25 Jahre DFB-Pokalsieg in Berlin Als Joachim Löw den VfB Stuttgart zum Titel führte

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Der spätere Bundestrainer Joachim Löw mit dem Pott – der Südbadener führte den VfB 1997 zum Titel Foto: imago/Oliver Behrendt

Der SC Freiburg und RB Leipzig stehen an diesem Samstag im DFB-Pokalfinale, doch auch der VfB Stuttgart hat mit Blick auf den Pott einen Grund zum Feiern – denn in diesem Jahr steigt ein Jubiläum.

Mit dem DFB-Pokalsieg hat der VfB Stuttgart in diesem Jahr nichts zu tun, der SC Freiburg fordert an diesem Samstag RB Leipzig im Berliner Olympiastadion. Und dennoch gibt es so etwas wie ein wohliges Gefühl bei allen VfB-Fans, wenn sie in diesem Jahr ans Pokalfinale denken. Denn es steigt ein Jubiläum.

25 Jahre ist es nun her, dass Torjäger Giovane Elber die Stuttgarter im Finale um den DFB-Pokal gegen den FC Energie Cottbus mit zwei Treffern zum Titelgewinn schoss. Es war der dritte und bisher letzte Pokalsieg des VfB in seiner Vereinsgeschichte. Die Mannschaft des damaligen Trainers Joachim Löw war als großer Favorit gegen die Lausitzer in die Partie gegangen, die in der Saison 1996/1997 erst den Aufstieg von der damals noch drittklassigen Regionalliga in die Zweite Bundesliga schafften.

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Den Gegner nur nicht unterschätzen, hieß die Devise für den VfB – und die Löw-Elf wurde ihrer Favoritenrolle gerecht. In der 18. und 52. Minute erzielte Elber die Tore zum 2:0-Sieg. Der Rest war grenzenloser Jubel in Weiß und Rot – erst am Abend in Berlin und am Tag darauf in Stuttgart. 20 000 Fans empfingen und feierten ihre Pokalhelden auf dem Marktplatz. Dort musste der Trainer Joachim Löw dann Abschied nehmen – und zwar von seinen Haaren. Die Spieler setzten mit der Haarschneidemaschine an und machten kurzen Prozess.

Die Bilder des Pokalfinals 1997 – viel Spaß beim Durchklicken!

Aufstellungen:

VfB Stuttgart: Wohlfahrt – Verlaat, Haber, Berthold, Soldo, Poschner, Hagner. (71. Schneider), Legat, Balakov, Bobic (81. Gilewicz), Elber (89. Schwarz).

FC Energie Cottbus: Wehner – Hoßmang, Benken, Melzig, Kronhardt, Schneider (65. Zimmerling), Woltmann. (81. Enguelle), Irrgang, Zöphel, Konetzke, Seifert (65. Lazic)