Affalterbach/Dart Erste Niederlage, aber auch der zweite Sieg

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Erik Tautfest ist einer der Punktegaranten des DC Wolfsölden. Foto: Archiv (avanti)

Affalterbach - Am dritten Spieltag der Dart-Bundesliga Süd hat es den DC Wolfsölden erstmals erwischt. Nach zuvor einem Sieg und drei Unentschieden gab es im bayrischen Essenbach gegen den DC Black Birds Kelheim mit 5:7 die erste Niederlage. Die Kelheimer bestätigten die Einschätzung von DCW-Mannschaftsführer Marko Puls, der die Bayern im Vorfeld als eines der Spitzenteams der Liga bezeichnet hatte. Und das auch ohne den neuen deutschen Star Michael Unterbuchner, der zeitgleich noch beim Grand Slam of Darts im Viertelfinale stand.

Doch Marko Puls betont auch: „Kelheim hat sich gegen uns extrem langmachen müssen. Sie haben in drei Spielen am Ende ein High Finish benötigt, um die Partien zu gewinnen.“ Das bedeutet, dass man den Satz von 100 Punkten oder mehr mit drei Darts beenden muss. Nach den acht Einzeln hatten sich die Wolfsöldener ein 4:4 erspielt und waren nach Sätzen sogar besser. Doch dann gingen drei der vier Doppel verloren, lediglich Puls und Jan Parsdorfer setzten sich in ihrem Match durch. Wie knapp die ganze Sache war zeigt auch die Tatsache, dass beide Teams am Ende 24 Sätze für sich entschieden hatten.

Neben Parsdorfer und Puls gehören beim DC Wolfsölden vor allem auch Erik Tautfest und Waldemar Buschor zu den Punktegaranten. Im zweiten Spiel des Tages gegen den Gastgeber und Tabellenletzten DT Essenbach taten sich die Wölfe allerdings unnötig schwer. „Das war knapper als nötig, nach den Einzeln stand es nur 4:4. Man muss aber auch sehen, dass wir eine fast vierstündige Anfahrt hatten und es das zweite Spiel am Stück war. Da lässt dann die Konzentration schon mal nach“, sagt Puls. „In den Doppeln haben wir es dann aber entschieden.“ Lediglich ein Match ging hier noch verloren, die anderen drei wurden klar gewonnen. Am Ende hatte der DC Wolfsölden bei 26:20 Sätzen mit 7:5 die Nase vorn.

In der Tabelle belegt der Neuling nun mit 7:5 Punkten Platz fünf, punktgleich mit den Teams auf den Rängen vier und sechs. Das Kuriose: Die Mannschaften auf den Plätzen eins bis drei sind mit 8:4 Punkten nur minimal besser. „Im Süden war es schon immer so eng“, urteilt Marko Puls, der sich sicher ist: „Den Klassenerhalt werden wir schaffen, auch wenn es rechnerisch natürlich noch nicht sicher ist. Inzwischen geht es darum, dass wir es vielleicht noch unter die ersten Vier schaffen.“

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