Affalterbach Teil der Ortsdurchfahrt wird gesperrt

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Die Abbildung zeigt die Bauabschnitte in der Reihenfolge (1 bis 5), in der Gehweg und Straße saniert werden sollen Foto: Gemeinde

Affalterbach - In knapp einer Woche, am 18. Februar, wird voraussichtlich die Sanierung der Marbacher Straße zwischen der Ochsenkreuzung, also der Einmündung der Erdmannhäuser Straße, und dem Ortsausgang in Richtung Marbach beginnen – vorausgesetzt, die Witterung spielt weiter mit. Geplant ist, dass die Bauarbeiten etwa 14 Wochen in Anspruch nehmen. Die Umleitungsbeschilderung soll noch diese Woche aufgestellt werden, die Sperrung erfolgt mit dem Beginn der Bauarbeiten.

Ursprünglich war mit einer Dauer von acht Wochen kalkuliert worden, um das Kopfsteinpflaster der Gehwege gegen fugenlose Pflastersteine auszutauschen sowie auf der Straße Abwasserrohre auszutauschen, Trinkwasserleitungen auszukleiden und Gasrohre neu zu verlegen. Durch den neuen Asphaltbelag, der im Auftrag und mit Förderung durch das Land aufgebracht wird, sollen auch die zahlreichen Pfützen verschwinden.

Von der Sperrung betroffen ist vor allem der Durchgangsverkehr. „Eine Durchfahrt von oder nach Marbach ist nicht mehr möglich“, erklärt Bürgermeister Steffen Döttinger auf Nachfrage. Die Anwohner sollen dagegen je nach Bauabschnitt trotz des Baustellenverkehrs ihre Häuser mit dem Auto oder zu Fuß erreichen können. Auch Apotheke, Zahnarzt und Geschäfte in diesem Bereich könnten angesteuert werden, Bäcker und Metzger allerdings nur über die Seestraße.

Die Arbeiten verteilen sich auf sechs Bauabschnitte, wobei die ersten beiden parallel in Angriff genommen werden. Den Abschluss bildet der Straßenbelag. Und dann wird es auch für Anwohner kritisch: Auch sie müssen während dieser Zeit, die mit etwa drei Tagen angesetzt ist, zu Fuß gehen – aber immerhin schon auf neuen Gehwegen. Das Ganze werde rechtzeitig vorher angekündigt, so Döttinger.

Während der Bauphase rechnet er zwar mit Staus und Umwegen, aber nicht mit einem Verkehrskollaps. „Zum einen fällt mit der Marbacher Straße ein wichtiger Verkehrsarm weg, sodass nur noch drei Straßen zur Ochsenkreuzung führen“, erklärte er. „Zum anderen haben wir vor zwölf Jahren mit der Sanierung der Winnender Straße von der Ochsenkreuzung bis ins Gewerbegebiet die Erfahrung gemacht, dass alles geht, wenn man sich darauf einstellt.“ Die Lange Straße bekomme in der Phase der Bauarbeiten Vorfahrt gegenüber den Abbiegern in Richtung Erdmannhausen. Auch mit den dortigen Kollegen hat man sich abgestimmt, denn „irgendwo muss der überörtliche Verkehr ja hin“, so Döttinger. Um den zusätzlichen Verkehr bewältigen zu können, werde daher in der Piemonteser Straße zwischen Grundstraße und Pflasterstraße ein absolutes Halteverbot eingerichtet, sagte der Erdmannhäuser Hauptamtsleiter Günter Sommer. Die Idee einer weiteren Fußgängerampel verfolge man dagegen derzeit nicht. Ohne Frage wird die Verkehrssituation in dem Gebiet nicht einfacher, doch: „So etwas macht man nur alle 50 Jahre einmal“, sagt Steffen Döttinger.

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