Alena Gerber nackt für Peta Stuttgarter Model lässt die Hüllen fallen

Von
Alena Gerber setzt sich provokant für den Tierschutz ein. Foto: Peta

Im Kampf gegen Tierversuche lässt Alena Gerber die Hüllen fallen und präsentiert sich provokant sexy. Gemeinsam mit Peta fordert das Model ein Ende der Tests an Tieren.

Topmodel, Schauspielerin und Moderatorin Alena Gerber macht gemeinsame Sache mit der Tierrechtsorganisation Peta und setzt sich für ein Ende der Tierversuche für die Kosmetik ein. Unter dem Motto „Wahre Schönheit schadet Tieren nicht“ sendet die in Ostfildern geborene Wahlbremerin eine Message gegen die grausamen Tests an Tieren, die noch immer für Kosmetikprodukte durchgeführt werden – und präsentiert sich dabei provokant und sexy.

„Tierversuche müssen aufhören,“, fordert die 32-Jährige, und ergänzt: „Ich kann nicht begreifen, wieso heute immer noch derartige Quälereien geschehen. Es gibt unzählige Alternativmethoden – und diese sind effektiv und kosten nicht Millionen von Tieren das Leben“.

Mit Alena Gerber hat Peta eine tatkräftige Unterstützerin für das Tierrecht gewonnen. Das Model engagiert sich schon seit Langem für Tierrechte, vor Jahren hat sie für die Kampagne „Lieber nackt als Pelz“ alle Hüllen fallen gelassen. Sie unterstützt außerdem Petitionen und Demos und kommuniziert regelmäßig auf allen Kanälen zu Tierrechten.

Peta fordert laut Pressemitteilung gemeinsam mit internationalen Partnerorganisationen, weiteren Tierschutzorganisationen sowie den Kosmetikherstellern Dove und The Body Shop die strikte Umsetzung des EU-Verbots von Tierversuchen für Kosmetik sowie die Erarbeitung einer generellen Ausstiegsstrategie. „Jedes Jahr werden Milliarden Euro in fragwürdige Tierversuche investiert. Diese sollen in tierleidfreie und humanrelevante Forschungen fließen“, so Peta.

Bürgerinitiative benötigt eine Million Unterschriften

Obwohl Tierversuche für kosmetische Produkte in der EU seit 2013 offiziell verboten sind, werden laut Peta weiterhin Tausende Tiere in Experimenten für kosmetische Inhaltsstoffe missbraucht. Trotz des Verbots fordere die Europäische Chemikalienbehörde (ECHA) weiterhin Tierversuche für kosmetische Inhaltsstoffe. Unzählige Tiere leiden daher weiterhin in entsprechenden Experimenten.

Wer sich ebenfalls gegen Tierversuche einsetzen will, hat die Möglichkeit, sich an der Bürgerinitiative „Save Cruelty-Free Cosmetics“ zu beteiligen und die EU-Kommission damit aufzufordern, eine entsprechende neue Gesetzgebung zu veranlassen. Für die Initiative werden bis Ende August mindestens eine Million gültige Unterschriften benötigt. Sind diese erreicht, ist die Kommission verpflichtet, sich mit dem Anliegen auseinanderzusetzen.