Der Fall ist noch immer nicht ganz klar, aber zumindest scheidet ein schlimmes Verbrechen aus.
Der Fall hat die Polizei vor Rätsel gestellt. Noch gestern Nachmittag hatten die Beamten kaum Anhaltspunkte, wie der Polizeisprecher Peter Widenhorn sagte. Was war passiert? Ein Spaziergänger hatte am Samstag auf einem Feldweg zwischen Marbach und Affalterbach eine Jacke mit Blutspuren gefunden (wir berichteten). Zudem hatte ein Autofahrer am Vorabend beobachtet, wie eine Person in Höhe der WG Marbach über die Straße gezerrt wurde.
Lange war unklar, ob es einen Zusammenhang zwischen den beiden Vorfällen gibt – bis gestern Abend. Gegen 19.30 Uhr meldete sich eine 47-Jährige aus Marbach auf dem Polizeirevier und erklärte, dass ihr die mit Blut befleckte Jacke gehöre.
Ihrer Aussage nach habe kein Gewaltverbrechen vorgelegen – wie man vielleicht hätte annehmen können. Die Frau berichtete, dass sie auf dem Heimweg von einer Besenwirtschaft am frühen Freitagabend gestürzt sei und sich verletzt habe. Warum dann die Jacke zurückblieb, erschloss sich für die Polizei aber nicht.
Dafür gehören offenbar die Beobachtungen des Autofahrers am Ortsrand von Marbach auch „zum Geschehen auf dem Heimweg der Frau“, wie die Polizei erklärt
07.02.2012 - aktualisiert: 07.02.2012 14:25 Uhr
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