Affalterbach/Schießen Knapp am Aufstieg vorbeigeschrammt

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Lena Müller hat am Sonntag ihre beiden Punkte geholt. Foto: avanti

Affalterbach - Viel mehr Pech als die Luftgewehr-Schützen des SV Affalterbach in der abgelaufenen Württembergliga-Saison kann man kaum haben. Obwohl schon die ersten Wettkampftage nicht optimal liefen, hatte man vor den letzten beiden Begegnungen im heimischen Schützenhaus noch die Chance auf den direkten Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga. Doch am Ende gab ein einziges Stechen den Ausschlag gegen den SVA.

Mit Siegen gegen den SV Bleichstetten und den SSV Bad Herrenalb hätte die Mannschaft von Trainer Knut Boettig – bei entsprechendem Ausgang der parallel stattfindenden Begegnungen – noch auf den zweiten Platz klettern können. Doch ausgerechnet gegen das eigentlich schwächer eingeschätzte Team aus Bleichstetten kassierte der SVA eine 2:3-Niederlage. Die Inderin Apurvi Chandela an Position eins sowie Lena Müller an drei hatten gewonnen, Svea Blenk und Julian Mesmer an vier und fünf verloren. „Wobei man sagen muss, dass Bleichstetten in der gesamten Saison noch nicht so gut war wie gegen uns. Blenks Gegnerin hat 391 Ringe geschossen“, erklärt Boettig. Alles hing nun von Jasmin Maifeld ab, die ins Stechen musste. Dass sie überhaupt an den Schießstand ging, nötigt Boettig großen Respekt ab, denn sie war durch einen Magen-Darm-Infekt geschwächt – und verlor das Stechen. „Letztlich fehlte uns dieser eine Punkt zum Aufstieg“, so Boettig.

Da half es auch nicht, dass man anschließend gegen Bad Herrenalb noch einen klaren 4:1-Sieg holte. Erneut musste Maifeld ihren Punkt abgeben, sie unterlag mit 390:394. Apurvi Chandela beeindruckte mit 399 Ringen. Und auch Lena Müller mit 387 Ringen, Svea Careen Blenk (389) und die für Mesmer eingewechselte Sarah-Marie Vogel (384) holten ihre Punkte – für den Aufstieg reichte es aber nicht mehr.

„Ich suche keine Ausreden, wir sind einfach noch nicht so stabil. Immerhin haben vier unserer sechs Sportler vergangene Saison noch in der Kreisklasse geschossen“, räumt Knut Boettig ehrlich ein. Nächste Saison soll es einen neuen Anlauf geben. Die Mannschaft wird wohl nur geringfügig verändert: „Die ersten Vier bleiben, Nummer fünf suche ich noch“, so Boettig.

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