Benningen/Ringen Benninger Oberliga-Ringer kassieren eine deutliche Niederlage

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RSV-Athlet Piotr Kuszerski (links) siegte gegen den Weilimdorfer Paul Laible souverän nach Punkten. Foto: privat

Der RSV Benningen unterliegt Weilimdorf in der Ringer-Oberliga mit 10:23. Am Ende der Hinrunde rangiert das Team nun auf dem sechsten Platz.

In der Oberliga Württemberg haben die Ringer des RSV Benningen gegen den Tabellenzweiten SG Weilimdorf eine deutliche 10:23-Niederlage nicht verhindern können. „Weilimdorf war heute zu stark für uns. Mit dem Verlauf der Hinrunde sind wir trotz der heutigen Niederlage zufrieden“, sagte RSV-Coach Jens Barth, dessen Team zur Halbzeit der Saison mit 7:9 Punkten Platz sechs belegt.

Gegen die Gäste aus dem Stuttgarter Norden traf Piotr Kuszerski (57 kg/Freistil) zum Auftakt auf den talentierten Paul Laible. Kuszerski ließ den jungen Weilimdorfer nicht zur Entfaltung kommen und siegte am Ende souverän mit 13:4. Gegen den fast 20 Kilogramm schwereren Maximilian Hubl zeigte Vasilije Govedarica (130 kg/griechisch-römisch) eine kämpferische Leistung, unterlag aber nach sechs Minuten mit 2:5. Eine Spitzenleistung zeigte im Anschluss Stoyko Rusev (61 kg/griechisch-römisch), der gegen den diesjährigen deutschen Jugendmeister Marco Hanke das Geschehen auf der Matte diktierte und in der zweiten Minute vorzeitig mit 16:0 triumphierte – Benningen führte mit 7:2. André Flick (98 kg/Freistil) hatte mit Hikmet Akyol den erwartet starken Gegner. Der Weilimdorfer konterte mehrfach die Angriffe des RSV-Athleten, so dass Flick eine Niederlage mit 3:14 Punkten nicht verhindern konnte. Im letzten Duell vor der Pause konnte sich Patryk Goluchowski (66 kg/Freistil) gegen den routinierten Feim Gashi nicht durchsetzen und unterlag mit 0:6 – zur Pause stand es somit 7:7-Unentschieden.

Gegen den diesjährigen deutschen Juniorenmeister Lucas Lazogianis fand Roman Berko (86 kg/griechisch-römisch) kein Mittel und musste seinem Kontrahenten in der sechsten Minute einen 15:0-Überlegenheitssieg überlassen. Ständig in der Offensive war Arkadiusz Gucik (71 kg/griechisch-römisch) gegen den auf Schadensbegrenzung eingestellten Lukas Laible. Am Ende siegte Gucik deutlich mit 11:2 Punkten und verkürzte so auf 10:11. Eine undankbare Aufgabe hatte Pascal Probst (80 kg/Freistil), der den verhinderten Punktegaranten Marcel Flick vertrat. Gegen den ungarischen Top-Athleten Csaba Vida wehrte sich Pascal Probst nach Kräften, konnte aber einen Überlegenheitssieg des Gastes in der dritten Minute nicht verhindern.

Ebenfalls chancenlos war im Anschluss Philipp Reichert (75 kg/Freistil), der wieder eine Gewichtsklasse aufgerückt war und dem Ungarn Janos Sepeczan nach fünf Minuten mit 0:16 Punkten unterlag – beim Stand von 10:19 war die Entscheidung zu Gunsten der Gäste gefallen. Im letzten Duell ging Krysztof Banczyk (75 kg/griechisch-römisch) gegen Alexej Nagorniy in Führung, doch dann wurde der RSV-Athlet in der zweiten Minute von einem Kopfhüftschwung des Gastes überrascht und geschultert.