne und des Schiller-Nationalmuseums kann man allerdings zu Hause in den Dauerausstellungen Exponate erkunden oder nachsehen, Briefe lesen, in Manuskripten und Büchern blättern, Dinge ins Archiv zurückverfolgen, sich Geschichten erzählen lassen und Exponate mit Freunden teilen. Zu finden ist diese im App-Store unter dem Schlagwort "Marbacher Literaturmuseen".

26. März, 15.23 Uhr +++ Vorerst keine Schadstoffsammlung
Aufgrund der Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus kann bei den in nächster Zeit anstehenden Sammlungen des Schadstoffmobils die Sicherheit der Mitarbeiter und Kunden nicht gewährleistet werden. Daher wird die AVL ab sofort bis auf weiteres keine mobilen Sammlungen mehr durchführen. Der erste ausfallende Termin ist am 28. März auf dem Wertstoffhof Wasserturm in Kornwestheim.  Im Notfall, zum Beispiel bei besonders gefährlichen Schadstoffen, kann werktags zwischen 9 und 11 Uhr unter 07141/8442-16 ein Termin im Sonderabfall-Zwischenlager in Poppenweiler vereinbart werden.

26. März, 15.10 Uhr +++ Bosch stellt neuen Schnelltest vor
Der Digitalkonzern und Automobilzulieferer Bosch hat einen Schnelltest zur Erkennung des Covid-19-Virus entwickelt. Mit diesem lässt sich bei Patienten eine Infektion mit SARS-CoV-2 in unter zweieinhalb Stunden – von der Entnahme der Probe bis zum Ergebnis – feststellen.Der Test kann zudem direkt am Ort der klinischen Behandlung durchgeführt werden: Transportwege entfallen. Bei den aktuell eingesetzten Tests müssen Patienten in der Regel mit Wartezeiten von ein bis zwei Tagen rechnen. Zudem können mit derselben Probe neben COVID-19 gleichzeitig weitere neun Atemwegserkrankungen wie Influenza A und B untersucht werden. Der neu entwickelte Test wird ab April in Deutschland erhältlich sein, weitere europäische und außereuropäische Märkte sollen folgen.

26. März, 14.31 Uhr +++ Ansturm auf Soforthilfe bei der IHK
Nachdem die Formulare für das Soforthilfe-Programm am Mittwochabend online gingen, gab es erwartungsgemäß einen Ansturm. Das teil die IHK Region Stuttgart mit. Bei landesweit über 300.000 Antragstellern waren die Portale zeitweise überlastet. Aktuell gehen 250 bis 300 Anträge pro Minute über das Landesportal zur automatisierten Weiterverarbeitung zu den Kammern. Donnerstagvormittag zwischen 10 und 11 Uhr waren es fast 15.000 Anträge in einer Stunde. Alle eingesetzten Kräfte arbeiten mit Hochdruck an der Antragsbearbeitung. Zu den inhaltlichen Vorgaben im Antrag gab es außerdem allein heute Morgen nur in der IHK Region Stuttgart fast 1000 Hotlineanfragen

26. März, 13.55 +++ Marbacher Teeladen öffnet wieder
Der Marbacher Teeladen öffnet am Samstag wieder seine Türen, wie Geschäftsführerin Silvia Reuschlen unter anderem in den Sozialen Medien mitteilt: "Wir haben Rücksprache mit dem Ordnungsamt gehalten, da über die Hälfte unseres Sortiments aus Lebensmitteln besteht." Dieser Bereich steht den Kunden nun wieder zur Verfügung, die dazugehörige Boutique für Damenmode muss aber abgesperrt werden. Geöffnet ist nun testweise am Samstag von 9 bis 13 Uhr, so Reuschlen: "Wir wollen sehen, wie das Angebot angenommen wird." Selbstverständlich werden alle Abstands- und Hygieneregeln eingehalten. Der Lieferservice steht den Kunden unabhängig davon weiter zur Verfügung.

26. März, 13.50 Uhr +++ Aufruf an Berufschullehrer
Das Kultusministerium hat am Donnerstag einen Aufruf an Schulen mit den Lehrbereichen Gesundheit, Pflege und Pharmazie herausgegeben. Darin werden Lehrkräfte mit medizinischer oder pflegerischer Vorbildung gebeten, sich für einen freiwilligen Einsatz zum Beispiel in einem Krankenhaus oder bei den Gesundheitsämtern zu melden. Diese könnten in der aktuellen Situation eine wichtige Unterstützung sein. Für den freiwilligen Einsatz können die Lehrkräfte selbstverständlich unter Fortzahlung der Bezüge befristet abgeordnet oder zugewiesen werden. Schwangere Lehrkräfte,  Personen, die über 60 Jahre alt sind oder Vorerkrankungen haben, sind hiervon zu ihrem eigenen Schutz ausgenommen. Die Abschlüsse der Berufsschulen müssen weiterhin gewährleistet sein, da die Auszubildenden nach ihrem Abschluss ebenfalls benötigt werden.

26. März, 13.39 Uhr +++ Notfallbetreuung auch in den Osterferien
Die Osterferien stehen vom 6. bis 18. April bevor. Das stellt viele Personen, die in der kritischen Infrastruktur tätig sind und aktuell keine Möglichkeit haben, Urlaub zu nehmen, vor Probleme bei der Kinderbetreuung. „Wir sehen diese Situation und ich halte es für absolut notwendig, dass wir diejenigen Personen auch in den Osterferien nach Kräften unterstützen“, sagt Kultusministerin  Susanne Eisenmann. Wo immer sie nachgefragt wird, soll die Notbetreuung deshalb auch ungeschmälert in den Osterferien angeboten und in schon bewährter Weise auf Grundlage der bekannten Regeln weiter organisiert werden. Auch die Erreichbarkeit der Schulen soll in den Osterferien gewährleistet werden.

26. März, 13.34 Uhr +++ Daimler meldet Kurzarbeit an
Aufgrund der sich zuspitzenden COVID-19-Pandemie haben Vorstand und Gesamtbetriebsrat der Daimler AG beschlossen ab 6. April Kurzarbeit für einen Großteil der Produktion und ausgewählte Verwaltungsbereiche zu beantragen. Damit reagiert das Unternehmen auf die zunehmend schwierigen wirtschaftlichen und sozialen Rahmenbedingungen. Unternehmensleitung und Betriebsrat haben sich darauf geeinigt, zunächst bis zum 17. April in Kurzarbeit zu gehen. Von der Kurzarbeit sind sowohl Pkw-, Transporter- und Nutzfahrzeug-Werke des Unternehmens in Deutschland betroffen. Notwendige Grundfunktionen sowie Zukunftsthemen und strategische Projekte sind von der Kurzarbeit ausgenommen, um nach der Krise wieder voll durchstarten zu können. Die konkrete Ausgestaltung der Kurzarbeit wird jetzt standortspezifisch in lokalen Betriebsvereinbarungen geregelt.

26. März, 13.05 Uhr +++ Danke an die Helfer
In Baden-Württemberg sei derzeit eine Flut an Solidaritätsbekundungen zu erleben, wie Staatssekretärin Bärbl Mielich am Donnerstag in einer Pressemitteilung hervorhebt: „Dafür möchte ich allen Engagierten hier im Land schon jetzt von Herzen danken. Ihre Solidarität, Ihr Gemeinsinn und Ihre Hilfsbereitschaft sind in diesen schwierigen Zeiten durch nichts zu ersetzen.“ Praktische Hilfen seien dabei genauso wichtig wie das Zeichen: Ihr seid nicht allein, ihr seid uns nicht gleichgültig, wir sind für euch da.

Mit ihrem Dank verband die Staatssekretärin zugleich den Appell an alle, sich nach Möglichkeit weiterhin zu engagieren. Mielich ermunterte auch zur Aktion „Frag Fünf“: Jede und jeder solle dabei Kontakt zu mindestens 5 Personen aufnehmen und Hilfe anbieten. Auch wenn die Hilfe abgelehnt werden würde, hätte man damit möglichst viele hilfsbedürftige Personen angesprochen. Dabei dürfe aber nie der Eigenschutz vergessen werden: "Gehen Sie auf Distanz, halten Sie räumlichen Abstand. Vor allem dann, wenn Sie selbst zur Risikogruppe gehören. Helfen Sie nur, wenn dies keine Gefahr für Sie selbst ist.“

26. März, 13 Uhr +++ Hilfe für Sportvereine
Die Corona-Pandemie ist auch für Sportvereine eine große Herausforderung. Nicht nur, dass die Gemeinschaft fehlt, auch die finanziellen Auswirkungen seien erheblich. "Wir werden deshalb alles daran setzen, dass es kein Vereinssterben in Baden-Württemberg geben wird“, sagte Sportministerin Susanne Eisenmann am Donnerstag. Der Landessportverband (LSV) und das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport seien in ständigem Kontakt. So werde man in Abstimmung mit dem LSV umgehend Mittel im laufenden Solidarpakt Sport zielgerichtet einsetzen, um in Not geratene Sportvereine zu unterstützen. Sollte diese Maßnahme nicht ausreichen, werde man sich für einen ergänzenden Notfallfonds einsetzen.

Bund und Land haben bereits Rettungsschirme auf den Weg gebracht, unter die auch Breitensportvereine fallen können, die eine wirtschaftliche Tätigkeit ausüben. Zum Beispiel kann das Kurzarbeitergeld dazu beitragen, voll- und teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter in den Vereinen vor Entlassung und Arbeitslosigkeit zu schützen und die Personalkosten der Vereine zu senken. Ebenso wichtig seien die Hilfen für Solo-Selbstständige und Freiberufler. Unter www.bw-soforthilfe.de kann ab sofort ein Antrag auf einen einmaligen Zuschuss gestellt werden.

26. März, 10.43 Uhr +++ Bauarbeiter packen weiter an
Trotz drastischer Einschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie arbeitet die Baubranche im Landkreis Ludwigsburg mit einem Großteil ihrer Kapazität weiter. Darauf weist die Gewerkschaft IG BAU hin – und dankt den 4470 Bau-Beschäftigten im Kreis für ihren Einsatz. Damit leisteten die Beschäftigten einen entscheidenden Beitrag zur Stützung der regionalen Wirtschaft. Zugleich appelliert der Gewerkschafter an die Arbeitgeber, die strikte Einhaltung der Hygieneregeln sicherzustellen. Große Frühstücksrunden im Baucontainer seien aktuell ebenso tabu wie die Fahrt im vollbesetzten Bulli zur Baustelle. Jede Baufirma müsse hier ihren eigenen Pandemie-Plan erstellen.

26. März, 10.15 Uhr +++ BdS Pleidelsheim sagt Leistungsschau ab
Aufgrund der zunehmen Ausbreitung des Coronavirus haben sich der Bund der Selbstständigen (BdS) und die Gemeinde Pleidelsheim dazu entschlossen, die diesjährige Leistungsschau, die am Sonntag, 17. Mai, stattgefunden hätte, abzusagen. Es sei nicht absehbar, wie sich die Pandemie bis dahin entwickelt habe, zudem beschäftigen die Gewerbetreibenden derzeit auch andere Themen.

26. März, 9.18 Uhr +++ Türkisch-Islamische Gemeinde hilft
Auch die DITIB Selimiye Jugend in Oberstenfeld bietet eine Nachbarschaftshilfe für die von Corona besonders gefährdeten Menschen an. Kontakt über die Telefonnummern 0151 / 50745261 oder 0176 / 22139778.

26. März, 8.29 Uhr +++ Evangelische Kirchengemeinden Oberstenfeld koordinieren Einkaufsdienst

Die evangelischen Kirchengemeinden haben der Gemeinde Oberstenfeld ihre Mitwirkung angeboten und werden einen Einkaufsdienst in Oberstenfeld, Gronau und Prevorst koordinieren. Wer in Oberstenfeld wohnt, für den ist Pfarramtssekretärin Gaby Knoefel Ansprechpartnerin, Telefon 07062 / 5477 oder Evang.kirche.oberstenfeld@t-online.de. Wer in Gronau oder Prevorst wohnt, kann sich unter Telefon 07062 / 21840 melden, oder eine Mail an Pfarramt.Gronau@elkw.de schreiben. Oder über das Kontaktformular auf www.kirchengemeinde-gronau.de. Aktuelle Infos gibt es zudem auf der Homepage der Gemeinde Oberstenfeld.

25. März, 18.48 Uhr +++ Aktuelle Zahlen aus dem Landkreis Ludwigsburg
Das Kreisgesundheitsamt zählt insgesamt 418 bestätige Corona-Infizierte im Landkreis Ludwigsburg. Dazu gekommen sind 67 neue Infizierte seit Dienstag. Zur Zeit werden 21 Personen stationär behandelt. Zwei Personen sind an den Folgen der Infektion gestorben. Sechs Betroffene sind inzwischen wieder genesen. Im Bottwartal selbst gibt es 53 bestätigte Corona-Fälle.

25. März, 18.35 Uhr +++ Kooperation von KSK und Volksbanken
Um die Versorgung mit Bargeld auch in unmittelbarer Wohnortnähe für die Bürger im Landkreis sicher zu stellen, haben die Volksbank Ludwigsburg, die VR-Bank Neckar-Enz, die VR-Bank Asperg-Markgröningen und die Volksbank Remseck mit der Kreissparkasse Ludwigsburg vereinbart, in der jetzigen Krisensituation ihren Kunden gegenseitig kostenlose Abhebungen an Geldautomaten zu ermöglichen. Bei den Volksbanken und VR-Banken untereinander traditionell üblich, wird von Donnerstag an bis zum 30. April nun auch die Kreissparkasse hierin eingebunden.

25. März, 17.10 Uhr +++ Diakonie Stetten sucht Pflegefachkräfte
Die Diakonie Stetten sucht aufgrund der fortschreitenden Corona-Epidemie dringend Pflegefachkräfte für die Wohnangebote für Menschen mit Behinderungen und die Seniorenwohnheime des Alexander-Stifts. Gesucht sind Altenpfleger, Gesundheits- und Krankenpfleger sowie Kinderkrankenpfleger im Großraum Stuttgart, in den Landkreisen Rems-Murr, Esslingen, Göppingen, Ostalb, Ludwigsburg und Heilbronn. Zwar sei die Diakonie gut vorbereitet und schützt ihre Mitarbeitenden so gut es geht, doch die Infektionswelle werde vermutlich auch vor den Pflegekräften nicht Halt machen, weshalb mit Ausfällen zu rechnen sei.
Aufgerufen sind alle Menschen, die bereits Pflegeerfahrung mitbringen, wie etwa Pflegefachkräfte in Rente oder Elternzeit. Schutzkleidung und Hygienematerial stehen zur Verfügung. Die Details werden im persönlichen Gespräch geklärt. Wer Interesse hat und sich vorstellen kann, kurzfristig einzuspringen, kann sich unter 07151/9402259 oder personal@diakonie-stetten.de melden.

25. März, 17.02 Uhr +++ Zweiter Todesfall im Landkreis Ludwigsburg
Nach Angaben des Sozialministeriums ist im Landkreis Ludwigsburg ein 80-jähriger Mann an den Folgen des Coronavirus gestorben. Damit gibt es im Kreis nun zwei Covid-19-Todesfälle. In der Statistik des Landratsamts von Dienstagabend taucht der zweite Todesfall noch nicht auf. Die Zahl der „bestätigten Corona-Fälle“ gab die Behörde um 18.15 Uhr mit 351 an. 21 davon sind im Krankenhaus.

25. März, 16.37 Uhr +++ Aktuelle Zahlen im Landkreis Heilbronn
Die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten im Landkreis Heilbronn ist von Montag auf Dienstag von 197 auf 212 gestiegen. 14 Personen sind inzwischen wieder gesund gemeldet worden. Außerdem wurde der vierte Todesfall bekannt. Es handelt sich um eine über 80 Jahre alte Frau. Sie war Bewohnerin im betroffenen Altenpflegeheim in Bad Rappenau und befand sich in stationärer Behandlung.

25. März, 15.45 Uhr +++ Diözese streicht Kita-Beiträge für April
Die Diözese Rottenburg-Stuttgart setzt, dem Beispiel vieler Städte folgend, für den Monat April die Elterngebühren für ihre Kindergärten aus. Sie folgt damit der gestrigen Empfehlung der Konferenz der evangelischen und katholischen Kirchenleitungen Baden-Württemberg und ihrer Spitzen-/Trägerverbände über Kindergartenfragen. Die Entscheidung betrifft 882 Kindergärten in katholischer Trägerschaft mit rund 44.600 Kindern und ihren Eltern.

25. März, 15.23 Uhr +++ Ludwigsburg baut Test-Kapazitäten aus
Der CDU-Landtagsabgeordnete Fabian Gramling lobt in einer Pressemitteilung die Anstrengungen im Landkreis Ludwigsburg im Kampf gegen das Corona-Virus. Landrat Dietmar Allgaier hat inzwischen mitgeteilt, dass die Kapazitäten in der zentralen Corona-Teststelle beim Klinikum Ludwigsburg in der vergangenen Woche von zunächst 50 auf 100 Abstriche pro Tag verdoppelt wurden. Seit dieser Woche seien es sogar täglich 210 Abstriche. Hinzu kommt eine nicht näher bekannte Zahl an Abstrichen, die die niedergelassenen Ärzte vornehmen. Seit Mittwoch ist zudem eine zweite Abstrichstelle neben der ersten gleichzeitig in Betrieb, die einen Zwei-Minuten-Takt ermöglicht.

25. März, 13.55 Uhr +++ S4 wieder mit gewohnter Zuglänge
Schnell reagiert haben der Verband Region Stuttgart (VRS) und die S-Bahn Stuttgart auf die Beschwerden von Fahrgästen am Dienstag, die zu volle Waggons und den dadurch fehlenden Mindestabstand in Zeiten von Corona auf der Linie S4 zwischen Marbach und Stuttgart bemängelt hatten. Die Situation war durch eine doppelte Reduzierung der Fahrgastkapazitäten entstanden: Zum einen hatte der VRS seit Dienstag die S4 nur noch im Halbstundentakt statt wie üblich viertelstündlich fahren lassen. Zum anderen fuhr die Bahn zwischen Marbach und Stuttgart nur mit zwei Waggons, da das notwendige technische Personal sowie Zugführer fehlten, um den dritten Triebwagen in Marbach anzukoppeln.

25. März, 13.50 Uhr +++ Regale wieder frei zugänglich
Kundeb des Rewe-Markts in Marbach hatten sich am Samstagabend gewundert, dass alle Non-Food-Regale abgeklebt waren. Da sei „kurzfristig in Baden-Württemberg eine Regelung in Kraft getreten, nach der Randsortimente nicht mehr verkauft werden durften“, heißt es bei der Pressestelle von Rewe. „Infolgedessen begannen Märkte, diese Sortimente für den Kauf zu sperren. Die Landesverordnung wurde am selben Wochenende aber wieder aufgehoben, weshalb einige Märkte nicht so schnell nachkamen, das Angebot in den Regalen wieder zugänglich zu machen.“

25. März, 12.32 Uhr +++ Weitere 30 Infizierte im Rems-Murr-Kreis

30 weitere Personen wurden mittlerweile im Rems-Murr-Kreis positiv auf das Coronavirus getestet: Allmersbach (3), Backnang (4), Berglen (1), Fellbach (6), Leutenbach (1), Murrhardt (1), Oppenweiler (1), Rudersberg (1), Schorndorf  (3), Welzheim (3), Weinstadt (1), Winnenden (5)

25. März, 11.54 Uhr +++ Plattform für Landwirte

„Die Reisebeschränkungen, die sich durch die Corona-Krise ergeben, haben zur Folge, dass unseren Betrieben dringend benötigte Saisonarbeitskräfte nicht im gewohnten Umfang zur Verfügung stehen werden. Die Aktion ‚Das Land hilft‘ bietet die Chance, diesen Mangel mit Menschen aus der Region abzumildern. Ich fordere die Landwirte auf, sich mit Ihren Betrieben an der Aktion zu beteiligen und Ihren Bedarf an Arbeitskräften auf der entsprechenden Internetplattform anzumelden“, sagte Landwirtschaftsminister Peter Hauk am Mittwoch. Bislang hätten sich viele hilfsbereite Menschen eingetragen. Landwirtschaftliche Betriebe sollen die Solidarität nutzen, sich an der Aktion beteiligen und die Angebote nach Möglichkeit annehmen. „Wenn Angebot und Nachfrage auf der Plattform zusammenkommen, kann die Aktion ein Erfolg werden. Wir müssen in der aktuellen Situation auch unkonventionelle Lösungen suchen und gewohnte Pfade verlassen. ‚Das Land hilft‘ ist ein erfolgversprechender Weg“, betonte Hauk. Freiwerdende Arbeitskapazitäten, beispielsweise aus der Gastronomie, könnten so die Arbeit der Erntehelfer aus Osteuropa wenigstens zum Teil kompensieren. Der Bund habe entsprechende Zuverdienstmöglichkeiten zum Kurzarbeitergeld geregelt.

25. März, 11.29 Uhr +++ Zahl der Fälle in Marbach gestiegen

Wie überall in Deutschland steigt auch in Marbach die Zahl der bestätigten Coronafälle. Zuletzt waren vier Infizierte gemeldet worden, nun sind es fünf.


25. März, 10.42 Uhr +++ Gottesdienst in Erdmannhausen via Video

Zurzeit finden keine kirchlichen Veranstaltungen statt. Vikar Paul Vögler und seine Frau von der evangelischen Kirchengemeinde Erdmannhausen möchten dennoch mit ihren Schäfchen Gottesdienst feiern. Dazu wird am kommenden Sonntagmorgen ein Link auf die Website der Kirchengemeinde Erdmannhausen gestellt. Diesen Link, den Sie anklicken können und der Sie dann zu einem Video weiterleitet, finden Sie unter der Rubrik „Tagesimpuls und Predigt“. (https://www.januariuskirche.de/tagesimpuls-predigt/Um 10 Uhr kann man auf diesem Weg ganz gemütlich von der Couch aus einen kurzen Gottesdienst mitfeiern (ca. 20 Minuten).

24. März, 20.51 +++ Diakonieverband mit neuem Service
In den letzten Tagen hat sich auch die Arbeit der Diakonie-Mitarbeiter verändert, wie der Kreisverband mitteilt. In allen Dienststellen wurde auf Telefonberatung umgestellt. „Das ist für unsere Fachkräfte eine echte Herausforderung und ich bin dankbar, dass sich alle darauf einlassen und engagiert mitgehen“, sagt der Kreisverband-Geschäftsführer Martin Strecker. Die diakonischen Beratungsdienste in Ludwigsburg, Bietigheim, Kornwestheim, Ditzingen und Vaihingen haben telefonische Sprechzeiten eingerichtet. Um auch im Krankheitsfall eine Erreichbarkeit gewährleisten zu können, wurde eine Telefonzentrale aller Dienststellen im Landkreis eingerichtet. Unter 07141/9542-0 können die Telefonnummern und -sprechzeiten der Sozialberatung, der Suchtberatung, der Beratung für Schwangere und der Schuldnerberatung erfragt werden. Die Zentrale ist besetzt von Montag bis Freitag je von 8 bis 12 Uhr. Auch die Flüchtlingssozialarbeiter haben auf telefonischen Kontakt umgestellt. „Das macht die Arbeit gerade im Umgang mit Menschen mit wenig Deutschkenntnissen äußerst anspruchsvoll“, so Strecker. Insbesondere für Geflüchtete sei andererseits eine Unterstützung zur Zeit sehr wichtig. Sie lebten sowieso bereits in tiefer Verunsicherung. Das Angebot der Diakonieläden in Ludwigsburg, Bietigheim und Kornwestheim sowie der Radwerkstatt in Asperg musste bis auf weiteres eingestellt werden. Neben der behördlichen Schließung spielt der hohe Altersschnitt der Ehrenamtlichen eine Rolle. Strecker: „Wir setzen darauf, dass wir die Läden so schnell wie möglich wieder öffnen können.“ Weitere Infos unter www.kreisdiakonieverband-LB.de.

24. März, 18.49 +++ Corona-Zahl steigt weiter
Der Katastrophen-Schutz im Landkreis Ludwigsburg hat die aktuellen Zahlen zu Corona-Infektionen veröffentlicht. Demnach gibt es, Stand 16.10 Uhr, im Kreis Ludwigsburg 351 bestätigte Corona-Fälle. Das sind 69 mehr als am Vortag. Zurzeit werden 21 Personen stationär behandelt. 6 Betroffene sind inzwischen wieder genesen. Das Landratsamt gab zudem gerade bekannt, dass es im Raum Bottwartal 45 bestätigte Corona-Fälle gibt. In Baden-Württemberg ist die Zahl der Infizierten laut dem Ministerium für Soziales und Integration inzwischen auf 6043 gestiegen, hier gab es bislang 37 Todesfälle - vier davon im Kreis Ludwigsburg.

24. März, 16.53 +++ Landratsamt gibt Tipps für Quarantäne
Das Gesundheitsdezernat des Ludwigsburger Landratsamtes erläuert in einer Pressemitteilung, was Menschen in häuslicher Quarantäne zu beachten haben. Es schreibt: "Eine Häusliche Quarantäne oder häusliche Isolierung wird über die zuständigen Städte und Gemeinden angeordnet. Alle Personen, die selbst an Covid-19 erkrankt oder enge Kontaktpersonen zu positiv getesteten Menschen sind, erhalten die Anordnung. Als enge Kontaktperson gilt derjenige, dessen Abstand zur erkrankten Person weniger als zwei Meter und länger als 15 Minuten war."

Häusliche Quarantäne – was bedeutet das für mich?
Ich darf meine Wohnung erst mal nicht verlassen. Einkaufen oder ähnliches ist nicht erlaubt. Ich darf aber alleine draußen spazieren gehen oder mit dem Hund „Gassi“ gehen. Den Kontakt zu anderen Menschen muss ich vermeiden. In der Wohnung muss ich den Kontakt zu meinen Mitbewohnern trennen. Ich darf nicht mehr mit einer anderen Person, die nicht unter häuslicher Quarantäne steht, in einem Zimmer schlafen. Auch den gleichzeitigen Aufenthalt beispielsweise in Küche oder Bad muss ich vermeiden. Wichtig ist selbstverständlich eine gute Hygiene. Hierzu gehört häufiges Händewaschen mit Seife wie auch die Einhaltung der Nies- und Hustenetikette.

Kontaktpersonen müssen während der Zeit der häuslichen Quarantäne eine Art Symptomtagebuch führen. Sie messen zweimal täglich ihre Körpertemperatur und achten auf Symptome wie Husten, Schnupfen, Halsschmerzen oder Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen, Atemprobleme, Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen oder Durchfall. Sollte eines dieser Symptome in den 14 Tagen der häuslichen Quarantäne auftreten, setzen sich die Kontaktpersonen bitte umgehend mit dem Hausarzt, dem Gesundheitsamt oder der Gemeinde in Verbindung, von der sie die Anordnung erhalten hat. Mit dem Auftreten der Symptome gilt die Kontaktperson nun selbst als krankheitsverdächtig.

24. März, 16.22 +++ IHK krempelt die Ärmel hoch
Rund 90 Mitarbeiter der Industrie- und Handelskammer Region Stuttgart stehen bereit, um die erwartete Antragsflut der von den Folgen der Corona-Pandemie betroffenen Unternehmen in der Region Stuttgart zu bewältigen. „Wir rechnen mit einer Zahl von Anträgen zum Soforthilfe-Programm der Landesregierung in sechsstelliger Größe in kürzester Zeit“, sagt IHK-Präsidentin Marjoke Breuning. "Daher hat es mich und weitere Mitglieder des Ehrenamts der IHK besonders gefreut, dass sich sehr viele Beschäftigte kurzfristig und freiwillig dazu bereiterklärt haben, bei der Prüfung der Anträge mitzuarbeiten. Wir krempeln die Ärmel hoch und packen es an.“

24. März, 15.46 +++ Glockenläuten und Gesang in Benningen
Schon immer laden die Glocken alle Gläubigen ein, zu bestimmten Zeiten innezuhalten und Gott anzubeten. In Benningen läuten die Glocken um 7.30 Uhr zum Morgengebet, um 12 Uhr zum Mittagsgebet, um 15 Uhr am Nachmittag und um 18 Uhr zum Abendgebet. Im Gesangbuch finden Sie unter der Rubrik Gebete verschiedene Vorschläge für jeden Tag zum Gebet. Gemeinsam mit den katholischen Gemeindegliedern will die Evangelische Kirchengemeinde dieses Läuten nun auch als ein Zeichen der Verbundenheit wahrnehmen. Das tägliche Läuten um 18 Uhr wird in dieser Krisenzeit betont, indem die Glocken 7 Minuten lang läuten. Auf der Homepage der Katholischen Kirchengemeinde gibt es täglich einen neuen kurzen Impuls zum Nachdenken. Die Evangelische Kirche in Deutschland lädt ein, nach dem Abendgebet das Lied „Der Mond ist aufgegangen“ zu singen – vielleicht sogar bei offenem Fenster oder auf dem Balkon.

24. März, 15.40 Uhr +++ Gemeinsame Abendgebete in Murr und Steinheim
Nach der Premiere am Samstag bietet die Evangelische Kirchengemeinde Murr jetzt regelmäßig ein Internet-Live-Abendgebet an: Immer dienstags, donnerstags und samstags um 19 Uhr kann man via Internet mit dabei sein und auch eigene Gebetsanliegen durchgeben. Alle Informationen und die jeweils aktuellen Livestream-Links finden sich auf der Internetseite der Kirchengemeinde.

Auch die Kirchengemeinde Heilig Geist in Steinheim lädt zu einer täglichen Gebetszeit um 19 Uhr für je 5 Minuten. Ausgehend von einer Idee der Kirchengemeinde in Oberhausen stellen Menschen in ganz Deutschland  eine Kerze ans Fenster und beten das "Vater Unser". Zwar gebe es keine Versammlung, aber die Verbundenheit ist dennoch da: Genau jetzt beten andere auch!

24. März, 15.32 Uhr +++ Gottesdienste aus der Ferne
Es wird sicher noch eine Weile dauern bis die Evangelische Kirchengemeinde in Marbach wieder in Gemeinschaft Gottesdienste feiern kann. Damit die Gemeindeglieder dennoch verbunden bleiben können, werden Filmaufnahmen von Gottesdiensten ohne Gemeinde angefertigt, die auf der Homepage  zum Herunterladen bereitstehen. Bereits am vergangenen Sonntag fand der erste Probelauf statt. Dekan Graf lädt zudem täglich außer am Sonntag  seine „Worte der Hoffnung“ als Filmsequenz hoch.

24. März, 15.29 Uhr +++ Hygieneabfälle richtig entsorgen
Vergangenen Freitag veröffentlichte die AVL Entsorgungshinweise für Hygieneabfälle von Personen, die in Zeiten des Coronavirus krankheitsbedingt zu Hause beziehungsweise in häuslicher Quarantäne sind. Diese Vorgaben haben sich nun für Personen, die positiv auf SARS-CoV-2 getestet oder unter Quarantäne gestellt sind, verschärft. In diesen Fällen sind generell alle Abfälle und Wertstoffe wie Papier, Verpackungen oder Biomüll für die Dauer der Erkrankung oder Quarantäne über die schwarze Restmülltonne zu entsorgen. Bislang galt diese Regelung nur für Hygieneabfälle wie Taschentücher.

Weiterhin gilt: Um sicherzugehen, dass keine Infektionsgefahr besteht, dürfen die Abfälle nicht lose eingeworfen werden, sondern nur in einer fest zugeknoteten stabilen Plastiktüte. Geringe Mengen an flüssigen Abfällen müssen mit saugfähigem Material aufgesaugt werden, bevor sie in Müllsäcke gegeben werden. Spitze und scharfe Gegenstände wie Spritzen oder Glasscherben müssen in bruch- und durchstichsichere Einwegverpackungen verpackt werden. Der Deckel der Restmülltonne muss geschlossen sein, um eine Verunreinigung der Straße zu vermeiden. Müllsäcke dürfen nicht frei zugänglich neben den Mülltonnen stehen, um Gefahren für Dritte auszuschließen.

24. März, 15 Uhr +++ Einsatz von Saisonarbeitskräften
„Gerade in den Sonderkulturen sind unsere Erzeuger dringend auf den Einsatz von Saisonarbeitskräften angewiesen. Wir haben uns beim Bund dafür stark gemacht, dass diese händeringend benötigten Menschen ihren wichtigen Tätigkeiten bei uns nachgehen können“, erklärt der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk, in einer Pressemitteilung. Die Einreise rumänischer Arbeitskräfte auf dem Luftweg sei nun gewährleistet. Weitere Lockerungen, wie die Erhöhung der täglichen Arbeitszeit auf bis zu zwölf Stunden sowie die Arbeit an Sonn- und Feiertagen seien ebenfalls möglich. Die seither geltende 70-Tage-Regel sei bis zum 31. Oktober auf 115 Tage ausgeweitet worden. Durch von Baden-Württemberg angestrebten Zuverdienstmöglichkeiten zum Kurzarbeitergeld werden Anreize geschaffen, freiwerdendes Personal aus anderen Wirtschaftsbereichen, beispielsweise aus der Gastronomie, für die Arbeit in der Landwirtschaft zu gewinnen. Unter www.daslandhilft.de könnten sich Bürger melden, um die Bauern zu unterstützen.

24. März, 12.05 Uhr +++ Sonnenhof wird Reservekrankenhaus
Die Rems-Murr-Kliniken bereiten sich weiter auf eine steigende Zahl von Covid-19-Patienten vor. Damit in den Kliniken genug Platz für die Infizierten ist, wird eine Reserve von rund 100 Betten im Hotel Sonnenhof in Aspach geschaffen. Die Kliniken in Winnenden und Schorndorf sind derzeit  zwar nur zu 50 Prozent ausgelastet sind, es gehe aber darum Vorkehrungen zu treffen, bevor ein Ernstfall eintreten kann, heißt es von Seiten der Geschäftsführung. In dem Hotel sollen bei Bedarf vor allem ältere Patienten unterkommen, die nicht an dem Corona-Virus erkrankt sind und im Grunde nur noch einen Pflegebedarf haben.

24. März, 10.51 Uhr +++ Gemeinsam Helfen 0711
Die Initiative Gemeinsam Helfen 0711 bietet eine kostenlose Einkaufshilfe für ältere Mitmenschen und weitere Personen, die durch das Coronavirus besonders gefährdet sind und zur Risikogruppe gehören, an. Das Angebot wurde nun auch auf den kompletten Landkreis Ludwigsburg ausgeweitet. Kontakt über die Telefonnummer 0178/1969124 jeweils Montag bis Samstag von 10 bis 17 Uhr oder per E-Mail an gemeinsamhelfen@schwabensturm02.net

24. März, 10.43 Uhr +++ Kirchberg hilft
Unter dem Motto "Kirchberg hilft" haben sich die Evangelische Kirchengemeinde Kirchberg, die Sportvereinigung Kirchberg und die Gemeindeverwaltung zusammengeschlossen. So wird insbesondere für ältere Menschen, chronisch Kranke und aktuell Erkrankte neben der Unterstützung bei Botengängen und wichtigen Erledigungen ein Einkaufsdienst angeboten. Letzterer wird wie folgt organisiert: Die Kirchengemeinde und die Sportvereinigung nehmen Ihre Einkaufswünsche telefonisch oder per Mail entgegen. Diese werden dann jeden Dienstag und Donnerstag bei der Norma und der angrenzenden Bäckerei Übele getätigt. Die Norma hat sich bereiterklärt, den freiwilligen Helfern vor den Öffnungszeiten Einlass zu gewähren. Die Pakete werden dann von den Helfern vor die Haustüre des Bestellenden gebracht.

Die Gemeindeverwaltung wird sogenannte Einkaufskonten einrichten. Dies bedeutet, dass jede Person, die den Service in Anspruch nehmen möchte, mindestens 50 Euro als Startkapital auf das Konto der Gemeindeverwaltung (IBAN: DE53602500100000039167; BIC: SOLADES1WBN) mit dem Betreff „Kirchberg hilft“ überweist. Die freiwilligen Helfer werden nach getätigtem Einkauf die Kassenbelege bei der Verwaltung einreichen. Der einbezahlte Betrag reduziert sich somit nur um die tatsächlich erhaltenen Einkäufe. Wer keine Möglichkeit hat, den Betrag zu überweisen, kann diesen nach der ersten Bestellung dem Helfer mitgeben. Das Geld wird von diesem wiederum bei der Gemeindeverwaltung eingezahlt. Sollte der Service nicht mehr benötigt oder gewünscht werden, wird der noch verbleibende Restbetrag wieder an den Einzahler ausbezahlt.

Sofern Sie zur oben genannten Personengruppe gehören, können Sie Ihre Einkaufswünsche oder sonstigen Hilfsanliegen hier anmelden:

Kirchengemeinde
07144/97733
pfarramt@ev-kirche-kirchberg.de

Sportvereinigung
Anett Winger: 01575/4072035
Simone Schneider-Seebeck: 0162/3371235

24. März, 9.50 Uhr +++ Soforthilfen für Unternehmen
Bundesfinanzminister Scholz und Bundeswirtschaftsminister Altmaier haben am Montag umfassende zusätzliche Maßnahmen mit Soforthilfen von bis zu 50 Milliarden Euro für kleine Unternehmen, Solo-Selbständige und Angehörige der Freien Berufe mit bis zu 50 Beschäftigten vorgelegt. Die Soforthilfe ist gestaffelt nach der Zahl der Beschäftigten und beträgt bis zu:
9000 Euro für Soloselbstständige und Unternehmen mit bis zu 5 Beschäftigten;
15.000 Euro für Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten;
30.000 Euro für Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten;

Die Obergrenze für die Höhe der Förderung entspricht dem unmittelbar infolge der Corona-Pandemie verursachten Liquiditätsengpass oder entsprechenden Umsatzeinbruch, maximal jedoch den oben genannten Förderbeträgen. Das Antragsformular findet sich ab Mittwochabend auf der Homepage des Wirtschaftsministeriums. Dort sind auch alle genauen Bedingungen nachzulesen.

23. März, 19.50  Uhr +++ Zahl der Infizierten im Land steigt auf 5333 - im Raum Marbach und im Bottwartal sind es 38 Fälle
Dem Gesundheitsministerium sind am Montag vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 1.033 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 5.333 an. Das Durchschnittsalter beträgt 47 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 98 Jahren.

Die aktualisierte Landkreis-Tabelle finden Sie unter: https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/gesundheit-pflege/gesundheitsschutz/infektionsschutz-hygiene/informationen-zu-coronavirus/.

Darüber hinaus wurden dem Gesundheitsministerium aus den Landkreisen Emmendingen (eine über 80-jährige Frau), Reutlingen (ein über 50-jähriger Mann), Heidenheim (eine über 70-jährige Frau) und dem Hohenlohekreis (ein über 80-jähriger Mann) vier weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf 31 an (Landkreise Emmendingen (5), Esslingen (3), Göppingen, Heidenheim, Heilbronn (3), Hohenlohekreis (3), Neckar-Odenwald-Kreis, Ortenaukreis (4), Rems-Murr-Kreis, Reutlingen (2), Rottweil, Sigmaringen (2), Waldshut und Calw sowie die Städte Freiburg und Stuttgart). Das Alter lag zwischen 59 und 94 Jahren. 23 der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Bei diesen Zahlen handelt es sich laut Gesundheitsministerium um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der Übermittlung an das Landesgesundheitsamt könne es mitunter auch deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. 

Es gebe 282 Corona-Erkrankungen im Landkreis Ludwigsburg, am Freitag waren es 190 gewesen, teilte das Landratsamt Ludwigsburg am Montagabend mit. Es würden 14 Patienten stationär behandelt, und es gebe sechs Genesene und einen Todesfall. Im Raum Marbach/Bottwartal seien es 38 Infizierte.
Die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten im Landkreis Heilbronn ist am Wochenende von 135 auf 187 gestiegen, teilte das Landratsamt Heilbronn mit. Insgesamt sieben Personen seien  wieder gesund gemeldet worden. Am Freitag sei der dritte Todesfall bekannt geworden. Es handele sich um eine über 90-Jährige.
Im Rems-Murr-Kreis gibt es 179 Infizierte, so das Landratsamt in Waiblingen.

Für die zurückliegenden Tage am Wochenende konkretisierte die Behörde die Meldungen:

  • Vier weitere Personen wurden positiv auf das Coronavirus getestet: Winnenden (1), Schwaikheim (1), Murrhardt (1), Winterbach (1) (23.2.20, 8:47 Uhr)
  • 42 weitere Fälle von Infektionen mit dem Coronavirus: Backnang (8), Waiblingen (5), Korb (4), Weissach (3), Schorndorf (3), Weinstadt (2), Oppenweiler (2), Leutenbach (2), Urbach (2), Rudersberg (2), Fellbach (2), Aspach (2), Winnenden (1), Kernen (1), Murrhardt (1), Sulzbach (1), Berglen (1). (22.3.20, 11:48 Uhr)
  • 18 weitere Personen wurden positiv auf das Coronavirus getestet: Waiblingen (4), Fellbach (2), Weinstadt (2), Backnang (1), Winnenden (1), Leutenbach (1), Berglen (1), Urbach (1), Aspach (1), Spiegelberg (1), Kernen (1), Korb (1), Schwaikheim (1). (21.3.20, 13:29 Uhr)

Auch bei den Mitarbeitenden im Landratsamt Rems-Murr gibt es eine erste bestätigte Covid-19-Infektion. Deshalb bleibt das Landwirtschaftsamt in Backnang bis einschließlich 30.3.2020 geschlossen.

Die Mitarbeiter dieses Bereichs arbeiten soweit möglich von zu Hause aus. Ein Telefondienst über die gewohnten Telefonnummern ist jeweils am Vormittag bis 12:30 Uhr eingerichtet. Per Mail sind die Kolleginnen und Kollegen unter landwirtschaft@rems-murr-kreis.de zu erreichen.

Alle Kontaktpersonen werden durch das Gesundheitsamt ermittelt und informiert. Die anderen Bereiche des Landratsamts in Backnang sind nicht betroffen. Angesichts des eingeschränkten Dienstbetriebs können Bürgerinnen und Bürger derzeit ohnehin nur nach Terminvereinbarung ins Landratsamt kommen.

23. März, 17.50  Uhr +++ Aktuelle Corona-Situation im Landkreis Heilbronn

Die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten im Landkreis Heilbronn ist am Wochenende von 135 auf 187 gestiegen. Insgesamt sieben Personen sind inzwischen wieder gesund gemeldet worden. Am Freitag wurde außerdem der dritte Todesfall bekannt. Es handelt sich um eine über 90 Jahre alte Frau.
In begründeten Verdachtsfällen werden auch weiterhin Tests durchgeführt. Da die Laborkapazitäten und das Testmaterial knapp werden, ist es wichtig, dass ein Arzt oder eine Ärztin die Einschätzung trifft, ob ein Abstrich tatsächlich notwendig und sinnvoll ist. Testen lassen kann sich deshalb nur, wer eine Überweisung vom Arzt erhalten hat.
Personen, die sich auf das Coronavirus haben testen lassen, bleiben in jedem Fall in häuslicher Absonderung bis das Ergebnis vorliegt. Es kommt leider immer wieder vor, dass Menschen sich testen lassen, anschließend aber nicht zuhause erreichbar sind, um das Ergebnis mitzuteilen. Sie tragen so möglicherweise zu einer weiteren Ausbreitung des Virus bei.
In diesem Zusammenhang wird nochmals auf die seit Samstag geltende Allgemeinverfügung zur häuslichen Absonderung verwiesen. Den Infizierten und Kontaktpersonen ist es untersagt, die Wohnung ohne ausdrückliche Zustimmung des Gesundheitsamtes zu verlassen. Dies gilt natürlich nicht, wenn ein Verlassen der Wohnung zum Schutz von Leben oder Gesundheit zwingend erforderlich ist (z. B. Hausbrand, medizinischer Notfall).
Wer sich nicht an die Auflagen der Allgemeinverfügung hält, kann mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft werden.
Koordinationsstelle bleibt erreichbar
Die Koordinationsstelle Frühe Familienhilfen im Landratsamt Heilbronn
bietet auch weiterhin Hilfe und Unterstützung in Belastungssituationen an.
Allerdings findet die Beratung in der aktuellen Situation vorwiegend
telefonisch statt.
Die Beratungsstelle unterstützt (werdende) Mütter und Väter frühzeitig und
vermittelt verschiedene Hilfsangebote. Sie arbeitet dabei mit
Familienhebammen sowie Familien-, Gesundheits- und
Kinderkrankenpflegerinnen zusammen, die in besonderen
Lebenssituationen schon ab der Schwangerschaft begleitend zur Seite
stehen können.
Die Koordinationsstelle Frühe Familienhilfen ist telefonisch erreichbar unter
07131 994-7030 oder per Mail an Fruehe.Familienhilfen@landratsamtheilbronn.
de.

23. März, 15.23 Uhr +++ Polizei verstärkt Präsenz
Das Polizeipräsidium Ludwigsburg fokussiert seine Aufgaben auf die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung. Dazu zählen insbesondere die Erhöhung der sichtbaren Polizeipräsenz und die konsequente Ahndung von Verstößen gegen die Corona-Verordnung und das Infektionsschutzgesetz. Wenngleich die Einsatzkräfte dabei mit dem gebotenen Augenmaß vorgehen, können gerade das verbotene Verweilen, das Versammeln sowie sonstige Veranstaltungen und Ansammlungen im öffentlichen Raum nicht nur Ordnungswidrigkeiten darstellen, sondern auch die Voraussetzungen für eine Strafbarkeit erfüllen und Strafanzeigen nach sich ziehen.

Um die Einsatzfähigkeit der polizeilichen Organisationseinheiten auch weiterhin zu gewährleisten hat das Polizeipräsidium bereits weitreichende personelle und organisatorische Vorbereitungen getroffen. "Neben der Umsetzung von Hygiene- und Verhaltensregeln sowie der Ausstattung der Einsatzkräfte mit Schutzausrüstung führen wir täglich eine Lagebewertung durch, um mit flexiblen Maßnahmen auf sich verändernde Situationen reagieren zu können", so Polizeipräsident Burkhard Metzger.

23. März, 15.17 Uhr +++ Fahrplanänderungen ab Dienstag
Wegen der Verbreitung des Coronavirus wurden in den vergangenen Tagen immer weiter gehende Einschränkungen des öffentlichen Lebens beschlossen. Auch die Verkehrsunternehmen haben teilweise mit Personalknappheit zu kämpfen. Daher wird das Fahrplanangebot in dieser Woche bis auf Weiteres reduziert. Für alle Fahrgäste gibt es trotz der Einschränkungen ein verlässliches Grundangebot. Die Nachfrage im öffentlichen Nahverkehr ist in den letzten Tagen deutlich zurückgegangen. Der VVS geht davon aus, dass aktuell weniger als ein Viertel des üblichen Fahrgastaufkommens verzeichnet wird. Dadurch besteht in den Bahnen und Bussen ausreichend Platz, um den nötigen Abstand einzuhalten. Der VVS empfiehlt sich über die Fahrplanauskunft (EFA) in der App „VVS mobil“ oder über www.vvs.de über die Verbindungen zu informieren.

Die Fahrplanänderungen in der Übersicht:

Stuttgarter Straßenbahnen AG
Ab Dienstag reduziert die SSB ihr Angebot auf der Schiene und im Busverkehr. Die Stadtbahnen fahren nach dem Sonntagsfahrplan. Die Busse fahren montags bis samstags nach dem Samstagsfahrplan, an Sonntagen nach dem regulären Sonntagsfahrplan. Die Nachtbusse fahren nicht mehr.

S-Bahn Stuttgart
Die S-Bahn Stuttgart ist ab Dienstag auf allen Linien nur noch im 30-Minuten-Takt unterwegs. Die Linie S60 fährt dabei ausschließlich im Abschnitt zwischen Böblingen und Renningen. Die tägliche Frühverbindung zum Flughafen entfällt. Die Nacht-S-Bahnen am Wochenende fahren ebenfalls nicht mehr.

Regionalbahnen
Im Regionalbahnverkehr gibt es bereits seit Montag Einschränkungen. Die Bahnen fahren grundsätzlich nur noch im Stundentakt. Die Züge auf der Schusterbahn zwischen Stuttgart-Untertürkheim und Kornwestheim sind ab Dienstag nicht mehr im Einsatz. Die Nachtfahrten am Wochenende finden ebenfalls nicht statt.

Stadtverkehre Ludwigsburg und Böblingen
Das Busunternehmen LVL Jäger und Pflieger  fahren seit Montag nach einem erweiterten Samstagsfahrplan.

Regionalbusse
Die Busunternehmen in der Region haben ihr Angebot bereits auf den Ferienfahrplan umgestellt. Weitere Einschränkungen auf einen erweiterten Samstagsfahrplan werden im Laufe dieser Woche umgesetzt. Der Nachtbusverkehr entfällt.

23. März, 15.08 Uhr +++ Biegelkicker im Einsatz
Hilfsbedürftige können von den Biegelkickern Erdmannausen Unterstützung erfahren. Die Spielerinnen der Frauenmannschaft übernehmen gerne im Bereich Erdmannhausen und Umbegung nötige Erledigungen, Botengänge und Einkäufe. Kontakt über Daniela Wagner unter der Telefonnummer 0176/64993388.

23. März, 14 Uhr +++ Corona kommt in Marbach an

Die Schillerstadt hatte bislang keine Fälle von Corona-Infizierten zu vermelden gehabt. Das hat sich mittlerweile geändert. Die Stadt Marbach bestätigt auf Nachfrage, dass mittlerweile vier Fälle gemeldet wurden.

23. März, 13.10 Uhr +++ Zahlreiche Helfer in Marbach
Die Stadt Marbach hat im Zuge der Corona-Krise eine Nachbarschaftshilfe eingerichtet. Die wird rege genutzt: Bisher haben sich schon 71 Freiwillige über das Formular auf der Homepage der Stadt gemeldet. 20 Kontakte zwischen Helfern und Hilfesuchenden sind auf diese Weise schon geknüpft worden.

23. März, 13.02 +++ Hilfe über Gemeindegrenzen
Eine Gruppe von  fünf jungen Leuten hat ein privates Hilfsprojekt auf die Beine gestellt. Sie stehen in Marbach und der Umgebung wie etwa Rielingshausen, Erdmannhausen, Affalterbach, Steinheim oder Poppenweiler für ältere Mitmenschen sowie für Menschen in Quarantäne zur Verfügung, die Einkäufe erledigen müssen. "Hygiene hat bei uns selbstverständlich oberste Priorität und keiner von uns will damit Geld verdienen", betont Markus Pfeiffer hierzu. Kontakt über Facebook oder 88-make@web.de.

23. März, 12.05 Uhr +++ Zusätzliche Serverleistung für Moodle
Das Corona-Virus verlagert den Unterricht aktuell von den Klassen- in die heimischen Wohn- oder Kinderzimmer. Dafür ist nicht nur Eigendisziplin, sondern auch ein stabiles digitales Lernmanagementsystem hilfreich. Hier hat das Kultusministerium in enger Abstimmung mit den Fachleuten von BelWü reagiert und nicht nur allen Schulen die Möglichkeit eröffnet, das Lernmanagementsystem Moodle, kostenfrei zu nutzen, sondern auch zusätzliche Serverleistung und Speicherkapazität gekauft. Bei Moodle können die Lehrkräfte Lerngruppen einrichten, Aufgaben und Materialien an die Schülerinnen und Schüler ausgeben sowie deren Arbeiten entgegennehmen und bewerten. Darüber hinaus können sich die Beteiligten in Foren austauschen. Nun sind in kürzester Zeit etwa 4000 neue Moodle-Schulaccounts entstanden, die diesen digitalen und interaktiven Unterricht ermöglichen. Außerdem sind die Accounts der Schulen, die das Lernmanagementsystem bisher bereits genutzt hatten, auf neue Server umgezogen.

23. März, 11.20 Uhr +++ Hilfsnetzwerk in Affalterbach
Die Gemeinde Affalterbach organisiert ein Programm zur Nachbarschaftshilfe, das Menschen, die helfen können und Menschen die Hilfe benötigen, zueinander bringen soll. Zu diesem Zweck soll jetzt ein Rundschreiben durch den Ort gehen, dem Nachbarschaftshilfe-Karten zum Ausfüllen beigelegt sind. Diese können in der Nachbarschaft zur Kontaktaufnahme eingeworfen werden.
Wer Hilfe benötigt, aber noch kein Angebot von Nachbarn erhalten hat, oder über die Nachbarschaft hinaus Hilfe anbieten will, kann sich über gemeinde@affalterbach.de oder 07144/83530 melden. Wichtig ist Namen, Adresse und Telefonnummer zu hinterlassen. Zudem sollte mitgeteilt werden, welche Hilfen angeboten werden beziehunsgweise welche Hilfe  benötigt wird.

23. März, 10.30 Uhr +++ Verzögerung auf den Finanzämtern
Das baden-württembergische Finanzministerium hat zusammen mit den anderen Landesfinanzministerien und dem Bundesfinanzministerium den Weg freigemacht für steuerliche Maßnahmen zur Unterstützung von Unternehmen, die wirtschaftlich von der Corona-Pandemie betroffen sind. Durch diese Instrumentarien können kurzfristig wichtige Liquiditätshilfen gewährt werden. Die Antragstellungen und Prüfungen für diese Maßnahmen wurden bereits stark vereinfacht und werden von den Beschäftigten der Finanzämter prioritär bearbeitet.

Aus diesem Grund wird es bei den Einkommensteuerveranlagungen in diesem Frühjahr zu teils starken Verzögerungen kommen. Der Beginn der Bearbeitung ist momentan für Anfang April vorgesehen, kann sich aber noch verschieben. Bürger können mit der elektronischen Abgabe ihrer Steuererklärung dazu beitragen, dass ihre Erklärung zügiger bearbeitet werden kann. Die Formulare können aus dem Internet heruntergeladen und über Elster elektronisch abgegeben werden. Wer  „Mein ELSTER“ nutzt, kann außerdem seine Daten aus dem Vorjahr übernehmen, eine unverbindliche Steuerberechnung durchführen und die Möglichkeit der vorausgefüllten Steuererklärung nutzen.

Das Programm ELSTER und weitere Informationen zur Erstellung der elektronischen Steuererklärung gibt es unter www.elster.de. Für allgemeine Fragen zur Steuererklärung können Bürger den Steuerchatbot der baden-württembergischen Steuerverwaltung zur Unterstützung nehmen.


23. März, 10.24 Uhr +++ Weingärtner liefern aus
Die Lauffener Weingärtner und der Käsbergkeller Mundelsheim bieten einen kostenfreien Lieferservice an. Dieser gilt ab einer Bestellung von 12 Flaschen Wein und in einem Umkreis von 15 Kilometer, gerechnet von den Standorten Lauffen und Mundelsheim. Natürlich sind die Lauffener und Mundelsheimer Weine weiterhin im Lebensmittel-Einzelhandel bundesweit erhältlich. Freunde der Weine aus Lauffen und Mundelsheim können diese wie bisher auch online bestellen unter shop.lauffener-wein.de. „Diese Möglichkeit wurde seit Ausbruch der Corona-Pandemie bereits von vielen unserer Kunden genutzt“, berichtet Marian Kopp.

22. März, 20.30 Uhr +++ Zahl der Infizierten im Land steigt auf 4.300 / Mittlerweile 27 Todesfälle in Baden-Württemberg

Am Sonntag (22. März) wurden dem Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 482 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 4.300 an. Das Durchschnittsalter beträgt 47 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 98 Jahren. Die aktualisierte Landkreis-Tabelle finden Sie unter: https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/gesundheit-pflege/gesundheitsschutz/infektionsschutz-hygiene/informationen-zu-coronavirus/.  Wichtiger Hinweis für die Redaktionen: Erfahrungsgemäß sind die Zuwächse am Wochenende aufgrund der Meldekette niedrigerer als unter der Woche. Deshalb spiegeln diese Werte nicht notwendig die aktuellen Fallzahlen wider. Darüber hinaus wurden dem Gesundheitsministerium vier weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf 27 an (Landkreise Emmendingen (4), Esslingen (3), Göppingen, Heilbronn (3), Hohenlohekreis (2), Ortenaukreis (4), Rems-Murr-Kreis, Reutlingen, Rottweil, Sigmaringen (2), Waldshut und Calw sowie die Städte Freiburg (2) und Stuttgart). Ein über 80-jähriger Mann aus dem Ortenaukreis verstarb am 21.03.2020. Er hatte sich zuvor in stationärer Behandlung befunden. Eine ebenfalls aus dem Ortenaukreis stammende über 80-jährige Frau verstarb am 20.03.2020. Zudem verstarben am 21.03.2020 ein über 70-jähriger Mann aus dem Landkreis Esslingen und eine über 90-jährige Frau aus Freiburg.

22. März, 20.03 Uhr +++ Handballregion Bottwar hilft

Die Handballregion Bottwar SG (www.habo-bottwar.de) will ihren Teil beitragen, den Menschen im Bottwartal zu helfen - von Marbach bis Oberstenfeld. Die Habo Bottwar hat vergangene Woche Donnerstag ihre Aktion #buffaloshelfen ins Leben gerufen. "Wir wollen Personen der Risikogruppe oder auch Personen, die sich leider in Quarantäne befinden, unsere Hilfe anbieten. Wir haben derzeit 40 freiwillige Helfer, zwei Fahrzeuge und einen täglichen Schichtplan. Wir können von 10-21 Uhr helfen. Egal was zu tun ist, #wirhelfen", heißt es von der Habo. Kontakt: buffaloshelfen@gmx.de
0171/260 97 20 (erreichbar von 8-18 Uhr)

22. März, 19.10 Uhr +++ Südwesten verschärft seine Einschränkungen noch ein wenig

Baden-Württemberg verschärft seine Einschränkungen für das öffentliche Leben wegen des Coronavirus noch einmal leicht. Künftig ist nur noch erlaubt, dass bis zu zwei Menschen zusammen draußen unterwegs sind. Ausnahmen gibt es für Familien. Der Mindestabstand zueinander muss mindestens 1,5 Meter betragen. Das sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) nach einer Telefonschalte der Ministerpräsidenten mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am Sonntag. Zuletzt galt, dass drei Menschen im Südwesten zusammen unterwegs sein durften.

Die neuen Regeln werde Baden-Württemberg jetzt im Eilverfahren beschließen. Sie sollen von diesem Montag an gelten. Kretschmann appellierte an die Bürger, sich an die Regeln zu halten - egal, ob im Supermarkt oder beim Spazierengehen. Das öffentliche Leben werde im Südwesten weitgehend heruntergefahren. „Aber wir machen Baden-Württemberg nicht komplett dicht“, sagte er. Es sei nicht verboten, die Wohnung zu verlassen - etwa für Arztbesuche, zum Einkaufen oder um frische Luft zu schnappen.

Bis die Maßnahmen Wirkung zeigten, werde es aber bis zu 14 Tage dauern. Bis dahin müsse man mit steigenden Infektionszahlen rechnen. „Dann hoffen wir, dass sich die Kurve abflacht“, so Kretschmann. (dpa/red)

22. März, 18.45 Uhr +++ Blutspenden finden statt

Trotz Kontaktverbot finden Blutspenden weiter statt, da sie systemrelevant sind und Blut weiterhin dringend gebraucht wird. Eine Möglichkeit zu spenden gibt es am Dienstag, 24. März, 14.30  bis 19.30 Uhr in der Aula der Matern-Feuerbacher-Realschule Großbottwar. Einen ausführlichen Bericht gibt es hier: https://www.marbacher-zeitung.de/inhalt.blutspende-in-grossbottwar-blutspende-termine-finden-statt.3c4f32bd-e6f3-41b4-9550-244270a4ca3b.html

22. März, 17.42 Uhr +++ Ansammlungen über zwei Personen werden bundesweit verboten 

Zur Eindämmung der Corona-Krise sollen Ansammlungen von mehr als zwei Personen grundsätzlich in ganz Deutschland verboten werden. Darauf verständigten sich Kanzlerin Angela Merkel  und die Ministerpräsidenten der Länder am Sonntag.  Ausgenommen werden sollen Familien sowie in einem Haushalt lebende Personen.

Baden-Wüttembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann informierte in einem Pressestatement über die Maßnahmen: www.baden-wuerttemberg.de

  • In der Öffentlichkeit muss ein Mindestabstand von mindestens 1,5 Metern gehalten werden
  • Treffen im öffentlichen Raum mit mehr als zwei Personen sind untersagt, ausgenommen sind Familien

Die Maßnahmen haben zunächst eine Geltungsdauer von zwei Wochen.

„Die allermeisten Menschen halten sich an die strengen Vorgaben. Darüber bin ich wirklich sehr froh. Verhalten Sie sich weiter diszipliniert und vernünftig“, so Kretschmann.

21. März, 19.53 Uhr +++ Zahl der Infizierten im Land steigt auf 3818 / Mittlerweile 23 Todesfälle in Baden-Württemberg

Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Samstag (21. März) vom Landesgesundheitsamt (LGA) weitere 153 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Infizierten im Land auf 3.818 an. Davon waren 2.132 männlich (56%). Das Durchschnittsalter beträgt 47 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 98 Jahren. Die aktualisierte Landkreis-Tabelle finden Sie unter: https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/gesundheit-pflege/gesundheitsschutz/infektionsschutz-hygiene/informationen-zu-coronavirus/.

Darüber hinaus wurden dem Gesundheitsministerium sechs weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf 23 an (Landkreise Emmendingen (4), Esslingen (2), Göppingen, Heilbronn (3), Hohenlohekreis (2), Ortenaukreis (2), Rems-Murr, Reutlingen, Rottweil, Sigmaringen (2), Waldshut und Calw sowie die Städte Freiburg und Stuttgart). Unter den Verstorbenen waren 14 Männer und neun Frauen. Das Alter lag zwischen 67 und 94 Jahren. 19 Verstorbene waren 80 Jahre oder älter.

21. März, 11.52 Uhr +++ Termine in der Kfz-Zulassungsstelle Heilbronn
Aufgrund der aktuellen Situation wird in der Kfz-Zulassungsstelle im Landratsamt Heilbronn momentan ausschließlich mit Terminvereinbarung gearbeitet. Es ist nur ein eingeschränkter Service möglich, der in erster Linie für systemkritische Infrastruktur (Ärzte, Krankenwagen, Entsorgungsfahrzeuge usw.), dringend benötigte gewerbliche Zulassungen (Lieferfahrzeuge, Straßenbau usw.) und private Fahrzeuge für Versorgungsfahrten gedacht ist. Nicht dringend notwendige An- oder Abmeldungen, Ausfuhr- und Kurzzeitkennzeichen sowie Motorräder und Adressänderungen sollten wenn möglich auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Außerdem kann pro Termin nur ein Vorgang (maximal eine Abmeldung mit einer Zulassung) bearbeitet werden.

21. März, 11.10 Uhr +++ Infizierte Person im Landratsamt Heilbronn

Im Landratsamt Heilbronn gibt es inzwischen auch eine mit dem Coronavirus infizierte Person. Der infizierte Mitarbeiter und jegliche Kontaktpersonen befinden sich in häuslicher Absonderung. Da ein Großteil dieser Personen im Bereich der IT arbeitet, wird die Arbeit im Landratsamt in der momentanen Krisensituation zusätzlich erschwert.

21. März, 9.49 Uhr +++ Aktuelle Zahlen im Landkreis Heilbronn

Die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten im Landkreis Heilbronn ist von Donnerstag auf Freitag von 115 auf 135 gestiegen. Fünf Personen sind inzwischen wieder gesund gemeldet worden. Am Freitag wurde außerdem der zweite Todesfall bekannt. Es handelt sich um einen über 80 Jahre alten Mann, der sich in stationärer Behandlung befand.

21. März, 9.01 Uhr +++ Landkreis Heilbronn erlässt weitere Allgemeinverfügung

Aufgrund der hohen Zahl an infizierten Personen muss das bisherige Vorgehen zur Eindämmung des Virus geändert werden. Das Gesundheitsamt ist jetzt auf eine größere Mitwirkung der betroffenen Personen angewiesen. Es hat deshalb deren Pflichten in einer Allgemeinverfügung geregelt. Das Gesundheitsamt wird Infizierte künftig nicht mehr einzeln über ihre Pflichten informieren und auch nicht mehr deren Kontaktpersonen ermitteln. Die infizierten Personen sind nun verpflichtet, selbst eine Liste über ihre Kontaktpersonen zu erstellen und diese an das Gesundheitsamt sowie an das örtliche Bürgermeisteramt zu übermitteln. Außerdem müssen die Infizierten ihre Kontaktpersonen selbst benachrichtigen. Die betroffenen Personen sollten die Allgemeinverfügung genau lesen und sich über ihre Pflichten informieren. Die Allgemeinverfügung ist auf der Interseite des Landkreises unter www.landkreis-heilbronn.de/coronavirus veröffentlicht. Sie tritt am Samstag, 21. März 2020, in Kraft. Die vom Landkreis am 13. März 2020 erlassenen Allgemeinverfügungen über die Einschränkungen von Veranstaltungen und das Besuchsverbot in Krankenhäusern werden mit der heute erlassenen Allgemeinverfügung aufgehoben. Die Inhalte sind inzwischen durch Rechtsverordnungen des Landes geregelt.
 

20. März, 19.47 Uhr +++ Polizeipräsidium Heilbronn passt Maßnahmen an

Heute Nachmittag haben Ministerpräsident Winfried Kretschmann und der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl weitere Maßnahmen des Landes gegen die rasche Ausbreitung des Coronavirus verkündet. Das Polizeipräsidium Heilbronn hat sich in den vergangenen Tagen gut vorbereitet und wird die Umsetzung der ab 21.03.2020 geltenden Maßnahmen mit aller Kraft unterstützen. Aktuell ist der Staat gezwungen, zum Teil massiv in die Gestaltung des täglichen Lebens seiner Bürgerinnen und Bürger einzugreifen. Aber es sind notwendige Maßnahmen und das einzige Mittel um die Infektionsgeschwindigkeit zu verlangsamen. Durch zusätzliche Polizeistreifen wird die Polizeipräsenz im gesamten Zuständigkeitsbereich erhöht. Darüber hinaus wird der Kontrolldruck hochgefahren und die Rechtsverordnung des Landes Baden-Württemberg mit großem Personaleinsatz durchgesetzt. "Festgestellte Verstöße und Straftaten werden wir konsequent ahnden," erklärt Polizeipräsident Hans Becker. "Unerlaubte Menschenzusammenkünfte werden wir unterbinden. Dies gilt auch für sogenannte Corona-Partys, zu denen sich in den letzten Tagen vor allem Jugendliche und Heranwachsende zum Beispiel auf Grill- und Spielplätzen getroffen haben." "Ich appelliere an die Vernunft der Bürgerinnen und Bürger. Verstöße sind keine Bagatelldelikte! Jeder muss seinen Beitrag im Kampf gegen das Virus leisten. Wer gegen die Vorschriften verstößt, gefährdet letztendlich Menschenleben", ergänzt Polizeipräsident Becker weiter. Vielfach ist aber auch schon feststellbar, dass in der Bevölkerung Verständnis für die Maßnahmen herrscht, was dazu führt, dass die Einsatzbelastung der Polizei in manchen Bereichen zurückgegangen ist. Die dadurch frei gewordenen Personalressourcen werden genutzt, um das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger zu bewahren.

20. März, 19.22 Uhr +++ 25 Fälle im Bottwartal

Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle im  Bottwartal  ist auf 25 gestiegen.

20 März, 18.52 Uhr +++ 190 Infizierte im Kreis, erster Todesfall

Am Donnerstagabend gab es 22 bestätigte Corona-Fälle im Bottwartal. Im Landkreis Ludwigsburg waren es 176. Am Freitagabend stieg die Zahl um 14 auf 190 Personen, teilt das Landratsamt mit. Davon sind sechs Patienten in stationärer Behandlung. Leider gab es auch den ersten Todesfall, eine 90-jährige Frau.  

20. März, 18.20 Uhr +++ Kreissparkasse schließt einige Filialen

Aufgrund der aktuellen Entwicklung rund um das Coronavirus kommen immer weniger Kunden in die Filialen der Kreissparkasse Ludwigsburg und suchen stattdessen Kontakt via Telefon. Aus diesem Grund verstärkt die Kreissparkasse ihre telefonische Erreichbarkeit deutlich und konzentriert die persönliche Erreichbarkeit vorübergehend auf ausgewählte Standorte in ihrem Geschäftsgebiet.  Ab Montag, 23. März werden den Kunden im Landkreis insgesamt elf Filialen zur Verfügung stehen, um dort ihre Serviceangelegenheiten abwickeln zu können.

Die übrigen Standorte der Kreissparkasse werden ab Montag bis auf Weiteres geschlossen. Alle Selbstbedienungsgeräte stehen in allen 97 Filialen weiterhin uneingeschränkt zur Verfügung – die Versorgung mit Bargeld ist im gesamten Landkreis gewährleistet. Das umfassende Beratungsangebot der Kreissparkasse steht den Kunden weiterhin zur Verfügung. Beratungstermine werden ab sofort grundsätzlich nur noch telefonisch, im Chat oder per Videoberatung durchgeführt. Folgende Filialen der Kreissparkasse Ludwigsburg sind ab Montag weiterhin zu den dort üblichen Serviceöffnungszeiten für die Kunden geöffnet:

Ludwigsburg (Hauptstelle), Schillerplatz 6

Besigheim, Bahnhofstraße 10

Bietigheim, Stuttgarter Straße 48

Ditzingen, Gerlinger Straße 10

Großbottwar, Hauptstraße 38

Großsachsenheim, Hauptstraße 18-20, Sachsenheim

Kornwestheim, Kantstraße 11

Marbach, Güntterstraße 13

Markgröningen, Bahnhofstraße 4

Remseck-Aldingen, Cannstatter Straße 17

Vaihingen, Stuttgarter Straße 9-11

20. März, 18.16 Uhr +++ Landratsamt und Außenstellen bleiben bis auf weiteres geschlossen

Wegen der Corona-Krise bleiben das Landratsamt Ludwigsburg und sei-ne Außenstellen bis auf weiteres für den allgemeinen Publikumsverkehr geschlossen. Das gilt auch für die Kfz-Zulassungsstelle und die Führerscheinstelle. Persönliche Behördenbesuche sind nur noch in dringenden Angelegenheiten und nach Terminvereinbarung möglich. Das Landratsamt bittet seine Kunden darum, für die Kommunikation in erster Linie E-Mail und Telefon zu nutzen. Auf diese Weise soll die Ansteckungsgefahr minimiert werden.

20. März, 17.48 Uhr +++ Taschentücher in die schwarze Tonne

Aus aktuellem Anlass gibt die Abfallverwertungsgesellschaft des Landkreises Ludwigsburg (AVL) Entsorgungshinweise für Hygieneabfälle von Personen, die in Zeiten des Coronavirus krankheitsbedingt zu Hause beziehungsweise in häuslicher Quarantäne sind. Alle Hygieneabfälle von Erkrankten müssen in der schwarzen Restmülltonne entsorgt werden. Um sicherzugehen, dass keine Infektionsgefahr besteht, dürfen die Abfälle nicht lose in die Restmülltonnen eingeworfen werden, sondern nur in einer fest zugeknoteten Plastiktüte. Der Deckel der Tonne muss geschlossen sein, um eine  Verunreinigung der Straße zu vermeiden. Restmüll wird verbrannt. Viren und andere Krankheitserreger werden sicher abgetötet. Deshalb besteht kein weiteres Infektionsrisiko.

Benutzte Taschentücher und sonstige Hygienepapiere von erkrankten Menschen dürfen nicht in die Biotonne gegeben werden. Für Gesunde gilt weiterhin: Hygienepapier wie Papierküchentücher, Papiertaschentücher, Papierservietten dürfen in die Biotonne. Übrigens: Hygienepapiere gehören niemals in die Grüne Tonne FLACH. Einrichtungen des Gesundheitsdienstes finden eine Liste mit gewerblichen Medizinalentsorgern unter: www.avl-lb.de/gewerbe/service/private-dienstleister/

20. März, 17.35 Uhr +++ „Platte Löwenstein“ gesperrt

Die weithin bekannte und bei Motorradfahrern beliebte Aussichtsplattform an der B 39 bei Löwenstein ist bis auf Weiteres gesperrt. Grund dafür sind große Menschenansammlungen, zu denen es trotz der momentan geltenden Verbote nach wie vor gekommen ist.

20. März, 17.30 Uhr +++ Fahrplanänderungen im Busverkehr

Angesichts der Ausbreitung des Corona-Virus und der damit verbundenen Schließung der Schulen haben sich die Verbundlandkreise als Aufgabenträger für den Busverkehr, der Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart (VVS) sowie die Verkehrsunternehmen auf folgende Regelung verständigt: Im Verbundgebiet einschließlich des Landkreises Ludwigsburg wird seit 17. März bis auf Weiteres nur noch nach dem Ferienfahrplan gefahren. Dies bedeutet, dass alle in den Fahrplänen mit „S“ gekennzeichneten Fahrten nicht mehr stattfinden.
Da die Ludwigsburger Verkehrslinien (LVL) im regulären Fahrplan nur wenige mit „S“ gekennzeichnete Fahrten erbringen, führt die genannte Lösung nur zu einer sehr geringen Entlastung für das Unternehmen. Zur Aufrechterhaltung eines funktionierenden Verkehrs wurde daher mit der LVL eine Reduzierung des Fahrplanangebots abgestimmt. Ab Montag, 23. März, wird die LVL einen erweiterten Samstagsfahrplan umsetzen. Somit gilt von Montag bis Samstag der Fahrplan für Samstag zuzüglich darüber hinaus gehender Fahrten, die die Bedürfnisse der Berufspendler weitestgehend berücksichtigen sollen. Dafür wird auf den vier Hauptlinien in Ludwigsburg – 421, 422, 425 und 427 – nur noch im 20-Minuten-Takt gefahren. Die Linie 415 und die Verstärkerlinien 421A, 422A, 423, 425A, 427A, 430A und 433A werden komplett ausgesetzt. Auch auf den übrigen Linien wird das Fahrplanangebot teilweise angepasst und reduziert. Es wird empfohlen, die Fahrplanauskunft auf der Homepage des VVS (
www.vvs.de) zu nutzen und sich rechtzeitig vor einer geplanten Fahrt entsprechend zu informieren.

20. März, 17.15 Uhr +++ Werksschließungen bei Hoerbiger

Da die Autokonzerne zahlreiche Werke in Europa geschlossen haben, beeinflusst diese Entwicklung auch die Zulieferbetriebe in der Branche. Der Hoerbiger-Konzern, der auch eine Niederlassung in Oberstenfeld betreibt, reagiert darauf mit Kurzarbeit und vorübergehenden Werksschließungen. Insbesondere seien davon die Sparten Kompressortechnik und Antriebstechnik betroffen, zu Letzterem gehört das Werk in Oberstenfeld. Details stünden noch nicht fest, erklärte Pressesprecherin Anja Weidel. Derzeit werde evaluiert, welche Projekte in welchem Umfang reduziert würden. Dazu sei man in Gesprächen mit Kunden und den Arbeitnehmervertretern der Standorte, um für die betroffenen Mitarbeiter eine geeignete Lösung zu finden.

20. März, 17.00 Uhr +++ Strengere Vorkehrungen im Land

Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat am Nachmittag in einer Pressekonferenz verkündet, dass die Maßnahmen zum Eindämmen der Corona-Pandemie in Baden-Württemberg noch einmal verschärft werden. Das öffentliche Leben werde weiter heruntergefahren. "Es kommt jetzt auf jeden Tag an", so Kretschmann. Es werden drei Maßnahmen ergriffen: 

1. Restaurants und Gaststätten haben ab Samstag allesamt gerschlossen.

2. Größere Ansammlungen auf öffentlichen Plätzen sind untersagt. Es dürften höchstens noch drei Personen beieinander sein. Eltern mit mehreren Kindern bilden eine Ausnahme.

3. Die Durchreise von Menschen aus Risikogebieten in Nachbarländern wird weiter eingeschränkt bzw. untersagt.

Am Wochenende beraten die Ministerpräsidenten der Bundesländer mit Kanzlerin Angela Merkel über mögliche weitere Maßnahmen. Winfried Kretschmann appellierte an die Vernunft der Bürger. Bisher hätten sich zu viele nicht an die Vorgaben der Regierung gehalten. Auch privat solle man sich nicht mehr treffen, nichts mehr veranstalten. Die klare Ansage: "Bleiben Sie daheim und reduzieren Sie Ihre sozialen Kontakte." Die neuen Regelungen gelten vorerst für zwei Wochen.

20. März, 16.04 Uhr +++ Hilfe von Vikaren in Erdmannhausen und Benningen 

Die Vikare von Erdmannhausen und Benningen vermitteln an Menschen ihrer Gemeinden, die sich in Quarantäne befinden oder zu einer Risikogruppe gehören Personen, die bereit sind, beim Einkaufen zu helfen. Auch wer einfach nur mit jemandem reden möchten, kann sich bei den Vikaren melden. Betroffene können sich ab sofort bei Paul Vögler unter 1509516 für Erdmannhausen und Felix Weise unter 8797517 für Benningen melden. Wer gerne mithelfen möchte für andere Menschen einzukaufen, kann sich unter der gleichen Nummer melden.

20. März, 14.54 Uhr +++ Löbliches Verhalten in Erdmannhausen

In Erdmannhausen werden die Vorsichtsmaßnahmen bereits sehr diszipliniert umgesetzt: Bis zu 13 Personen hätten heute Vormittag mit großem Sicherheitsabstand bei den beiden Ständen auf dem Rathausplatz eingekauft. "So viel Disziplin hat ein großes Lob verdient", schreibt uns Joachim Lösing aus Erdmannhausen. 

20. März, 14.31 Uhr +++ Einkaufstour mit dem Bürgerbus in Steinheim

In Steinheim werden mittwochs und samstags Einkaufsfahrten von freiwilligen Helfern mit dem Bürgerbus absolviert. Wer also zu einer Risikogruppe gehört oder unter Quarantäne steht und Hilfe benötigt, kann per Mail unter orga@buergerbussteinheim.de oder telefonisch unter 07144/2630 seinen Einkauf anmelden, zur Anmeldung gehören auch Name, Adresse und Telefonnummer. Mittwochs und samstags wird dann zunächst eine "Zettelrunde" gefahren, um die Einkaufszettel einzusammeln. Auf diesen sollte so genau wie möglich beschrieben werden, was gebraucht wird, auch Mengenangaben und Alternativen sind notwendig. Es wird hauptsächlich im Kaufland und eventuell auf dem Wochenmarkt in handelsüblichen Mengen eingekauft werden, Bäckereien und Metzgereien können nicht angefahren werden. Post und Apotheken Besuche werden bei Bedarf von Helfern erledigt. Bei der "Warenrunde" werden dann die Waren abgeliefert, es sollte so genau wie möglich bezahlt werden. 

20. März, 14.19 Uhr +++ Zentrale Prüfungen werden verschoben

Der Beginn aller zentralen schulischen Abschlussprüfungen wird vom bislang vorgesehenen Termin nach den Osterferien auf die Zeit ab dem 18. Mai verlegt. Das hat Kultusministerin Susanne Eisenmann nach sorgsamer Abwägung der Gesamtsituation und nach intensiven Gesprächen im politischen Raum und mit den Fachleuten der Schulverwaltung sowie Eltern- und Schülervertretern entschieden. "Die aktuelle Situation und die sehr dynamische Lageentwicklung ist eine besondere Belastung für die  Schulleiter, unsere Lehrer, die Eltern und natürlich die Schüler im Land." Vor diesem Hintergrund habe das Kultusministerium entschieden, dass alle zentralen schulischen Abschlussprüfungen zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden. "Unser grundlegendes Ziel ist, dass alle Schüler faire Bedingungen für ihre Abschlussprüfungen bekommen." 

Folgender neuer Terminplan ist für die zentralen Abschlussprüfungen vorgesehen:

Abiturprüfungen allgemein bildende Gymnasien:

- Hauptprüfungstermine vom 18. bis zum 29. Mai 

- erster Nachtermin in der Zeit vom 16. bis 26. Juni, aktuell Klärung, wann im Juli ein zweiter Nachtermin angeboten werden kann, bei Bedarf möglicher Sondertermin ab Mitte September

- mündliche Prüfungen vom 20. bis 29. Juli 

Realschulabschlussprüfungen

- Hauptprüfungstermine vom 20. bis 28. Mai

- erster Nachtermin in der Zeit vom 16. bis 23. Juni, aktuell Klärung, wann im Juli ein zweiter Nachtermin angeboten werden kann, bei Bedarf möglicher Sondertermin ab Mitte September

- mündliche Prüfungen vom 20. bis 29. Juli

Werkrealschulabschlussprüfungen

- Hauptprüfungstermine vom 20. bis 27. Mai

- erster Nachtermin in der Zeit vom 16. bis 22. Juni, aktuell Klärung, wann im Juli ein zweiter Nachtermin angeboten werden kann, bei Bedarf möglicher Sondertermin ab Mitte September,

- mündliche Prüfungen vom 20. bis 29. Juli

Hauptschulabschlussprüfungen

- Hauptprüfungstermine vom 16. bis 24. Juni (aktueller Stand; das Zeitfenster der drei Termine muss bei Bedarf zugunsten des Nachtermins noch verengt werden)

- erster Nachtermin 6. bis 8. Juli, aktuell Klärung, wann im Juli ein zweiter Nachtermin angeboten werden kann, bei Bedarf möglicher Sondertermin ab Mitte September

- mündliche Prüfungen vom 20. bis 29. Juli  

Für die beruflichen Schulen (auch für die beruflichen Gymnasien und die Berufsoberschulen) wird das terminliche Gesamttableau ebenfalls so angepasst, dass alle zentralen Prüfungen erst ab 18. Mai anberaumt werden. Den gesamten Zeitplan für die beruflichen Schulen wird das Kultusministerium, sobald diese Abstimmung erfolgt ist, kommunizieren. 

"Gemeinsam mit den anderen Kultusministern haben wir uns im Rahmen der Kultusministerkonferenz darüber verständigt, dass auch mit dem neuen Zeitplan für die Abschlussprüfungen eine termingerechte Bewerbung für bundesweit oder örtlich zulassungsbeschränkte Studiengänge möglich ist. Gleiches gilt für den Zugang zur beruflichen Ausbildung", betont Ministerin Eisenmann und fügt hinzu: "Ich weiß, dass die Verschiebung der Prüfungen noch offene Fragen aufwirft. So müssen wir den Detailplan der Prüfungen in den einzelnen Fächern noch konkret ausarbeiten und Lösungen für eine pragmatische Regelung der anstehenden Korrekturverfahren finden." Zu all diesen Fragen werde das Kultusministerium zeitnah noch einmal gesondert informieren. Ministerin Eisenmann dankt allen Schulleitungen und Lehrkräften noch einmal ausdrücklich, für alles, was sie in diesen so herausfordernden Zeiten tagtäglich leisten.

19. März, 21 Uhr: +++ Die Wahlen zum Kirchengemeinderat finden statt - jedoch als reine Briefwahl

Die gute Nachricht: Die Wahlen zum Kirchengemeinderat in den mehr als 1000 Kirchengemeinden der Diözese Rottenburg/Stuttgart finden am kommenden Sonntag trotz der Corona-Pandemie wie geplant statt. Allerdings gibt es eine einschneidende Änderung: Die Wahl findet als reine Briefwahl statt, die Wahllokale bleiben am Sonntag geschlossen. Bischof Gebhard Fürst hat deswegen extra ein Gesetz erlassen, das diese Änderungen zulässt.

Auswirkungen hat das vor allem für die Kirchengemeinden, in denen die Wähler lediglich eine Wahlbenachrichtigungskarte erhalten haben und die Briefwahl nur auf Antrag gedacht war. Für sie werden die Fristen verlängert: Die Briefwahl kann bis Freitag, 3. April, um 12 Uhr beantragt werden, die Wahlbriefe müssen dann bis Sonntag, 5. April, um 16 Uhr in den Briefkästen des jeweiligen Pfarramts eingeworfen werden.

In Kirchengemeinden mit allgemeiner Briefwahl, in denen alle Mitglieder die Unterlagen ohnehin per Brief erhalten haben, müssen die Wahlbriefe wie ursprünglich geplant bis zum kommenden Sonntag, 22. März, um 16 Uhr im Briefkasten des Pfarramts liegen. Das Wahlergebnis für die Diözese wird dann am Montag, 6. April, bekannt gegeben. Die Diözesanleitung weist ausdrücklich darauf hin, dass man sich durch den Kontakt mit den Wahlunterlagen nicht mit dem Coronavirus infizieren könne.

19. März, 20.50 Uhr: +++ Klebrige Abstandshalter im Rewe in Marbach

Im Rewe in Marbach ist – fast – Business as usual. Der Sitzbereich der Bäckerei im Vorbereich ist geschlossen, „Es gibt keine Zugangsbeschränkungen oder Sonderzugangsregelungen. Bargeld wird unverändert akzeptiert“, heißt es seitens der Rewe-Pressestelle. Und weiter: „Rewe und Penny installieren im Kassenbereich zudem sukzessive in allen Märkten durchsichtige Schutzscheiben als Präventivmaßnahme für die Mitarbeiter.“ Zudem wurde in Marbach der Boden mit „Abstandshaltern“ beklebt.

19. März, 20.40 Uhr: +++ Euli in Rielingshausen: Walther Eulenberger findet, Krise sollte Ansporn sein

„Mehr als ein Paket pro Kunde gibt es nicht“, sagt Walther Eulenberger vom Euli in Rielingshausen. Darauf haben er selbst und die Mitarbeiter ein Auge. „Ich habe auch schon jemanden Hefe zurücktragen lassen, weil er so viel mitnehmen wollte“, berichtet er. „Wir sind die ländliche Version von einem Supermarkt“, sagt er lachend. Da gehe vieles von selbst oder im Gespräch. An die Kasse hat er zwei Bierbänke übereinander gestellt, sodass der Abstand gewährleistet ist. „Die Schlange wird länger, aber die Leute halten von selbst Abstand“, hat Walther Eulenberger beobachtet. Wer Hilfe benötige, bekomme sie bei Euli ohnehin schon immer, „gegen einen kleinen Aufpreis fahren wir Lebensmittel auch aus“.
Generell findet Walther Eulenberger, dass die momentane Coronakrise auch Ansporn sein sollte. „Ansporn, vielleicht mal mit weniger auszukommen und Ressourcen zu sparen.“ Aber auch, als Gesellschaft im übertragenen Sinne „zusammenzurücken. Wenn mir das Mehl ausgeht, kann ich ja, wie früher, auch mal den Nachbarn um ein wenig bitten.“

19. März, 20.30 Uhr: +++ Nah und Gut in Erdmannhausen: Toilettenpapier-Rationierung und kurzfristige Türschließungen

Toilettenpapier ist in diesen Tagen Mangelware. Ebenso Mehl und Hefe. Die aktuelle Situation rund um das Coronavirus stellt auch die Einzelhändler vor besondere Herausforderungen. Es gilt, Mitarbeiter und Kunden zu schützen, aber gleichzeitig die Versorgung aufrecht zu erhalten. Vieles, was die nächsten Tage und Wochen betrifft, „muss man sehen und dann neu bewerten“, sagt etwa Reiner Kübler  von Nah und Gut in Erdmannhausen. Kübler geht aber davon aus, „dass sich der Warenfluss einrenken wird“. Stand jetzt hat er in seinem Geschäft in der Erdmannhäuser Mittelstraße Schilder aufgehängt, dass „wir uns wünschen, dass alle mit Karte und möglichst nicht mit Bargeld bezahlen“, so Kübler. Außerdem hat er ein Auge darauf, dass es im Laden nicht zu voll wird. „Wenn das so ist, mache ich die Türen kurz zu, sodass von draußen keiner reinkann, die Kunden von drinnen aber raus.“ Dann müsse eventuell der eine oder andere ein paar Minuten vor der Türe warten, bis er dann „reinschlüpfen“ kann, wenn ein anderer das Geschäft verlässt.

Insgesamt sei mehr los, hat Reiner Kübler beobachtet. Das sei aber auch ganz normal, weil viele Menschen eben jetzt zuhause seien, Kinder nicht im Hort oder der Mensa essen. Lebensmittel auszufahren „schaffen wir nicht“. Waren seien da, vielleicht an einem Tag das eine oder andere nicht, „da sind wir darauf angewiesen, was Edeka uns liefert“. Toilettenpapier, wenn vorhanden, gibt es pro Kunde nur ein Päckchen.

19. März, 20 Uhr: +++ Zahl der Infektionen in Baden-Württemberg liegt nun bei 2748 - 564 neue Covid-Fälle

Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Donnerstagabend (19. März) vom Landesgesundheitsamt (LGA) 564 neue bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus mitgeteilt. Damit steigt die Zahl der Infizierten im Land auf 2.748 an. Von den 2.737 Fällen mit Angaben zum Geschlecht waren 1.531 männlich (56 %). Das Durchschnittsalter beträgt 47 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 94 Jahren. Im Landkreis Ludwigsburg sind 126 Fälle gemeldet.

Im Zusammenhang mit dem Coronavirus wurden dem Gesundheitsministerium bislang elf Todesfälle gemeldet (Landkreise Emmendingen (2), Esslingen (2), Göppingen, Heilbronn, Hohenlohekreis, Ortenaukreis, Rems-Murr, Rottweil und Sigmaringen).

Wichtiger Hinweis: Es handelt sich bei diesen Zahlen um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich.

19. März, 19.15 Uhr: +++ Zahl der bestätigten Fälle steigt auch im Raum Marbach/Bottwartal

Die Zahl der Infizierten steigt weiter - so auch im Raum Marbach und Bottwartal. Waren es gestern noch 15 bestätigte Fälle, so sind es heute bereits 22, wie Andreas Fritz, Pressereferent des Landratsamtes am Donnerstagabend mitteilt.
19. März, 18.30 Uhr: +++ Krankenhaus in Marbach wird ab Freitag vorerst geschlossen

Ab Freitag wird  die Notaufnahme im  Krankenhaus Marbach vorübergehend  geschlossen werden.   Das bislang dort eingesetzte Personal soll erst einmal freigestellt werden, „um es dann bei der zu erwartenden Mehrbelastung durch die bald zahlreich auftretenden COVID-19-Patienten einsetzen zu können“, heißt es in der Pressemitteilung der RKH Kliniken, die am Donnerstagabend verschickt wurde und die über die Schließung berichtet. In dieser wird des Weiteren  über die Schließung der  geriatrischen Tagesklinik in Vaihingen informiert.

„Wir wollen die uns zur Verfügung stehenden Personalressourcen für die kommende Krisensituation schonen, weshalb wir auch die Notfallversorgung an einzelnen Klinikstandorten bündeln müssen“, erklärt  Professor Dr. Jörg Martin die Maßnahme. Durch die Schließung der Notaufnahme in Marbach können zusätzliche Intensiv- und Personalkapazitäten im  Klinikum Ludwigsburg zur Verfügung gestellt werden. Denn hier sowie in Bietigheim soll versucht werden, die   Versorgung der COVID-19-Patienten  zu konzentrieren. 

Für Marbachs Bürgermeister Jan Trost, der am Mittwoch über die Entscheidung informiert wurde,  ist dies eine sinnvolle Maßnahme, die „in dieser Situation absolut nachvollziehbar ist. Man muss die Leute da einsetzen, wo es brennt. Und wir werden alle Leute die nächsten Wochen brauchen“, sagt er.  Alexander Tsongas, Sprecher der RKH Klinik, sieht das genauso und betont: „Durch die Konzentration auf die zwei Krankenhäuser kann sich das Personal  besser auf die Fälle einstellen. Außerdem gehen wir davon aus, dass sich auch das ein oder andere Klinikpersonal anstecken wird, weshalb wir Back-Ups brauchen werden.“ Alles in allem sieht er die RKH Kliniken Stand jetzt gut vorbereitet. „Aber wir allesamt wissen nicht, was auf uns zukommt.“

19. März, 18 Uhr: +++ Weitere Hilfsangebote

Die Auswirkungen der Corona-Krise sind derzeit allerorten spürbar. Was aber auch spürbar ist, ist die Hilfsbereitschaft aus der Bevölkerung, Netzwerke aufzubauen, um Senioren oder andere Risikogruppen  zu unterstützen. Auch in Mundelsheim haben die Kirchengemeinde und der CVJM mit Unterstützung der Feuerwehr und der Gemeinde eine solche Aktion auf die Beine gestellt. Über die Hotline  0 71 43 / 81 14 80 vermittelt die Initiative zum einen praktische Hilfe, wie etwa bei Besorgungen oder  nötigen Botengängen. Hier steht ein Team aus Helfern bereit, dass die benötigen Waren an die Haustüre bringt.  Zum anderen werden auf Wunsch  aber auch Kontakte vermittelt, um über  Unsicherheiten oder Erfahrungen zu sprechen. 

19. März, 16.40 Uhr +++ Rettungsschirm für Wirtschaft im Land aufgespannt

Der Landtag von Baden-Württemberg hat heute den Weg für Soforthilfen für die Wirtschaft in Höhe von fünf Milliarden Euro freigemacht. Damit erhalten insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen schnelle und unbürokratische Hilfe.

19. März, 16.37 Uhr +++ Einstellung der Arbeit der Theo-Lorch-Werkstätten

Gestern Abend hat das Sozialministerium des Landes Baden-Württemberg eine Anordnung herausgegeben, die den regulären Betrieb für Werkstätten mit Behinderung untersagt. Das bedeutet, dass die Theo-Lorch-Werkstätten vom 20. März bis 19. April den regulären Betrieb für Beschäftigte und Betreute einstellen werden. Für Beschäftigte und Betreute, deren Eltern nicht in der Lage sind, die Betreuung zu übernehmen, wurde angeordnet, dass eine Notbetreuung zu den üblichen Betreuungszeiten in den jeweiligen Bereichen eingerichtet wird. Die Sozialdienste der Theo-Lorch-Werkstätten sind hier bereits telefonisch in Klärung mit den Angehörigen, wer das in Anspruch nehmen möchte. Da die Anordnung ausschließlich für Beschäftigte und nicht für Mitarbeitende der Theo-Lorch-Werkstätten gelte, wird mit den hauptamtlichen Mitarbeitenden eine eingeschränkter Notbetrieb in der Produktion aufrechterhalten. Der Krisenstab werde weiterhin täglich die Situation neu bewerten und sobald die Theo-Lorch-Werkstätten von entsprechender Stelle neue Anweisungen oder Sachverhalte haben, würden umgehend weitere Maßnahmen ergriffen und diese auf der Website unter www.theo-lorch-werkstätten.de veröffentlicht.

19. März, 16.27 Uhr +++ Notfallfonds für direkte Zuschüsse für kleine Betriebe kommt

Am Montag soll im Bundeskabinett über die von der IHK-Organisation geforderten Notfallfonds für kleine Betriebe und Soloselbstständige entschieden werden, die erforderlichen Gesetze dafür sollen im Eilverfahren im Parlament verabschiedet werden. Dabei gehe es um direkte Zuschüsse für die nächsten Monate. Derzeit sind alle Branchen in einer sehr schwierigen Situation. Daher ist diese Entscheidung laut der IHK "das völlig richtige Signal in einer extrem schwierigen Situation." Man habe Verständnis für die aktuellen Einschnitte zum Schutz der Gesundheit, aber in der schwersten Krise in der Nachkriegsgeschichte sei es ein hoffnungsvolles Zeichen, dass Politik und Wirtschaft gemeinsame Lösungen gegen den Ruin entwickeln würden. "Sie sind ein wichtiger Beitrag dazu, während der Krise die notwendige wirtschaftliche Basis unseres Landes erhalten und danach schneller wieder aufbauen zu können", sagte DIHK-Präsident Eric Schweitzer.

19. März, 15.05 Uhr +++ Drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 im Land

Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Donnerstagvormittag drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf elf an. Das Gesundheitsministerium wurde vom Landesgesundheitsamt und dem Gesundheitsamt Sigmaringen über einen neuen Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus informiert. Es handelt sich um einen über 80-Jährigen stationär behandelten Patienten aus dem Landkreis Sigmaringen. Aus dem Landkreis Esslingen wurde ein weiterer Todesfall gemeldet. Es handelt sich um eine über 90-jährige stationär behandelte Patientin, die gestern verstarb. Dies ist der zweite Covid-19-Todesfall im Landkreis Esslingen. Bei dem zweiten Todesfall im Landkreis Emmendingen, der im Zusammenhang mit dem Coronavirus steht, handelt es sich um einen über 90-jährigen Mann, der an einer Grunderkrankung litt.

19. März, 14 Uhr +++ S-Bahn Stuttgart verkehrt ab 24. März im Halbstundentakt

Der Verband Region Stuttgart und die S-Bahn Stuttgart wollen ihren Fahrgästen, vor allem denjenigen in systemrelevanten Berufen, auch weiterhin ein stabiles und verlässliches Grundangebot bieten. Ab Dienstag, 24. März, fährt die S-Bahn daher auf allen Linien im Halbstundentakt. Um den Fahrgästen ausreichend Kapazitäten zu ermöglichen, verkehren auf allen Linien weitgehend Langzüge mit drei Triebwagen. Die tägliche Flughafenfrühverbindung entfällt. Sonntags gilt allgemein der reguläre Fahrplan ohne Einschränkungen. Der Nachtverkehr, für den es momentan aus gegebenen Gründen keine Nachfrage gibt, wird bereits ab 20. März ausgesetzt Mit dem reduzierten Fahrplan und dem Einsatz der Langzüge reagieren die Verantwortlichen auf die veränderten Rahmenbedingungen. "Unser Ziel ist es, allen Fahrgästen in der Region, die weiterhin auf die S-Bahn angewiesen sind, unter den gegebenen Umständen einen stabilen Fahrplan zu ermöglichen", betont Regionaldirektorin Nicola Schelling. Dirk Rothenstein, Vorsitzender der Geschäftsführung der S-Bahn Stuttgart ergänzt: "Mit dem stabilen Grundangebot schaffen wir für die kommenden Wochen so lang es geht, zunächst bis zum Ende der Osterferien, Verlässlichkeit."

19. März, 13.20 Uhr +++ RKH Kliniken weiten Besucherstopps auch auf Väter aus

Die RKH Kliniken haben sich entschlossen, den Besucherstopp nun auch auf Väter auszuweiten. Diese Entscheidung musste getroffen werden, weil bekannt geworden ist, dass in einem Krankenhaus in Baden-Württemberg zwei Hebammen durch eine Ansteckung mit COVID-19 ausgefallen sind. Väter oder Partner dürften zwar weiterhin zur Geburt und Abholung von Mutter und Kind in die Klinik kommen, aber keine Besuche mehr abstatten. "Wir wollen das Risiko für die Mutter und das Kind, aber auch für die Hebammen und das gesamte Personal minimieren. Ein Ausfall der ohnehin dünn besetzten Hebammen hätte katastrophale Folgen für Mütter, die ein Kind erwarten", sagte Kliniken-Geschäftsführer Dr. Jörg Martin. Diese Entscheidung sei den RKH Kliniken nicht leicht gefallen, wurde aber im Sinne der Risikoabwägung auf Bitte der Frauenkliniken im RKH Klinikenverbund getroffen.

19. März, 11.45 Uhr +++ Fabian Gramling fordert mehr Kapazität inTestzentren

Wie auch Experten vom Robert-Koch-Institut nochmal bestätigt haben, ist das Testen auf Covid-19 und die Isolation von infizierten Menschen und deren Kontaktpersonen elementar wichtig, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. "Die nächsten Tage werden zu einem absoluten Stresstest für unser Gesundheitswesen werden, aber die Nachverfolgung von Kontaktpersonen muss konsequent erfolgen. Nur durch konsequentes Handeln bekommen wir die Situation schnell unter Kontrolle", so der CDU-Landtagsabgeordnete Fabian Gramling in einer Pressemitteilung. Des weiteren bedankte er sich bei den Ärzten, dem Pflegepersonal sowie den Testzentren - und forderte gleichzeitig eine Ausweitung der Kapazitäten in den Testzentren, "gegebenenfalls auch durch die Einrichtung eines "Drive-through"-Testzentrums in Ludwigsburg." Außerdem fordert der CDU-Politiker alle Bürger auf, ihren Alltag besonnen und verantwortungsbewusst zu gestalten und Rücksicht auf ihre Mitbürger zu haben: "Wir müssen alle gemeinsam zusammenhalten, um die exponentielle Ausbreitung auszubremsen." Um das Gesundheitssystem und die hart arbeitenden Ärzte, Krankenschwestern und Pfleger nicht zu überfordern, seien alle Menschen aufgerufen, wenn möglich zu Hause zu bleiben, größere Menschenmengen zu meiden und auf räumliche Distanz zu anderen Personen zu achten. Die neue Verordnung der Landesregierung gehe auf die aktuellen Entwicklungen ein und sei unbedingt einzuhalten, so Gramling. Gleichzeitig fordert Fabian Gramling alle potentiellen Blutspender zur Blutabgabe auf: "Unser Gesundheitssystem braucht dringend mehr Blutvorräte. Alleine in Deutschland werden täglich rund 15 000 Blutspenden benötigt. Wenn infolge des Corona-Virus die Zahl der Spender zurückgeht, bekommen wir einen Engpass."

19. März, 10.20 Uhr +++ Volksbank Ludwigsburg verstärkt Maßnahmen 

Die Volksbank verstärkt ihre telefonische Erreichbarkeit, indem sie Personal ins KundenDialogCenter (KDC) verlagert. "Wir bauen unsere personellen Kapazitäten im KundenDialogCenter aus, weil die Menschen derzeit verständlicher Weise ihre Bankgeschäfte lieber telefonisch erledigen über den persönlichen Kontakt am Schalter", erklärt Thomas Palus, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Ludwigsburg. Um den persönlichen Kontakt weiterhin zu wahren, stehen die Beratungscenter in Vaihingen, Bietigheim, Marbach und Ludwigsburg zur Verfügung. Die Bargeldversorgung wird über die SB-Zonen mit Kontoauszugsdrucker, SB-Geldautomaten und Briefkästen gewährleistet. Für Überweisungswünsche und Serviceaufträge empfiehlt die Volksbank dringend die Nutzung der digitalen Angebote. Das KDC ist montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr unter 07141 / 131 0 erreichbar. Informationen erhalten Kunden auch über die Website www.volksbank-ludwigsburg.de. Hier wurde auch eine Sonderseite mit Informationen für Bankkunden zum Thema Corona eingerichtet.

19. März, 10.15 Uhr +++ Skiclub Erdmannhausen sagt nächste Veranstaltung ab

Der Skiclub Erdmannhausen hatte aufgrund der aktuellen Corona-Krise bereits seine Après-Ski-Ausfahrt und "Das Höchste" absagen müssen. Nun muss auch die Ausfahrt "Hüttenzauber", die vom 27. März bis 29. März stattfinden sollte, ausfallen. Das Sommerprogramm sowie die Jahresversammlung stehen aber weiterhin in Planung, wobei bei letzterer noch unklar ist, ob sie tatsächlich am 8. Mai stattfinden kann oder verschoben werden muss. 

19. März, 10.10 Uhr +++ Ölmühle Jäger vorerst geschlossen

Das Technische Kulturdenkmal Ölmühle Jäger bleibt am Sonntag, 29. März, geschlossen und kann somit nicht wie üblich am letzten Sonntag im Monat besichtigt werden. Weiterhin bleibt die Ölmühle Jäger bis zum 14. Juni geschlossen, um eine weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Vorraussichtlich kann die historische Mühle am 28. Juni wieder besichtigt werden. Informationen dazu finden alle Interessierten in der Presse und auf der Homepage der Stadt Marbach: www.schillerstadt-marbach.de.

19. März, 09.46 Uhr +++ Hilfsaktion in Mundelsheim

In Mundelsheim haben Kirchengemeinde und CVJM eine Hilfsaktion initiiert, die von Feuerwehr und Kommune unterstützt wird. Es handelt sich um eine Hotline, die Menschen in Not vor allem Besorgungen und Gespräche anbietet. Mundelsheimer Bürger können sich von Montag bis Freitag zwischen 15 und 20 Uhr unter der Telefonnummer 07143/811480 bei dieser Hotline melden.

19. März, 09.39 Uhr +++ Senioren-Besuchsdienst vorerst eingestellt

Die Stadt Marbach teilt mit, dass der Senioren-Besuchsdienst der Stadt aufgrund der aktuellen Situation durch das Coronavirus vorerst eingestellt wurde. "Wir hoffen, dass all die Jubilare, die nun keinen Geburtstagsbesuch bekommen werden, dafür Verständnis haben", heißt es in der Pressemitteilung. Dies sei eine Schutzmaßnahme sowohl für die ehrenamtlichen Helfer als auch die Jubilare selbst. 

18. März, 19.52 Uhr +++ Geschäfte geschlossen

Die Schließung von Geschäften, die nicht der Grundversorgung dienen, ist am Mittwoch in Kraft getreten.  Die Schaufenster der meisten Geschäfte  in Marbach sind dunkel geblieben. Informationszettel hängen in den Fensterscheiben mit vielerlei Hinweisen auf Onlineshops, Kontaktmöglichkeiten oder besondere Lieferangebote.

18. März, 19.44 Uhr +++ 19 Infizierte im Raum Marbach

Das Landratsamt hat auch Zahlen für jene   Kommunen vorliegen, die  im Verbreitungsgebiet unserer Zeitung liegen. Und die zeigen: Das Virus ist noch nicht überall angekommen – oder zumindest noch nicht  in jeder Gemeinde oder Stadt nachgewiesen worden.   So  waren zuletzt für  Affalterbach, Erdmannhausen, Marbach und Pleidelsheim  noch keine Fälle bekannt, berichtet Andreas Fritz, Pressesprecher des Landratsamts Ludwigsburg. In Mundelsheim hat sich eine Person das Virus eingefangen, in Oberstenfeld auch, in  Benningen sind es zwei.  In Großbottwar leben   drei Bürger, die sich mit Corona infiziert haben, in Murr fünf und  in  Steinheim sind es  sieben. Insgesamt waren es demnach 19 bestätigte Corona-Fälle im  Raum Marbach.

18. März, 18.24 Uhr +++ Bankfilialen schließen

Die Volksbank Beilstein-Ilsfeld-Abstatt schließt drei Geschäftsstellen. Da die Bedinung und Sicherheitsmaßnahmen in den Geschäftsstellen in Auenstein, Gronau und Unterheinriet, aufgrund des Corona-Virus nicht darstellbar sind, werden diese vorübergehend für den Kundenverkehr geschlossen. Alle Selbstbedienungsgeräte stehen in allen Geschäftsstellen weiterhin uneingeschränkt zur Verfügung. Für die Kunden bleibt die Bargeldversorgung somit gewährleistet. Die persönliche Erreichbarkeit konzentriert sich auf die Geschäftsstellen in Beilstein, Ilsfeld und Abstatt. In den vergangenen Tagen war ein starker Rückgang der Kundenfrequenz in den Geschäftsstellen zu verzeichnen, dafür stieg die Zahl der Anrufe stark an. „Wir verlagern Mitarbeiterkapazitäten in unsere Telefon-Bank, weil die Kunden in der aktuellen Lage ihre Bankgeschäfte lieber telefonisch erledigen.", begründet Jochen Neubauer, Vorstand der Volksbank, diesen Schritt. 

18. März, 17.09 Uhr +++ Einschränkungen im Nachtverkehr des VVS

Das Nachtleben in Baden-Württemberg ist derzeit eingeschränkt, um das Coronavirus einzudämmen. Aus diesem Grund setzt nun auch der VVS seinen Nachtverkehr aus. Auch die Nachtbusse der SSB und bei den regionalen Busunternehmen in den Verbundlandkreisen sowie die Regionalbahnen von DB Regio, Go-Ahead und Abellio seien ab dem Wochenende nachts nicht mehr im Einsatz, teilt das Unternehmen mit. Der VVS empfehle seinen Fahrgästen, sich vorab über die App „VVS mobil“ oder über vvs.de über ihre jeweilige Verbindung zu informieren. Bereits jetzt gebe es auch tagsüber bei DB Regio, Go-Ahead und Abellio vereinzelte Fahrtausfälle. Die Fahrplanänderungen seien in der EFA abrufbar. Außerdem schließe die SSB das KundenCentrum am Rotebühlplatz. Alternativ könnten Fahrgäste die SSB-KundenCentren am Hauptbahnhof und am Charlottenplatz aufsuchen.

18. März, 16.37 Uhr +++ Kreishaus vermeldet 15 Infizierte

Unaufhörlich steigt die Zahl der Personen, die nachweislich mit dem Coronavirus infiziert wurden. Für ganz Deutschland vermeldet das Robert-Koch-Institut  inzwischen Tausende von Fällen, im Landkreis Ludwigsburg waren am Montagabend genau 89 Frauen, Kinder und Männer betroffen, nur 24 Stunden später sind es dann bereits 98 gewesen. Für besagten Dienstagabend,18 Uhr, hat das Landratsamt Ludwigsburg auch Zahlen für jene Kommunen vorliegen, die im Verbreitungsgebiet unserer Zeitung liegen. Und die zeigen: Das Virus ist noch nicht überall angekommen – oder zumindest noch nicht in jeder Gemeinde oder Stadt nachgewiesen worden. So waren zuletzt für Affalterbach, Erdmannhausen, Marbach, Oberstenfeld und Pleidelsheim noch keine Fälle bekannt, berichtet Andreas Fritz, Pressesprecher des Landratsamts Ludwigsburg. In Mundelsheim hat sich eine Person das Virus eingefangen, in Benningen sind es zwei. In Großbottwar und Murr leben drei Bürger, die sich mit Corona infiziert haben, in Steinheim sind es sechs. Insgesamt waren es demnach 15 bestätigte Corona-Fälle im Raum Marbach, fasst Fritz zusammen. Keine Auskünfte dürfe er aus Gründen des Datenschutzes zum aktuellen Gesundheitszustand des ersten Patienten geben, der sich im Landkreis angesteckt hat. Dabei handelt es sich um einen Benninger, dessen Erkrankung Ende Februar bekannt wurde. 

18. März, 16.33 Uhr +++ #marbachhilft

29 Corona-Paten haben sich bereits auf den Aufruf der Stadt Marbach gemeldet, um ihre nachbarschaftliche Unterstützung anzubieten. "Wir sind überwältigt von der großen Welle der Hilfsbereitschaft", erklärte Bürgermeister Jan Trost. Man freue sich sehr über weitere Anmeldungen, da auch heute rund 3 000 Briefe an ältere Menschen in Marbach versandt worden seien.

18. März, 16.23 Uhr +++ AVL-Wertstoffhöfe vorerst geschlossen

Die Ludwgsburger Abfallverwertungsgesellschaft hat beschlossen, die Höfe vorerst zu schließen. "Wir haben daher beschlossen, vorsorglich unsere Höfe zu schließen, da wir leider beobachten mussten, dass unsere Wertstoffhöfe in den letzten Tagen überrannt wurden", erklärt Geschäftsführer Tilman Hepperle. Die Schließung solle zunächst für einige Tage umgesetzt werden. Auf der Internetseite der AVL, in der AVL-Smartphone-App sowie per Pressemitteilung wird weiter über aktuelle Entwicklungen informiert. Vermehrt werden außerdem Altpapiersammlungen von Vereinen abgesagt. Die AVL bittet die Bürger, sich online unter www.avl-lb.de zu informieren. Für Rückfragen und telefonische Beratung steht das AVL-ServiceCenter von Montag bis Freitag telefonisch unter 07141 / 144 2828 zur Verfügung.

18. März, 15.35 Uhr +++ AOK schließt Kunden-Center im Land

Die AOK Baden-Württemberg hat alle KundenCenter vorerst bis zum 31. März für den Publikumsverkehr geschlossen, die Kundenbetreuung findet jetzt verstärkt telefonisch statt. Das Kunden-Center in Marbach ist unter folgenden Telefonnummern erreichbar: Krankengeldbetreuung 07144/852212, alle anderen Anliegen 07144/852229. Alle Kontaktdaten mit der AOK Ludwigsburg-Rems-Murr finden sich auch unter https://www.aok.de/bw/.

18. März, 15.29 Uhr +++ Einkaufs-Dienst in Gronau und Prevorst

Das evangelische Pfarramt für Gronau und Prevorst bietet für durch Corona gefährdete Mitbürger einen Einkaufs-Dienst an. Wer also zur Risikogruppe gehört, kann sich beim evangelischen Pfarramt unter der Telefonnummer 07062/21840 melden. 

18. März, 15.17 Uhr +++ Öffentlicher Verkehr soll stabil funktionieren

Der Minister für Verkehr, Winfried Hermann (MdL) wies heute darauf hin, dass der öffentliche Verkehr mit Bussen und Bahnen trotz der Corona-Krise aufrechterhalten werden solle. 

Für die Bahnfahrer gilt hierbei: Bis zum 22. März sollen die Züge in gewohnter Taktdichte fahren, ab dem 23. März soll das Angebot nur noch stündlich erfolgen. Es sollen vor allem Regionalbahnen verkehren, um die Anbindung zu Krankenhäusern und Pflegeheimen zu gewährleisten, dafür werden Expressverbindungen teilweise abgebaut. Die Züge sollen in gewohnter Länge bleiben, um den Sicherheitsabstand zwischen den Fahrgästen zu gewährleisten. Für den Fall, dass Bahnpersonal ausfällt, sollen ersatzweise Busverkehre eingerichtet werden. 

Für die Busfahrer gilt: Die Fahrpläne sollen auf die Ferienfahrpläne umgestellt werden, spezielle Nachtverkehrsangebote werden gestrichen. ÖPNV-Zeitkarten, Semestertickets und Schüler-Abos können derzeit weiter genutzt werden. 

18. März, 15.02 Uhr +++ Live-Gebets-Andacht in Murr

Gottesdienste können wegen der Corona-Krise derzeit nicht in ihrer gewohnten Form stattfinden. Deshalb versucht man nun zu variieren. So auch die evangelische Kirchengemeinde in Murr: Lukas Rudhard als Vikar und Daniel Renz als Pfarrer wollen am kommenden Samstag, 21. März, um 19 Uhr in der Peterskirche Kerzen entzünden und Gebete sprechen. "Wofür gebetet werden soll, können die Teilnehmenden entweder während der Gebets-Andacht mitteilen – oder bereits vorher unter der Telefonnummer 07144 839223 oder der E-Mail-Adresse gebete@ev-kirche-murr.de", heißt es in der Pressemitteilung. Die Aktion werde live via Internet übertragen, die Informationen dazu findet man auch auf der Internetseite www.ev-kirche-murr.de. 

18. März, 14.57 Uhr +++ Vorverkauf von Freibadkarten abgesagt

Der ab 6. April geplante Vorverkauf von Freibadkarten in den Rathäusern von Steinheim und Murr sowie den umliegenden Kommunen ist abgesagt worden. Derzeit werde laut Bürgermeister Torsten Bartzsch aber weiterhin auf die Anlagenöffnung am 1. Mai hingearbeitet, da der Betrieb von Schwimmbädern momentan nur bis 19. April untersagt sei. 

18. März, 14.04. Uhr +++ Siebter Todesfall in Baden-Württemberg

Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurde am Mittwochmorgen vom Landesgesundheitsamt (LGA) und dem Gesundheitsamt Hohenlohekreis ein COVID-19-Todesfall eines über 80-jährigen Patienten gemeldet. Der Mann zählte aufgrund seiner Vorerkrankungen zu den Hochrisikopatienten. Er wurde am 15. März positiv auf Covid-19 getestet und verstarb am Tag darauf in einem Krankenhaus. 

18. März, 13.50 Uhr +++ Pflegekräfte und Ärzte dringend gesucht

Die RKH Kliniken in den Landkreisen Enzkreis, Karlsruhe und Ludwigsburg sind nach eigenen Aussagen gut auf die kommende Welle an Corona-Patienten vorbereitet, dennoch ist zu befürchten, dass sich Pflegekräfte und Ärzte mit dem Virus infizieren und es zu größeren Ausfällen kommt. Deshalb wollen die RKH Kliniken weitere Kräfte aktivieren. Examinierte Pflegekräfte und Ärzte, die derzeit wegen Elternzeit, Ruhestand oder aus sonstigen Gründen zuhause sind, oder Medizinstudenten, die das 10. Semester absolviert haben oder über eine Ausbildung als Pflegekraft oder Rettungssanitäter verfügen, werden gebeten, sich bei den RKH Kliniken als vorübergehende Aushilfskraft zu melden. Insbesondere Pflegekräfte und Ärzte, die im Intensivbereich über Erfahrungen verfügen, sind willkommen. Während des Einsatzes in der Klinik ist eine Kinderbetreuung gewährleistet. Interessenten können sich melden unter der zentralen Telefonnummer 07141-99-96215 und der Mailadresse rkh.personal@rkh-kliniken.de. Dabei kann individuell vereinbart werden, in welchem Umfang, Fachbereich und Klinikstandort in den jeweiligen Landkreisen der Einsatz erfolgt.

18. März, 13.36 Uhr +++ Hilfsangebot in Steinheim

Das Bürgernetzwerk Steinheim, das Bürgerbus-Team und die Steinheimer Stadtverwaltung organisieren eine Nachbarschaftshilfe, um Menschen zu unterstützen, die einer Risikogruppe angehören oder sich in häuslicher Quarantäne befinden und keine Hilfe von anderen bekommen. Wer Hilfe benötigt oder Hilfe bieten kann, soll sich bitte per Mail unter orga@buergerbussteinheim.de oder telefonisch unter 07144/2630 melden. Wichtig ist dabei, seinen Namen, sowie seine Adresse und Telefonnummer zu hinterlassen. 

18. März, 12.40 Uhr +++ Hilfsangebot im Rems-Murr-Kreis

Wer im Rems-Murr-Kreis Hilfe benötigt, weil er zur Risikogruppe gehört, oder anderen seine Hilfe anbieten möchte, kann der Facebook-Gruppe #Coronahilfe im Rems-Murr-Kreis beitreten. Die Gruppe stellt auch Flyer und Aushänge für Personengruppen her, die nicht auf Facebook sind. 

18. März, 12.33 Uhr +++ Hilfsangebot in Murr

Menschen, die in Murr in irgendeiner Form Hilfe brauchen oder anderen Personen Hilfe anbieten können, können sich unter der zentralen Telefonnummer 07144/282318 oder der E-Mail-Adresse corona@ev-kirche-murr.de an die evangelische Kirche in Murr wenden. 

18. März, 12.01 Uhr +++ Regionale Versorgung wichtiger denn je

Der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk (MdL) weist in einer Pressemitteilung darauf hin, dass Hamsterkäufe nicht gerechtfertigt seien, "das aktuelle Ausmaß ist nicht gerechtfertigt und unnötig." 

Folgende Verkaufsstellen werden weiterhin nicht geschlossen: Einzelhandel für Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Frisöre, Reinigungen, Waschsalons, der Zeitungsverkauf, Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte sowie der Großhandel Hofläden und Raiffeisen-Märkte. Diese könnten jetzt auch sonntags und am Feiertag geöffnet werden. Laut Hauk "sollten Verbraucher auch auf Produkte in Hofläden, regionalen Geschäften und Wochenmärkten zurückgreifen." Zudem sollen alle Hofläden im Land, Regiomaten, Raiffeisen-Märkte, Bäcker und Metzger in die sogenannte 'VonDaheimBW'-App und die 'VonDaheim'-Homepage aufgenommen werden.

18. März, 10.55 Uhr +++ Beschäftigung für Kinder
Die Kinderturnstiftung Baden-Württemberg bietet die kostenfreie App "Kitu-App: Gemeinsam spielen und bewegen" an. Die Schatzkarten und das Bewegungsglückrad liefern über 200 Übungen und jede Menge Bewegungsideen. Diese lassen sich allesamt im Garten oder im Wohnzimmer durchführen - die ganze Familie kann mitmachen!

18. März, 9.59 Uhr +++ Hilfsangebot in Erdmannhausen
Menschen die in Erdmannhausen Hilfe brauchen, etwa um ihre Einkäufe zu erledigen, können sich unter Telefon 07144/1509516 an den Vikar der Evangelischen Kirchengemeinde wenden.

18. März, 9.28 Uhr +++ Hilfsangebot in Kirchberg
Die Sportvereinigung Kirchberg bietet für Menschen, die zu Risikogruppen gehören, Hilfe an. Es können Lebensmittel oder für die Grundversorgung wichtige Dinge besorgt werden oder Botengänge erledigt werden. Die Abstimmung erfolgt per Anruf bei Annett Winger (01575/4072035) oder Simone Schneider-Seebeck (0162/3371235).

17. März, 20.32 Uhr +++ Bürgerbusse fahren teils nicht mehr
Der Bürgerbus in Marbach fährt aufgrund des Coronavirus nicht mehr. Das teilt das Rathaus mit. „Das geschieht zum Schutz der überwiegend älteren Fahrer und der Fahrgäste.“  In Steinheim fährt der Bürgerbus noch diese Woche. Das Bürgernetzwerk und die Stadt tüfteln daran, ab nächster Woche einen Einkaufsservice anzubieten. „Da im Bus vor allem Personen aus der Hauptrisikogruppe mitfahren und viele Fahrer über 60 sind, versuchen wir das anders zu organisieren. Diese Woche nutzen wir, um bei den Kunden den Bedarf zu erfragen“, sagt Sandra Weiß vom Bürgernetzwerk. Der Bus in Benningen fährt weiter. Es könne aber auch hier sein, dass der Betrieb noch eingestellt werde, teilt das Rathaus mit. Der Verwaltung lägen auch Angebote von Menschen vor, die gerne für andere einkaufen würden. hen.

17. März, 20.14 Uhr +++ 536 neue Infektionen im Land
Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Dienstagabend (17. März) vom Landesgesundheitsamt 536 neue bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus mitgeteilt. Damit steigt die Zahl der Infizierten im Land auf 1.641 an. Von den 1.641 Fällen waren 916 männlich (56 %). Das Durchschnittsalter beträgt 46 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 94 Jahren. Darüber hinaus haben das Landesgesundheitsamt und das Gesundheitsamt des Ortenaukreises das Gesundheitsministerium über einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus in Baden-Württemberg informiert. Es handelt sich um eine über 80-Jährige stationär behandelte Patientin aus dem Ortenaukreis, die bereits gestern verstorben ist. Damit steigt die Zahl der Todesfälle in Baden-Württemberg auf sechs (Landkreise Rems-Murr, Esslingen, Göppingen, Heilbronn, Rottweil und Ortenaukreis).

17. März, 19.44 Uhr +++ Kein Fußball bis Ende April
Der württembergische Fußballverband hat entschieden, den Spielbetrieb im Amateurfußball bis zur Oberliga frühestens ab dem 20. April wieder aufzunehmen. Eine Wiederaufnahme werde in enger Abstimmung mit den Gesundheitsbehörden geprüft und erfolgt mit einer Vorankündigung von mindestens 14 Tagen, um den Vereinen ihre Planungen zu erleichtern. Aufgrund der Verordnung der Landesregierung ist auch der Trainingsbetrieb während dieser Zeit einzustellen, soweit nicht schon geschehen. Die heutige Entscheidung der UEFA, die EM auf 2021 zu verschieben, eröffnet Möglichkeiten für die weiteren Planungen des Spielbetriebs. Maßgeblich sind dabei aber immer die Vorgaben der Landesregierung Baden-Württemberg sowie nachgeordneter Behörden. Dabei werden mögliche Szenarien hinsichtlich der Fortführung der Saison nun intensiv geprüft. „Unsere Optionen reichen von einer Wiederaufnahme des Spielbetriebs bis hin zum Abbruch der Saison mit allen Konsequenzen“, erklärt wfv-Hauptgeschäftsführer Frank Thumm.

17. März, 19.24 Uhr +++ WHO gibt neue Zahlen bekannt
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat aktuelle Zaheln veröffentlicht. Demnach gibt es in 152 Ländern der Welt Corona-Infektionen, mehr als 7000 Menschen hätten inzwischen ihr Leben verloren. Ein Drittel aller Fälle sind in Europa gemeldet.

17. März, 19.03 Uhr +++ Landeskirche bietet Service an
Obwohl die Corona-Krise persönliche Begegnungen derzeit nahezu unmöglich macht, möchte die Evangelische Landeskirche in Württemberg weiterhin für die Menschen da sein. Auf Ihrer Homepage bietet sie drei Seiten für die Krisenzeit: Auf einer gibt sie Tipps und Hinweise zum Umgang mit dem Virus, auf einer zweiten bietet sie Geistliches für die Zeit ohne Gottesdienste an und auf einer dritten sammelt sie Ideen für ein Gemeindeleben während der Krise – ob per Brief, Telefon, Fernsehen oder Internet.

17. März, 18.34 Uhr +++ Eingeschränkte Bankberatung
Um eine Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern werden alle persönlichen Beratungstermine bei der Volksbank Backnang abgesagt. Soweit möglich sollen Beratungen telefonisch oder per E-Mail erfolgen. Persönliche Termine finden nur in besonders dringenden Fällen statt. Die Geschäftsstellen der Volksbank bleiben geöffnet. Man bewerte die Situation täglich neu und werde gegebenenfalls weitere Maßnahmen treffen, heißt es von der Volksbank. „Diese vorübergehenden Vorsichtsmaßnahmen sind kein Grund zur Beunruhigung. Die flächendeckende Versorgung mit Bargeld ist sichergestellt, ebenso der Zahlungsverkehr mit allen Bezahlmöglichkeiten“, sagt Jürgen Beerkircher, der Vorstandsvorsitzende der Volksbank. In den Geschäftsstellen werden Mitglieder, Kunden und Mitarbeiter mit besonderen Hygienemaßnahmen geschützt. „Zahlreiche unserer Services können per Telefon erledigt werden“, empfiehlt Beerkircher. Für Kundenanfragen ist das KundenDialogCenter unter Telefon 07191 / 8020 werktags von 8 bis 18 Uhr erreichbar. Im Online-Banking können Nachrichten an den persönlichen Berater geschickt werden. Beim Bezahlen an der Ladenkasse empfehle sich aktuell die Kontaktlos-Funktion der Bankkarte.

17. März, 18.02 Uhr +++ Zahl der Erkrankten steigt weiter
Die Zahl der Erkrankten ist nach Angaben des Katastrophenschutz Ludwigsburg im Vergleich zum Vortag erneut gestiegen. Der dringende Appell der Behörden lautet daher weiterhin, die Gefahr ernst zu nehmen und Sozialkontakte auf ein Minimum zu beschränken. Das Kreisgesundheitsamt zählt am Dienstagabend 98 bestätige Corona-Erkrankungen im Kreis Ludwigsburg. Davon 9 neue Erkrankungsfälle seit Montag. Die Altersspanne liegt zwischen 4 und 96 Jahren, wovon zur Zeit fünf Personen stationär behandelt werden.

17. März, 17.35 Uhr +++ Saisoneröffnung auf dem Juxkopf verschoben
Die Begehung des Juxkopfturms und die Bewirtung der Juxkopfhütte an Sonn- und Feiertagen wird frühestens Ende Mai wieder möglich sein. Die jährlich stattfindende Mai-Hocketse auf dem Juxkopf fällt aus.

17. März, 16.42 Uhr +++ DRV schließt Beratungsstellen
Die Beratungsstellen der Deutschen Rentenversicherung (DRV) Baden-Württemberg sind für Besuche ab sofort bis 17. April geschlossen. Kunden sollen sofern möglich auf die Online-Angebote ausweichen. Dort können Versicherte Anträge auch auf elektronischem Weg stellen und weitere Angebote des gesetzlichen Rentenversicherungsträgers nutzen. Die DRV unterstützt dabei auch telefonisch.

17. März, 16.25 Uhr +++ KSK stellt Versorgung sicher
Die Kreissparkasse Ludwigsburg wird auch unter den aktuellen Umständen ihr Finanzdienstleistungsangebot aufrechterhalten. Die Erreichbarkeit der Filialen soll auch in den nächsten Tagen gewährleistet sein. In einzelnen Geschäftsstellen könnten die Öffnungszeiten aber reduziert werden. Die Nutzung von SB-Automaten, des Online-Banking sowie die telefonische Erreichbarkeit sind sichergestellt. Einzelhändler sollen zudem verstärkt mit Bezahlterminals für kontaktlose Zahlung ausgestattet werden.

17. März, 16.20 Uhr +++ Fünfter Todesfall in Baden-Württemberg
Das Landesgesundheitsamt und das Gesundheitsamt des Landkreises Rottweil haben am heutigen Dienstagmittag über einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus in Baden-Württemberg informiert. Es handelt sich um einen über 80-jährigen Mann aus dem Landkreis Rottweil, der zuvor an einer chronischen Erkrankung litt und bereits gestern verstarb.

17. März, 16.14 Uhr +++ Wendelinskapelle schließt
Die Galerie Wendelinskapelle und die Buchhandlung Taube schließen die Pforten der Wendelinskapelle. Dies geschieht zum Wohle der Mitarbeiter und Kunden erstmal bis Ende März. Ein kleiner Querschnitt der Ausstellung von Natalia Simonenko ist auf der Homepage der Galerie zu sehen.

17. März, 15.38 Uhr +++ Sitzungen werden verlegt
Angesichts der Corona-Situation findet die geplante Gemeinderatssitzung der Stadt Marbach am Mittwoch, 18. März, nicht statt. Sie entfällt ersatzlos. Die Sitzungen des Verwaltungsausschusses am 26. März und des Ausschusses für Umwelt und Technik am 2. April finden statt. Sie werden in die Stadthalle verlegt, da hier die entsprechenden Abstände geschaffen werden können.

17. März, 15.13 Uhr +++ Amtsgericht Marbach unterbindet Publikumsverkehr
Aufgrund der Empfehlungen im Hinblick auf die Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus begrenzt das Amtsgericht Marbach den Publikumsverkehr auf das unbedingt notwendige Maß. Eine persönliche Vorsprache beim Amtsgericht ist grundsätzlich nicht mehr möglich. Eine Ausnahme gilt für die Teilnahme an feststehenden Terminen, auch an öffentlichen Gerichtsverhandlungen. Bis zum 19. April  werden gerichtliche Sitzungen nur noch in unaufschiebbaren Verfahren, insbesondere in Haftsachen, bei ermittlungsrichterlichen Tätigkeiten, Eil-Sachen und langlaufenden Strafverfahren durchgeführt. Die Rechtsantragsstelle bleibt geschlossen.

17. März, 14.45 Uhr +++ Erster Corona-Fall am FSG
Am Friedrich-Schiller-Gymnasium in Marbach gibt es den ersten Fall von Corona: Ein Neuntklässler ist positiv auf das Virus getestet worden. Die weiteren Maßnahmen liegen nun in der Hand des Gesundheitsamtes des Landkreises. Die Schule selbst ist, wie alle Einrichtungen landesweit, seit dem heutigen Dienstag geschlossen.

17. März, 14.40 Uhr +++ 19 Helfer stehen in Marbach bereit
Die Stadt Marbach hat im Zuge der Corona-Krise eine Nachbarschaftshilfe eingerichtet. Bisher haben sich schon 19 Freiwillige über das Formular auf der Homepage der Stadt gemeldet. 

17. März, 14.01 Uhr +++ Vierter Todesfall in Baden-Württemberg
Das Landesgesundheitsamt und das Landratsamt Heilbronn haben über einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus in Baden-Württemberg informiert. Es handelt sich um eine über 80-jährige Bewohnerin eines Pflegeheimes im Landkreis Heilbronn, die zuvor an schweren Grunderkrankungen litt. Damit steigt die Zahl der Todesfälle in Baden-Württemberg auf vier.

17. März, 13.58 Uhr +++  Einschränkungen auf den Wertstoffhöfen
Aufgrund der aktuellen Entwicklungen im Hinblick auf die Verbreitung des Coronavirus bleiben Warenwandel und Wertstoffhof im Tammerfeld vorerst geschlossen, wie die AVL mitteilt. Die Schließungen von Schulen und Kindergärten führten leider zu einem Personalengpass. Wie lange die Schließung dauern soll, ist noch nicht bekannt. Bürger werden gebeten, möglichst ganz auf den Besuch der übrigen Wertstoffhöfe zu verzichten und ihre sperrigen Gegenstände Zuhause zwischenzulagern. Auf allen Wertstoffhöfen sind nur noch eine bestimmte Anzahl an Fahrzeugen auf dem Gelände zugelassen, daher kann es auch zu Wartezeiten kommen.

17. März, 12.07 Uhr +++ Saisoneröffnung im Blühba ohne Feier
Die Corona-Krise überschattet auch die Saisoneröffnung des Blühenden Barock in Ludwigsburg. Die Saison beginnt ganz formlos am Freitag 20. März, um 8 Uhr. Eine offizielle Feier zur Eröffnung wird es aber nicht geben. Aufgrund der Vorgaben übergeordneter Behörden bleibt der Märchengarten geschlossen, ebenso der große Spielplatz beim Märchengarten. Die gesamte Parkfläche und die Sonderausstellung „Frühlingserwachen“ sind für die Besucher zugänglich, zu einem reduzierten Eintrittspreis von 7 Euro für Erwachsene und 2,50 Euro für Kinder (4 bis 15 Jahre). Diese Regelung gilt vorerst bis zum Ende der Osterferien am 19. April.

17. März, 11.59 Uhr +++ Katholische Kirche ergreift Maßnahmen
Die für Katholische Kirchengemeinden zuständige Diözese Rottenburg-Stuttgart hat ihre Empfehlungen für den Umgang mit Gottesdiensten in der Corona-Krise überarbeitet und massiv verschärft. So sind alle öffentlichen Eucharistiefeiern und anderen Gottesdienste bis einschließlich 19. April abgesagt. Alle Pfarrbüros bleiben aber weiterhin als pastorale Anlaufstellen zu den gewohnten Zeiten per Telefon oder E-Mail erreichbar. Erstkommunionfeiern werden auf die Zeit nach den Sommerferien verschoben. Die Firmungen, die bis Ende Mai geplant waren, werden abgesagt und im Zeitraum von September 2020 bis März 2021 nachgeholt. Auch Trauungen werden bis Ende Mai nicht stattfinden. Tauffeiern sind zu verschieben.Beerdigungen finden nach den behördlichen Vorgaben der teilnehmenden Personenzahl weiterhin statt. Trauerfeiern und Requien müssen nachgeholt werden. Im Allgemeinen wird die Hauskommunion und Krankensalbung eingestellt - ausgenommen bei dringlicher Notwendigkeit, wie einer lebensbedrohlichen Situation.

Die Kirchengemeinderats- und Pastoralratswahl findet  statt, allerdings ausschließlich als Briefwahl. Die Wahllokale bleiben geschlossen. In Gemeinden mit allgemeiner Briefwahl haben die Wähler die Briefwahlunterlagen bereits erhalten. Abgabefrist für Wahlbriefe ist Sonntag, 22. März, 16 Uhr im Einwurfbriefkasten des jeweiligen Pfarramts. In Gemeinden mit Briefwahl auf Antrag werden die Fristen verlängert. Briefwahl kann in diesem Fall bis Freitag, 3. April, 12 Uhr beim jeweiligen Pfarramt beantragt werden. Abgabefrist für Wahlbriefe ist dann Sonntag, 5. April, 16 Uhr. Das Wahlergebnis für die Diözese Rottenburg-Stuttgart wird am 6. April bekanntgegeben.

17. März, 11.39 Uhr +++ Leistungsschau in Affalterbach abgesagt
Nach der Mitgliederversammlung des GHV Affalterbach im März war bekanntgegeben worden, dass für den Herbst 2021 wieder eine Leistungsschauplan geplant wird. Ein Infoabend hierzu hätte im Mai stattfinden sollen. Aus gegebenem Anlass hat der Verein jetzt jedoch entschiedne, keine solche Schau zu planen.

17. März, 10.31 Uhr +++ Gewerkschaft fordert Schutzschirm
Leere Hotels, geschlossene Restaurants: Das Coronavirus trifft im Landkreis Ludwigsburg kaum eine Branche so stark wie das Gastgewerbe. Nicht nur die Betriebe haben mit Stornierungen und ausbleibenden Gästen zu kämpfen – auch für viele Beschäftigte der Branche geht es nun um die Existenz, warnt die Gewerkschaft NGG. Denn vom neuen Kurzarbeitergeld, das bei 60 Prozent des Einkommens liegt, können Kellnerinnen, Köche und Hotelfachangestellte kaum leben, so die NGG. Die Gewerkschaft fordert jetzt, das Kurzarbeitergeld per Tarifvertrag deutlich aufzustocken.
 

17. März, 9.25 Uhr +++ Fälle im Landkreis Ludwigsburg

Auf der Homepage des Sozialministeriums war zuletzt noch von 38 Corona-Fällen im Landkreis Ludwigsburg die Rede. Inzwischen ist die Zahl der offiziell nachgewiesenen Infizierten aber auf 89 angewachsen. "Das ist der aktuelle Stand", sagt Andreas Fritz, Pressesprecher im Kreishaus. Es dauere immer ein bisschen, bis die Zahlen ans Ministerium weitergeleitet seien. Im Bottwartal sind 12 Fälle bestätigt.

16. März, 19.48 Uhr +++ Schließungen im Einzelhandel
Die Bundesregierung und die Regierungschefs der Bundesländer haben Leitlinien zum einheitlichen Vorgehen angesichts der Corona-Epidemie in Deutschland vereinbart. Von diesen ist vor allem der Einzelhandel betroffen. Es sollen alle Geschäfte schließen, ausgenommen der Einzelhandel für Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Frisöre, Reinigungen, Waschsalons, der Zeitungsverkauf, Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte und der Großhandel. Eine Öffnung erfolgt unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen. Dienstleister und Handwerker können ihrer Tätigkeit weiterhin nachgehen.

16. März, 19.05 Uhr +++ Feuerwehr sagt alle Treffen ab
Die Feuerwehren haben eine besondere Stellung in der Gesellschaft: Sie müssen auch jetzt, wenn eine Ansteckung droht oder Menschen sich in Quarantäne befinden, in Einsatzbereitschaft sein. Daher wurden auf Empfehlung des Kreisbrandmeisters Andy Dorroch alle Treffen abseits der Einsätze selbst abgesagt.

16. März, 18.50 Uhr +++ Keine Corona-Fälle im Krankenhaus Marbach
Die Regionale Kliniken Holding bringt derzeit keine Corona-Patienten in der Schillerstadt unter. Stattdessen wurden die Kliniken in Ludwigsburg und Bietigheim als entsprechende Standorte ausgewählt. "Es ist sinnvoll, die Erkrankten an einem Ort unterzubringen", so Sprecher Alexander Tsongas. Nicht lebensnotwendige Operationen werden aber verschoben, um das Personel zu schonen.

16. März, 18.43 Uhr +++ Versorgung ist sichergestellt
Der Coronavirus wirkt sich auf den Alltag in der Region aus - nicht nur durch Schließungen. So sind Lieferangebote aktuell auf dem Vormarsch. Immer mehr Metzgereien, Bäckereien und Gastronomen schaffen ein solches Angebot, um die Menschen vor Ort zu versorgen. Dazu gehören etwa die Metzgereien Sommer und Zum Ochsen sowie die Bäckerei Hofmann und der Getränkemarkt Apfelbach.

Die Versorgung mit Lebensmittel stellt aber auch das Kaufland in Steinheim weiterhin sicher. "Aufgrund unserer großen Sortiment ist die Warenversorgung grundsätzlich gewährleistet", betont Andrea Kübler von der Pressestelle in Neckarsulm. Die Mitarbeiter seien was Hygiene angeht zusätzlich sensibilisiert worden.

16. März, 18.09 Uhr +++ Corona-Paten in Marbach gesucht
Die Stadt Marbach hat im Zuge der Corona-Krise eine Nachbarschaftshilfe für ältere und hilfsbedürftige Menschen eingerichtet und sucht Freiwillige, die sich als Paten einbringen möchten. Personen, die zum Schutz vor dem Virus oder aufgrund einer Erkrankung etwa ihre Einkäufe nicht mehr selbst erledigen oder den Hund ausführen können, sollen so unterstützt werden. Die Freiwilligen finden ein Formular auf der Homepage der Stadt Marbach, über das sie sich registrieren können. Der Kontakt zwischen den Hilfesuchenden und den Ehrenamtlichen wird über die Hotline 0 71 44 / 1 71 25 oder per E-Mail an nachbarschaftshilfe-corona@schillerstadt-marbach.de vermittelt.

16. März, 17.55 Uhr +++ Gemeinde Benningen verschärft Maßnahmen
Die Gemeindeverwaltung von Benningen gibt weitere Einschränkungen im Gemeindegebiet bekannt. Diese treten ab Dienstag, 17. März, in Kraft. Unter anderem wird der Übungs- und Spielbetrieb in den Hallen der Gemeinde eingestellt. Auch das Bürgerhaus Kelter und der Mehrzweckraum des Rathauses stehen nicht mehr zur Verfügung. Die Ortsbücherei und das Museum im Adler sowie das Seniorenstüble und der Jugendclub bleiben geschlossen. Selbes gilt für die Spielplätze. Termine im Rathaus gibt es nur noch in dringenden Angelegenheiten nach vorheriger telefonischer Anmeldung. Der Bürgerbus wird seinen Betrieb zunächst unter Vorbehalt weiterführen.

16. März, 17.41 Uhr +++ AVL-ServiceCenter schließt
Aufgrund der aktuellen Entwicklungen im Hinblick auf die Verbreitung des Coronavirus bleibt das AVL-ServiceCenter ab Dienstag, 17. März, für Kundenbesuche vorerst geschlossen.
 
16. März, 17.35 Uhr +++ 128 neue Fälle in Baden-Württemberg
Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Montagnachmittag vom Landesgesundheitsamt 128 neue bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus mitgeteilt. Damit steigt die Zahl der Infizierten im Land auf 1105 an.  Von den 1105 Fällen waren 613 männlich. Das Durchschnittsalter beträgt 47 Jahre bei einer Spannweite von 1 bis 94 Jahren. Im Landkreis Ludwigsburg sind bisher insgesamt 38 Fälle gemeldet. Überwiegend handelt es sich bei den in Baden-Württemberg bislang aufgetretenen Fällen um solche mit nachvollziehbaren Infektionsketten. Dem LGA liegen aktuell Informationen über acht intensivmedizinisch betreute Patienten vor.

16. März, 17 Uhr +++ Bürgerbus in Marbach stellt Betrieb ein

Das Angebot des Bürgerbusses wird aufgrund der aktuellen Lage im Zusammenhang mit dem Coronia-Virus bis auf Weiteres eingestellt. Dies geschieht zum Schutz der überwiegend älteren Fahrer und der Fahrgäste. Die Stadt Marbach bittet um Verständnis.

16. März, 16 Uhr +++ Schließungen gelten jetzt landesweit

Aufgrund der sich zuspitzenden Lage und der stark steigenden Zunahme von Corona-Infektionen in Baden-Württemberg hat die Landesregierung eine Rechtsverordnung nach dem Infektionsschutzgesetz beschlossen. Diese gilt sofort und wird das öffentliche Leben für die Menschen im Land in vielen Bereichen stark einschränken. Ministerpräsident Winfried Kretschmann hierzu: „Die Zahl der infizierten Menschen im Land steigt weiter stark. Gleichzeitig gelingt es uns aktuell sehr gut, alle erkrankten Menschen medizinisch bestmöglich zu versorgen. Um dies auch in den kommenden Wochen sicherzustellen, müssen wir die Ausbreitung des Virus noch stärker verlangsamen. Ich bin mir bewusst, dass wir denBürgern damit einiges abverlangen. Aber nur so können wir die Krise mit geeinter Kraft bewältigen.“

Kretschmann und Gesundheitsminister Manfred Lucha appellierten noch einmal eindringlich, sich an die Verordnung zu halten und von sich aus alle nicht unbedingt notwendigen Sozialkontakte einzustellen. „Bleiben Sie wenn möglich zu Hause, meiden Sie größere Menschenmengen, ziehen Sie sich zurück, achten Sie auf räumliche Distanz.“ Nur so werde es gelingen, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Hierfür trage jede und jeder Einzelne Verantwortung. Die Verordnung regelt neben der bereits kommunizierten Schließung mit wenigen Ausnahmen von Kinderbetreuungseinrichtungen, Schulen und Hochschulen auch das Betriebsverbot folgender Einrichtungen: Kultureinrichtungen jeglicher Art, insbesondere Museen, Theater, Schauspielhäuser, Freilichttheater, Bildungseinrichtung jeglicher Art, insbesondere Akademien und Fortbildungseinrichtungen, Volkhochschulen Kinos, Schwimm- und Hallenbäder, Thermalbäder, Saunen, Fitnessstudios und sonstige Sportstätten in geschlossenen Räumen, Volkshochschulen und Jugendhäuser, öffentliche Bibliotheken, Vergnügungsstätten sowie Prostitutionsstätten.

Alle Besuche in Krankenhäusern, Reha-Einrichtungen, Dialyse-Einrichtungen und Tageskliniken sind ab sofort bis auf Weiteres verboten. Ausnahmen sind nur bei erkrankten Kindern, in Teilen der Psychiatrie und zur Sterbebegleitung unter Auflagen erlaubt. In Alten- und Pflegeheimen sowie stationären Einrichtungen für Menschen mit Behinderung sind Besuche nur mit Erlaubnis der Einrichtungsleitung und unter Schutzvorkehrungen möglich. Personen mit Anzeichen von Atemwegserkrankungen sowie Kontaktpersonen von Corona-Erkrankten ist der Zutritt zu all diesen Einrichtungen komplett untersagt.

Der Betrieb von Gaststätten wird grundsätzlich untersagt. Von diesem Verbot ausgenommen sind Speisegaststätten, wenn sichergestellt ist, dass die Plätze für die Gäste so angeordnet werden, dass ein Abstand von mindestens 1,50 Metern zwischen den Tischen gewährleistet ist, Stehplätze so gestaltet sind, dass ein Abstand von mindestens 1,50 Metern zwischen den Gästen gewährleistet ist und in geeigneter Weise sichergestellt wird, dass im Falle von Infektionen für einen Zeitraum von jeweils einem Monat mögliche Kontaktpersonen nachverfolgbar bleiben. Veranstaltungen in geschlossenen Räumen und unter freiem Himmel mit mehr als 100 Teilnehmern sind verboten. Darüber hinaus gilt grundsätzlich die dringende Empfehlung alle Veranstaltungen, die nicht unbedingt notwendig sind, abzusagen – auch Familienfeiern mit weniger als 100 Gästen.

16. März, 15.08 Uhr: +++ Gemeinsame Pressemitteilung der Landkreise Böblingen, Esslingen, Göppingen, Ludwigsburg und des Rems-Murr-Kreises +++

Die Landräte der Region Stuttgart begrüßen die einheitliche Regelungen des Landes. Angesichts der weiter steigenden Zahl von Corona-Erkrankten haben sich die fünf Landräte der Region Stuttgart im Rahmen einer Telefonkonferenz am vergangenen Sonntag auf eine noch engere Zusammenarbeit in der Krise verständigt. In der Krise müsse man in der Region Stuttgart noch enger zusammenrücken und gemeinsam handeln. Davon sei man überzeugt, denn uneinheitliche und zeitlich ungleich umgesetzte Maßnahmen zum Schutz vor Infektionen mit Covid 19 sorgen unnötigerweise für Verunsicherung und werfen Fragen in der Bevölkerung auf. Gerade bei Einschränkungen des öffentlichen Lebens sei wichtig, dass überall die gleichen Beschränkungen den Alltag der Menschen bestimmen und durchgesetzt werden.

Die heutige Verordnung des Landes über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2 (Anlage) schafft jetzt Klarheit und wird ausdrücklich begrüßt. Die Landkreise empfehlen ihren Städten und Gemeinden als zuständige Ortspolizeibehörden angesichts der dynamischen Entwicklung auch Veranstaltungen mit weniger als 100 Personen abzusagen. Sie appellieren an die Bevölkerung, ihre Verantwortung wahrzunehmen und soziale Kontakte auf ein Minimum zu beschränken. Weiterhin hat man sich darauf verständigt, dass sich die kommunalen Kliniken der Region eng abstimmen. In Krisenzeiten gebe es weder Wettbewerb noch Konkurrenz, sondern die Gesundheitsversorgung muss als gemeinsame Aufgabe verstanden werden. Priorität hätte die Überwindung der Engpässe bei der Versorgung mit medizinischer Schutzausrüstung. Die Probleme seien bereits an Bund und Land adressiert, der Nachschub aber noch immer nicht verbindlich sichergestellt. Daher müsse man alle Kräfte in der Region Stuttgart bündeln.

Nicht zuletzt soll auch die Arbeit der Kreisverwaltungen in der Krise weitgehend synchron organisiert werden. Damit soll auch die dauerhafte Arbeitsfähigkeit der Verwaltungen in Krisenzeiten gesichert werden, damit wir für die Bevölkerung in den lebensnotwendigen Bereichen weiterhin da sein können - so die Landräte. Entsprechend wird in allen fünf Landratsämtern der Publikumsverkehr auf ein Minimum reduziert. Persönliche Behördenbesuche sind nur noch nach Terminvereinbarung möglich. Dies gilt auch für die Zulassungs- und Führerscheinstellen. Ab Dienstag, 16. März 2020, herrscht in allen fünf Landkreisen in der Kreisverwaltung nur noch ein eingeschränkter Dienstbetrieb. Grundsätzlich gilt: Persönliche Besuche in den Dienststellen des Landratsamts sind nur in Notfällen und nach vorheriger Terminabsprache mit dem zuständigen Geschäftsbereich bzw. Sachbearbeiter möglich.

16. März, 14.58 Uhr: Schülerfahrten im regionalen Busverkehr werden vorübergehend ausgesetzt! Ab morgen, 17. März, gilt der Ferienfahrplan im regionalen Busverkehr. Bahn und SSB fahren aber unverändert. Der aktuelle Fahrplan ist in der elektronischen Fahrplanauskunft (EFA) erfasst und kann über die App „VVS mobil“ und vvs.de abgerufen werden. Die Verkehre der S-Bahn Stuttgart und der SSB sind derzeit nicht betroffen.

16. März, 14.27 Uhr: Die Corona-Krise stellt viele Menschen vor ganz praktische Schwierigkeiten: Angehörige der Risikogruppe – Menschen mit Vorerkrankungen und ab einem Alter von 65 Jahren – sollten nach Möglichkeit nicht mehr selbst einkaufen gehen, Eltern müssen teilweise arbeiten und die Betreuung ihrer Kinder organisieren (nach Möglichkeit ohne Einbindung der Großeltern!), Jugendlichen fehlen sinnvolle Freizeitbeschäftigungen, … Die Evangelische Kirchengemeinde Murr bringt in einem Hilfs-Netzwerk Menschen zusammen, die sich hier gegenseitig unterstützen können. Wer irgendwelche Hilfe braucht oder in irgendeinem Bereich Hilfe anbieten kann, kann sich unter der zentralen Telefonnummer 07144/282318 oder der E-Mail-Adresse corona@ev-kirche-murr.de melden. Das Team der Kirchengemeinde koordiniert dann die verschiedenen Themen und meldet sich wieder.

16. März, 14.20 Uhr: Fabian Gramling, arbeitsmarktpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, fordert zusätzlich zu den bereits angekündigten Hilfsmaßnahmen der Landesregierung, eine unbürokratische finanzielle Soforthilfe des Landes für besonders betroffene Unternehmen: „Die Auswirkungen des Coronavirus auf unsere Wirtschaft sind gravierend. Wir müssen jetzt kurzfristig alle möglichen Hebel in Bewegung setzen, um Arbeitsplätze zu schützen und Unternehmen zu unterstützen. Neben steuerlichen Maßnahmen und Liquiditätshilfen brauchen wir eine unbürokratische finanzielle Soforthilfe nach bayrischem Vorbild!“

16. März, 13.30 Uhr: Am Amtsgericht in Marbach fallen erstmal alle Verhandlungen bis zum 20. April aus.

16. März, 12.28 Uhr: Bis auf weiteres finden bei der Evangelischen Kirchengemeinde Benningen keine Gottesdienste, Kinderkirche, Gruppen und Kreise statt. Auch der Konfirmandenunterricht sowie die vom 18. bis 20. März geplanten Auszeit-Tage sind abgesagt.

16. März, 10.56 Uhr: Die evangelische Kirchengemeinde Marbach (ebenso das ökumenische Abendgebet) hat für die nächsten zwei Wochen sämtliche Gottesdienste abgesagt.

16. März, 9.14 Uhr: Der Ökumenische Kleiderladen in Marbach schließt bis auf Weiteres.

16. März, 8.45 Uhr: Zur Eindämmung der Verbreitung des Corona-Virus bleibt das Deutsche Literaturarchiv Marbach einschließlich der Museen bis auf Weiteres, voraussichtlich bis 19. April, geschlossen. Alle öffentlichen Veranstaltungen, Workshops und Führungen sind abgesagt. Aufgrund der Gefährdungslage nimmt das Collegienhaus ab sofort bis auf weiteres keine neuen Gäste auf. Die Öffnung der Ausstellung "Hölderlin, Celan und die Sprachen der Poesie" ist bis auf Weiteres verschoben. Der Bundespräsident wird die Eröffnungsrede digital aufzeichnen, sie wird zu gegebener Zeit auf der Website zugänglich gemacht. Die Mitarbeiter der Einrichtungen bleiben prinzipiell erreichbar, der Dienstbetrieb läuft - soweit möglich - weiter. Die Zentrale des DLA ist von 8 bis 13 Uhr besetzt (Telefon 07144/848-220). Eine zentrale E-Mail-Adresse wurde eingerichtet: corona@dla-marbach.de.

15. März, 19.08 Uhr: Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Sonntag (15. März) vom Landesgesundheitsamt (LGA) 150 weitere Fälle von bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Die Zahl der Infizierten im Land steigt damit weiter an auf insgesamt 977. COVID-19 Fälle wurden mittlerweile aus allen 44 Stadt- und Landkreisen berichtet. Von den 977 Fällen waren 531 männlich (54%). Das Durchschnittsalter beträgt 48 Jahre bei einer Spannweite von 1 bis 94 Jahren. Überwiegend handelt es sich bei den in Baden-Württemberg bislang aufgetretenen Fällen um solche mit nachvollziehbaren Infektionsketten. Dem LGA liegen derzeit Informationen über acht intensivmedizinisch betreute Patienten vor. Aktuell sind drei Todesfälle im Land (Landkreise Esslingen und Göppingen sowie Rems-Murr-Kreis) bekannt. Im Landkreis Ludwigsburg sind 38 Infizierte gemeldet.

15. März, 14.27 Uhr: Die Gemeinde Murr informiert über Maßnahmen ab Dienstag, 17. März. Konkret sind das: Die Ortsbücherei, das Jugendhaus  sowie die gemeindeeigenen Veranstaltungs- und Versammlungsräume (Sporthalle, Gemeindehalle, komplettes Bürgerhaus) schließen bis vorerst 19. April. Somit werden auch alle Veranstaltungen und der komplette Übungs- und Trainingsbetrieb, die in den oben genannten Räumlichkeiten eingeplant waren, ausfallen (zum Beispiel auch die 1.Hilfe-Kurse für Erzieherinnen, die geplante Hygieneschulung am 23.3. und die Blutspende- und Sportlerehrung am 26.3.). Stand heute soll jedoch die Gemeinderatssitzung am 31. März wie geplant stattfinden. Inwieweit der Rathausbetrieb aufrecht erhalten wird, bleibt abzuwarten, ebenso ob es Einschränkungen bei Trauungen geben wird. Die Gemeinde bittet die Bürger bis auf Weiteres nur bei dringenden, nicht verschiebbaren Anliegen in das Rathaus zu kommen und ansonsten per Telefon oder E-Mail in Kontakt zu treten.

15. März, 11.52 Uhr: Die Stadt Steinheim schließt ab Dienstag, 17. März, alle städtischen Kinderbetreuungseinrichtungen, Schulen sowie städtische Sporthallen und Veranstaltungsräume. Die Bücherei, das Urmenschmuseum sowie das Museum zur Kloster- und Stadtgeschichte werden geschlossen. Die Stadtverwaltung wird die persönlichen Kontaktmöglichkeiten einschränken, steht aber weiterhin telefonisch mit Rat und Tat zur Verfügung. Wenn persönliche Termine im Rathaus unumgänglich sind, wird um vorherige Terminvereinbarung gebeten.

15. März, 11.17 Uhr: Bei der DLRG Ortsgruppe Mundelsheim wird es bis mindestens 30. April kein Schwimmtraining geben.

15. März, 10.48 Uhr: Der Stadtinfoladen in der Marbacher Fußgängerzone stellt den Betrieb bis auf Weiteres ein.

14. März, 23.53 Uhr: Die Stadt Oberstenfeld schließt ab Dienstag, 17. März, alle Kindertageseinrichtungen. Am Montag, 16. März, sind die Einrichtungen noch geöffnet. An der Lichtenbergschule findet schon ab Montag, 16. März, kein regulärer Unterricht mehr statt. Für spezielle Berufsgruppen werden von der Gemeinde Oberstenfeld Notgruppen für die Betreuung von Kindern unter drei Jahren sowie für Kindergarten- und Hortkinder eingerichtet. Dasselbe macht die Lichtenbergschule. Bei Bedarf, wenn die Kriterien erfüllt werden, kann man sich an Frau Gustmann unter gustmann@oberstenfeld.de richten. Des Weiteren wird die Öffnung der Gemeindeverwaltung eingeschränkt. Die Mitarbeiter stehen für Fragen von Montag bis Freitag von 8 bis 12.30 Uhr sowie Montag- und Donnerstagnachmittags von 14 bis 16 Uhr und am Dienstagnachmittag von 14 bis 18.30 Uhr gerne telefonisch sowie per E-Mail zur Verfügung. Lediglich dringende, nicht aufschiebbare Anliegen werden im persönlichen Gespräch nach vorheriger Terminvereinbarung abgearbeitet. Als Präventionsmaßnahmen und zur Sicherheit werden auch die weiteren Einrichtungen der Gemeinde bis zum Ende der Osterferien geschlossen. Dazu gehören auch die Sport- und Veranstaltungsräume. Zudem werden alle Veranstaltungen der Gemeinde Oberstenfeld sowie ihrer Einrichtungen vorerst abgesagt. Eine Ausnahme bilden lediglich die Gremiensitzungen, um entscheidungsfähig zu bleiben.
Angemeldete Trauungen finden mit einer maximalen Teilnehmerzahl von 20 Personen weiter statt. Bei Beerdigungen ist auf besondere Hygienemaßnahmen zu achten.
Die Sprechstunden von Ortsvorsteher Eberhard Wolf bietet dieser ab 17. März zu den gewohnten Zeiten nicht mehr im Alten Rathaus in Gronau und im Dorfhaus in Prevorst, sondern gerne via Telefon unter der Nummer 0152 58525267 an.

14. März, 18.53 Uhr: Die Stadt Großbottwar veröffentlicht alle aktuellen Informationen zum Thema auf der Internetseite https://www.grossbottwar.de/seite/443179/informationen-zum-corona-virus.html.

14. März, 16.14 Uhr: In der Gemeinde Affalterbach werden die Kindergärten und der Hort, sowie die Kernzeitbetreuung an der Apfelbachschule ab Dienstag, 17. März, bis einschließlich Sonntag, 19. April, geschlossen bleiben. Die Apfelbachschule Affalterbach bleibt ebenso ab Dienstag, 17. März, bis einschließlich Sonntag, 19. April, geschlossen. Die Sporthallen Schulsporthalle und Herbert-Müller-Halle sowie die Kelter werden ab sofort bis Sonntag, 19. April (auch für den Übungsbetrieb) geschlossen bleiben. Alle kommunalen Veranstaltungen bis einschließlich Sonntag, 19. April, werden abgesagt. Die Gemeinderatssitzung am Donnerstag, 26. März, bleibt davon ausgenommen. Die Bücherei wird ebenfalls bis zum 19. April geschlossen. Standesamtliche Trauungen werden vorerst, jedoch unter gewissen Auflagen der Gemeindeverwaltung, durchgeführt, soweit diese Termine bereits von der Gemeindeverwaltung bestätigt wurden. Darüber hinaus wird die Bürgerschaft gebeten, das Rathaus nur in dringenden Fällen aufzusuchen.

14. März, 14.01 Uhr: Die Stadtbücherei Marbach und die Ortsbücherei Rielingshausen werden bis einschließlich der Osterferien geschlossen. Der erste Öffnungstag in Marbach ist voraussichtlich der  21. April. Alle Medien werden automatisch auf diesen Tag verlängert. Der erste Öffnungstag in Rielingshausen ist voraussichtlich der 23. April. Alle Medien werden automatisch auf diesen Tag verlängert.

14. März, 9.19 Uhr: Bis auf weiteres finden keine Veranstaltungen der Evangelisch-methodistischen Kirche Marbach statt.

13. März, 19.14 Uhr: Die Gemeinde Pleidelsheim gibt folgende Maßnahmen und Empfehlungen bekannt: Die Kindergärten St. Michael, Sommerhalde, Regenbogen, Wichtelstube und Waldkindergarten sowie die Kernzeitbetreuung an der Friedensschule werden ab Dienstag, 17. März, bis einschließlich Sonntag, 19. April, geschlossen bleiben. (Betreuungsgebühren im Monat April werden nicht erhoben.) Die Friedensschule Pleidelsheim bleibt ebenso ab Dienstag, 17. März, bis einschließlich Sonntag, 19. April, geschlossen. Sport- und Festhalle sowie die Riedbachhalle und der Bürgersaal werden ab sofort bis zum 19. April (auch für den Übungsbetrieb) geschlossen bleiben. Das Jugendhaus bleibt ab sofort bis Sonntag, 19. April, geschlossen. Alle kommunalen Veranstaltungen bis einschließlich Sonntag, 19. April, werden abgesagt. Die Gemeinderatssitzung am Donnerstag, 26. März, bleibt davon ausgenommen. Die Bücherei bleibt bis auf Weiteres geöffnet. Alle Veranstaltungen bis einschließlich Sonntag, 19. April, werden abgesagt. Standesamtliche Trauungen werden vorerst, jedoch unter gewissen Auflagen der Gemeindeverwaltung, durchgeführt, soweit diese Termine bereits von der Gemeindeverwaltung bestätigt wurden. Darüber hinaus wird die Bürgerschaft gebeten das Rathaus nur in dringenden Fällen aufzusuchen.

13. März, 18.57 Uhr: Um genügend Intensiv- und Überwachungskapazitäten vorhalten zu können, haben die RKH Kliniken eine Reduzierung geplanter Operationen und Eingriffe – sogenannter elektiver Patienten - beschlossen. Es handelt sich um Patienten, die eine Erkrankung haben, die nicht dringend und zeitnah behandelt werden muss. Sie werden von den RKH Kliniken über die Verschiebung des Termins informiert. Von der Reduzierung des Operationsprogramms nicht betroffen sind vorerst die RKH Orthopädische Klinik Markgröningen und das RKH Krankenhaus Neuenbürg.

13. März, 18.40 Uhr: Die Stadt Beilstein informiert über folgende Maßnahmen: Das Rathaus bleibt weiterhin personell besetzt, kümmert sich jedoch hauptsächlich telefonisch um die Anliegen. Sollte dies nicht möglich sein vereinbaren die Mitarbeitereinen individuellen Termin. Die Kindertagesstätten bleiben entsprechend der landesweiten Regelung bis einschließlich 19. April ab sofort geschlossen. Am Montag, 16. März, sind die Einrichtungen ohnehin aufgrund des pädagogischen Tages geschlossen. An der Langhansschule (Grundschule) und dem Herzog-Christoph-Gymnasium wird am Montag, 16. März kein regulärer Schulbetrieb stattfinden. Die Langhansschule ist jedoch personell besetzt, um Lernmaterialien abzuholen und Rückfragen zu klären. Die Kernzeitenbetreuung ist bis auf Weiteres geschlossen, jedoch für Rückfragen während des Vormittags ab 7.30 Uhr personell besetzt. Das Herzog-Christoph-Gymnasium ist am 16. März geschlossen, in dringenden Fällen besteht die Möglichkeit Rückfragen zu klären. Beide Schulen sind dann ab dem 17. März bis einschließlich 19. April geschlossen. Beschäftigte die im Bereich kritischer Infrastruktur arbeiten (Krankenhäuser, Pflegeheime, Polizei und ähnliches) und eine Notfallbetreuung benötigen, wenden sich bitte an die Gesamtleitung der Kindertageseinrichtungen beziehungsweise die Leitung der Kernzeitenbetreuung.
Das Hallenbad, die Stadthalle und die Sportanlagen sind ab sofort und bis auf Weiteres geschlossen. Die Vereinsvorstände werden entsprechend informiert und gebeten ihre Mitglieder über den Ausfall des Übungsbetriebs zu informieren. Der Turnierbetrieb wurde über die Sportverbände bereits weitestgehend abgesagt.

Das Landratsamt Heilbronn wird zeitnah eine Allgemeinverfügung zum Umgang mit Veranstaltungen ab 50 beziehungsweise ab 100 Personen erlassen. Hierüber werden wir sobald wie möglich näher informieren. Unabhängig davon raten wir dazu, auch kleinere Veranstaltungen zu überdenken und gegebenenfalls Vorkehrungen zur Reduzierung der Infektionsgefahr zu treffen.
Städtische Veranstaltungen werden bis zum Ende der Osterferien ebenfalls weitreichend abgesagt. Hierüber wird künftig noch im Einzelnen informiert. Der Ostermontagsmarkt als die größte städtische Veranstaltung in den kommenden Wochen ist abgesagt.
Bei Rückfragen zu den beschriebenen Maßnahmen erreichen Sie die Stadt Beilstein zu den üblichen Dienstzeiten unter:
07062/263-0 oder per E-Mail: stadt@beilstein.de

13. März, 9.59 Uhr: Der CVJM Steinheim wird ab sofort bis zum 19. April keine Jugendgruppen mehr machen. Auch die geplante Kinderbibelwoche in den Osterferien und die Trainee-Abschiedsparty fallen aus. Die für 27. März geplante CVJM Mitgliederversammlung ist ebenfalls abgesagt und auf unbestimmte Zeit verschoben.