Affalterbach Auf der Zielgeraden

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Die Pumptrack-Anlage entwickelt sich weiter. Foto: factum/Archiv

Affalterbach - Die geplante Pumptrack-Anlage im Sportzentrum Holzäcker entwickelt sich mehr und mehr zu einem Projekt der gesamten Gemeinde und nicht nur der Pumptrack-Kids. Denn inzwischen haben so viele Einzelpersonen und Unternehmen dafür gespendet, dass die ursprünglich geplante Summe für die Anlage von maximal 70 000 Euro inzwischen auf 85 600 Euro aufgestockt werden konnte. Rund 16 400 Euro davon sind die bislang gesammelten Spenden.

In den letzten Wochen ist die Planung der Anlage, die ohne Böschung 21 mal 42 Meter misst, von allen Seiten kräftig vorangetrieben worden. Am Mittwoch hat auch der Gemeinderat der jüngsten Planung zugestimmt, mit der sich zuvor schon die Pumptrack-Kids einverstanden erklärt hatten. „Vielleicht wird die Anlage dann schon im Sommer fertig, das wäre dann eine ganz runde Sache“, freute sich Bürgermeister Steffen Döttinger schon vorab.

Inzwischen habe man auch mit der Versicherung geklärt, dass die Anlage nicht umzäunt werden müsste, erklärte der Rathauschef. „Es reicht, eine entsprechende Benutzungsordnung auszuhängen.“ Auch die Frage, ob sich denn in den Senken der Bahn das Wasser sammle und im Winter gefrieren könne, konnte er verneinen: „Auf der Strecke selbst bleibt nichts stehen.“

Ein Pumptrack ist ein hügeliger Rundkurs mit Steilkurven oder auch Sprüngen, der mit Mountainbikes, aber auch mit Mini-Rollern, Skateboards oder Inline-Skates befahren werden kann. Die Beschleunigung erfolgt nicht wie sonst beim Fahrradfahren durch Treten der Pedale, sondern durch Gewichtsverlagerung, Ziehen am Lenker oder pumpendes Drücken auf die Pedale.

Claudia Koch (ULA) freute sich über das hohe Spendenaufkommen und ergänzte: „Nun hoffen wir auch auf rege Nutzung der Anlage“. Und Sven Harder lobte an die Adresse von Holger Heit von den Pumptrack-Kids gerichtet, der die Sitzung als Zuhörer verfolgte: „Ich hatte am Anfang Angst wegen der Kosten, die da auf uns zukommen. Die Angst habt ihr mir genommen, danke dafür.“ Die Unterhaltungskosten sind dennoch Aufgabe der Gemeinde. Zunächst einmal gebe es jetzt aber, wie bei solchen Bauvorhaben üblich, vier Jahre Gewährleistung, erklärte der Kämmerer Jörn Wenzelburger auf eine entsprechende Frage von Andreas Fürst (CDU).

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